Asa ist die jüngere Zwillingsschwester von Yuru, ein schwarzhaariges Mädchen mit Augenklappe und Trägerin der Macht des „Lösens“, die in Daemons of the Shadow Realm eine zentrale, zugleich tragische und gefährliche Rolle spielt.
Asa ist nach eigener Aussage die echte Schwester von Yuru.
Lange glaubte Yuru, seine Schwester habe wegen einer Pflicht des Dorfes ständig in einem Käfig innerhalb des Dorfes gelebt.
Diese angebliche Schwester war jedoch in Wahrheit eine von den Dorfältesten vorbereitete Fälschung.
Damit wollten sie Yuru im Ostdorf festhalten.
So unglaublich diese Behauptung zunächst wirkt, wurde Asas Blutsverwandtschaft mit Yuru bereits durch den Geruchssinn von Migi und Hidari bestätigt.
Damit gilt als erwiesen, dass sie tatsächlich Yurus leibliche Schwester ist.
Asa ist ein Mädchen mit schwarzen Haaren und einer Augenklappe.
Ihr verändertes rechtes Auge verbirgt sie seit einem einschneidenden Vorfall unter dieser Augenklappe.
Trotz ihres oft harten Auftretens ist sie nicht einfach nur kalt oder grausam.
Sie liebt Yuru geradezu übermäßig und zeigt deutlich einen ausgeprägten Geschwisterkomplex.
So bat sie Jin heimlich sogar darum, ihr Fotos von Yuru zu geben.
Nach dem Kampf weinte sie vor Erleichterung, als sich bestätigte, dass ihr lange verschollener Bruder noch lebt.
Gleichzeitig trägt sie einen tiefen Hass auf das Ostdorf in sich.
Bei dessen Angriff schlug sie ohne Zögern zurück, griff jedoch absichtlich keine Kinder an.
Das zeigt, dass in ihr trotz aller Härte weiterhin Mitgefühl vorhanden ist.
Im Kern ist sie vor allem eine Schwester, die ihren Bruder wiederhaben will.
Vor etwa zehn Jahren floh Asa gemeinsam mit ihren Eltern aus dem Ostdorf und ließ Yuru zurück.
Danach wurde sie von der Familie Kagemori versteckt und geschützt.
Weil sie von Yuru ein ganzes Jahrzehnt getrennt war, entwickelte sich ihre starke Zuneigung zu ihm nur noch weiter.
Die lange Trennung prägt ihr Handeln bis heute.
Später verschwanden sowohl ihre Mutter als auch ihr Vater auf rätselhafte Weise.
Seitdem lebt Asa bei der Familie Kagemori.
Dort fand sie einen neuen Zufluchtsort.
Die Familie wurde für sie zu einer Ersatzheimat, nachdem ihre eigentliche Familie auseinandergerissen worden war.
Asa hat in der Familie Kagemori ein gewisses Vertrauen aufgebaut.
Dabei halfen ihr besonders Vorbilder und Menschen mit ähnlichem Schicksal.
Ein Beispiel ist Hikaru Kagemori, die als Mangaka ihren Lebensunterhalt verdient.
Asa sieht in so einem Lebensweg eine Art greifbares Vorbild für ein normales Leben.
Auch Gabby, die sich in einer ähnlichen Lage befand, erleichterte den Aufbau dieser Bindungen.
So entstand zwischen Asa und der Familie Kagemori eine solide, warme Beziehung.
Gleichzeitig wird Asa wegen ihrer noch unvollständig beherrschten Macht des „Lösens“ auch im Kampf als wichtige Hilfe angesehen.
Gerade diese Mischung aus persönlicher Nähe und praktischer Bedeutung festigte ihren Platz im Haushalt.
Trotz ihres außergewöhnlichen Lebens sehnt sich Asa nach etwas völlig Alltäglichem.
Sie möchte lernen, spielen, arbeiten und einfach normal leben.
Legenden, Überlieferungen und alte Zwänge sind für sie keine romantischen Schicksalszeichen, sondern Fesseln.
Sie möchte sich genau davon befreien.
Auch deshalb sucht sie nach ihren verschwundenen Eltern.
Für Asa ist ein gewöhnliches Leben nicht bloß ein Traum, sondern ein Ziel.
Yuru
Yuru ist Asas älterer Zwillingsbruder und die wichtigste Person in ihrem Leben.
Ihre Liebe zu ihm ist stark, besitzergreifend und zugleich sehr menschlich.
Die jahrelange Trennung verstärkte dieses Gefühl nur noch.
Ihr Verhalten zeigt immer wieder, wie sehr sie sich nach familiärer Nähe sehnt.
Großmutter
Mit ihrer Großmutter steht Asa gelegentlich in Kontakt.
Allerdings hat sie bemerkt, dass diese offenbar von jemandem kontrolliert wird.
Die Großmutter sagt jedes Mal exakt dieselben Worte.
Asa erkennt daher klar, dass mit ihr etwas nicht stimmt.
Familie Kagemori
Die Familie Kagemori ist Asas Zuflucht und Lebensmittelpunkt geworden.
Dort wird sie nicht nur geschützt, sondern auch ernst genommen.
Ihre Beziehungen innerhalb des Hauses sind von gegenseitigem Nutzen und gewachsenem Vertrauen geprägt.
Dadurch hat sie dort so etwas wie eine neue Familie gefunden.
