Daichi Ishizaki ist ein männlicher Schüler der Höheren Weiterbildungsoberschule und gehört zunächst der Klasse 1-C, später der Klasse 2-C an, wo er als rauflustiger Problemfall, aber zugleich als loyaler Gefolgsmann von Kakeru Ryuen bekannt ist.
Name: Daichi Ishizaki
Geschlecht: Männlich
Schule: Höhere Weiterbildungsoberschule
Schüler-ID: S01T004656
Geburtstag: 14. April (Sternzeichen Widder)
Klasse: 1-C → 2-C
Erstperson-Pronomen: „Ore“ (entspricht etwa „ich“ in einer sehr lockeren Männersprache)
Synchronsprecher (Originalsprache): Yuuichi Hose
Schulische Leistung: D- (21 Punkte)
Körperliche Leistungsfähigkeit: C+ (60 Punkte)
Kombinations- und Denkfähigkeit: C (52 Punkte)
Soziale Beitragsleistung: D+ (40 Punkte)
Gesamtbewertung: C- (44 Punkte)
Diese Werte zeigen klar, dass Ishizaki eher körperlich und praktisch orientiert ist, während seine akademischen Fähigkeiten eher schwächer ausfallen.
Daichi Ishizaki ist ein Schüler der Klasse 1-C (später 2-C) an der Höheren Weiterbildungsoberschule und tritt zu Beginn als typischer Rowdy auf.
Schon an der Mittelschule fiel er durch Schlägereien und problematisches Verhalten auf und wird deshalb als „Problemkind“ betrachtet.
Anfangs widersetzt er sich der Herrschaft von Kakeru Ryuen innerhalb der Klasse.
Nachdem er jedoch Ryuens Überlegenheit anerkennt, ordnet er sich ihm völlig unter und lässt sich von ihm nahezu wie ein Diener herumkommandieren.
Trotz häufiger Beschimpfungen als „nutzlos“ vertraut er Ryuens Fähigkeiten und betrachtet ihn als legitimen Anführer.
Als Ryuen nach der Niederlage gegen Kiyotaka Ayanokōji seinen eigenen Schulabgang verkünden will, setzt sich Ishizaki gemeinsam mit Yamada Albert für ihn ein und geht so weit, seinen eigenen Verbleib an der Schule aufs Spiel zu setzen, um Ryuens Ausschluss zu verhindern.
Nach dem Vorfall auf dem Schuldach überdenkt er sein Verhalten gegenüber Kiyotaka deutlich.
Er begegnet ihm inzwischen freundlich, sucht aktiv das Gespräch und benimmt sich ihm gegenüber fast wie ein aufgekratzter guter Freund.
Ishizaki ist hitzköpfig, schnell reizbar und neigt zu körperlichen Auseinandersetzungen.
Sein Auftreten ist oft grob, laut und rücksichtslos, was vor allem in seinem respektlosen Verhalten gegenüber Schülern anderer Klassen deutlich wird.
Viele Mitschüler sehen in ihm daher eine kleinere Version von Kakeru Ryuen und meiden ihn.
Hinter dieser Fassade steckt jedoch ein sehr gradliniger, ehrlicher und erstaunlich pflichtbewusster Charakter.
Er ist der Typ, mit dem man „reden kann, wenn man sich Mühe gibt“.
So legt er frühere Feindseligkeiten gegenüber Kiyotaka Ayanokōji ab und begegnet ihm später offen und freundlich.
Auch mit Teruhiko Yukimura, mit dem er im gemischten Trainingslager mehrfach aneinandergerät, arbeitet er nach einer Aussöhnung bereitwillig zusammen.
In solchen Momenten zeigt sich, dass Ishizaki zwar schwierig, aber keineswegs unverbesserlich ist.
Er besitzt zudem einen ausgeprägten Sinn für Loyalität und Gerechtigkeit.
Als Ken Sudo – den er selbst früher in eine Falle gelockt hatte – von einem anderen Schüler, Hosen, provoziert wird, geht Ishizaki dazwischen und weist Hosen zurecht.
Gleichzeitig ist sein oberstes Prinzip, Ryuens Anweisungen zu folgen, auch wenn diese moralisch fragwürdig sind.
Egal ob es um die Konstruktion der Gewaltvorwürfe gegen Ken Sudo, die Folter von Kei Karuizawa auf dem Dach oder das Verabreichen eines Abführmittels an Schüler der Klasse von Honami Ichinose geht – Ishizaki zögert kaum, die Pläne auszuführen.
