Yasuie Hojo war der jüngere Bruder von Takatoki Hojo und Onkel von Tokiyuki Hojo. Einst zählte er zu den wichtigsten Persönlichkeiten im Kamakura-Shogunat. Nach dem Fall von Kamakura sorgte er dafür, dass Tokiyuki Hojo dem Zugriff der Feinde entkam. Er selbst floh ebenfalls aus der Stadt und schloss sich später erneut mit Tokiyuki zusammen. Besonders auffällig ist, dass sich seine geheimen Gedanken stets als Schrift auf seiner Stirn zeigen. Trotz seiner Liebe zum Leben, seiner Schwäche für Macht und seines Mangels an politischem Instinkt, genießt er aufgrund seiner Offenheit das Vertrauen seines Neffen. Seine Kompetenzen zeigt er vor allem in Verhandlungen und politischer Manipulation statt direkten Kämpfen.
Sein auffälligstes Merkmal ist seine breite Stirn, auf der seine wahren Gedanken als Schrift erscheinen.
Yasuie Hojo ist ein ungewöhnlich aufrichtiger und einfacher Mensch. Er scheut sich nicht, seine Schwäche für das Überleben zu zeigen, und kann keine Geheimnisse bewahren, was wörtlich auf seiner Stirn sichtbar wird. Er hängt stark an Macht und seinem eigenen Leben, ist jedoch frei von typischer Samurai-Arroganz. Seine Ehrlichkeit und sein Hang, immer wieder davonzulaufen, machen ihn einzigartig unter den Kriegern seiner Zeit.
Als bedeutendes Mitglied der Hojo-Familie diente Yasuie Hojo einflussreich im Kamakura-Shogunat. Während dem Untergang von Kamakura vertraute er Tokiyuki Hojo Suwa Yorishige zur Flucht an und schlüpfte selbst verkleidet unter die feindlichen Truppen, um zu entkommen. Später konnte er verstreute Hojo-Anhänger in ganz Nordjapan zu mehreren Aufständen bewegen, wurde aber immer wieder geschlagen und musste schließlich nach Suwa fliehen. Dort fand ein emotionales Wiedersehen mit Tokiyuki Hojo statt.
- Kampfkraft: 64
- Wildheit: 57
- Intelligenz: 86
- Loyalität: 45
- Politik: 79
- Chaos: 90
- Führung: 70
- Innovation: 38
- Charisma: 67
- Flucht/Verstecken: 91
Besondere Fähigkeiten
- Kommunikationsfähigkeit des Wanderers: Kann überall, unabhängig von den Geländegegebenheiten, Aufstände anzetteln.
- List und Tücke (Stufe B): Politik steigt um 10 %.
- Aufwiegelung: Charisma und Verhandlungsfähigkeit steigen um 15 %.
- Das "Gesicht des Machtkampfes": Seine Gedanken spiegeln sich in seinem Gesicht wider, wechseln jedoch so schnell, dass selbst politische Gegner sie nicht komplett durchschauen können.
- Markierungsmuster: Drei verbundene Schuppen mit Weinlaub.
- Takatoki Hojo: älterer Bruder.
- Tokiyuki Hojo: Neffe, zu dem er ein enges Vertrauensverhältnis pflegt.
- Kakukaini: Mutter, mit der er im Alter eine friedliche Zeit verbringt.
- Suwa Yorishige & Tokitsugu Suwa: Wegbegleiter und Unterstützer im Kampf.
- Magojiro Shiba: Widersacher nach den späteren Niederlagen.
- Akiie Kitabatake: Unterstützer während der Südlichen Dynastie.
- Er hat kein Talent zum Lügen, was sich in der Tatsache widerspiegelt, dass seine Gedanken auf seiner Stirn erscheinen.
- Seinen Überlebenswillen nahm sich auch Tokiyuki Hojo als Vorbild.
- Spielt erfolgreich die Rolle eines Land-Samurai, um an Kontrollpunkten nicht aufzufliegen.