Asa tauchte zunächst als rätselhaftes Mädchen auf, das gemeinsam mit einer Spezialeinheit das Ostdorf angriff.
Bei diesem Überfall zeigte sie große Entschlossenheit und erhebliche Kampfkraft.
Sie hegt starken Hass gegen das Dorf und attackierte dessen Bewohner ohne sichtbare Gnade.
Dennoch mied sie Kinder absichtlich, was ihre moralische Zwiespältigkeit unterstreicht.
Nach Ende der Kämpfe überwältigten sie ihre Gefühle.
Als sie erfuhr, dass Yuru lebt, brach sie in Tränen aus.
Die Macht des „Lösens“
Der Überlieferung nach besitzen die Zwillinge von Nacht und Tag die Kräfte des „Lösens“ und des „Versiegelns“.
Asa trägt von diesen beiden Kräften die Macht des Lösens in sich.
Zurzeit trainiert sie bei der Familie Kagemori täglich, um diese Fähigkeit besser zu kontrollieren.
Ihre Macht ist enorm, aber noch nicht vollständig beherrscht.
Die Fähigkeit des „Lösens“ wird als die Kraft beschrieben, alles in der Welt zwangsweise zu trennen oder aufzulösen.
Sie kann Barrieren, Siegel, materielle Verbindungen und sogar immaterielle Bindungen wie Verträge mit Dämonen der Schattenwelt lösen.
Im Kampf kann Asa damit gewaltige Zerstörung anrichten.
Sie ist stark genug, um sogar Felswände zu zerbrechen.
Allerdings ist ihre Kontrolle noch unvollkommen.
Im Verlauf der Geschichte sieht man mehrfach, dass sie ihre Kraft nicht immer präzise drosseln kann.
Mit besserer Beherrschung sind aber auch sehr feine Anwendungen möglich.
Als Trainingsbeispiel wird genannt, dass sie sogar bei einem Apfel die Schale vom Fruchtfleisch „lösen“ kann.
Die Macht ist also nicht nur zerstörerisch, sondern auch präzise einsetzbar.
Gerade diese Bandbreite macht sie so furchteinflößend.
Vor 400 Jahren soll ein früherer Träger der Kraft des Lösens sie auf dem Schlachtfeld genutzt haben, um bei Menschen Kopf und Körper voneinander zu trennen.
Das zeigt, wie grausam und grenzenlos diese Fähigkeit missbraucht werden kann.
Schwächung bei Nacht
Asa, als Trägerin des „Lösens“, soll nachts schwächer sein.
Trotzdem bleibt sie selbst dann für gewöhnliche Nutzer von Dämonen der Schattenwelt extrem gefährlich.
In der Handlung hebt sie sogar bei Nacht mehrere Verträge mit Dämonen der Schattenwelt zwangsweise auf.
Allein das macht sie zu einer außergewöhnlichen Bedrohung.
Tatsächlich ist Asa bereits einmal gestorben.
Als sie 15 Jahre alt war, wurde sie ermordet.
Die Kräfte des Lösens und Versiegelns sollen von einem Dämon der Schattenwelt namens „Lösung“ verliehen werden, der an der Grenze zwischen Totenreich und Diesseits existiert.
Bewaffnete aus dem Ostdorf kannten diese Überlieferung.
Deshalb wurde Asa von Attentätern entführt und getötet.
Nach ihrem Tod erhielt sie jedoch die Macht des Lösens und kehrte ins Leben zurück.
Anschließend tötete sie jene, die sie verschleppt hatten.
Dieses Erlebnis veränderte ihren Charakter nachhaltig.
Seit diesem Vorfall verbirgt sie ihr verändertes rechtes Auge unter einer Augenklappe.
Außerdem wurde dies zum Auslöser dafür, dass sie gegenüber Feinden keine Scheu mehr hat, selbst Blut an den Händen zu haben.
Die in der Geschichte bislang gezeigten Anwendungen ihrer Macht sind offenbar nur ein kleiner Ausschnitt.
Sowohl „Lösen“ als auch „Versiegeln“ sollen je nach Einsatz auf unvorstellbare Weise genutzt werden können.
O-Hagi und Dai-Fuku
O-Hagi und Dai-Fuku sind zwei Dämonen der Schattenwelt mit einem Muster, das je einer Hälfte des Taijitu ähnelt.
Wenn sie sich vereinen, werden sie riesig und können Gegenstände in sich aufnehmen.
Ursprünglich gehörten sie zu einer Gruppe, die die Familie Kagemori angriff.
Asa löste ihren Vertrag mit ihrem damaligen Herrn gewaltsam auf und schloss anschließend selbst einen neuen Vertrag mit ihnen.
So wurde sie zu ihrer vorläufigen Herrin.
Ihre frühere Bezugsperson hatte Dämonen der Schattenwelt nur als Nutzvieh betrachtet und ihnen nicht einmal Eigennamen gegeben.
Als sie später bei der Familie Kagemori festgehalten und dort zur Arbeit eingesetzt wurden, wurde darauf bestanden, dass sie richtige Namen erhalten.
Da Asa Süßes liebt, nannte sie sie O-Hagi und Dai-Fuku.
Wegen ihrer bisherigen Behandlung wollen die beiden vorerst nicht zu ihrem alten Herrn zurückkehren.
Deshalb bleiben sie zunächst Asas Vertragspartner.
💬 Community-Diskussion
Sprich über diesen Anime mit Menschen, denen er wirklich am Herzen liegt.