Dabei empfindet er durchaus Schuldgefühle gegenüber den Geschädigten.
Doch er trennt sehr konsequent zwischen persönlicher Moral und seiner Rolle als Ryuens Untergebener und führt Befehle letztlich gewissenhaft aus.
In Alltagsmomenten zeigt er auch typische Züge eines normalen Oberschülers.
Er reagiert verlegen gegenüber Honami Ichinose, macht sich Gedanken, als Hiyori Shiina sein Zimmer besuchen will (unter anderem, weil überall Taschentücher herumliegen würden), und zeigt ein auffälliges Interesse an Mio Ibuki.
Frühe Auftritte und 1. Schuljahr
Ishizakis erster größerer Auftritt erfolgt relativ früh im Verlauf der Geschichte.
Zu dieser Zeit fungiert er hauptsächlich als „Handlanger Nummer 1“ für Kakeru Ryuen und wird als schlichte Schlägerfigur eingeführt.
Auf Ryuens Befehl hin provoziert er Ken Sudo, lässt sich absichtlich schlagen und meldet anschließend einen Gewaltvorfall, um Sudo schulisch in Schwierigkeiten zu bringen.
Der Plan scheint zunächst aufzugehen, doch da Airi Sakura den Vorfall zufällig gesehen hat, kippt die Lage.
Durch das Eingreifen von Suzune Horikita sowie die Präsentation von Beweisen wird die Anhörung vertagt.
Als Kiyotaka Ayanokōji und Honami Ichinose die Existenz einer Überwachungskamera vortäuschen, lässt sich Ishizaki einschüchtern und zieht seine Aussage zurück.
In der animierten Umsetzung wird zusätzlich gezeigt, wie Ishizaki von Yamada Albert im Auftrag Ryuens für seine Fehler „bestraft“ wird.
Später begleitet er Kakeru Ryuen auf das Schuldach, um den Drahtzieher der Klasse D aufzuspüren, was in der Folter von Kei Karuizawa gipfelt.
Auf Befehl Ryuens übergießt er Kei mehrfach mit eiskaltem Wasser, um ihre traumatische Vergangenheit zu triggern und sie zur Preisgabe des Namens des „Schwarzen Schattens“ zu zwingen.
Als Kiyotaka Ayanokōji schließlich alleine auftaucht, um Kei zu retten, greift Ishizaki ihn an.
Er wird jedoch in Sekundenschnelle von Kiyotaka ausgeschaltet, ebenso wie Yamada Albert.
Als er wieder zu sich kommt, ist der Konflikt bereits entschieden.
Er erlebt, wie Kakeru Ryuen die Verantwortung übernehmen und sich selbst aus der Schule zurückziehen will, und stellt sich gemeinsam mit Yamada Albert dazwischen, indem er anbietet, notfalls selbst zu gehen, um Ryuen zu schützen.
Auf Kiyotakas Rat hin wird schließlich eine andere Lösung inszeniert:
Man stellt es so dar, als hätten Ishizaki und andere Ryuen aus internen Gründen von der Spitzenposition gestürzt, wodurch Ryuen offiziell als Anführer zurücktritt, aber als Schüler bleibt.
Während Ryuen vorübergehend im Hintergrund verschwindet, ist Ishizaki mit dieser Situation unzufrieden und hofft die ganze Zeit auf Ryuens Rückkehr auf die große Bühne.
Gemischtes Trainingslager
Im gemischten Trainingslager wird Ishizaki gemeinsam mit Yamada Albert und Kiyotaka Ayanokōji in eine Gruppe eingeteilt.
Äußerlich gibt er sich wie immer laut und forsch, doch sobald sich seine und Kiyotakas Blicke treffen, zeigt sich seine Angst vor dessen Kampfkraft.
Anfangs verhält er sich der Gruppe gegenüber ausgesprochen unkooperativ, was auch seinem Stresspegel geschuldet ist.
Er stört den Ablauf, weigert sich, vernünftig mitzuziehen, und sorgt für Spannungen.
Masayoshi Hashimoto spricht ihn schließlich direkt darauf an und kann ihn teilweise zur Vernunft bringen.
Daraufhin legt Ishizaki seinen Konflikt mit Teruhiko Yukimura bei und beginnt, die Gruppe ernsthaft zu unterstützen.
Klassenvotum und Rettung Ryuens
Während einer internen Abstimmung der Klasse (bei der ein Schulverweis droht) steht Kakeru Ryuen im Fokus als wahrscheinlicher Abgänger.
