Ken Sudo ist eine fiktive Figur aus dem Franchise „Yōkoso Jitsuryoku Shijō Shugi no Kyōshitsu e“ und ein männlicher Schüler der Hohen Förderungsoberschule, der durch sein Rowdy-Image, seine herausragende sportliche Begabung und seine deutliche charakterliche Weiterentwicklung auffällt.
Name: Ken Sudo
Geschlecht: Männlich
Schule: Hohe Förderungsoberschule
Schülernummer: S01T004672
Geburtstag: 5. Oktober (Sternzeichen: Waage)
Körpergröße: 183 cm
Klassenlaufbahn: Klasse 1-D → Klasse 2-D → Klasse 3-A
Klubzugehörigkeit: Basketballklub
Akademische Einstufung: B- (64)
Körperliche Fähigkeiten: A+ (96)
Geistige Wendigkeit / taktisches Denken: C (48)
Soziale Beitragfähigkeit: D+ (36)
Gesamtbewertung: B- (65)
Ich-Form: „Ore“ (entspricht grob „Ich“, rauer männlicher Tonfall)
Synchronsprecher: Eiji Takeuchi
Ken Sudo ist zu Beginn ein typischer Problemboy der Klasse 1-D, der als einer der „drei Deppen der D-Klasse“ gemeinsam mit Kanji Ike und Haruki Yamauchi bekannt ist.
Trotz miserabler schulischer Leistungen gehört er körperlich zu den stärksten Schülern des Jahrgangs und wird bereits im ersten Jahr Stammspieler im Basketballklub.
Mit fortschreitender Handlung macht er eine der bemerkenswertesten Entwicklungen der gesamten Jahrgangsstufe durch.
Vom hitzköpfigen Krawallmacher wird er zu einem vergleichsweise besonnenen, arbeitswilligen Schüler, der sowohl sportlich als auch schulisch Verantwortung übernimmt.
Sudo wirkt nach außen wie ein typischer Raufbold: rote Haare, schlechte Manieren, kurze Zündschnur.
Schon kleine Provokationen können ihn dazu bringen, laut zu werden oder sogar Gewalt anzuwenden, weshalb er anfangs als Sinnbild des „Versagers“ der D-Klasse gesehen wird.
Innerlich ist er jedoch einfacher gestrickt und erstaunlich ehrlich.
Er ist seinen Freunden gegenüber loyal, nimmt den Basketball sehr ernst und kann tiefen Dank empfinden – vor allem gegenüber Suzune Horikita, die ihn trotz seiner Probleme nicht aufgegeben hat.
Lange Zeit interessiert ihn Schule fast gar nicht.
Er hat früh akzeptiert, dass er in akademischer Hinsicht ein „Versager“ ist und setzt stattdessen alles auf Basketball.
Durch Horikita wird ihm nach und nach bewusst, wie sehr sein Verhalten seine gesamte Klasse belastet hat.
Er bemüht sich daraufhin, seinen Impuls, Probleme mit den Fäusten zu lösen, zu kontrollieren und in Konflikten zunehmend rational zu handeln.
Sein Spruch „Ich wachse und strenge mich auf meine Art an, egal was die anderen tun“ fasst seine spätere Haltung gut zusammen.
Er beginnt, sich mit seiner eigenen Entwicklung zu messen, statt sich ständig mit anderen zu vergleichen.
Körperliche Fähigkeiten
Sudo gehört zu den körperlich stärksten Schülern seines Jahrgangs.
Seine Athletik liegt auf A+-Niveau, und schon in der Mittelstufe zeigte er spielerisch ein Leistungsniveau, das mit Oberschulspielern konkurrieren konnte.
Er erhielt in seiner Mittelstufenzeit Sportstipendien-Angebote von landesweit bekannten Basketball-Eliteschulen.
An der Hohen Förderungsoberschule schafft er als einziger Erstklässler den Sprung in die Stammformation des Basketballklubs.
Auch im Kampf profitiert er von seiner Athletik und der Erfahrung aus vielen Prügeleien in der Mittelstufe.
