Saitō ist ein berüchtigter Attentäter, der für die religiöse Organisation Hyakuya-Sekte arbeitet und sich im Geheimen dem „Königsdämon-Orden“ entgegenstellt. Unter verschiedenen Identitäten ist er als „Makoto Kijima“ und bei den Kindern des von Hyakuya-Sekte geführten Waisenhauses als Saitō bekannt. Trotz seines freundlichen Auftretens verfolgt er heimtückische Ziele und ist maßgeblich an Konflikten zwischen mächtigen Familien beteiligt. Hinter seiner menschenfreundlichen Maske verbirgt sich der zweitälteste Vampir, Leag Stafford, der als Drahtzieher zahlreicher Intrigen und Experimente auftritt und seine eigenen, undurchsichtigen Spielzüge verfolgt – oft zu Kosten anderer.
Zu Saitōs äußerlichem Erscheinungsbild gibt es keine weiteren Angaben.
Saitō zeigt sich nach außen hin freundlich, besonders gegenüber den Kindern des Hyakuya-Waisenhauses, wirkt sogar fürsorglich.
Dennoch nutzt er seine verschiedenen Identitäten gezielt, um andere zu manipulieren und seine wahren Intentionen zu verbergen.
Seine Handlungen sind von tiefer List und Hintergründigkeit geprägt; vertraut wird ihm nur schwer.
Zusätzlich hegt er Zweifel an seinen eigenen Plänen, besonders nachdem er erkennt, dass er womöglich nur eine Figur im größeren Spiel seines eigenen Erzfeindes, des „Urvampirs“, ist.
Saitō ist in Wirklichkeit Leag Stafford, der zweitälteste aller Vampire.
Nach dem mysteriösen Verschwinden des Urvampirs gründete er die Hyakuya-Sekte als Gegengewicht zum mächtigen „Königsdämon-Orden“.
Er spielte eine entscheidende Rolle im erbitterten Konflikt zwischen der Familie Hiiragi und der Familie Ichinose.
Vor Jahrhunderten manipulierte er die Familienbeziehungen mithilfe von Zauberei und sorgte dafür, dass zwischen beiden Familien ein tödlicher Zwist entbrannte.
Er implantierte Teile seines eigenen Körpers in ein Kind der Ichinose-Linie, wodurch er Guren Ichinose als seinen „eigenen Sohn“ bezeichnet.
Seine Ablehnung der Vermehrung von Vampiren sowie seine Kontrolle über wichtige Figuren und Organisationen machen ihn zum Schlüsselfigur in der Geschichte.
Als zweiter Urahn der Vampire besitzt Saitō außergewöhnliche Kräfte und meisterhafte Kontrolle über Magie und Manipulation.
Er kann Erinnerungen verändern, wie es bei Yuuichirou Hyakuya der Fall war.
Darüber hinaus ist es ihm möglich, Teile seines Körpers anderen einzusetzen und so direkten Einfluss auf deren Nachfahren auszuüben.
Saitō lehnt es ab, neue Vampire zu schaffen und empfiehlt selbst Mahiru Hiragi, sich nur durch das Blut von Krul Tepes verwandeln zu lassen.
Saitō steht in enger Verbindung zur Hyakuya-Sekte und zu den Kindern des Hyakuya-Waisenhauses.
Er ist dem „Königsdämon-Orden“ feindlich gesinnt und als Gegenspieler zu den Anführern der Familie Hiiragi positioniert.
Er nimmt Kontakt zu Guren Ichinose auf, um ihn für seine Zwecke zu gewinnen, und arbeitet oft mit Mahiru Hiragi zusammen.
Yuuichirou Hyakuya wird von ihm nach dem Ende der Welt aufgenommen und einer Manipulation seiner Erinnerungen unterzogen.
Sein Verhältnis zu Guren Ichinose ist besonders, da er ihn als sein eigenes „Geschöpf“ betrachtet.
Begegnung mit Guren Ichinose
Saitō begegnet mehrfach Guren Ichinose, der einen Groll gegen die Familie Hiiragi hegt.
Er versucht ihn oft, für die Hyakuya-Sekte zu rekrutieren und für seine eigenen Pläne einzuspannen.
Arbeit mit Mahiru Hiragi
Saitō arbeitet häufig mit Mahiru Hiragi zusammen, um gemeinsame Interessen zu verfolgen.
Beide stehen im Zentrum komplexer Intrigen rund um die großen Familien und das Überleben der Vampire.
Manipulation von Yuuichirou Hyakuya
Vor dem Zusammenbruch der Welt spürt Saitō Yuuichirou Hyakuya auf, löscht einen Teil seiner Erinnerungen und bringt ihn in das Hyakuya-Waisenhaus.
So beeinflusst er entscheidend die Entwicklung und den Werdegang von Yuuichirou.
Ursprung der Familienfehde
Vor Jahrhunderten nahm Saitō gezielt Einfluss auf die Familie Ichinose, die damals nach der Hiiragi-Familie zu den mächtigsten im „Königsdämon-Orden“ zählte.
Durch eine Intrige nutzt er die Gefühle der Hiiragi-Brüder gegenüber einer Jugendlichen der Ichinose-Familie aus.
Er bewirkt mittels Magie einen Streit, in dessen Verlauf das Mädchen schwanger vom älteren Bruder wird, sich aber für den jüngeren entscheidet.
Schließlich werden sie samt Kind aus dem Orden ausgestoßen – in dieses Kind pflanzt Saitō einen Teil seiner eigenen Essenz ein.
Zweifel an den eigenen Plänen
Mit der Zeit beginnt Saitō zu zweifeln, ob er nicht unabsichtlich die Wünsche des verschollenen Urvampirs umsetzt.
Er erkennt, dass der von ihm mitbegründete Forschungsprozess möglicherweise in dessen Sinne ist, und stellt daher seine eigenen Entscheidungen infrage.
Saitō lehnt es ab, weitere Vampire zu erschaffen.
Bei Vorschlägen, Menschen zu verwandeln, empfiehlt er ausdrücklich das Blut anderer, insbesondere das von Krul Tepes.
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