Aus Sorge um Ryuen sucht Ishizaki gemeinsam mit Mio Ibuki den Rat von Kiyotaka Ayanokōji.
Sie erhalten letztlich Hilfe, da Honami Ichinose und ihre Klasse in einen Deal eingebunden werden, der Ryuens Verweis verhindert.
Ishizaki ist Kiyotaka für dessen Vermittlung tief dankbar und verändert seine Haltung ihm gegenüber grundlegend: aus einem Gegner wird ein vertrauenswürdiger Verbündeter.
Später, in einer weiteren Prüfung, bei der ausgewählte Disziplinen über das Klassenranking entscheiden, sucht Ishizaki erneut Ryuens Führung.
Mit Ryuens neuerlichen Anweisungen sabotiert er mit anderen Schülern gezielt die Klasse B, was zu einem deutlichen Sieg von Ryuens Klasse führt und ermöglicht, dass seine Klasse im zweiten Jahr wieder zur Klasse C aufsteigt.
In den Frühlingsferien trifft er zufällig auf Kiyotaka.
In seiner Begeisterung entwickelt er die Idee, dass eine Allianz aus Kiyotaka Ayanokōji und Kakeru Ryuen unbesiegbar wäre und versucht prompt, Kiyotaka für seine eigene Klasse anzuwerben – was Kiyotaka jedoch höflich, aber bestimmt ablehnt, da er Ryuen lieber als Kontrahenten behalten will.
Neue Allianzen und Prüfungen
Zu Beginn des zweiten Schuljahrs intensiviert Ishizaki seine Versuche, Kiyotaka Ayanokōji in seine Klasse zu ziehen.
Gemeinsam mit Hiyori Shiina und Yamada Albert wiederholt er seine Einladung und bietet im Gegenzug Zusammenarbeit bei der anstehenden unbewohnten Inselprüfung an.
In einer der größeren Prüfungen auf der Insel nimmt er sich der isolierten Takeko Nishino an, die in der Klasse eher Außenseiterstatus hat.
Statt sie zu ignorieren, entscheidet er sich, gemeinsam mit ihr zu agieren, was seine soziale Entwicklung und sein wachsendes Verantwortungsbewusstsein spürbar macht.
In der zweiten Phase der Inselprüfung schließt er sich mit der Gruppe von Hiyori Shiina zusammen.
Es entsteht eine große Allianz, die mehrere Gruppen umfasst und strategisch agiert.
Am 13. Tag unterstützt er Kakeru Ryuen aktiv im Kampf gegen Hosen, indem er ihn gemeinsam mit Yamada Albert von hinten festhält.
Damit trägt er entscheidend dazu bei, Hosens Einfluss zu brechen, und erhält von Ryuen ausdrückliche Anerkennung für seinen Einsatz – etwas, das ihm offensichtlich viel bedeutet.
Spezielle Prüfungen und Konflikte in der Klasse
Bei einer besonderen Prüfung, bei der ein einstimmiges Ergebnis erforderlich ist und am Ende ein Schüler die Schule verlassen muss, entsteht die Gefahr, dass Mio Ibuki zum Ziel der Mädchen der Klasse wird.
Ishizaki denkt ernsthaft darüber nach, sie zu schützen, da er eine starke Kameradschaft zu ihr empfindet.
Takeko Nishino spricht ihn jedoch darauf an und warnt ihn, dass halbherzige Loyalität und unklare Prioritäten nur zu Chaos führen würden.
Das zeigt, dass Ishizaki sich in einem Spannungsfeld zwischen persönlicher Bindung, Loyalität zu Ryuen und dem Wohlergehen der gesamten Klasse bewegt.
Aufarbeitung früherer Taten
Im Laufe des zweiten Schuljahres begegnet er Kei Karuizawa erneut.
Er nutzt die Gelegenheit, um sich zusammen mit Yamada Albert für das Geschehen auf dem Schuldach zu entschuldigen, insbesondere für das Übergießen mit eiskaltem Wasser und die psychische Gewalt.
Bis zum Zeitpunkt des Kulturfestes hat sich das Verhältnis deutlich entspannt.
Zwar ist nicht alles vergessen, doch es besteht eine gewisse Normalität und eine positive Entwicklung in ihrer Interaktion.
Kakeru Ryuen
Zu Beginn empfindet Ishizaki deutliche Abneigung gegen Ryuens brutale, herrische Art.