Im Jahrgang zählt er zu den physisch stärkeren Schülern, auch wenn er gegen Giganten wie Yamada Albert oder Kampfspezialisten wie Kazuma Hosen klare Nachteile hat.
Akademische Leistungen
Zu Beginn liegt sein Wissen auf erschreckend niedrigem Niveau.
Er kann nicht einmal lineare Gleichungssysteme lösen und kennt bis Band 6 nicht einmal die Bedeutung der Kreiszahl Pi – selbst Kikyo Kushida ist von seinem Wissensstand fassungslos.
Horikita bezeichnet ihn später als „auf Mittelstufenniveau angekommen“, was bedeutet, dass er bei Eintritt in die Schule akademisch eher auf Grundschulniveau war.
Trotzdem schafft er es mit harter Arbeit und Horikitas Nachhilfe, sich aus der ständigen „rote Karte“-Zone zu befreien.
Besonders nach dem ersten Sportfest lernt er intensiver, weil er Horikita beeindrucken will.
Bis zum Mai des zweiten Schuljahres arbeitet er sich in etwa in den Notenmittelbereich des Jahrgangs vor und liegt im November schließlich auf Rang 11 von 38 Schülern seiner Klasse.
Diese Leistungssteigerung hat allerdings ihren Preis:
Durch das viele Lernen verschlechtert sich seine Sehkraft spürbar, was als Nebenwirkung seines neu entdeckten Lernfleißes erwähnt wird.
Gesamtentwicklung
Anfangs ist Sudo nur ein Klotz am Bein der Klasse, der durch Prügeleien und schlechte Noten Punkte und Ansehen kostet.
Im Verlauf der Geschichte wird er jedoch – dank Kombination aus Sporttalent, verbesserter Lernleistung und wachsender Reife – zu einer tragenden Figur der Klasse.
Kazuma Sakagami, Klassenlehrer der Klasse von Kakeru Ryuen, nennt Sudo namentlich als den Schüler des Jahrgangs mit der größten positiven Entwicklung.
Damit bestätigt auch die Schule offiziell, was seine Klassenkameraden beobachtet haben: Aus dem „defekten Produkt“ ist ein wertvolles „verbessertes Produkt“ geworden, das Horikitas Theorie von formbaren „Ausschusswaren“ praktisch bestätigt.
Familien- und Vorgeschichte
Vor dem Eintritt in die Hohe Förderungsoberschule lebt Sudo mit seinem Vater zusammen.
Seine Mutter, die in der Nacht- und Unterhaltungsbranche arbeitet, verschwindet irgendwann aus dem Leben der Familie.
Sein Vater lebt danach eher apathisch und in sich gekehrt, was Sudos Alltag stark prägt.
Sudo beschreibt sich selbst zynisch als „Abschaum, geboren von Abschaum“, was seine tiefe Selbstabwertung und seine als schlecht empfundene Herkunft widerspiegelt.
Da er früh jegliche Ambitionen im Bereich Bildung aufgibt, sucht er einen Ausweg über den Sport.
Mit Basketball findet er schließlich seine Leidenschaft und arbeitet in der Mittelstufe ernsthaft und diszipliniert an seiner Karriere, bis hin zu Angeboten von Elite-Basketballschulen.
Diese Zukunftsperspektive zerbricht jedoch, als er in einen Gewaltvorfall verwickelt wird, der sein Sportstipendium zunichtemacht.
Mangels dieser Option entscheidet er sich für die Hohe Förderungsoberschule, in der Hoffnung, dort einen neuen Weg in den Profibasketball zu finden.
Erstes Schuljahr
Frühe Phase
Gleich zu Beginn fällt Sudo negativ auf, als er Yosuke Hiratas Vorschlag für eine gegenseitige Vorstellung brüsk ablehnt.
Die Mitschüler – insbesondere die Mädchen – sind schockiert und genervt, und Sudo erarbeitet sich schnell einen schlechten Ruf.
Seine Unpünktlichkeit und das zahlreiche Einschlafen im Unterricht tragen erheblich dazu bei, dass die Klasse viele Punkte verliert.
Sein Verhalten ist einer der Gründe, warum die D-Klasse mit null Klassenpunkten startet.
