Kakeru Ryuen

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Kakeru Ryuen
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Alter: 16
Geburtstag: 20. Oktober
Sternzeichen: Waage
Geschlecht: Männlich
Größe: 173cm
Englischer Name: Kakeru Ryuen
Japanischer Name: 龍園翔(りゅうえん かける)
Chinesischer Name: 龍園翔
Koreanischer Name: 류엔 카케루
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🎙️ Anime-Sprecher

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Masaaki Mizunaka
Masaaki Mizunaka
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Yōkoso Jitsuryoku Shijō Shugi no Kyōshitsu e
Yōkoso Jitsuryoku Shijō Shugi no Kyōshitsu e
Veröffentlichungsdatum: 12. Juli 2017

Charaktereinstellung

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Kakeru Ryuen ist eine der zentralen Figuren von „Yōkoso Jitsuryoku Shijō Shugi no Kyōshitsu e“ und der Anführer der Klasse C im ersten Jahr der Höheren Privaten Akademie für Hochbegabte, der seine Mitschüler nicht durch Vertrauen, sondern durch Angst und Gewalt kontrolliert.

Name: Kakeru Ryuen

Geschlecht: Männlich

Schule: Höhere Privatschule für Hochbegabte (Advanced Nurturing High School)

Schüler-ID: S01T004711

Geburtstag: 20. Oktober (Sternzeichen: Waage)

Körpergröße: 173 cm

Klassenverlauf: 1. Jahr C-Klasse → 2. Jahr C-Klasse → 3. Jahr B-Klasse

Selbstbezeichnung: „Ore“ (entspricht ungefähr „ich“ in grober Männersprache)

Synchronsprecher (Originalfassung): Masaaki Mizunaka

Bewertungen (Schulsystem):

Akademische Leistung: B- (65)

Körperliche Leistungsfähigkeit: B (74)

Geistesgegenwart / taktisches Denken: B (72)

Soziale Beitragfähigkeit: E+ (19)

Gesamtbewertung: B- (63)

Ryuen ist ein Hauptcharakter und fungiert im ersten Jahr als faktischer Diktator der Klasse C.

Er führt seine Klasse mit harter Hand, setzt konsequent auf Einschüchterung, Gewalt und unorthodoxe Strategien, um andere Klassen auszuspielen.

Sein Ruf in der Jahrgangsstufe ist der eines gefährlichen Problemkindes, das ohne zu zögern zu illegalen oder moralisch fragwürdigen Mitteln greift.

Trotzdem erkennen selbst Gegner seine Intelligenz, seine Führungsstärke und seine Erfolgsbilanz an.

Optisch ist er von durchschnittlicher Größe und Statur, im Anime jedoch deutlich muskulös dargestellt.

Er hat dunkelviolett-schwarze Haare, die bis zum Nacken reichen, und wirkt oft lässig, aber bedrohlich.

Ryuen ist extrem berechnend, skrupellos und in vielen Situationen grausam.

Er glaubt zutiefst daran, dass die Welt durch „Gewalt“ regiert wird und dass „wahre Stärke“ mit der Fähigkeit zur physischen Dominanz gleichzusetzen ist.

Von sich selbst behauptet er, er „hasse Anstrengung“, doch sein Verhalten widerlegt das ständig.

Er ist besessen vom Sieg und bereit, enormen Aufwand zu betreiben, um zu gewinnen – selbst wenn dieser Aufwand für Außenstehende wahnsinnig oder ineffizient wirkt.

Im Alltag benimmt er sich wie ein König, der seine Untertanen nach Belieben herumkommandiert.

Er zögert nicht, Mitschüler – auch Mädchen – zu bedrohen oder zu schlagen, und sabotiert ohne Skrupel andere Klassen.

Gleichzeitig hat er einen strikten inneren Kodex: Wenn seine Strategien scheitern oder Mitschüler durch seinen Plan geschädigt werden könnten, versucht er aktiv, die Verantwortung zu schultern oder den Schaden wiedergutzumachen.

Er mag böse wirken, ist aber im Kern erstaunlich pflichtbewusst und nimmt seine Rolle als Anführer ernst.

Innerhalb seiner Klasse wird er gefürchtet, aber seine Kompetenz steht nie infrage.

Die meisten folgen ihm loyal, und auch Ryuen zeigt – auf seine raue Art – eine gewisse Wertschätzung für seine Leute.

Bemerkenswert ist seine Fähigkeit zur Selbstreflexion: Nach großen Niederlagen passt er seine Ideologie an, etwa indem er seine absolute Fixierung auf Gewalt nach und nach relativiert.