Die beiden geraten mehrfach in handfeste Auseinandersetzungen, und Ishizaki versucht, sich dem Einfluss von Ryuen zu entziehen.
Mit der Zeit erkennt er jedoch Ryuens strategisches Talent und seine Führungsstärke.
Dies führt dazu, dass er Ryuen schließlich mit großem Respekt begegnet und vermutlich der loyalste Anhänger in der gesamten Klasse wird.
Er ordnet sein eigenes Wohl Ryuen konsequent unter und ist bereit, für ihn Opfer zu bringen – bis hin zum Risiko des eigenen Schulverweises.
Mio Ibuki
Mio Ibuki ist eine enge Klassenkameradin, mit der Ishizaki viele schwierige Situationen durchgestanden hat.
Er betrachtet sie als so etwas wie eine „schlechte Einfluss“-Freundin, mit der er sich aber gut versteht.
Zwischen beiden herrscht eine raue, aber vertraute Atmosphäre, die an eine Art „schiefe, aber ehrliche Freundschaft“ erinnert.
Ibuki ihrerseits scheint nichts gegen Ishizaki zu haben und akzeptiert ihn als festen Bestandteil der Klasse.
Yamada Albert
Yamada Albert ist neben Ibuki die Person, mit der Ishizaki die meisten Höhen und Tiefen teilt.
Beide sehen sich gegenseitig klar als enge Freunde.
Trotz Sprachbarrieren kommt die Kommunikation zwischen ihnen gut zustande, da Albert genug versteht und Ishizaki sich an seinen Stil gewöhnt hat.
Bei Schlägereien, taktischen Aktionen oder Konflikten treten sie oft als Duo auf.
Hiyori Shiina
Anfangs spricht Ishizaki Hiyori Shiina mit deutlichem Respekt und förmlicher Sprache an, da sie von Kakeru Ryuen sehr geschätzt wird.
Diese Hierarchie spiegelt sich auch im Klassenklima wider.
Mit der Zeit baut sich jedoch ein entspanntes, freundschaftliches Verhältnis auf.
Ishizaki verlässt sich inzwischen häufig auf Hiyoris Wissen und Einschätzungen und bittet sie offen um Rat oder Unterstützung.
Ken Sudo
Ken Sudo war ursprünglich das Opfer einer Intrige, die Ishizaki auf Ryuens Befehl hin in Gang gesetzt hatte.
Dies führte zu einem äußerst angespannten Verhältnis zwischen beiden.
Später beobachtet Ishizaki jedoch, wie Sudo sich ernsthaft um den verletzten Kyougo Komiya auf der unbewohnten Insel sorgt.
Als Hosen Sudo provoziert und respektlos behandelt, greift Ishizaki ein und stellt sich schützend zwischen die beiden.
So wird deutlich, dass beide die Vergangenheit nach und nach hinter sich lassen und ein gewisser gegenseitiger Respekt entsteht.
Kei Karuizawa
Ishizaki war direkt an der grausamen Folteraktion gegen Kei Karuizawa beteiligt, indem er sie wiederholt mit kaltem Wasser übergoss und ihre traumatische Vergangenheit ausnutzte.
Seitdem plagt ihn eine deutliche Schuld gegenüber Kei.
Er nutzt später die Gelegenheit, um sich für seine Rolle zu entschuldigen.
Kei und er finden nach und nach zu einem neutraleren, weniger feindseligen Umgang miteinander, insbesondere im Verlauf des zweiten Schuljahrs.
Kiyotaka Ayanokōji
Anfangs steht Ishizaki auf der Gegenseite von Kiyotaka Ayanokōji, sowohl beim Vorfall mit Ken Sudo als auch beim Dachereignis mit Kei Karuizawa.
Er unterschätzt Kiyotaka zuerst, bis dieser ihn körperlich und strategisch deutlich übertrumpft.
Nach der Rettung von Kakeru Ryuens Stellung durch Kiyotakas Vermittlung sieht Ishizaki ihn in einem neuen Licht.
Er erkennt Kiyotakas Fähigkeiten an und betrachtet ihn fortan nicht mehr als Feind, sondern als jemanden, dem man vertrauen – und den man sogar als Freund betrachten – kann.
Er versucht mehrfach, Kiyotaka für seine eigene Klasse zu gewinnen, da er eine Allianz aus Kiyotaka und Ryuen für unschlagbar hält.
Auch wenn Kiyotaka diese Angebote ablehnt, bleibt Ishizaki ihm gegenüber freundlich, respektvoll und offen.
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