In einer von Suzune Horikita organisierten Lerngruppe für gefährdete Schüler ist Sudo zunächst dabei, doch prallen ihre Persönlichkeiten heftig aufeinander.
Die Lerngruppe zerbricht kurzfristig – erst durch die Vermittlung von Kikyo Kushida kehrt Sudo zurück und beginnt, ernsthaft zu lernen.
Trotz neuer Bemühungen patzt er und schläft ausgerechnet am Tag vor der Prüfung ein.
Er fällt in Englisch durch, entgeht jedoch dank Kiyotaka Ayanokōji und Horikita einer Wiederholung des Gewalt-Fiaskos: Die zwei kaufen mit privaten Punkten einen einzigen Punkt seines Testergebnisses von Lehrerin Sae Chabashira und retten ihn so vor dem endgültigen Versagen.
Gewaltvorfall und Ryuen
Zu Beginn des zweiten Bandes gerät Sudo in eine Falle von Kakeru Ryuen.
Er schlägt Daichi Ishizaki und andere Schüler aus deren Klasse, was die D-Klasse erneut an den Rand einer Katastrophe bringt.
Mit Hilfe von Airi Sakura und Honami Ichinose gelingt es letztlich, die Situation zu entschärfen und Sudos Vertreibung zu verhindern.
Da Ayanokōji alle Lorbeeren für die Lösung bewusst Suzune Horikita zuschiebt, ist Sudo überzeugt, dass sie ihn gerettet hat.
Aus Dankbarkeit entwickelt er eine tiefe Bewunderung und aufrichtige Zuneigung für Horikita.
Er nimmt sie fortan als Leitfigur wahr und beginnt, sich an ihr zu orientieren.
Sportfest und innere Krise (Band 5 – Sudo als Hauptfigur)
Im Sportfestband steht Sudo im Mittelpunkt.
Zu Beginn wird seine überragende Athletik von Horikita und Hirata anerkannt, die ihn bitten, als „Anführer“ die D-Klasse im Sportfest anzuführen.
Zum ersten Mal in seinem Leben wird er explizit als Stütze gebraucht, was ihn zutiefst motiviert.
Er wirft sich mit voller Energie in Training und Vorbereitung und will seiner Klasse sowie insbesondere Horikita etwas beweisen.
Am Tag des Sportfests setzt ihn Ryuen jedoch mit fiesen, unfairen Tricks unter Druck.
Sudos Frustration wächst, besonders als seine Klassenkameraden manches Mal unter ihren Möglichkeiten bleiben oder Pech haben.
Schließlich rastet er aus und schlägt ausgerechnet Yosuke Hirata, der versucht, ihn zu beruhigen.
Damit isoliert er sich vollständig und verlässt das Sportfest, als würde er vor der Situation davonlaufen.
Horikita jedoch sucht ihn persönlich auf, spricht ihn hart und ehrlich an und hält ihm seinen egoistischen Umgang mit dem Team vor Augen.
Sudo erkennt seinen Fehler, kehrt zurück, entschuldigt sich vor der gesamten Klasse und signalisiert seine Bereitschaft, wieder gemeinsam zu kämpfen.
Auch wenn er wegen der vielen Ausfälle am Nachmittag nicht zum MVP des Sportfestes gewählt wird, erhält er am Ende eine persönliche Belohnung:
Horikita erlaubt ihm, sie beim Vornamen zu nennen – für Sudo ist das ein enormer emotionaler Erfolg.
Ab diesem Punkt stabilisiert sich seine Persönlichkeit, und er zeigt zunehmend selbstkritische und reflektierte Züge.
Er ist weniger der explosive Raufbold und mehr ein Schüler, der seine Kraft in die richtige Richtung lenkt.
Weitere Ereignisse im 1. Jahr
Beim „Paper Shuffle“ attestiert Horikita ihm offiziell das Niveau eines durchschnittlichen Mittelstufenschülers.
Obwohl diese Einstufung nüchtern klingt, ist sie gemessen an seinem Startpunkt ein deutliches Lob.
Später mischt sich Sudo in einen Streit zwischen Kanji Ike und Haruki Yamauchi ein und versucht zu schlichten.
