Masayoshi Hashimoto ist eine fiktive Figur aus der Light-Novel- und Anime-Reihe „Yōkoso Jitsuryoku Shijō Shugi no Kyōshitsu e“, ein männlicher Schüler der Höheren Schule für Fortgeschrittene Entwicklung und Mitglied der Klasse von Arisu Sakayanagi, der später eine zentrale Rolle als wankelmütiger, strategischer Mitspieler im Kampf um die A‑Klasse einnimmt.
Name: Masayoshi Hashimoto
Geschlecht: Männlich
Schule: Höhere Schule für Fortgeschrittene Entwicklung
Schülernummer: S01T004690
Geburtstag: 24. April (Sternzeichen Widder)
Jahrgang / Klasse:
1. Jahr: A‑Klasse
2. Jahr: A‑Klasse
3. Jahr: C‑Klasse
Ich‑Form: „Ore“ (im Japanischen eine lockere, männliche Selbstbezeichnung)
Synchronsprecher (Japan): Yohei Azakami
Fähigkeiten (Bewertungsskala der Schule)
Lernleistung: B (70)
Körperliche Leistungsfähigkeit: B+ (78)
Geistige Wendigkeit / taktisches Denken: B (70)
Soziale Beitragstauglichkeit: B− (63)
Gesamtbewertung: B (71)
Masayoshi Hashimoto ist ein Schüler der 1. Jahrgangs‑A‑Klasse und gehört zum Lager von Arisu Sakayanagi.
Er agiert als einer ihrer wichtigsten „Handlanger“, pflegt aber gleichzeitig Kontakte zu anderen Klassen wie der von Kakeru Ryuen und Ryuji Kanzaki.
Nach außen wirkt er locker und spaßig, was ihm hilft, sich schnell in Gruppen zu integrieren.
Hinter dieser Fassade steckt jedoch ein äußerst vorsichtiger und berechnender Charakter, der letztlich nur eines will: am Ende selbst in der A‑Klasse stehen.
Ein Wendepunkt in seiner Entwicklung ist das gemischte Trainingslager im ersten Jahr, als er durch ein Gespräch zwischen Manabu Horikita und Miyabi Nagumo auf den Namen Kiyotaka Ayanokōji aufmerksam wird.
Von diesem Moment an beginnt Hashimoto, Ayanokōji eigenständig zu beobachten und zu analysieren.
Der japanische Synchronsprecher Yohei Azakami erhielt für die erste Anime‑Staffel die Regieanweisung, Hashimoto „vor allem unerschrocken und lässig“ zu spielen.
Diese Mischung aus Coolness und schwer durchschaubarer Lockerheit prägt seine Darstellung im Anime deutlich.
Besonders eindrücklich war für Azakami eine Szene in der dritten Anime‑Staffel, in der Hashimoto Kei Karuizawa anflirtet.
Er spricht sie demonstrativ locker und ein wenig aufdringlich an, während er Ayanokōji am Rand seines Blickfeldes wachsam im Auge behält – also gleichzeitig „Playboy“ und Spion.
Hashimoto besitzt in allen Bereichen gute bis sehr gute Fähigkeiten und kann dank seiner geistigen Flexibilität in fast jeder Situation einen Vorteil für sich herausholen.
Seine scheinbar leichte, flapsige Art macht ihn ausgesprochen kontaktfreudig und beliebt, sodass er sich problemlos in jede Gruppe einfügt.
Innere Monologe und Kommentare anderer Figuren zeigen jedoch eine ganz andere Seite:
Masumi Kamuro bezeichnet ihn als „negativ denkend“, weil er extrem vorsichtig, misstrauisch und immer auf das schlimmstmögliche Szenario vorbereitet ist.
Seine zentrale Lebenshaltung lautet: „Egal, wer am Ende gewinnt – Hauptsache, ich stehe am Schluss in der A‑Klasse.“
Deshalb ist er zwar Arisu Sakayanagi gegenüber loyal in seinem Handeln, aber innerlich nur so lange, wie es seiner eigenen Zukunft dient.
Er arbeitet systematisch daran, alle Eventualitäten abzusichern und mit möglichst vielen Klassen im Guten zu stehen.
Aus diesem Grund knüpft er gezielt Kontakte zu Kakeru Ryuen, Ryuji Kanzaki, Kiyotaka Ayanokōji und anderen wichtigen Figuren.