Seine Entwicklung vom brutalen Tyrannen zum strategischen, wenn auch immer noch gnadenlosen Anführer ist eines der spannendsten Charakter-Arcs der Reihe.

Ryuen verfügt über eine sehr schnelle Auffassungsgabe und ein ausgeprägtes Talent für unkonventionelles Denken.

Er ignoriert bewusst Konventionen und Regeln, um überraschende, teilweise irrwitzige, aber oft hocheffektive Pläne zu schmieden.

Taktisches Genie

Im speziellen Überlebenstest auf der unbewohnten Insel im ersten Jahr entwickelte er die berüchtigte „0-Punkte-Strategie“.

Statt wie alle anderen Klassen Punkte zu sammeln, ließ er seine Klasse frühzeitig aufgeben, schickte Spione in andere Klassen und blieb allein auf der Insel, um systematisch alle Anführer zu identifizieren.

Der Plan wirkte nach außen wie eine totale Kapitulation, war aber strategisch brillant.

Er erriet tatsächlich alle gegnerischen Anführer korrekt und hätte den Test dominiert, wäre Kiyotaka Ayanokōji nicht dahintergekommen.

Auch in späteren Prüfungen glänzt er durch Verträge, Intrigen und das Ausnutzen jeglicher Lücken im System, etwa durch lukrative Abmachungen mit der A-Klasse oder das Rekrutieren von Erstklässlern gegen private Punkte.

Verhandlungen, Drohungen und Doppelspiele beherrscht er fast so gut wie physische Konfrontationen.

Körperliche Stärke und Kampferfahrung

Ryuen ist ein erfahrener Straßenschläger mit enormer Kampfroutine.

Er hat nie formale Kampfsportarten gelernt, sondern kämpft im rohen Straßenstil, in dem er während seiner problematischen Jugend zahllose Auseinandersetzungen geführt hat.

Gegen typische Schläger ist er deutlich überlegen, was ihm im Mittel- und Realschulbereich einen berüchtigten Namen einbrachte.

Er hat schon oft gegen zahlenmäßige Überlegenheit verloren, wurde zusammengetreten und stand doch immer wieder auf.

Seine wahre Spezialität ist aber seine mentale Härte.

Er kennt Niederlagen aus erster Hand, lässt sich jedoch weder brechen noch dauerhaft einschüchtern, sondern sucht erbarmungslos nach Möglichkeiten zur Vergeltung und zum Comeback.

Selbst dem körperlich überlegenen Yamada Albert stellte er sich wiederholt, wurde anfangs klar geschlagen, gewann aber schließlich und machte ihn zu einem seiner Getreuen.

Seine Bereitschaft, Schmerz einzustecken, um letztlich zu triumphieren, ist außergewöhnlich.

Psychische Widerstandsfähigkeit

Ryuen ist an extreme Situationen gewöhnt, in denen Angst, Schmerz und Demütigung eine Rolle spielen.

Normalerweise empfindet er kaum Furcht und wirkt fast genussvoll, wenn er andere unterdrückt.

Der erste Moment echter Angst in seinem Leben tritt auf, als er Kiyotaka Ayanokōji gegenübertritt, dessen abgründiger Blick ihn innerlich erschüttert.

Diese Erfahrung bricht zwar nicht seinen Willen, zwingt ihn aber dazu, seine Machtvorstellung von Gewalt zu überdenken.

Kindheit und Jugend

Ryuen stammt aus einer normalen Familie, wuchs jedoch früh zu einem problematischen Kind heran.

Auf einem Schulausflug in der Grundschule tötete er eine auftauchende Schlange, während alle anderen Kinder in Panik gerieten, und spürte dabei zum ersten Mal den „Kick“, andere Wesen zu dominieren.

Nach diesem Ereignis wurde er von seinem Umfeld als unheimlich und gefährlich betrachtet und sozial ausgegrenzt.

Unter diesem Druck entwickelte sich sein Charakter immer weiter in Richtung eines gewaltbereiten Rowdys.

In der Mittelschule wurde körperliche Gewalt zu einem Alltagsmittel für ihn.

Er prügelte sich regelmäßig, wurde in der lokalen Szene so berüchtigt, dass sogar Schüler anderer Schulen wie Akito Miyake oder andere Problemkandidaten seinen Namen kannten.

Es gab Situationen, in denen er von vielen Gegnern gleichzeitig verprügelt wurde und keinerlei Chance hatte.

Doch statt gebrochen zu werden, dachte er ausschließlich daran, wie er sich rächen und das Blatt wenden könnte – und am Ende knickten seine Feinde vor ihm ein.