Dass er hier moderierend auftritt, zeigt seine neu gewonnene Fähigkeit, nicht sofort Gewalt als Lösung zu sehen.
In der großen Klassenabstimmung in Band 10 weiß Sudo zunächst nicht, dass Yamauchi im Geheimen gegen Ayanokōji Stimmung macht.
Er kritisiert zwar Yamauchis Verhalten, verteidigt ihn aber aus alter Freundschaft heraus teilweise.
Als klar wird, dass Haruki Yamauchi unter Anleitung von Arisu Sakayanagi die Klasse verraten hat, entscheidet sich Sudo letztlich gegen ihn.
Trotz der Freundschaft stellt er das Wohl der Klasse über Yamauchis Verbleib – eine Reife, die anfangs undenkbar gewesen wäre.
Als die Abstimmungsergebnisse offengelegt werden, zeigt sich, dass Sudo auf Platz zwei der unbeliebtesten Schüler gelandet wäre.
Wäre Yamauchi nicht rausgewählt worden, wäre Sudo selbst derjenige gewesen, der die Schule verlassen müsste.
Später, in Band 11, vermutet Sudo, dass Ayanokōji und Sakayanagi im Geheimen zusammenarbeiten.
Er merkt richtig, dass die vielen Lobstimmen aus der A-Klasse für Ayanokōji nicht zufällig sind, auch wenn die Details hinter den Kulissen komplexer sind, als er ahnt.
In der Jahrgangsabschlussprüfung wird Sudo als Basketballspieler eingesetzt und trägt wesentlich zu den Siegen seiner Klasse bei.
Zweites Schuljahr
Band 1 – Begegnung mit Hosen und Ayanokōjis Enthüllung
In der ersten Prüfung des zweiten Jahres muss Sudo sich mit neuen Erstklässlern zusammentun.
Dabei kommt er unter anderem mit der Erstklässlerin Amagiri Amasawa in Kontakt (im Text als „Amasawa“ und „Nanase und Co.“ angesprochen, die Ayanokōji loswerden wollen).
Sudo erfährt, dass einige Erstklässler versuchen, Kiyotaka Ayanokōji aus der Schule zu drängen.
Als Kazuma Hosen Suzune Horikita körperlich bedroht, stellt sich Sudo schützend vor sie.
Gegen Hosen ist Sudo jedoch chancenlos – der Kampferfahrenere dominiert ihn deutlich.
Wenig später erlebt Sudo aus nächster Nähe, wie Ayanokōji einen Messerangriff Hosens mit bloßen Händen abwehrt.
Dieses Ereignis verändert Sudos Sicht auf Ayanokōji grundlegend.
Er kann nicht mehr glauben, dass dieser „unscheinbare Mitschüler“ nur durchschnittlich ist, und beginnt seine Fähigkeiten klar zu überschätzen – oder eher: endlich realistisch einzuschätzen.
Später, als Ayanokōji in einer Matheprüfung die volle Punktzahl erreicht, ist Sudo auffallend wenig überrascht.
Für ihn ist spätestens seit der Messer-Szene klar, dass Ayanokōji seine wahre Leistungsfähigkeit bisher nur versteckt hat.
Band 2 – Offene Anerkennung Ayanokōjis
Als einige Mitschüler Ayanokōjis Prüfungsergebnis für Betrug halten, stellt sich Sudo demonstrativ gegen diese Anschuldigungen.
Er verteidigt Ayanokōji offen und erklärt, dass dieser viel mehr drauf hat, als alle denken.
Sudo gehört zu den wenigen, die wissen, dass Erstklässler gezielt Ayanokōjis Rauswurf betreiben.
Er erkennt, dass Ayanokōji in kompliziertere Pläne verstrickt ist, als er selbst überblickt, und beginnt, ihn nicht nur als Klassenkameraden, sondern als jemanden zu betrachten, der Schutz verdient.
Band 3 – Unbewohnte-Insel-Prüfung
Während der Survival-Prüfung auf einer unbewohnten Insel trifft Sudo am dritten Tag wieder auf Ayanokōji.
