Arthur Pendragon ist eine fiktive Figur aus dem Universum von „Seven Deadly Sins“ und der Fortsetzung „Die Vier Ritter der Apokalypse“, ein jugendlicher König von Camelot und späterer Träger der Urkraft „Chaos“, der zum „König des Chaos“ wird.
Name: Arthur Pendragon
Geschlecht: Männlich
Alter: 16 Jahre
Körpergröße: 170 cm
Gewicht: Unbekannt
Blutgruppe: A
Geburtstag: 17. August
Rasse: Mensch
Herkunft: Königreich Liones
Titel: König von Camelot, König des Chaos
Kampfkraft (zu Lebzeiten als Mensch): insgesamt 40.000
Magie: 37.600
Körperkraft: 900
Willenskraft/Geist: 1.500
Kampfkraft nach vollständiger Chaos-Übernahme:
Allein die Fähigkeit „Chaos“ wird vom Autor mit mindestens 10.000.000 Kampfkraft angegeben, und in Kombination mit Excalibur und anderen Faktoren ist seine tatsächliche Stärke praktisch nicht mehr messbar.
Arthur Pendragon ist der junge König des aufstrebenden Königreichs Camelot, der den Thron bestieg, nachdem er das in einem gewaltigen Felsblock steckende Schwert Excalibur – größer als er selbst – herausgezogen hatte.
Er hat blondes Haar, trägt zumeist goldene Rüstung und wirkt freundlich, klug und erstaunlich reif, wobei er trotz jugendlicher Aufgeschlossenheit stets höflich bleibt.
Arthur verehrt die Seven Deadly Sins und betrachtet sie als große Helden, insbesondere Meliodas, den er leidenschaftlich als Heiligen Ritterhauptmann seines Reiches anwerben möchte.
Merlin ist für ihn zugleich „Meisterin und Freundin“; sie bezeichnet Arthur als den vorbestimmten König, der Britannia in die Zukunft führen soll.
Arthur ist lebhaft, offen und höflich, ohne dabei aufdringlich zu wirken.
Er lässt sich nicht von Anreden wie „du da“ oder „hey, du“ provozieren und bleibt respektvoll, was seine enorme innere Größe erkennen lässt.
Trotz seiner Bewunderung für andere – vor allem Meliodas – besitzt er ein starkes Verantwortungsgefühl für sein eigenes Reich und seine Untertanen.
Dieses Pflichtbewusstsein wird später, als er zum König des Chaos wird, zu einem zentralen inneren Konflikt zwischen idealistischem Schutzwillen und gefährlicher Radikalität.
Als Kind lebte Arthur zunächst im Königreich Liones und wurde von einer Familie aus dem Ritterstand als Pflegekind aufgenommen.
Er trainierte hart, um wie sein Pflegevater Heiliger Ritter zu werden, wurde aber von seinem eifersüchtigen Stiefbruder während eines Trainings hintergangen und eine Klippe hinuntergestoßen.
König Bartra Liones, dessen magische Fähigkeit der „Fernblick“ ihm erlaubt, mögliche Zukünfte zu sehen, hatte diesen Verrat vorausgesehen und rettete Arthur das Leben.
Seither verbindet die beiden ein enges, fast familiäres Verhältnis, und Arthur empfindet tiefe Dankbarkeit und Loyalität gegenüber Bartra.
Später kehrt Arthur als König von Camelot nach Liones zurück, um Bartra zu helfen und ihn nach überstandenen Ereignissen in seinem eigenen Reich gesundzupflegen.
Schon zu diesem Zeitpunkt ist Arthur mit der Kamera der Geschichte verknüpft, die ihn als Schlüsselgestalt für die Zukunft Britannias inszeniert.
Unbekannte ursprüngliche Magie
Arthur besitzt von Anfang an eine magische Kraft, deren genaue Natur lange Zeit unbekannt bleibt.
Meliodas erkennt, dass Arthur über eine außergewöhnlich mächtige Magie verfügt, doch Arthur kann sie zunächst weder bewusst aktivieren noch kontrollieren.
In seinen ersten Kämpfen verwendet Arthur daher ausschließlich Schwertkunst, ohne seine Magie einzusetzen.
Der geplante Kampf mit dem Heiligen Ritterhauptmann Hendrickson dient auch dazu, mögliche magische Fähigkeiten in einer Extremsituation zu wecken, was allerdings zunächst nicht gelingt.