Später wird enthüllt, dass Hashimoto in der Vergangenheit Opfer von Mobbing war.
Diese Erfahrung hat dazu geführt, dass er gelernt hat, sich selbst zu verstellen, sich in Gruppen „anzupassen“ und immer besondere Vorsicht walten zu lassen.
Sein starker Wunsch zu gewinnen und aufzusteigen ist direkt mit dem Bedürfnis verknüpft, diejenigen zu übertreffen, die ihn früher schikaniert haben.
Wenn er vor der Realität fliehen will, hat er die Angewohnheit, sich in eine Toilettenkabine zurückzuziehen – ein Relikt aus dieser traumatischen Zeit.
Hashimoto ist sowohl in der Lernleistung als auch in der körperlichen Leistungsfähigkeit im oberen Feld der A‑Klasse.
Damit gehört er im Gesamtpaket zu den stärksten Schülern seines Jahrgangs.
Besonders hervorsticht sein Talent für Informationsbeschaffung und Spionage.
Er nutzt sein Netzwerk, um gezielt nützliche Informationen zu sammeln und weiterzugeben.
Sein Stil erinnert teilweise an die Informationshändlerin Kikyo Kushida, unterscheidet sich aber in einem wichtigen Punkt:
Hashimoto knüpft ausschließlich zu Personen Kontakt, die ihm auch wirklich etwas bringen, und handelt damit eher wie eine taktisch agierende Version von Ayanokōji.
Er geht so weit, Informationen über die eigene Klasse als Verhandlungsmasse zu benutzen, wenn es seine Position stärkt.
Dadurch sehen Kakeru Ryuen und Ryuji Kanzaki in ihm ein nützliches Werkzeug.
Dank seiner hohen Kommunikationsfähigkeit ist Hashimoto auch bei den Mädchen beliebt.
So bekommt er etwa von einer Klassenkameradin, der ehemaligen Dohi, eine „echte“ Valentins-Schokolade.
Er schreckt nicht davor zurück, seinen guten Ruf und sein Aussehen für eine Art „Honeytrap“ zu nutzen.
Er flirtet mit Mädchen anderer Klassen, um an interne Informationen zu kommen, und macht das ohne Skrupel.
Im gemischten Trainingslager tritt er als spontaner Anführer in einer provisorischen Gruppe auf.
Er kann sich auch körperlich behaupten, wenn es zu Handgreiflichkeiten kommt.
Arisu Sakayanagi selbst bescheinigt ihm, dass er das größte Talent im Schach in ihrer Klasse besitzt.
Insgesamt ist er ein sehr ausgewogener und vielseitiger Schüler, wie geschaffen für die A‑Klasse.
Frühphase und erstes Schuljahr
Schon zu Beginn des ersten Jahres ist die A‑Klasse gespalten in das Lager von Kohei Katsuragi und das von Arisu Sakayanagi.
Hashimoto erkennt früh, dass Sakayanagi die stärkere Anführerin ist, und schließt sich daher ihrem Lager an.
Seinen ersten Auftritt in der Romanvorlage hat er im fünften Band während des Sportfestes.
Im Anime taucht er bereits in der unbewohnten Inselprüfung auf.
Während der Inselprüfung wirkt es zunächst so, als würde er brav den Anweisungen von Katsuragi folgen.
In Wahrheit agiert er jedoch im Auftrag von Sakayanagi im Hintergrund und verrät die Anführer‑Information der A‑Klasse an Kakeru Ryuen.
Dieser Verrat führt zum Verlust der A‑Klasse in der Prüfung und zerstört das Vertrauen der Mitschüler in Katsuragi.
Damit kippt das Machtverhältnis in der Klasse zugunsten von Sakayanagi, und Hashimoto knüpft gleichzeitig eine direkte Verbindung zu Ryuen.
Später wird auch klar, dass Katsuragi und Ryuen einen Deal geschlossen hatten:
Katsuragi wollte durch eine abgesprochene Niederlage Punkte gegen Privatsalär eintauschen – ein weiterer Faktor, der seinen Ruf beschädigt und Sakayanagis Position stärkt.
Im siebten Band tritt Hashimoto gemeinsam mit Sakayanagi auf, als Ryuen den exzentrischen Rokusuke Koenji bedrängt.
