Henpeita Takechi ist ein cleverer Stratege im Gintama-Universum und Mitglied der berüchtigten Kiheitai. Er war früher Beamter des Shogunats, doch nach einer Enttäuschung über die Korruption wandte er sich Shinsuke Takasugi zu. Obwohl er sehr rational und emotionslos auftritt, fehlt ihm tatsächliche Kampferfahrung, was ihn in gefährlichen Situationen sichtbar nervös macht – etwa bei einem Duell mit Shinpachi Shimura. Berüchtigt ist er zudem für seine ausgeprägte Schwäche für junge Mädchen, was ihm den Spitznamen „Lolicon“ von Matako Kijima einbringt, auch wenn er stets beteuert, einfach nur ein „Kinderliebhaber“ und Feminist zu sein. Trotz seines seltsamen Auftretens ist sein taktisches Talent im Kampf und in kritischen Situationen unbestreitbar, was er mehrfach unter Beweis stellt.
Henpeita Takechi ist 178 cm groß und wiegt 68 kg. Er hat ein markantes, emotionsloses Gesicht, das gewisse Ähnlichkeit mit dem Kapitän Yamato aus einem anderen Manga hat. Seine Frisur variiert, besonders in Parodien oder alternativen Geschichten wie „3-nen Z-gumi Ginpachi-sensei“ und in der Short-Anime-Reihe „Ginkon“. Sein Auftreten ist oft diszipliniert und gleichzeitig exzentrisch.
Henpeita ist für seine kühle Rationalität und seinen Pokerface-Ausdruck bekannt. Trotz seines klugen Kopfes fehlt es ihm an tatsächlicher Kampferfahrung. In Konfrontationen wird er oft nervös und ängstlich, was seine Gegner leicht durchschauen können. Neben seinem Ruf als „Verrückter Stratege“ wird sein auffälliges Interesse an kleinen Mädchen – was er als Feminismus kaschiert – oft von seinen Mitstreitern als abnorm bezeichnet. Matako Kijima nennt ihn häufig spöttisch „Verrückter“ oder sogar „Perverser“. Gleichzeitig besitzt er einen zynischen, manchmal selbstironischen Humor und neigt zu albernen Verkleidungen, besonders in Abwesenheit von Shinsuke Takasugi.
Ursprünglich war Henpeita Beamter beim Shogunat, wurde jedoch durch die Korruption des Systems schwer enttäuscht und entschied sich, ins Lager der Kiheitai zu wechseln. Dort arbeitet er fortan als Stratege an der Seite von Shinsuke Takasugi. In seiner Jugend war er bereits für skurrile Verhaltensweisen bekannt und bereut im Nachhinein nicht noch mehr „verbotene“ Dinge ausprobiert zu haben.
Henpeita ist ein ausgesprochener Taktiker und Stratege mit scharfem analytischem Verstand. In kritischen Momenten, wie während der Shogun-Attentats-Arc, ist er in der Lage, Bewegungen von Gruppen wie der Oniwaban zu durchschauen. Praktische Kampferfahrung fehlt ihm jedoch weitgehend – das zeigt sich, als er Shinpachi Shimura im Schwertkampf gegenübersteht und selbst ähnlich stark zittert wie sein Gegner.
Die engste Beziehung pflegt Henpeita zu Shinsuke Takasugi, für den er große Loyalität empfindet. Zusammen mit Matako Kijima ist er häufig im Einsatz, wobei Matako ihn respektiert, ihn aber zugleich regelmäßig beleidigt – was ihrer Interaktion einen humorvollen Anstrich verleiht. Bansai Kawakami ist ein weiteres Mitglied der Kiheitai, mit dem er zusammenarbeitet, auch wenn sie sich gelegentlich aneinander reiben.
Henpeita ist in der Kiheitai ungeachtet seines Verhaltens häufig der Bremsklotz für Matako, bekommt selbst aber auch regelmäßig von ihr und Bansai schmerzhafte Zurechtweisungen – sei es durch Schüsse oder Schläge mit dem Shamisen. Besonders lustig ist sein wiederkehrendes Hochstapeln, wenn er sich als Takasugi verkleidet, was ihm regelmäßig Ärger mit Gintoki Sakata, Tatsuma Sakamoto und anderen einbringt.
Er mischt sich vehement in die Diskussionen um das „Gesetz zur Förderung der Jugendgesundheit von Edo“ ein und bekämpft es stets mit großer Leidenschaft.
- „Ich bin kein Lolicon, ich bin Feminist.“
- „In ein, zwei Jahren wird hier was Großartiges passieren.“
- „Dieses Schmerzgefühl interessiert mich schon.“
Vergangenheit im Shogunat und Beitritt zur Kiheitai
Henpeita begann seine Karriere als Beamter im Shogunat, verlor jedoch durch die dort herrschende Bestechlichkeit und Ungerechtigkeit jegliche Illusionen. Inspiriert vom Willen Shinsuke Takasugis, schloss er sich den Kiheitai an und wurde dort zum strategischen Kopf der Gruppe. Takasugi weiß diese Fähigkeiten zu schätzen.
Taktiken und berühmte Einsätze
Im Laufe der Handlung bereitet Henpeita mehrere Attentatsversuche auf Gintoki Sakata und seine Freunde vor. Erwähnenswert ist vor allem sein Mitwirken im Shogun-Attentats-Arc, als er die Absichten der Oniwaban-Gruppe durchschaut und dadurch das Blatt für die Kiheitai wenden kann.
Die entscheidende Konfrontation im „Ragna-Arc“
Im „Rakuyou-Kriegsbogen“ begleitet Henpeita zusammen mit Kagura die Suche nach Shinsuke Takasugi. Später, während des „Silberseelen-Arcs“, steht er erneut auf der Seite Takasugis und unterstützt ihn dabei, den Ausgang des letzten Gefechts maßgeblich mitzubestimmen.
Nach dem letzten Kampf
Zwei Jahre nach der letzten großen Auseinandersetzung agiert Henpeita erneut in Takasugis Kostüm und gerät an eine Gruppe Yakuza. Dort wird er von Gintoki Sakata aufgespürt und von ihm verhauen. Offenbar hat er die zwei Jahre gemeinsam mit Matako damit verbracht, Takasugi zu suchen.
Henpeita Takechi ist an mehreren Stellen als Parodiefigur zu sehen, insbesondere in „3-nen Z-gumi Ginpachi-sensei“ oder „Ginkon“, wobei sich dort auch seine Frisur vom Original unterscheidet. Sein real-historisches Vorbild ist Takechi Hanpeita, ein Samurai aus der Tosa-Domäne und Gründer der Tosa Kinno-To.
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