Aus diesen Erfahrungen formte sich sein Weltbild: Wahrer „Könner“ ist, wer überlegene Gewalt besitzt.

Als irgendwann niemand in seiner Heimatregion mehr wagte, sich ihm zu widersetzen, empfand er den Alltag als zunehmend langweilig und suchte neue Herausforderungen.

Beginn an der Schule für Hochbegabte

An der Schule beginnt Ryuen früh, die Hierarchie der Klassen zu erforschen.

Insbesondere interessiert ihn, wie sich Punkteverlust, Strafen oder gar Ausschluss konkret auswirken, sodass er zu Beginn bewusst die vermeintlich schwächste D-Klasse als Experimentierfeld nutzt.

Er fädelt Intrigen ein, testet Grenzen aus und versucht, sowohl das Punktesystem als auch das Verhalten anderer Klassenleiter auszureizen.

Sukzessive verlagert er sein Interesse von der D-Klasse auf die B- und schließlich auf die A-Klasse.

Sein erster Auftritt erfolgt in der Frühphase des ersten Jahres, als er als Drahtzieher hinter einem fingierten Gewaltvorfall gegen Ken Sudo auftritt.

Der Plan scheitert, doch von diesem Zeitpunkt an steht er als gefährlicher Strippenzieher im Fokus und beginnt, Suzune Horikita und den mysteriösen Drahtzieher hinter der D-Klasse zu beobachten.

1. Jahr – Von der Diktatur zur Niederlage

Unbewohnte-Insel-Test:

Ryuen setzt die 0-Punkte-Strategie um, verschleudert mit seiner Klasse die Klassenpunkte im Luxus, schickt Spione wie Mio Ibuki und andere in fremde Klassen und bleibt allein zurück, um alle Anführer zu identifizieren.

Obwohl der Plan theoretisch brillant ist, verliert er letztlich durch das Eingreifen von Kiyotaka Ayanokōji und landet im Ergebnis auf dem letzten Platz, rettet sich jedoch durch kluge Verhandlungen eine vorteilhafte Position gegenüber der A-Klasse.

Schiffstest und A-Klasse:

Auf dem darauffolgenden Schiffstest macht er sich die Informationen von Kikyo Kushida zunutze, durchschaut die Regeln und zielt auf die A-Klasse ab.

Er dominiert die Prüfung, sammelt massiv Punkte und baut einen Vorsprung aus, wobei er als eiskalter, aber äußerst fähiger Stratege in Erscheinung tritt.

Sportfest und Konfrontation mit der D-Klasse:

Beim Sportfest nimmt er die D-Klasse ins Visier, manipuliert mithilfe von vorab geleakten Teilnehmerlisten die Ergebnisse und setzt Suzune Horikita und Ken Sudo stark unter Druck.

Als Kiyotaka Ayanokōji seine Betrügereien aufdeckt, verschiebt sich Ryuens Fokus endgültig auf den geheimen Kopf der D-Klasse.

Papierprüfung und Spionageabwehr:

Er enttarnt Verräter innerhalb seiner Klasse, darunter Shiho Manabe und andere, indem er sie unter Druck setzt.

Obwohl er in der Papierprüfung verliert, erhält er durch Aussagen von Kushida und Manabe Hinweise darauf, dass der Drahtzieher der D-Klasse über Kei Karuizawa operiert.

Höhepunkt: Entführung von Kei Karuizawa und Kampf gegen Kiyotaka Ayanokōji:

Am Ende des zweiten Trimesters verschleppt Ryuen Kei Karuizawa an einen einsamen, eiskalten Ort auf dem Schulgelände, fesselt sie, setzt sie Wasser und psychischem Druck aus und zwingt sie, sich ihrer traumatischen Vergangenheit zu stellen.

Auf diese Weise will er den mysteriösen „X“ aus der D-Klasse hervorlocken, doch Kei verrät selbst unter extremem Druck nichts.

Schließlich erscheint Kiyotaka Ayanokōji persönlich und gibt sich als „X“ zu erkennen.

Es kommt zu einem direkten Kampf, bei dem Ryuen trotz Vorbereitung, Unterstützung durch Kämpfer wie Daichi Ishizaki, Yamada Albert und Mio Ibuki und seinem Vertrauen in Gewalt gnadenlos unterlegen ist.

Ryuens Weltbild zerbricht in diesem Moment teilweise: Er erkennt, dass es jemanden gibt, der seine Vorstellung von Gewalt als ultimative Macht vollständig übersteigt.