Chaos – „König des Chaos“
Nach seinem Tod und der späteren Wiederbelebung durch Merlin nimmt Arthur die kosmische Urkraft „Chaos“ vollständig in sich auf.
Chaos ist die Kraft, die der Legende nach die gesamte Welt erschaffen hat – Götter, Dämonen, Menschen und alle anderen Wesen eingeschlossen.
Als König des Chaos kann Arthur:
Vorgestellte Dinge real werden lassen, also durch reine Vorstellung Realität formen.
Ganze Parallelwelten und andere Dimensionen erschaffen, zum Beispiel eine alternative Weltlinie, in der Lancelot und Jericho ein anderes Verhältnis zueinander haben, um Jericho eine „gewünschte“ Realität zu schenken.
Konzepte wie Raum und Zeit nach Belieben verändern oder außer Kraft setzen.
Chaos steht jenseits der üblichen magischen Kategorien und übertrifft die Kräfte des Dämonenkönigs (Demon King) und der Obersten Göttin (Supreme Deity).
Selbst fortgeschrittene Versiegelungs- und Stopp-Zauber scheinen der Chaos-Kraft nichts anhaben zu können.
Überwindung von Leben und Tod
Durch die Verschmelzung mit Chaos überschreitet Arthur die üblichen Grenzen von Leben und Tod.
Selbst wenn sein Körper zerstört wird, bleibt die Essenz des Chaos bestehen, sodass er im Prinzip immer wieder zurückkehren kann, solange Chaos an ihn gebunden ist.
Diese quasi-unsterbliche Existenz ist Segen und Fluch zugleich: Arthur muss lernen, seine Rolle als ewig existierender „Ordnungsstifter“ einer von ihm geprägten Welt zu verstehen.
Damit wächst auch die Gefahr, dass seine Ideale in Fanatismus umschlagen.
Zusätzliche Fähigkeiten
Unsichtbare Fortbewegung:
Nach den Prüfungen der Druiden in Istar erlernt Arthur eine Technik, mit der er sich bewegt, ohne dass Gegner seine Präsenz spüren können.
Es ist unklar, ob diese Fähigkeit direkt mit Chaos oder mit dem Wesen „Cath“ zusammenhängt, das sich auf seinem Kopf eingenistet hatte.
„Königliche Ausstrahlung“ („Königsrang“ / „Königs-Prestige“):
Arthur kann eine gewaltige Druckwelle königlicher Macht freisetzen, die alle Gegner in der Umgebung lähmt und bewegungsunfähig macht.
Diese Technik spiegelt seine Überlegenheit und seine als „rechtmäßig“ empfundene Herrschaft aus Sicht der Chaos-Kraft.
Schon bevor seine magischen Kräfte erwachen, ist Arthur ein bemerkenswerter Schwertkämpfer.
Bereits in seinem „ersten richtigen Einsatz“ kann er mit dem Heiligen Ritterhauptmann Hendrickson zumindest zeitweise mithalten – trotz dessen überwältigender Erfahrung.
Seine reine Schwertkunst ermöglicht ihm später durch zusätzliches Training mit Nanashi, einem geheimnisvollen Schwertmeister, sogar Kämpfe auf Augenhöhe mit Angehörigen des Dämonenstamms.
Diese körperlich-technische Grundlage macht ihn gefährlich, selbst wenn seine Magie unterdrückt oder außer Kontrolle ist.
Arthur verfügt zudem über hohe Willenskraft und ein klares taktisches Gespür.
Selbst in aussichtslos wirkenden Situationen bleibt er rational und versucht, seine Verbündeten zu schützen.
Excalibur
Excalibur ist das legendäre Schwert, das Arthur zum König machte, als er es aus einem riesigen Felsen zog.
Es ist mit der Geschichte zahlreicher früherer Helden und Ritter Britannias verbunden und besitzt zusätzlich eine enge Verbindung zur Chaos-Kraft.
Excalibur:
Verstärkt Arthurs ohnehin immense Macht enorm.
Kann seine Form verändern, besonders nachdem Arthur zum König des Chaos geworden ist.
Dient später als „Schlüssel“, um die im See versiegelte Macht von Chaos freizusetzen.
Im Kampf gegen Zeldris und Cusack gelingt es Arthur kurzzeitig, mit Excalibur eine Macht zu entfesseln, die sogar Meliodas beeindruckt.
