Kiyoka Irisu ist die Mutter von Makina Irisu, Präsidentin der Iris Global Company und eine zentrale Machtfigur der Hauptlinie der Familie Irisu.
Kiyoka Irisu stammt aus der Hauptlinie der Familie Irisu.
Gemeinsam mit Makinas Großmutter Hatsune hält sie die tatsächliche Kontrolle über die Familie in der Hand.
Sie ist etwa 37 bis 38 Jahre alt.
Trotz dieses Alters wirkt sie auffallend kindlich und sieht ihrer Tochter Makina sehr ähnlich.
Ihr Gesicht und ihre Figur erinnern daran, wie Makina in älteren Jahren aussehen könnte.
Charakterlich ist sie jedoch kalt und grausam, zeigt zugleich aber auch eine eigentümlich zerstreute Seite.
Kiyoka ist die Mutter von Makina Irisu.
Außer Makina bekam sie durch eine Affäre mit dem zweiten Sohn einer Nebenlinie noch eine weitere Tochter namens Sarina Irisu.
Zu Makina hat sie kaum echte mütterliche Zuneigung.
Entsprechend wird sie auch von Makina offen abgelehnt.
Ihr Ehemann war Masataka Irisu.
Als dieser daran arbeitete, die Korruption der Familie Irisu offenzulegen, ließ Kiyoka ihn ermorden.
In Makinas Handlungsweg kommt es zu einem erbitterten Machtkampf zwischen Haupt- und Nebenlinie um die Nachfolge des Familienoberhaupts.
Kiyoka war dabei zunächst gleichgültig, ob Makina als direkte Erbin der Hauptlinie oder Sarina als Vertreterin der Nebenlinie das Erbe antreten würde.
Der Grund für diese Haltung war schlicht, dass beide ihre leiblichen Töchter sind.
Als Makina jedoch andeutete, die Korruption der Familie öffentlich zu machen, beschloss Kiyoka, Makina beseitigen zu lassen.
Yūji Kazami stellte sich schützend vor Makina und trieb Kiyoka beinahe bis an den Rand ihrer Ermordung.
Daraufhin entwickelte Kiyoka große Angst vor Yūji und floh gemeinsam mit Sarina ins Ausland.
Kiyoka ließ in der Vergangenheit Makina von Mitgliedern der Nebenlinie entführen.
Außerdem organisierte sie den Mord an ihrem Mann Masataka Irisu, um seine Enthüllungen über die familiären Machenschaften zu stoppen.
Diese Taten zeichnen sie als machtbewusste und skrupellose Intrigantin.
Ihre Entscheidungen folgen weniger familiärer Bindung als dem Erhalt von Einfluss und Kontrolle.
In der Handlung nach Makinas Route aus Das Labyrinth von Grisaia kehrt Kiyoka nach Japan zurück und führt weiterhin das Unternehmen.
Dort wird sie jedoch von Makina ins Visier genommen, die in den Vereinigten Staaten unter der Kennung V-9029 zu einer professionellen Scharfschützin geworden ist.
Makina schießt als eine Art „Gruß zur Rückkehr“ auf sie.
Dieses Erlebnis versetzt Kiyoka erneut in Angst und bringt sie dazu, wieder eine Flucht ins Ausland zu planen.
In einer alternativen Episode zu Makinas Route wird Kiyoka von Yūji Kazami sexuell missbraucht und anschließend psychologisch an ihn gebunden.
In dieser Fassung gerät sie vollständig unter seinen Einfluss.
Dabei kommt ans Licht, dass sie eine talentierte ältere Schwester namens Ayaka hatte.
In ihrer Kindheit litt Kiyoka darunter, ständig mit dieser Schwester verglichen zu werden und sich minderwertig zu fühlen.
Yūji enthüllt zudem, dass Kiyoka ihre Schwester in den Selbstmord getrieben hatte.
Dieser Aspekt verstärkt das Bild einer Figur, deren Grausamkeit tief in ihrer Vergangenheit verwurzelt ist.
In der Anime-Adaption verletzt Yūji Kazami Kiyoka schwer, als er Makina beschützt.
Obwohl sie überlebt, gilt sie offiziell als durch Erschießung getötet.
Gemeinsam mit Sarina lebt sie daraufhin im Ausland.
Dort steht sie unter Beobachtung von CIRS.
Kiyoka Irisu verbindet ein jugendliches Äußeres mit einer zutiefst kalten Persönlichkeit.
Gerade dieser Kontrast macht sie zu einer besonders einprägsamen Figur.
Sie wirkt auf den ersten Blick fast harmlos, doch hinter dieser Fassade steckt eine berechnende und rücksichtslose Frau.
Gleichzeitig besitzt sie gelegentlich eine seltsam ungeschickte oder weltfremde Seite, die ihrer Darstellung zusätzliche Eigenart verleiht.
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