Tiamat ist ein weiblicher König der Scharlachwelt, der mit Wilhelmina Carmel einen Vertrag geschlossen hat und wegen ihrer stillen, knappen Art den Beinamen „Der wortkarge Strom“ trägt.
Tiamat ist Wilhelmina Carmel in vieler Hinsicht ähnlich und wirkt wie ihre seelische Verwandte.
Ihre Flammen haben eine kirschblütenrosa Farbe.
Sie ist fast ständig schweigsam und spricht, wenn überhaupt, nur in extrem kurzen, knappen Worten.
Oft beschränkt sie sich auf einzelne Begriffe oder Äußerungen mit höchstens fünf Zeichen.
Um Sprache so weit wie möglich zu reduzieren, verwendet sie häufig viergliedrige Redewendungen.
Das verstärkt ihren kühlen und eigentümlich prägnanten Eindruck.
Ihre Art wirkt recht gefühlskarg und mitunter auch unbeteiligt.
Wilhelmina Carmel protestiert dagegen nicht selten, indem sie ihr auf den Kopf schlägt.
Trotz ihrer spröden Art scheint Tiamat Shana ebenso wie Wilhelmina Carmel sehr zu lieben.
Hinter ihrer knappen Ausdrucksweise verbirgt sich also durchaus Zuneigung.
Gegenüber Yuji Sakai zeigt sie eine strenge Haltung.
Dabei ist sie ähnlich unerbittlich wie ihre Vertragspartnerin.
Marchosias bemerkt über sie, dass es sinnlos sei, von ihr Erklärungen zu erwarten.
Diese Einschätzung unterstreicht, wie wenig auskunftsfreudig Tiamat ist.
In der babylonischen Mythologie existiert ebenfalls eine Göttin mit dem Namen Tiamat.
Diese Namensgleichheit verleiht der Figur zusätzlich einen mythischen Klang.
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