Dieser ist zu diesem Zeitpunkt mit einer Erstklässlerin, Nanase, unterwegs, der Sudo gegenüber sehr misstrauisch ist.
Sudo warnt Ayanokōji eindringlich vor Nanase und macht deutlich, dass er ihr kein Vertrauen entgegenbringt.
Damit positioniert er sich klar als jemand, der Ayanokōjis Sicherheit und Interessen im Blick behält.
Später hilft er Kanji Ike dabei, Kayano Onodera und andere anzufeuern und zu unterstützen, insbesondere als es darum geht, Shinohara in einer schwierigen Situation zu helfen.
Band 5 – Prüfung mit Einstimmigkeitszwang
In der besonderen Prüfung, bei der die gesamte Klasse eine einstimmige Entscheidung treffen muss, kommt es wieder zu heftigen Diskussionen über mögliche Schulverweise.
Sudo kritisiert sowohl Rokusuke Koenji, der sorgenlos für einen Rauswurf stimmt, als auch den anonymen Schüler, der beharrlich „Ja“ zur Exmatrikulation wählt.
Dieser Umgang zeigt, wie sehr ihm seine Mitschüler inzwischen am Herzen liegen.
Im Vergleich zum ersten Schuljahr ist sein Gerechtigkeitssinn gegenüber der Gruppe deutlich gewachsen.
Band 6 – Zweites Sportfest
Beim Sportfest des zweiten Jahres ist die Stimmung in der Klasse angespannt.
Sudo und Kayano Onodera arbeiten gemeinsam daran, das Klima zu verbessern, indem sie bei den gemischten Teamwettkämpfen mit gutem Beispiel vorangehen.
In einem entscheidenden Wettbewerb tritt Sudo erneut gegen Kazuma Hosen an und schafft es diesmal, ihn zu besiegen.
Damit sichert er sich den Titel als Jahrgangsbesten in dieser Disziplin und liefert seine bislang größte sportliche Glanzleistung in der Schule.
Durch diese Ereignisse wächst Onoderas Sympathie für Sudo deutlich.
Sie unterstützt und bewundert ihn offen, doch Sudo bemerkt ihre romantischen Gefühle zunächst überhaupt nicht.
Band 7 – Zukunftspläne
Im weiteren Verlauf des zweiten Jahres beginnt Sudo, seine Zukunft ernsthafter zu planen.
Er zieht in Betracht, nach dem Abschluss ein Studium anzustreben und erst dann den Weg in den Profibasketball zu suchen.
Das markiert eine Kehrtwende von der früheren Einstellung „Nur Basketball zählt“.
Er möchte seine Optionen erweitern, um nicht alles auf eine einzige Karte zu setzen.
Ayanokōji deutet ihm gegenüber später vorsichtig an, dass Kayano Onodera mehr als nur freundschaftlich an ihm interessiert ist.
Sudo, der emotional ganz auf Suzune Horikita fixiert ist, kann damit zunächst wenig anfangen und nimmt es kaum ernst.
Band 8 – Klassenfahrt und Liebesgeständnis
Während der Klassenfahrt im zweiten Jahr fasst Sudo den Entschluss, Horikita seine Liebe zu gestehen.
Er bittet Ayanokōji, bei diesem wichtigen Schritt im Hintergrund anwesend zu sein, damit er emotional Rückhalt hat.
In der zweiten Nacht der Reise gesteht Sudo Horikita offen seine Gefühle.
Horikita, die seine Zuneigung bis dahin nicht wirklich bemerkt hatte, ist sichtlich überrascht.
Sie lehnt sein Geständnis jedoch ab, da sie weiterhin auf ihre „erste Liebe“ wartet und emotional (noch) nicht bereit ist, eine Beziehung einzugehen.
Für Sudo ist das eine bittere, aber ehrliche Zurückweisung – gleichzeitig ein weiterer Schritt in seiner persönlichen Reife.
Band 9.5 – Winterferien und Verdacht gegenüber Ayanokōji
In den Winterferien nimmt Sudo an einer Gesprächsrunde teil, die von Maezono vorgeschlagen wird.