Zum ersten Mal im Leben empfindet er echte Furcht – nicht vor Schmerz, sondern vor der Tiefe in Ayanokōjis Blick.

Nach der Niederlage:

Ryuen erwägt kurzzeitig, die Schule zu verlassen, um Verantwortung für seine destruktive Führung zu übernehmen.

Doch durch die Vorwürfe von Ibuki und die unverbrüchliche Loyalität von Ishizaki und Albert entscheidet er sich, zu bleiben und seine Rolle neu zu definieren.

1. Jahr – Späte Phase und Übergang

Nach seiner Niederlage zieht sich Ryuen im Schein zurück und gibt vor, innerhalb der Klasse von Ishizaki geschlagen worden zu sein, wodurch er scheinbar entmachtet wird.

In Wahrheit arbeitet er im Hintergrund weiter, reflektiert sein Verhalten und wartet auf den richtigen Zeitpunkt für seine Rückkehr.

Bei der internen Abstimmung, bei der ein Schüler aus jeder Klasse potenziell von der Schule geworfen werden kann, wird Ryuen – aufgrund seiner Vergangenheit und der Degradierung der Klasse – zum Hauptkandidaten für den Ausschluss.

Er ist bereit, das zu akzeptieren, um die Klasse zu schützen, wird jedoch durch das entschlossene Eingreifen von Ibuki und anderen letztlich gerettet.

Mit dieser Erfahrung erkennt er, wie viel Loyalität ihm seine Mitschüler trotz allem entgegenbringen.

Das motiviert ihn, wieder aktiver zu werden und die Klasse ernsthaft führen zu wollen.

1. Jahr – Wiederaufstieg und Abschluss

In der Auswahlprüfungsrunde, in der Klassen gegeneinander in selbstgewählten Disziplinen antreten, feiert Ryuen sein Comeback.

Er tritt gegen die von Honami Ichinose angeführte B-Klasse an.

Er setzt auf massive psychologische Kriegsführung und Vorab-Manipulation, nutzt seine klassische „aus dem Hintergrund wirken“-Strategie und bringt Ichinose unter enormen Druck.

Das Ergebnis ist ein klarer Sieg und der Wiederaufstieg seiner Klasse in die C-Klasse zum Ende des ersten Schuljahres.

Seine Einstellung hat sich jedoch verändert: Er gesteht sich ein, dass Gewalt nicht die einzige Form von Stärke ist.

Er beschließt, zunächst Arisu Sakayanagi zu schlagen und die A-Klasse zu erreichen, bevor er sich erneut Kiyotaka Ayanokōji als Endgegner stellt.

Im zweiten Jahr bleibt Ryuen ein wichtiger Rivalencharakter, erhält aber so viele Perspektivkapitel, dass er quasi als inoffizieller zweiter Protagonist fungiert.

Er bleibt aggressiv und risikofreudig, agiert aber strategischer und weniger blind gewalttätig.

Rekrutierungen und Allianzen

Zu Beginn des zweiten Jahres trifft er auf Housen Kazuomi, einen brutalen Erstklässler mit enormer physischer Stärke.

Ryuen erkennt sofort, dass ein fairer Eins-gegen-eins-Kampf nicht zu gewinnen wäre und entscheidet, dass Housen es nicht wert ist, in der frühen Testphase direkt bekämpft zu werden – er ignoriert ihn strategisch.

Parallel versucht er, akademisch starke neue Schüler für seine Klasse zu gewinnen.

Im zweiten Band gelingt ihm die spektakuläre Rekrutierung von Kohei Katsuragi, einem ehemaligen A-Klasse-Schwergewicht, dem er 20 Millionen Private Points zahlt, um den Klassenwechsel zu ermöglichen.

Katsuragi wird daraufhin zu einer Art Chefstratege der Ryuen-Klasse.

Die Kombination aus Ryuens unkonventioneller Härte und Katsuragis nüchterner Analytik erweist sich als enorm effektiv.

Zweiter unbewohnter Inseltest und Kampf gegen Housen

Im zweiten Jahr gibt es erneut eine große Inselprüfung.

Ryuen bildet ein Team mit Katsuragi und mischt im oberen Punktebereich mit, bis ein Angriff auf seine Klassenkameraden Kyougo Komiya und ein weiterer Mitschüler ihn zu direkter Aktion zwingt.

Als sich zunehmend herausstellt, dass ein Erstklässler hinter den Attacken steckt, mischt Ryuen sich auf indirekte Weise ein und baut Spannungen über mehrere Bände auf.

