Rachnera "Rachnee" Arachnera ist eine Arakne mit auffälligem, spinnartigem Unterkörper, die zu Beginn ihrer Zeit mit Menschen misstrauisch ist, aber sich als hilfsbereit, witzig und fürsorglich für ihre Mitbewohner und ihren Gastgeber Kimihito Kurusu erweist.
Rachnera ist eine große Frau, sie ist 198 cm groß und wiegt 82 kg.
Ihre Maße betragen 92 cm (H-Körbchen) – 55 cm – 87 cm.
Ihre Geburtstags ist am 27. Juni (Sternzeichen Krebs).
Ihr auffälligster Zug ist der Spinnenunterleib, vollständig mit acht Beinen und zwei Tastern.
Sie besitzt sechs rote Augen, davon sind zwei normal angebracht, vier befinden sich auf ihrer Stirn.
Ihr menschlicher Oberkörper ist attraktiv und weiblich, große Brüste sind besonders auffällig.
Die Schultern, Arme und Hände sind von hartem Exoskelett bedeckt, mit scharfen, klauenartigen Fingern.
Sie trägt meist Kleidung, die sowohl ihren Oberkörper als auch Teile ihres Spinnenleibs bedeckt, oft verziert mit ihren eigenen Spinnenfäden.
Rachnera ist reif, besonnen und realistisch.
Sie versteht, warum Menschen andere Arten manchmal fürchten, und zeigt dafür Akzeptanz.
Ihr Humor ist trocken, oft sarkastisch, und sie scheut sich nicht vor bitteren Wahrheiten.
Trotz ihrer Coolness ist sie verspielt und liebt es, Mitschülern Streiche zu spielen, besonders der ernsthaften Centorea Shianus.
Hinter ihrer rauen Schale ist sie fürsorglich und achtet sehr auf das Wohlbefinden ihrer Freunde.
Sie ist eine ausgesprochene Domina, liebt es zu fesseln und zu necken, bevorzugt dabei aber Spiel und Einvernehmen.
Sie trinkt gerne (vermutlich ist sie über 20 Jahre alt) – schon beim kleinsten Schluck Kaffee wird sie schwach und anhänglich.
Obwohl sie selten das Haus verlässt, übernimmt sie gern Verantwortung im Haushalt und gibt kluge Ratschläge.
Rachnera kam im Rahmen des Austauschprogramms für interspezifische Beziehungen als offizielle Austauschstudentin in die Menschenwelt.
Ihre erste Gastfamilie, die Familie Kunanzuki, beäugte sie mit Misstrauen und behandelte sie wie eine Bürde.
Als sie von dieser Familie an Kasegi "verkauft" wurde, verlor Rachnera beinahe ihr Vertrauen in alle Menschen.
Ihr Blick auf Menschen ist lange vom Gefühl der Ablehnung geprägt.
Als Rachnera schließlich auf Kimihito Kurusu trifft, erkennt sie, dass es auch wohlwollende Menschen geben kann, die sie nicht verurteilen.
Mit Hilfe von Kuroko Smith zieht sie als sechstes Monstermädchen bei Kimihito ein.
Rachnera ist extrem geschickt mit ihren Spinnenfäden.
Sie kann fesseln, knoten, weben, Hängematten und Kleidung herstellen, Bastelarbeiten meistern und sogar Hochgeschwindigkeitstricks mit Garn vollführen.
Ihre Seide ist hochgradig widerstandsfähig (stärker als Stahl, doppelt so dehnbar wie Nylon) und haftet stark.
Sie verwendet ihre Fäden zur Verteidigung, beim Spielen und für allerlei praktische Zwecke im Alltag.
Ihre Bewegungen sind trotz ihrer Größe erstaunlich schnell und geschmeidig.
Gefährliche Temperaturen setzen ihr allerdings zu – in Wasser gerät sie in Atemnot, Kälte kann sie in Starre versetzen.
Kaffee, speziell das Koffein, macht sie betrunken und sehr anhänglich.
Sie nennt Kimihito liebevoll "Honey" ("Hani").