Teilnehmer sind neben ihm Chiaki Matsushita, Mei Yu Wang, Shinohara, Kanji Ike und Kayano Onodera; Personen, die Ayanokōji sehr nahe stehen, werden bewusst nicht eingeladen.
Das Thema der Runde ist die Frage, ob Ayanokōji absichtlich sein wahres Talent versteckt.
Sudo berichtet dort offen, dass Ayanokōji im Kampf stärker ist als er selbst und auch körperlich überlegen wirkt.
Damit trägt er wesentlich dazu bei, dass der Kreis begreift, wie außergewöhnlich Ayanokōji tatsächlich ist.
Sudo festigt in diesem Kontext seine Rolle als einer der ehrlichsten Unterstützer Ayanokōjis.
Kiyotaka Ayanokōji
Am Anfang ist ihre Beziehung eher neutral – sie sind einfach Klassenkameraden und gelegentlich zusammen mit Ike und Yamauchi unterwegs.
Sudo nimmt Ayanokōji zunächst als unscheinbaren, eher durchschnittlichen Typen wahr.
Nach dem Vorfall mit Kazuma Hosen und der Messerattacke, die Ayanokōji mit bloßen Händen stoppt, sieht Sudo ihn mit völlig anderen Augen.
Er erkennt, dass Ayanokōji sein wahres Potential verbirgt, und entwickelt großen Respekt und Vertrauen.
Später verteidigt er Ayanokōji aktiv, als andere Mitschüler dessen Prüfungsergebnisse anzweifeln.
Er akzeptiert, dass Ayanokōji hinter den Kulissen Dinge tut, die er selbst nicht komplett versteht, und stellt sich dennoch auf seine Seite.
Zwischendurch ist er eifersüchtig, weil Ayanokōji viel Zeit mit Horikita verbringt und äußerlich sehr eng mit ihr zusammenarbeitet.
Er fragt sich sogar, ob die beiden heimlich ein Paar sind, was seine Gefühle für Horikita zusätzlich verkompliziert.
Nichtsdestotrotz wird ihre Beziehung mit der Zeit zu einer stabilen Freundschaft.
Ayanokōji wiederum hat Sudos Potential von Anfang an hoch eingeschätzt und ihn strategisch immer wieder unterstützt.
Suzune Horikita
Horikita ist die Person, die Sudos Leben an der Schule am stärksten verändert.
Sie ist diejenige, die ihm Nachhilfe gibt, ihn trotz Fehlern nicht völlig aufgibt und ihm streng, aber fair seine Defizite vor Augen führt.
Sudo empfindet ihr gegenüber tiefen Dank, nachdem sie ihm bei den Prüfungen und im Zusammenhang mit seinen Gewaltvorfällen geholfen hat.
Aus dieser Dankbarkeit entwickelt sich aufrichtige romantische Zuneigung.
Er bemüht sich, ihr zu imponieren, lernt für Prüfungen und versucht, ein „besserer Mensch“ zu werden, um ihr würdig zu sein.
Die Erlaubnis, sie mit Vornamen anzusprechen, ist für ihn ein emotionaler Meilenstein.
Während der Klassenfahrt im zweiten Jahr gesteht er ihr seine Liebe.
Horikita lehnt ab, ohne ihn zu verletzen, und erklärt, dass sie weiterhin auf ihre eigene „erste Liebe“ wartet.
Trotz der Zurückweisung bricht Sudo nicht zusammen.
Die Szene markiert einen Moment, in dem er auch in Liebesdingen ein Stück reifer wird und lernt, mit Enttäuschung erwachsen umzugehen.
Kanji Ike und Haruki Yamauchi
Ike und Yamauchi sind Sudos engste Freunde im ersten Jahr.
Die drei gelten als festes Trio, das ständig zusammen abhängt und von der Klasse als „drei Deppen der D-Klasse“ verspottet wird.
Sie sprechen sich gegenseitig mit Vornamen an, was in ihrer Klassengemeinschaft ein Zeichen besonderer Nähe ist.
Ihr Humor, ihre Faulheit und ihre Streiche machen sie zwar sympathisch, bringen der Klasse aber oft Ärger ein.
