Tasuke Kurokono ist ein Charakter aus "Gintama", der während der Joui-Kriege Seite an Seite mit Ikonen wie Gintoki Sakata, Kotarou Katsura, Tatsuma Sakamoto und Shinsuke Takasugi kämpfte. Kurokono blieb stets im Hintergrund und galt als Meister des Verborgenseins, weshalb sogar seine engsten Kameraden ihn vergaßen. Sein wahres Talent liegt im Schatten, wo er als strategischer Unterstützer agierte. Später deckte er eine Verschwörung gegen seine Freunde auf und zeigte dabei erneute Loyalität. Die Figur ist eine augenzwinkernde Anspielung auf einen anderen bekannten Protagonisten des Shonen-Genres. Trotz seiner Bedeutung bleibt sowohl sein Aussehen als auch vieles von seiner Vergangenheit ein Mysterium.
Über Kurokonos Aussehen ist fast nichts bekannt, da sein Gesicht nie gezeigt wurde und seine Anwesenheit mit extremer Unsichtbarkeit verbunden ist. In seltenen Abbildungen wird angedeutet, dass er schwarze Haare besitzt, im Gegensatz zu seinem offensichtlichen Vorbild, der hellblaue Haare hat. In offiziellen Illustrationen erscheint höchstens seine Silhouette mit ausdruckslosen, schwarzen Augen. Sein Alter wird auf das späte Zwanziger geschätzt, da er mit Gintoki Sakata und den anderen im selben Alter war.
Tasuke Kurokono ist hochgradig zurückhaltend und bevorzugt es, aus dem Schatten heraus zu agieren. Seine Rolle war es stets, die "Stars" der Revolution zu unterstützen, ohne selbst im Rampenlicht zu stehen. Er gilt als beispielhafter Teamplayer, der rücksichtslose Selbstaufgabe über persönlichen Ruhm stellt. Trotz seiner Unauffälligkeit zeigt er in kritischen Situationen Mut, Weisheit und ein starkes Verantwortungsbewusstsein für das Wohl seiner Kameraden.
Kurokono war maßgeblicher Teil der bewaffneten Organisation während der Invasion der Außerirdischen, die in der Gintama-Welt "Amanto" genannt werden. Gemeinsam mit Gintoki Sakata, Kotarou Katsura, Tatsuma Sakamoto und Shinsuke Takasugi – der sogenannten "Generation der Wunder" – kämpfte er gegen die Eindringlinge. Nachdem Größen wie Tokumori Saigou ihren Abschied aus dem aktiven Kampf genommen hatten, nahm Kurokono an der zweiten Runde der Joui-Kriege teil und übernahm die Rolle des "fünften Mannes", der im Hintergrund die vier großen Anführer unterstützte.
Die Legende vom "Phantom-Fünften"
Laut Kotarou Katsura wurde Tasuke Kurokono von den meisten vergessen, da er als "Phantom-Fünfter (Fünf-Mann)" durch seine absolute Unsichtbarkeit beeindruckte.
Obwohl seine Fähigkeiten meistens verborgen bleiben, wird angedeutet, dass Tasuke Kurokono über beeindruckende Kampfkraft verfügt. Er konnte mehrere Kämpfer der Kiheitai mühelos besiegen und hat in der Vergangenheit Seite an Seite mit den größten Helden der Revolution gekämpft. Seine wahre Stärke liegt jedoch in Strategie, Ausdauer und Loyalität.
Kurokono stand den führenden Persönlichkeiten der Joui-Rebellen sehr nahe, insbesondere Gintoki Sakata, Kotarou Katsura, Tatsuma Sakamoto und Shinsuke Takasugi. Auch wenn er meist vergessen oder übersehen wurde, war er doch ein verlässlicher Rückhalt für das gesamte Team. Seine Beziehung zu Matako Kijima zeigte sich durch seine warnenden Worte, als er sie vor den dunklen Konsequenzen ihrer Handlungen bewahren wollte.
Die vergessene Legende und die Reunion
Nach Jahren wurde Kurokono nahezu von allen vergessen, was Anlass für ein "Kurokono-Treffen" gab – ein Klassentreffen zu seinen Ehren. Hinter dieser Veranstaltung steckte jedoch ein teuflischer Plan: Henpeita Takechi und Matako Kijima wollten die alten Revolutionäre in eine Falle locken.
Die Entlarvung der Intrige
Tasuke Kurokono durchschaute die Verschwörung und konfrontierte Matako Kijima. Mit den Worten, sie solle fliehen, bevor sie zu einem echten Dämon werde, sorgte er dafür, dass sich die Kiheitai-Truppe zurückzog. Seine Weitsicht und Fürsorge für die nächste Generation traten deutlich zutage.
Schuld und Unvergessenheit
Gintoki Sakata war als Einziger imstande, sich an ein Gespräch mit Kurokono vor seinem Ausscheiden zu erinnern. Trotz seiner herausragenden Fähigkeiten und Erfolge gelang es Kurokono nie, im Bewusstsein seiner Freunde zu bleiben – seine Rolle als Schattenmann wurde zum Fluch.
Anspielung und Meta-Ebene
Die Figur Kurokono sitzt auf einer humorvollen Ebene zwischen Fiktion und Hommage. Sein Vorbild basiert erkennbar auf der Hauptfigur aus "Kuroko no Basuke", sogar mit derselben Synchronstimme in der Anime-Umsetzung. Selbst nach Enthüllungen in TV-Specials bleibt sein Gesicht ein wohlgehütetes Geheimnis. Lediglich auf Merchandise-Grafiken wird eine Andeutung seines Erscheinungsbildes gegeben.
Nach Veröffentlichung dieser Story zeigte sich der Autor von "Kuroko no Basuke", Tadatoshi Fujimaki, in einer Jump-Ausgabe humorvoll dankbar für die Hommage. Zehn Jahre später kam es zum inoffiziellen Treffen der beiden "Helden" aus Gintama und "Kuroko no Basuke", was für Fans beider Serien ein Highlight darstellte.
Sein wahrer Name wurde in einem Gintama-Spezial enthüllt: "Daikubo Mikotsu". Dennoch bleibt sein tatsächliches Gesicht weiterhin ein ungelöstes Mysterium. In seltenen Promo-Artworks wird sein Charakter mit leichtem Grinsen und im Schatten dargestellt, wobei die Augen immer verdunkelt sind.
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