Allerdings kann er die Kraft des Schwertes zunächst nicht vollständig kontrollieren und bricht unter der Überlastung zusammen.
Sequens
Sequens ist Arthurs „Schatzschwert“, das ihn über einen großen Teil seiner frühen Geschichte begleitet.
Es hat die besondere Eigenschaft, nach jeder Zerstörung wieder in seine ursprüngliche Form zurückzukehren.
Laut offiziellem Hintergrundmaterial ist Sequens nur eines von mehreren Schwertern, die Arthur besitzt.
Das Schwert symbolisiert seine Zähigkeit: selbst wenn es zerbricht, kehrt es zurück – genau wie Arthur selbst.
Carnwennan
In „Die Vier Ritter der Apokalypse“ verwendet Arthur zusätzlich das Messer oder Kurzschwert Carnwennan, ein göttliches Chaos-Artefakt.
Wie Sequens regeneriert Carnwennan seine Klinge, egal wie oft sie bricht oder ausfranst.
Diese Waffe ist direkt mit der Chaos-Kraft verknüpft und scheint von Arthur intuitiv geführt zu werden.
Sie unterstreicht seine Rolle als Herrscher einer neuen, von Chaos durchdrungenen Weltordnung.
Merlin
Merlin ist Arthurs Lehrerin, Förderin und enge Vertraute.
Sie erkennt früh sein Potenzial und bezeichnet ihn als den „vorherbestimmten König“, der Britannia in eine neue Ära führen soll.
Nach Arthurs Tod riskiert Merlin alles, um ihn aufzuspüren und wiederzubeleben.
Sie nutzt den magischen See und Excalibur, um die versiegelte Chaos-Kraft in ihn zu leiten und ihn als König des Chaos zu erwecken.
Später schützt sie den schwachen, einarmigen Arthur, nachdem sie erkennt, dass die in ihm schlummernde Chaos-Kraft und das Wesen Cath Palug ihn zu verschlingen drohen.
Sie trennt schließlich Arthurs wahres Selbst von der von Cath beeinflussten Gestalt, was große Konsequenzen für die Zukunft hat.
Meliodas und die Seven Deadly Sins
Arthur ist ein glühender Fan der Seven Deadly Sins.
Er bewundert Meliodas so sehr, dass er ihn als Heiligen Ritterhauptmann nach Camelot holen will, auch wenn Meliodas ihn nur scherzhaft mit einem „Vielleicht irgendwann“ vertröstet.
Gemeinsam mit Meliodas kämpft Arthur gegen Hendrickson und später gegen die Zehn Gebote und andere Feinde.
Arthur sieht in den Seven Deadly Sins echte Vorbilder für Heldentum, Loyalität und unkonventionelle Gerechtigkeit.
Diese Verehrung macht die spätere Konfrontation in der Fortsetzung „Die Vier Ritter der Apokalypse“ besonders tragisch, da Arthur – beziehungsweise der von Cath beeinflusste „falsche Arthur“ – zum Gegner der ehemaligen Helden wird.
Der Bruch zwischen Ideal und Realität ist ein zentrales Thema seiner Figur.
Bartra Liones
Bartra Liones, König von Liones, ist so etwas wie Arthurs Retter und Mentor.
Mit seiner Fähigkeit, mögliche Zukünfte zu sehen, erkennt Bartra Arthurs Rolle im Schicksal Britannias.
Er nimmt Arthur in Schutz, als dieser von seinem Stiefbruder verraten wird, und rettet ihm das Leben.
Arthur empfindet Bartra gegenüber tiefe Dankbarkeit und fühlt sich moralisch verpflichtet, ihn und sein Volk zu schützen.
Arthur bringt Bartra nach dem Krieg nach Camelot, damit dieser sich in Sicherheit erholen kann.
Diese Verbindung zwischen Liones und Camelot ist einer der Gründe, warum Arthur so eng mit den Ereignissen um die Seven Deadly Sins verknüpft bleibt.
Cath / Cath Palug
Nach den Druidenprüfungen in Istar nistet sich ein merkwürdiges, katzenähnliches Wesen auf Arthurs Kopf ein, das er liebevoll Cath nennt.
Nanashi erklärt, dass Arthur, solange dieses Wesen bei ihm ist, nicht sterben könne – eine Aussage, die sich auf die Verbindung zu Chaos und Arthurs späteren „Tod“ bezieht.