Anfangs ist sie misstrauisch gegenüber Menschen, besonders nach den schlechten Erfahrungen mit ihrer ersten Gastfamilie.
Die anderen Bewohner sieht sie meist als jüngere Schwestern, manchmal auch als Spielzeuge für Streiche.
Zu Centorea Shianus entwickelt sie ein besonderes Verhältnis, indem sie diese häufig neckt.
Zu Suu, dem Schleimmädchen, hält sie Abstand, da Suu nicht gefesselt werden kann, empfindet jedoch keine Abneigung.
Für Kimihito entwickelt sie echte Zuneigung – was über ihre spielerische Art hinausgeht.
Menschen, die Monster diskriminieren, begegnet sie weiterhin mit Ablehnung, hat aber Verständnis für menschliche Ängste.
Rachnera stammt aus einer Delegation von Arakne, die untersucht, ob ihre Art mit Menschen zusammenleben kann.
Sie unterstützt die Bewohner des Haushalts mit Teilen ihres Lohnes aus industrieller Seidenproduktion.
Sie bleibt lieber zu Hause, wenn die anderen Ausflüge machen, genießt aber die häusliche Atmosphäre.
Sie ist bekannt für ihre praktische und beruhigende Art.
Von den anderen Monstermädchen wird sie respektvoll "Rachnee-san" oder "Rachnee" genannt.
Ihre Seide verkauft sie an Firmen und Forschungslabore.
Ihr Getränk ist Kaffee – doch schon eine kleine Menge macht sie betrunken.
„Es ist nicht verwunderlich, dass Menschen Angst vor uns haben. Aber ob man sich davon abhalten lässt, mit ihnen auszukommen, liegt bei einem selbst.“
„Na los, Honey. Zeig mir deine wahre Natur.“
„Etwas Neues auszuprobieren kann Angst machen – aber meistens klappt es doch irgendwie.“
Erstes Zuhause und Enttäuschung
Rachnera beginnt als offizielle Austauschstudentin in der Familie Kunanzuki.
Dort wird sie als Belastung angesehen und schließlich an Kasegi weitergegeben, der sie für fragwürdige Zwecke einsetzen möchte.
Diese schlechte Behandlung trübt ihr Menschenbild nachhaltig.
Begegnung mit Kimihito Kurusu
Durch einen Vorfall mit Kasegi erfährt Rachnera von Kimihito Kurusu und will ihm zunächst nicht trauen.
Sie vertreibt ihren Ärger an Kimihito, fesselt ihn und fordert, dass er seine vermeintliche Abscheu eingesteht.
Kimihito allerdings findet Rachneras Spinnenbeine elegant und hält zu ihr.
Einzug bei Familie Kurusu
Beeindruckt von Kimihitos Offenheit und Empathie, setzt sie sich bei Kuroko Smith durch, zu Kimihitos Haushalt zu wechseln.
Mit ihren Fähigkeiten und ihrer reifen Art avanciert sie zu einer festen Stütze der Wohngemeinschaft.
Entwicklung und neue Freundschaften
Sie wird immer offener und freundlicher, spielt mit Papi und Suu, gibt Rat und hilft, wenn es Schwierigkeiten gibt.
Als Ren Kunanzuki es später erneut als Gastfamilie versucht, sorgt Kimihitos Entschlossenheit dafür, dass Rachnera bleibt.
Dadurch wächst ihre Bindung zu Kimihito noch stärker.
Blick in die Zukunft
Rachnera berichtet ihrer Heimat regelmäßig von ihren Erlebnissen mit Menschen.
Mit ihrer selbstbewussten Art setzt sie ein mutmachendes Beispiel für andere Arakne, sich auf ein Leben unter Menschen einzulassen.
Rachnera ist unter Monstermädchen-Fans für ihre Mischung aus Distanziertheit und verstecktem Herz sehr beliebt.
Wenn sie Kaffee trinkt, wird sie schnell betrunken und kuschelbedürftig – ein Running Gag.
Sie stellt ihre eigene Kleidung und Möbel selbst her.
Sie wurde von Sakura Nakamura vertont.
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