Im vierten Band des zweiten Jahres tritt er schließlich aktiv in den Kampf zwischen Kiyotaka Ayanokōji und Housen ein – allerdings aus eigenem Interesse und auf Basis eines Deals mit Arisu Sakayanagi.

Sein Ziel ist es, Housen zu neutralisieren, der Ayanokōji nach dem Leben trachtet, und zugleich seinen eigenen Einfluss auszubauen.

Am Ende kommt es zu einem Eins-gegen-eins-Kampf mit Housen, in dem Ryuen physisch klar unterlegen ist.

Housen dominiert ihn zunächst brutal, doch Ryuen bleibt wie gewohnt zäh und weigert sich aufzugeben.

Dann greift sein eigentlicher Plan: Er hatte vorher GPS-Geräte sabotiert und Daichi Ishizaki und Yamada Albert als verdeckte Verstärkung positioniert.

Durch deren überraschenden Angriff und Festhalten Housens kann Ryuen die Lage drehen.

Er schlägt Housen bewusstlos und beweist damit, dass er nicht mehr nur auf rohe Gewalt, sondern auf Kombination aus List, Teamarbeit und Härte setzt.

Zwischenphase und Stärkung der Klassenbindung

Auf dem Kreuzfahrtschiff nach der Inselprüfung besucht Ryuen seine verletzten Klassenkameraden im Krankenzimmer.

Kiyotaka Ayanokōji hört, wie er sich mit mehreren Mitschülern locker und fast freundschaftlich unterhält – ein deutlicher Unterschied zu seiner früheren Herrschaft durch Angst.

Im Hintergrund versucht Ryuen, den Erstklässler zu identifizieren, der für die Verletzungen von Komiya und anderen verantwortlich ist, und nimmt Kontakt zu einer Schülerin namens Nanase auf.

Sein Interesse an den Intrigen der Erstklässler bleibt hoch, auch wenn er meist im Schatten agiert.

Vollständige Kontrolle über die Klasse

In der „Einstimmigkeitsprüfung“, bei der die ganze Klasse gemeinsam Entscheidungen treffen muss, agiert Ryuen wieder offen als Diktator – aber auf eine planvolle Art.

Wichtige strategische Fragen wie die Auswahl der Gegner für die Jahresabschlussprüfung entscheidet er selbstherrlich.

Bei weniger bedeutenden Themen wie dem Zielort der Klassenfahrt erlaubt er demokratische Abstimmungen.

Als ein Mitschüler, Tokito, am Ende gegen ihn aufbegehrt, nutzt Ryuen Kohei Katsuragi, um Tokitos Widerstand psychologisch zu brechen und gleichzeitig die Einheit der Klasse zu bewahren.

Sportfest, Kulturfest und Erstklässler-Intrigen

In den Prüfungen des dritten Trimesters des zweiten Jahres – Sportfest und Kulturfest – entsteht eine temporäre Allianz zwischen der Ryuen-Klasse und der von Suzune Horikita geführten Klasse.

Beide Seiten wollen zunächst Arisu Sakayanagi und ihre A-Klasse vom Spitzenplatz stürzen, bevor sie sich später untereinander messen.

Die Ryuen-Klasse wird in beiden Prüfungen Zweiter, jeweils knapp hinter der Horikita-Klasse, was ihre hohe Leistungsfähigkeit unterstreicht.

Parallel gelingt es Ryuen, dank Vorwarnungen durch Kiyotaka Ayanokōji herauszufinden, dass der Erstklässler Masumi Kamuro (bzw. in der entsprechenden Prüfungsstruktur ein Erstklässler wie Yagami) hinter den schweren Verletzungen von Komiya und anderen steckt.

Klassenfahrt, Ichinose und finale Prüfungen

Auf der Klassenfahrt bildet Ryuen eine Gruppe mit Kiyotaka Ayanokōji und Kikyo Kushida.

Seine frühere Zusammenarbeit mit Kushida – bei der sie Horikita schaden wollten – endet endgültig, als Kiyotaka dazwischenfunkt, und Ryuen kappt bewusst alle Fäden zu ihr.

Im Hintergrund bereitet er sein Duell mit Arisu Sakayanagi vor.

Er interagiert häufig mit A-Klassenschülern wie Hayato Kitou und Yamaura, wobei es oft zu Reibereien kommt.

Als Honami Ichinose eine drastische Persönlichkeitsveränderung durchläuft und ihr Verhalten deutlich dunkler und kalkulierender wird, ist Ryuen innerlich alarmiert.