Später entpuppt sich Cath als das monströse Wesen Cath Palug, ein Teil der Chaos-Kraft mit eigenem Willen.
Cath versucht, Chaos vollständig an sich zu reißen, um sich an der „Endlosen Mahlzeit der Welt“ zu laben, und greift Arthur unerwartet an.
Im Kampf verliert Arthur durch einen Hinterhalt Caths seinen rechten Arm.
Am Ende gelingt es Arthur jedoch – nachdem er seine Rolle als König des Chaos akzeptiert hat, der ein „Reich des Friedens“ schaffen will –, Cath in sich aufzunehmen und dadurch zu besiegen.
Diese Verschmelzung hat allerdings ungewollte Nebenwirkungen, die später in „Die Vier Ritter der Apokalypse“ sichtbar werden.
Teile von Arthurs Persönlichkeit und Caths Willen verschmelzen oder splitten sich ab, was zu der Existenz eines „falschen“ Arthur führt.
Erster Auftritt und frühe Kämpfe
Arthur erscheint erstmals mit einer mysteriösen „Phantomarmee“ und einem unheimlichen Begleiter, um dem König von Liones zu begegnen.
Dort wird er in den Konflikt mit Hendrickson verwickelt und beweist im Kampf seine beachtliche Schwertkunst.
Obwohl er schließlich besiegt wird – zumal er keine Magie nutzt – ist für erfahrene Kämpfer wie Meliodas klar, dass Arthur über enormes, bislang ungenutztes Potenzial verfügt.
Sein Auftritt als „Neuling“ auf dem Schlachtfeld ist gleichzeitig sein symbolischer Einstieg in die große Bühne der Geschichte.
Nach dem ersten Krieg zieht sich Arthur nach Camelot zurück, um sein Reich aufzubauen und seine Verbündeten zu schützen.
Er bleibt dabei in engem Kontakt mit Bartra und den Seven Deadly Sins.
Kampf gegen die Zehn Gebote und die Druidenprüfungen
Als die Zehn Gebote zurückkehren, schließt sich Arthur erneut Meliodas und den Seven Deadly Sins an.
Er begleitet sie in die Druidenstadt Istar, wo er eine Prüfung durchläuft, die seinen Geist und seine Bestimmung testet.
Nach dieser Prüfung taucht das Wesen Cath auf, das von da an ständig bei Arthur bleibt.
Arthur erlernt zudem die Fähigkeit, sich zu bewegen, ohne dass andere seine Präsenz wahrnehmen können, was ihn im Kampf noch unberechenbarer macht.
Nach Meliodas’ vorübergehendem Tod kämpft Arthur als Widerstandskämpfer gegen die dämonische Besatzung.
Irgendwann verliert sich seine Spur; selbst Merlin, die ihr Leben riskiert, kann ihn über längere Zeit nicht finden.
Infiltration von Camelot und Tod
Während Camelot von den Dämonen unterworfen wird, gelingt es Arthur, allein in die besetzte Hauptstadt einzudringen.
Sein Ziel: Excalibur zu ergreifen und das Reich zu befreien.
Dort stellt er sich Zeldris und Cusack, zwei der stärksten Mitglieder des Dämonenstamms, sowie dem ursprünglichen Dämon in einer gefährlichen Konstellation.
Dank Excalibur entfesselt Arthur kurzfristig eine Macht, die die Dämonen überrascht und ihn sogar über Meliodas zu stellen scheint.
Doch Arthurs Unerfahrenheit im Umgang mit dieser Kraft führt dazu, dass er sich nahezu selbst zerstört.
Bevor die Dämonen ihn endgültig vernichten können, wird Arthur von Merlin gerettet.
Cusack hat jedoch seine Magie „Resonanz“ („Gong“ bzw. „Resonieren“) eingesetzt, um Arthurs Herz zu manipulieren.
Unter dieser Kontrolle sticht Arthur sich selbst mit Excalibur in die Brust und stirbt.
Sein Leichnam wird im Wirtshaus „Boar Hat“ der Seven Deadly Sins aufgebahrt.
Dies gilt zunächst als tragischer Endpunkt seiner Geschichte.
Wiederbelebung als König des Chaos
Nach dem finalen Kampf gegen den Dämonenkönig nutzt Merlin eine Gelegenheit, um Arthur in einem magischen See wiederzubeleben.