- „(Mit dem Galgenvögelchen befreundet sein und das Beste daraus machen…)“
- „(Und weil ich Zeit habe, will ich auch Spaß haben…)“
- „Es ist kein sinnloser Tod, sein Leben zu riskieren, um einen geliebten Menschen zu schützen.“
- „Es ist die Pflicht eines Anführers, stolz darauf zu sein, einen so treuen Gefolgsmann wie Yorishige zu haben.“
- „Ich wollte einfach nur nicht sterben.“
- „Ich hatte Angst, wollte nicht sterben, wollte aussteigen, wollte fliehen, endlich darf ich ruhen.“
Flucht aus Kamakura und Wiedervereinigung
Während die Hojo-Familie sich beim Fall von Kamakura fast geschlossen das Leben nahm, organisierte Yasuie Hojo für Tokiyuki Hojo die Flucht mit Hilfe von Suwa Yorishige. Er selbst mischte sich als verletzter Soldat unter das feindliche Heer und entkam aus der brennenden Stadt. Daraufhin sammelte er Hojo-Anhänger in Nordjapan um sich, wurde jedoch mehrfach besiegt und floh schließlich nach Suwa. Hier begegnete er Tokiyuki Hojo wieder. Obwohl er vorgab, keine Angst vor dem Tod zu haben, zeigte seine Stirn trotzig „Ich wollte einfach nur nicht sterben“.
Verstecktalent und Überlebenstrieb
Auf der Reise nach Kyoto, als sie an einer Grenzkontrolle vorbei mussten, zeigte Yasuie Hojo sein schauspielerisches Talent, indem er einen unbeholfenen Land-Samurai mimte. Alles, um das Überleben zu sichern.
Intrigen in Kyoto
In Kyoto schmiedete er gemeinsam mit Kinmune Saionji ein Attentatskomplott auf Kaiser Go-Daigo, das jedoch, wie Suwa Yorishige mit seiner Vorahnung bereits wusste, scheiterte. Sie entkamen nur knapp der Vergeltung.
Die „Rebellion der Mittelgeneration“ (1335)
Als Suwa Yorishige und sein Sohn Tokitsugu Suwa mit Tokiyuki Hojo als Anführer einen Aufstand anzettelten, spielte Yasuie Hojo eine Schlüsselrolle: Er überzeugte viele Samurai, sich anzuschließen. Im entscheidenden Moment, vor der Rückeroberung von Kamakura, verhandelte er mutig beim feindlichen General Tokiaki Miura und bewirkte dessen Seitenwechsel, was zur Niederlage des Gegners führte. So konnten sie Kamakura erfolgreich zurückerobern.
Zusammenbruch und letzte Kämpfe
Doch Takauji Ashikaga sandte von Kyoto aus frische Truppen. Die Armee von Tokiyuki Hojo verlor angesichts von Takaujis geradezu göttlicher Präsenz ihre Kampfmoral und zerstreute sich. Suwa Yorishige und Tokitsugu Suwa riskierten das Leben für den Rückzug von Tokiyuki Hojo. Yasuie Hojo erklärte ihm:
„Es ist kein sinnloser Tod, sein Leben zu riskieren, um einen geliebten Menschen zu schützen. Es ist die Aufgabe eines Anführers, auf loyale Gefolgsleute wie Yorishige stolz zu sein.“
Daraufhin entfloh er selbst dem Schlachtfeld, um eine zukünftige Rückkehr zu ermöglichen.
Die Jahre danach und Rückzug aus der Geschichte
Historisch gibt es nach diesen Ereignissen keine weiteren Aufzeichnungen über Yasuie Hojo. Tokiyuki Hojo schloss sich später Akiie Kitabatake und der südlichen Dynastie an. Bei einem Angriff auf Magojiro Shiba wurde Yasuie Hojo schwer verletzt, gefangengenommen und als menschliches Druckmittel gegen Tokiyuki missbraucht. Dank Kazama Genba, Natsu no Yon und Akiie Kitabatake gelang die Rettung, doch Yasuie Hojo war gebrochen und schwach. Er wurde von Tokiyuki und Mutter Kakukaini zum Rückzug bewegt.
Sein letzter Gedanke, der auf seiner Stirn erschien, war: „Ich hatte Angst, wollte nicht sterben, wollte aussteigen, wollte fliehen, endlich darf ich ruhen.“ So verschwand er aus der Geschichte, hatte Tokiyuki jedoch noch einen geheimen Plan hinterlassen.
Yasuie Hojo ist eine Figur aus "Nige Jouzu no Wakagimi".
Er glänzt weniger durch heldenhaften Kampf, sondern durch List, Einfallsreichtum und seine unübersehbare Ehrlichkeit. Sein Flucht- und Überlebensinstinkt, immer mit einem Augenzwinkern, machen ihn zu einer besonders menschlichen und sympathischen Gestalt unter den Kriegern dieser Zeit.
💬 Community-Diskussion
Sprich über diesen Anime mit Menschen, denen er wirklich am Herzen liegt.