Nach der Abstimmung, in der Haruki Yamauchi die Klasse verrät und letztlich die Schule verlassen muss, verändert sich das Gefüge.
Sudo und Kanji Ike verbringen zunehmend Zeit mit Ryotaro Hondo, um die entstandene Lücke zu füllen.
Trotz der Verbannung Yamauchis bleibt ein Rest Loyalität in Sudo zurück.
Er war lange hin- und hergerissen, ob er seinen Freund oder das Wohl der Klasse priorisieren soll – ein innerer Konflikt, der seine Reife deutlich macht.
Kayano Onodera
Kayano Onodera ist Sudos Klassenkameradin, die ihn sportlich und charakterlich hoch einschätzt.
Sie respektiert seine Disziplin im Klub und seine Bereitschaft, für die Klasse zu kämpfen.
Spätestens seit dem zweiten Sportfest des zweiten Jahres, in dem sie gemeinsam versuchen, die schlechte Stimmung der Klasse aufzubrechen, werden sie ein eingespieltes Team.
Onodera entwickelt nach und nach romantische Gefühle für Sudo.
Sudo selbst bekommt davon lange nichts mit, weil er emotional auf Horikita fixiert ist und romantische Untertöne schlecht erkennt.
Erst als Ayanokōji das Thema indirekt anspricht, wird ihm klar, dass Onodera ihn möglicherweise anders sieht als nur als Kameraden.
Wie sich diese Dreieckskonstellation mit Horikita und Onodera weiterentwickelt, bleibt ein spannender Aspekt in Sudos persönlicher Geschichte.
Rokusuke Koenji
Zwischen Sudo und Rokusuke Koenji herrscht eine klar feindselige Dynamik.
Koenji hat Sudo während eines Gewaltvorfalls verbal herabgesetzt, was Sudo ihm sehr übelnimmt.
Sudo verachtet Koenjis Egoismus und seine Tendenz, Prüfungen einfach zu boykottieren oder nur nach eigenem Gusto zu handeln.
Gleichzeitig ist Sudo sportlich ehrlich genug zuzugeben – zumindest sich selbst gegenüber –, dass Koenjis körperliche Fähigkeiten seine eigenen übertreffen.
Dieser Mix aus Respekt und Abneigung führt dazu, dass er Koenji innerlich als Rivalen sieht.
In Gesprächen äußert er aber meist nur die Abneigung und nicht den Respekt.
Kakeru Ryuen
Mit Kakeru Ryuen verbindet Sudo eine komplizierte Feindschaft.
Ryuen hat Sudo gleich mehrfach ausgenutzt – insbesondere beim Gewaltvorfall und im Sportfest-Drama.
Sudo fühlt sich von Ryuen hintergangen und verspottet und begegnet ihm mit offener Feindseligkeit.
Treffen sie aufeinander, provozieren sie sich häufig gegenseitig.
Im Unterschied zu Koenji ist es bei Ryuen weniger sportlicher Neid als vielmehr persönlicher Hass auf dessen manipulative, skrupellose Methoden.
Sudo sieht in Ryuen eine Art verzerrtes Spiegelbild seines früheren, gewaltbereiten Ichs.
Kazuma Hosen
Kazuma Hosen, ein körperlich extrem starker Erstklässler, ist einer der wenigen, die Sudo im direkten Kampf deutlich übertreffen.
Bereits bei ihrem ersten Aufeinandertreffen behandelt Hosen Sudo von oben herab.
Für Sudo ist Hosen eine bedrohliche Figur, die Ayanokōji und Horikita ins Visier nimmt.
Aus diesem Grund stellt er sich ihm mutig entgegen, obwohl er weiß, dass seine Chancen gering sind.
Beim zweiten Sportfest gelingt es Sudo jedoch, Hosen in einem sportlichen Duell zu schlagen.
Diese Leistung ist für ihn persönlich ein Triumph und markiert symbolisch, dass er sowohl menschlich als auch körperlich weitergewachsen ist.
„Ich werde auf meine Weise hart arbeiten und wachsen.
Dabei ist mir egal, was andere machen – so habe ich beschlossen zu denken.“
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