Excalibur fungiert dabei als Schlüssel, der die gewaltige, versiegelte Chaos-Macht aus dem See in Arthur leitet.
Arthur wird als König des Chaos wiedergeboren, mit gigantischer magischer Kraft und der Fähigkeit, Realität zu formen.
Anfangs verliert er jedoch beinahe die Kontrolle über sein Herz und die Chaos-Essenz, was ihn gefährlich unberechenbar macht.
Während dieses Prozesses greift ihn das wahre, monströse Cath Palug an und beißt ihm den rechten Arm ab.
In dem folgenden Kampf, bei dem Excalibur eine neue, überwältigende Form annimmt, gelingt es Arthur, Chaos zu akzeptieren und Cath in sich zu absorbieren.
Damit endet seine Rolle in der Originalserie vorerst als neu geborenes, gottähnliches Wesen mit unklaren Ambitionen.
Die Veränderung seiner Gesinnung und seine Zukunft werden in der Fortsetzung weiter erforscht.
In dem Schul-Spin-off „Seven Deadly Sins Academy“ erscheint Arthur als Schüler der Camelot-Oberschule.
Er versucht mit großem Enthusiasmus, Meliodas an seine eigene Schule zu holen.
Am Ende schlägt der Plan fehl, und stattdessen wechselt Arthur selbst an die Liones-Oberschule.
Diese Version von Arthur ist eine humorvolle, moderne Variante, die seine Bewunderung für Meliodas und seine freundliche Art auf komische Weise überzeichnet.
In der Fortsetzung „Die Vier Ritter der Apokalypse“ ist Arthur zunächst als wiedererstandener König von Camelot präsent.
Camelot wurde unter seiner Führung wiederaufgebaut und als Zentrum einer neuen Ordnung etabliert.
Allerdings zeigt sich, dass seine Ideale auf erschreckende Weise entgleist sind:
Arthur verfolgt den Plan, alle nichtmenschlichen Rassen auszulöschen, um eine „sichere“ Welt nur für Menschen zu schaffen.
Damit stellt er sich direkt gegen die Vier Ritter der Apokalypse, die Seven Deadly Sins und zahlreiche andere frühere Verbündete.
Camelot wird zu einer Festung, von der aus er seine neue Weltordnung durchsetzen will.
Die Wahrheit über den „falschen Arthur“
Später wird offenbart, dass der Arthur, der in „Die Vier Ritter der Apokalypse“ zu Beginn agiert, nicht vollständig mit dem ursprünglichen Arthur identisch ist.
Der ursprüngliche Arthur ist durch den Kampf mit Cath stark geschwächt, sein verlorener Arm wächst nicht nach, und Merlin bringt ihn an einen unbekannten Ort in Sicherheit.
Die Gestalt, die sich als Arthur ausgibt, ist in Wirklichkeit Cath Palug, der mithilfe von Chaos und der Verschmelzung in „Seven Deadly Sins“ Arthurs Körper und Rolle teilweise übernommen hat.
In Kapitel 217 („Der ewige König“) wird klar, dass der aktuelle „Arthur“ – der scheinbare Tyrann – in Wahrheit von Cath Palug gesteuert wird.
Merlin versucht, Arthurs wahres Selbst und die Cath-verseuchte Manifestation voneinander zu trennen.
Dadurch entstand ein „falscher Arthur“, der zwar Arthurs Aussehen besitzt, aber von Caths Willen und Persönlichkeitsanteilen durchdrungen ist.
Trotzdem zeigt dieser falsche Arthur immer wieder kurze Momente, in denen Arthurs ursprüngliche Persönlichkeit aufblitzt.
Hinweise darauf sind etwa seine Interaktionen mit einer falschen Merlin, seine Begegnungen mit der Dame des Sees (Lady of the Lake) oder plötzliche Gedächtnislücken.
Diese Inkonsistenzen werden so interpretiert, dass ein Teil von Arthurs Seele weiterhin im falschen Körper präsent ist.
Kurz gesagt: Arthurs „Fall in die Dunkelheit“ ist weniger ein klassischer moralischer Absturz, sondern eine tragische Form von „Besessenheit“ durch Cath – fast wie eine magische „Lebensmittelvergiftung“ durch seine eigene, in sich aufgenommene Chaos-Katze.
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