Er ist froh, dass seine Klasse der ihren in der Jahresprüfung ausweichen kann, und stuft Ichinose auf ein ähnliches Gefährlichkeitsniveau wie Sakayanagi ein, nur mit anderer Ausrichtung.

Später im Winter wendet sich Ryuen direkt an Kiyotaka Ayanokōji, um Informationen über anstehende Prüfungen im dritten Trimester zu tauschen.

In diesem Gespräch macht er deutlich, dass er Ayanokōji indirekt bittet, sich nicht in sein Duell mit Sakayanagi einzumischen.

Prüfung „Überleben und Ausscheiden“ und Schlag gegen Sakayanagi

In der Spezialprüfung „Überleben und Ausscheiden“ setzt Ryuen auf Information und Korruption.

Er kauft Masayoshi Hashimoto aus der A-Klasse als Spion, bezahlt ihn mit Punkten und lässt sich alle geplanten Angriffe der A-Klasse vorab melden.

Parallel arbeitet er eng mit Honami Ichinose zusammen, wodurch beide Klassen sich früh einen massiven Vorteil sichern.

Das Ergebnis ist, dass Ryuens Klasse den ersten Platz belegt.

Nebenbei sorgt die Prüfung indirekt dafür, dass Masumi Kamuro die Schule verlassen muss, was Arisu Sakayanagi emotional schwer trifft.

Damit fügt Ryuen ihr einen erheblichen psychologischen Schaden zu – auch wenn er das nicht in dieser Schärfe geplant hatte.

Austauschtreffen und Abmachung mit Sakayanagi

In einer späteren Austauschveranstaltung zwischen den Klassen versucht Ryuen, Sakayanagi mental aus der Balance zu bringen.

Er provoziert sie, legt den Finger in ihre Wunden und will sie vor dem großen Showdown verunsichern.

Kiyotaka Ayanokōji greift jedoch ein und stärkt Sakayanagi, was dazu führt, dass sie wieder zu alter Form zurückfindet.

In diesem Zusammenhang wird offenbart, dass Ryuen und Sakayanagi während des zweiten Jahres eine extreme Abmachung getroffen haben: Wer in der Jahresabschlussprüfung verliert, soll die Schule verlassen.

Jahresabschlussprüfung: Duell mit Sakayanagi

In der finalen Prüfung des zweiten Jahres tritt Ryuens Klasse direkt gegen Arisu Sakayanagis A-Klasse an.

Er bereitet sich akribisch vor: Er setzt Kohei Katsuragi als Rache-getriebenen Mittelmann ein, ordnet potenziell instabile Schüler wie Tokito zusammen mit ausgleichenden Persönlichkeiten wie Hiyori Shiina ein und plant strategische Konter auf Sakayanagis typische Spielzüge.

Die Prüfung entwickelt sich zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem beide Seiten fast im Gleichschritt agieren.

Dennoch gelingt es Sakayanagi, sich schrittweise einen Vorteil zu erarbeiten, bis Ryuen schließlich erkennt, dass er den direkten Vergleich verliert.

Er akzeptiert innerlich seine Niederlage und spricht die Worte: „Dieser Kampf … ist mein Verlust.“

Doch zuvor hatte Kiyotaka Ayanokōji ihm ein Angebot gemacht: Sollte Ryuen verlieren, solle er Sakayanagi eine bestimmte Nachricht zukommen lassen.

Ryuen erklärt Sakayanagi, dass Masayoshi Hashimoto diese Nachricht besitzt.

Weil Sakayanagi Ayanokōji nicht ignorieren kann, lässt sie sich auf das Gespräch ein, entschlüsselt die Bedeutung der Botschaft und entscheidet sich schließlich bewusst dafür, die Prüfung aufzugeben.

Formal gewinnt Ryuens Klasse die Prüfung, während Sakayanagis A-Klasse verliert.

Inhaltlich jedoch haben sowohl Ryuen als auch Sakayanagi verloren – und in der paradoxen Situation gibt es dennoch einen verborgenen Sieger und einen tieferen Verlierer.

Für Ryuen ist dieses Erlebnis ein weiterer Schritt weg von seinem simplen Gewalt-Dogma hin zu einem komplexeren Verständnis von Macht und Niederlage.

Er bleibt entschlossen, eines Tages wieder mit einem klaren, aus eigener Kraft errungenen Sieg zu Kiyotaka Ayanokōji zurückzukehren.

Kiyotaka Ayanokōji

Ayanokōji ist Ryuens größter Rivale und zugleich seine wichtigste Bezugsperson im psychologischen Sinne.

