Susan Reyes ist eine weibliche Figur aus dem Film zu High School Fleet und eine zentrale Schlüsselfigur der Handlung.
Das ausländische Mädchen liebt das Meer und Schiffe über alles, nennt sich selbst konsequent „Su“ und gerät bei der Suche nach ihrem Vater zwischen die Fronten von Piraten und der Besatzung der Harekaze.
Name: Susan Reyes
Spitzname: Su-chan
Geschlecht: weiblich
Geburtstag: 12. Juni
Sternzeichen: Zwillinge
Herkunft: Ausland
Größe: 145 cm
Hobbys und besondere Fähigkeiten: Palo Sebo, also Bambus- oder Stangenklettern
Lieblingsessen: alle Arten von Teiggerichten, besonders Speisen aus Mehlteig
Synchronsprecherin: Naomi Oozora
Susan Reyes ist nur wenig größer als Minami Kaburagi.
Trotz ihres jungen Alters wirkt sie selbstständig, zäh und erstaunlich erfahren auf See.
Sie ist ein aus einem englischsprachigen Land stammendes Mädchen, das das Meer und Schiffe leidenschaftlich liebt.
Im Film wird sie durchgehend „Su“ genannt, weil sie sich auch selbst so bezeichnet.
Su ist freundlich, neugierig und zugleich etwas ungestüm.
Ihre Begeisterung für die Seefahrt macht sie sofort sympathisch, doch ihre Naivität bringt sie auch in Gefahr.
Ihre Muttersprache ist Englisch, aber sie hat von ihrem Vater, der in Japan arbeitet, Japanisch gelernt.
Deshalb kann sie sich mit den Mitgliedern der Harekaze und den Blue-Mermaid-Einheiten ohne Dolmetscher verständigen.
Allerdings spricht sie nicht immer ganz korrekt.
Mitunter lässt sie Satzenden oder Hilfsverben weg, kann manche Schilder nicht lesen und kennt einzelne schwierige Begriffe nicht.
Obwohl sie noch sehr jung ist, gilt sie in ihrem Heimatland als talentierte Lotsin.
Auch das Steuern von Schiffen beherrscht sie mühelos.
Gerade dieses Können wird jedoch von Piraten ausgenutzt.
Sie lassen sie glauben, dass sie ihr helfen würden, ihren Vater zu finden, und bringen sie so dazu, ungewollt ihre Operationen zu unterstützen.
Su reist nach Yokosuka, um ihren verschwundenen Vater zu suchen.
Dort begegnet sie Akeno Misaki und Mashiro Munetani.
Ihr erstes richtiges Zusammentreffen entsteht, als Su auf dem Willkommensfest der Marineschule fast ihr ganzes Geld ausgegeben hat und sich keine Takoyaki mehr kaufen kann.
Akeno gibt ihr daraufhin welche aus und kümmert sich freundlich um sie.
In der ersten Nacht des Festes hat Su keine Unterkunft reserviert.
Deshalb übernachtet sie gemeinsam mit der Kapitänin und der stellvertretenden Kapitänin der Harekaze in einem Zelt.
Dabei kommt es zu einer kleinen, humorvollen Szene.
Weil Su das Schild mit dem Hinweis auf das Feuerverbot nicht lesen kann, versucht sie am Kai einen gefangenen Fisch zuzubereiten und wird davon abgehalten.
Am zweiten Tag des Festes steht sie morgens spät auf und prüft auf ihrem Tablet ihre Aufgabe.
Später isst sie mit der Harekaze-Klasse zu Mittag, während diese den Wettkampf beobachtet.
Danach erreicht sie mit einem motorisierten Boot, das ungefähr so groß ist wie sie selbst, ihr Einsatzziel.
Im weiteren Verlauf wird deutlich, dass sie mitten in eine gefährliche Mission verwickelt ist.
Die Piraten missbrauchen Sus außergewöhnliche Fähigkeiten als Lotsin für ihre eigenen Zwecke.
Unter dem Vorwand, ihr bei der Suche nach ihrem Vater zu helfen, ziehen sie sie auf ihre Seite.
So unterstützt sie letztlich unfreiwillig die Piraten.
Diese Täuschung gehört zu den tragischen Aspekten ihrer Filmrolle.
Nachdem sie sich wieder erholt hat, wird ihr Wissen über die innere Struktur der See-Festung äußerst wichtig.
Wegen dieser Kenntnisse wird sie als externe Helferin an Bord der Musashi genommen, die zur Rückeroberung der Festung ausläuft.
Unterwegs wechselt sie auf die Harekaze, die direkt in die Festung eindringt.
Dort übernimmt sie im Inneren der Anlage die Aufgabe der Lotsin und führt das Schiff durch die gefährliche Struktur.
Su verbindet kindliche Unbefangenheit mit echter seemännischer Begabung.
Gerade dieser Kontrast macht sie zu einer auffälligen und einprägsamen Figur im Film.
Ihre Liebe zu Schiffen, ihre Suche nach dem Vater und ihre unfreiwillige Verwicklung in das Piratenkomplott geben ihrer Geschichte emotionale Tiefe.
Zugleich sorgen ihre direkte Art und ihre kleinen Sprachprobleme für viele charmante Momente.
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