Matako Kijima ist ein auffälliges und charismatisches Mitglied der Kiheitai, die oft als „Die Rote Kugel“ bezeichnet wird. Mit ihrem blonden Haar, dem exotischen Kimono und den zwei Pistolen ist sie unverkennbar. Trotz ihres oft hitzigen Temperaments zeigt sie in angespannten Situationen überraschend viel Vernunft. Ihre Loyalität gegenüber Shinsuke Takasugi ist unerschütterlich und ihr Hintergrund von Rache geprägt. Im Verlauf der Geschichte entwickelt sie sich von einer manchmal übermütigen Kämpferin zu einer tiefgründigen Begleiterin auf der Suche nach Erlösung.
Matako ist eine schlanke, attraktive junge Frau mit einer Körpergröße von 165 cm und einem Gewicht von 48 kg.
Sie trägt ihr langes, blondes Haar überwiegend auf der linken Seite zusammengebunden.
Ihr Markenzeichen ist ein bauchfreier Kimono (in der Anime-Version pink, im Original und Realfilm rot) kombiniert mit einem Minirock, was ihr einen betont femininen und zugleich kämpferischen Look verleiht.
Ihre Augen sind leicht mandelförmig und verleihen ihr einen entschlossenen Ausdruck.
Nach dem Zeitsprung von zwei Jahren trägt sie ihre Haare in einem Pferdeschwanz.
Geburtsdatum: 8. Januar
Matako spricht markant mit dem Suffix „–ssu“ und wirkt sehr temperamentvoll sowie angriffsfreudig.
Sie reagiert oft impulsiv und ist leicht reizbar, behält aber in ruhigen Momenten einen vernünftigen Kopf und trifft dann bodenständige Entscheidungen.
Sie hat manchmal den „sechsten Sinn“ für unangenehme Vorahnungen, die sich bemerkenswert oft bewahrheiten.
Obwohl sie Shinsuke Takasugi aufrichtig verehrt, bleibt unklar, ob diese Gefühle romantischer Natur oder reiner Loyalität entspringen.
Manche Situationen lassen sie schusselig oder übereifrig erscheinen, zum Beispiel, als sie den als Takasugi verkleideten Henpeita Takechi fälschlicherweise umarmt.
Matakos Vater war ein Loyalist, der im Zuge der politischen Umwälzungen vom damaligen Shogunat getötet wurde.
Auch ihre Mutter wurde Opfer der Verfolgung durch die Regierung.
Diese schmerzhaften Verluste haben in Matako einen starken Hass auf das Regime geweckt und prägen ihren Antrieb, für die Kiheitai zu kämpfen.
Matako ist eine herausragende Schützin und wird von ihren Feinden aufgrund ihrer ausgezeichneten Fähigkeiten mit zwei Pistolen gefürchtet.
Ihr Spitzname „Die Rote Kugel“ spiegelt ihre Schnelligkeit und Präzision im Umgang mit Feuerwaffen wider.
Sie steht Shinsuke Takasugi sehr nahe, den sie aus tiefstem Herzen als „Shinsuke-sama“ verehrt.
Die Bindung ist komplex, schwankend zwischen Bewunderung, Loyalität und möglicher Liebe.
Mit Bansai Kawakami und anderen Kiheitai-Mitgliedern verbindet sie ein kollegiales Verhältnis.
Im Spin-Off „3-Z Gumi Ginpachi-sensei“ gehört sie zum engeren Freundeskreis Takasugis.
Auch dort übernimmt sie oftmals die Rolle der Kommentatorin oder kritischen Stimme.
„Shinsuke-sama! Ich... ich werde dir für immer folgen!“
Frühe Aktivitäten in der Kiheitai
Als einzige weibliche Hauptkämpferin der Kiheitai bewährt sich Matako früh im Einsatz.
Sie unterstützt Shinsuke Takasugi, folgt seinen Befehlen treu und ist oft Teil gefährlicher Missionen.
In der Benizakura-Arc wird ihre Loyalität auch durch den Einfluss von Kagura als kurzzeitig geschmeidige Höflichkeit auf die Probe gestellt.
Eine legendär komische Szene entsteht, als sie den verkleideten Henpeita Takechi für Takasugi hält.
Vergeltung und Gefangenschaft
Als sich Matako mit Takasugi und Bansai Kawakami zusammentut, gerät sie in Gefangenschaft durch Henpeita Takechi.
Nach ihrer Befreiung sucht sie mit den Kiheitai-Mitgliedern direkt das Gefängnis auf, um Takasugi und Bansai zu befreien.
Wiedersehen nach dem Kampf gegen Utsuro
Zwei Jahre nach dem Gefecht mit Utsuro hat Matako ihre Frisur geändert und ist weiterhin auf der Suche nach dem verschwundenen Takasugi.
Nach einer emotionalen Begegnung mit Gintoki Sakata unterstützt sie ihn gegen feindliche Angreifer.
Schließlich trifft sie Takasugi wieder – allerdings ist sie tief verunsichert angesichts seiner Wandlung.
Der Weg zur Erlösung
Am Ende der Haupthandlung begibt sich Matako auf eine Reise der Sühne.
Im emotionalen Finale entdeckt sie ein Baby, das offenbar die Reinkarnation von Takasugi ist, und vergisst dabei nicht, ihrer tiefen Trauer Ausdruck zu verleihen.
Weitere Auftritte
In „Gintama: 3-Z Gumi Ginpachi-sensei“ nimmt sie eine humorvolle Rolle im Schüleralltag ein.
Auch in der Kurz-Anime-Serie „Kintama“ erscheint sie als Oberschülerin und Assistentin von Takasugi.
Gintoki Sakata gibt ihr aus Scham über ihren Namen einen Zensurton und nennt sie absichtlich anzüglich, worauf Nobume Imai ebenfalls mit einem zensierten Spitznamen kontert.
Zudem überstieg sie im zweiten Beliebtheitsvoting Ayame Sarutobi, durfte aber nicht an dem fiktiven Parfümwettbewerb „Super Parfum“ teilnehmen – wohl wegen ihres Rollenprofils als Antagonistin.
Matakos Charakter basiert lose auf Motiven des historischen Samurai Kijima Matabei aus Choshu.
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