Anfangs hält er ihn für einen unauffälligen Mitläufer in Suzune Horikitas Schatten, bis er erkennt, dass Ayanokōji der wahre Drahtzieher hinter der D-Klasse ist.

Seit ihrer Konfrontation und Ryuens brutaler Niederlage verfolgt Ryuen das Ziel, Ayanokōji irgendwann zu besiegen.

Dennoch empfindet er keine einfache Abneigung: Die beiden sind sich in ihrer Kälte, Rationalität und ihrem unkonventionellen Denken ähnlich, was eine Art gegenseitiges Verständnis schafft.

Interessanterweise teilen die beiden sogar denselben Geburtstag, den 20. Oktober.

Diese seltsame Parallele unterstreicht ihre Rolle als Spiegelbilder und Schicksalsgegner.

Arisu Sakayanagi

Sakayanagi ist Ryuens andere große Rivalin – eine Gegnerin, die er schon früh als extrem gefährlich einschätzt.

Sie vereint brillante Intelligenz mit einem manipulativ-spielerischen Charakter, der Ryuens rohe Dominanz ganz anders herausfordert als Ayanokōji.

Ryuen respektiert sie offen und betrachtet sie – neben Ayanokōji – als einzige ernsthafte Großbedrohung im Jahrgang.

Ihr Wechselspiel aus gegenseitigen Provokationen, Deals und dem extremen „Verlierer-muss-gehen“-Pakt prägt weite Teile des zweiten Jahres.

Mio Ibuki

Ibuki ist eine Einzelgängerin, die sich ungern auf andere verlässt und niemandem wirklich vertraut.

Gerade deswegen sieht Ryuen in ihr eine ideale Assistentin für riskante Missionen.

Sie schätzt seine taktischen Fähigkeiten und folgt seinen Anweisungen, auch wenn sie ihn persönlich nicht leiden kann.

Ryuen wiederum mag ihren stur-unabhängigen Charakter und setzt sie immer wieder als Spionin oder Vollstreckerin ein.

Hiyori Shiina

Shiina ist hochintelligent, verfügt über eine feine Beobachtungsgabe und eine ruhige Art.

Ryuen erkennt ihre Nützlichkeit früh, stellt aber fest, dass sie keinen großen Spaß an Konflikten und Machtspielen hat.

Lange sieht er sie deshalb eher als „ungenutzte Ressource“.

Mit seiner Entwicklung im zweiten Jahr – weg von purer Gewalt – beginnt Shiina jedoch, ihn stärker zu unterstützen und übernimmt eine still-agierende Unterstützerrolle im Hintergrund.

Daichi Ishizaki

Ishizaki war zu Beginn einer der lautesten Gegner Ryuens in der C-Klasse.

Doch Schritt für Schritt wird er von Ryuens Charisma, seiner Konsequenz und seinen Erfolgen überzeugt.

Am Ende entwickelt er sich zu Ryuens loyalstem Anhänger, der bereit ist, für ihn Risiken einzugehen.

Er erfüllt klassische „rechte-Hand“-Aufgaben und trägt maßgeblich zum Zusammenhalt und zur Durchsetzung von Ryuens Plänen bei.

Yamada Albert

Albert ist ein körperlich überragender Mitschüler, der Ryuen anfangs ablehnt und mehrfach im Kampf dominiert.

Ryuen gibt jedoch nicht auf, attackiert ihn wiederholt und zwingt ihn schließlich in die Knie.

Nach dieser Unterwerfung wird Albert zu einem schweigsamen, aber absolut loyalen Vollstrecker für Ryuen.

Er dient als abschreckende Präsenz und physische Absicherung vieler von Ryuens Operationen.

Kohei Katsuragi

Katsuragi ist ein ehemals zentraler Schüler der A-Klasse, der eher konservativ, vernünftig und regelorientiert handelt.

Ryuen erkennt in ihm einen exzellenten Organisator und Angebotstaktiker, auch wenn ihre Persönlichkeiten sich zunächst beißen.

Nach Katsuragis Wechsel zu Ryuens Klasse wird er deren strategischer Kopf für viele Prüfungen, etwa auf der Insel, in der Einstimmigkeitsprüfung, beim Sportfest oder der Jahresendprüfung.

Die Kombination aus Ryuens unbändiger Angriffslust und Katsuragis sorgfältiger Planung macht die Klasse extrem stabil.

Suzune Horikita

Horikita ist für Ryuen anfangs ein attraktives Ziel, sowohl wegen ihres starken Willens als auch ihres Führungsanspruchs.

Er empfindet ihren Charakter als reizvoll und versucht mit Vorliebe, sie durch Fallen und Tricks zu brechen.

Nachdem er allerdings erkannt hat, dass Kiyotaka Ayanokōji der eigentliche Kopf hinter der Horikita-Klasse ist, verliert er das Interesse, sie primär zu bekämpfen.

Trotzdem schätzt er ihren Mut genug, um ihr während der internen Abstimmung im ersten Jahr eine knappe, aber ehrliche Warnung zukommen zu lassen.

Kikyo Kushida

Mit Kushida verbindet Ryuen eine rein utilitaristische Beziehung.

Sie kooperieren, um Horikita zu schaden, und nutzen einander, ohne emotionale Bindung.

Ryuen betrachtet sie als praktisches, aber wegwerfbares Werkzeug.

Später wird diese Verbindung auf Druck von Kiyotaka Ayanokōji endgültig gekappt.

Kei Karuizawa

Karuizawa ist zunächst nur ein Mittel zum Zweck, um den Drahtzieher hinter der D-Klasse aufzuspüren.

Ryuen unterzieht sie brutalen psychischen und physischen Einschüchterungen im tiefen Winter, um Ayanokōji herauszulocken.

Dass Kei trotz Panik und traumatischen Erinnerungen nicht bricht und Ayanokōji nicht verrät, ringt ihm Respekt für ihre innere Stärke ab.

Er erkennt, dass Loyalität, die nicht auf Angst beruht, eine Macht besitzt, die selbst er nicht vollständig kontrollieren kann.

Honami Ichinose

Ichinose ist die freundliche und moralisch gefestigte Anführerin der B-Klasse.

Ryuen hält sie anfangs für naiv und leicht zu manipulieren.

Nachdem er sie in der Auswahlprüfungsrunde klar besiegt, nimmt er sie wenig ernst.

Doch als sie im späteren Verlauf eine deutlich dunklere, berechnendere Seite zeigt, stuft er sie neu ein und betrachtet sie schließlich als äußerst gefährliche Gegnerin anderer Art als Sakayanagi.

Masayoshi Hashimoto

Hashimoto ist ein opportunistischer Schüler aus der A-Klasse.

Er dient als Spion, der Ryuen interne Informationen liefert, während Ryuen ihn mit privaten Punkten entlohnt.

Ryuen bezeichnet ihn spöttisch als „Fledermaus“ oder „sauberen Mistkerl“, erkennt aber seine Nützlichkeit eindeutig an.

Besonders im „Überleben und Ausscheiden“-Test spielt Hashimoto eine Schlüsselrolle bei Ryuens Sieg.

Housen Kazuomi

Housen ist ein brutaler Erstklässler mit ähnlichem Ruf wie Ryuen in seiner eigenen Region.

Beide kannten ihre Namen schon vor dem Eintritt in die Schule.

Ryuen versteht, dass ein direkter Sieg gegen Housen im fairen Kampf kaum möglich ist, und wählt daher den Umweg über Intrigen, Teams und Fallen.

Sein letztendlicher Sieg über Housen zeigt, wie weit sich sein Stil von reiner Gewalt hin zu ausgefeilter Strategie entwickelt hat.

Ryuen nimmt in der Beliebtheitsskala der Reihe einen besonders hohen Platz ein – direkt hinter Kiyotaka Ayanokōji unter den männlichen Figuren.

Bei Leserumfragen ist er oft der einzige männliche Charakter neben Ayanokōji, der konstant hohe Platzierungen erreicht.

Auch in den Anime-Adaptionen wird er stark hervorgehoben.

Im Abspann mehrerer Staffeln ist er neben dem Protagonisten die prominenteste männliche Figur, und wichtige Illustrationen zeigen ihn im direkten visuellen Duell mit Ayanokōji.

In einer Branche, in der normalerweise weibliche Figuren stark in den Vordergrund gestellt werden, ist seine prominente Behandlung als männlicher Charakter außergewöhnlich.

Illustrator Shunsaku Tomose hat angegeben, Ryuen bewusst jedes Mal „männlicher“ und attraktiver zeichnen zu wollen, wenn er erscheint.

Der Autor der Reihe betont, dass es keine fest definierte „Hauptheldin“ gibt.

Figuren wie Suzune Horikita oder Kei Karuizawa sind aus seiner Sicht eher zufällig eng mit Ayanokōji verbunden, während der Ausgang möglicher romantischer Entwicklungen völlig offen bleiben soll – ein Konzept, das Ryuens große erzählerische Präsenz zusätzlich ermöglicht.

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(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:04)

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