Er stellt sich schützend vor Sakayanagi, als Ryuen sie körperlich angreifen will, und spielt den Vorfall später gegenüber Suzune Horikita herunter, indem er behauptet, er sei nur gestolpert.
Im gemischten Trainingslager des achten Bandes landet Hashimoto in derselben Gruppe wie Kiyotaka Ayanokōji.
Zunächst misst er Ayanokōji keine besondere Bedeutung bei.
In der Nacht des Trainingslagers trifft er sich heimlich mit Ryuen, um herauszufinden, warum dieser auf die Position des Gruppenanführers verzichtet hat.
Dabei beobachtet er zufällig ein geheimes Treffen zwischen Manabu Horikita und Miyabi Nagumo.
Nagumo enthüllt beiläufig, dass Ayanokōji der Schüler ist, den Manabu Horikita unter den Erstklässlern am höchsten einschätzt.
Diese Information weckt Hashimotos Verdacht, dass Ayanokōji der wahre Drahtzieher hinter dem Aufstieg der D‑Klasse sein könnte – von da an beginnt er, ihn systematisch zu überwachen.
Im neunten Band führt er im Auftrag von Sakayanagi eine gezielte Verleumdungskampagne gegen Honami Ichinose durch.
Parallel dazu verfolgt er Ayanokōji und beobachtet, wie dieser sich heimlich mit Kei Karuizawa trifft.
Hashimoto spricht beide an, flirtet provokant mit Karuizawa und versucht, Ayanokōji emotional aus der Reserve zu locken.
Da Ayanokōji jedoch kaum darauf reagiert, verliert Hashimoto rasch das Interesse an Karuizawa.
Bei dieser Gelegenheit tauscht er allerdings Kontaktdaten mit Ayanokōji aus.
In späteren Vorfällen anonymen Cyber‑Mobbings gegen verschiedene Schüler fällt der Verdacht oft als erstes auf Hashimoto, was zu Konflikten unter anderem mit Ryuji Kanzaki und Daichi Ishizaki führt.
Im zehnten Band berät er Sakayanagi bei der internen Klassenvoting‑Prüfung.
Er rät ihr, Kei Karuizawa nicht in dieselbe Gruppe wie Haruki Yamauchi zu stecken, um eine Gefährdung für Ayanokōji zu vermeiden, den Sakayanagi als Ziel auserkoren hat.
Im elften Band tritt Hashimoto in der Auswahlfach‑Prüfung in der finalen Schachpartie gegen Suzune Horikita an.
Zunächst gerät er ins Hintertreffen, doch in der zweiten Hälfte des Matches werden Suzune und Hashimoto faktisch nur noch Stellvertreter: Sakayanagi und Ayanokōji führen den strategischen Kampf im Hintergrund.
Band 11.5 zeigt die Nachwirkungen dieser Prüfung.
Ryuen hat mit schmutzigen Tricks einen Sieg errungen, was Ryuji Kanzaki erzürnt, der daraufhin Hashimoto bittet, Ryuen zu einem Gespräch zu bestellen – als Gegenleistung baut sich Hashimoto ein eigenes Netzwerk in der B‑Klasse auf.
Zweites Schuljahr
Im zweiten Band des 2. Jahres beteiligt sich Hashimoto an der Vorbereitung für die neue unbewohnte Inselprüfung.
Da Sakayanagi und Honami Ichinose eine Allianz eingehen, organisiert er über Mako Amikura den Tausch der „Verstärkung“-Karte.
Während der eigentlichen Prüfung im dritten Band des 2. Jahres ist er in einer Gruppe mit Masumi Kamuro.
Seine Rolle bleibt dabei taktisch und beobachtend, wie es seiner Natur entspricht.
Im sechsten Band des 2. Jahres steht wieder ein Sportfest auf dem Programm.
Hashimoto ist hauptsächlich damit beschäftigt, Streitigkeiten zwischen seiner Klasse und der von Ryuen zu schlichten.
Sakayanagi bleibt der Prüfung komplett fern, was Hashimoto als äußerst bedenklich empfindet.
Dieser Vorfall säht erstmals spürbare Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit in ihm.
Im siebten Band beim Kulturfest trifft Hashimoto auf der Suche nach dem besten Standort für das Maid‑Café von Horikitas Klasse auf mehrere Mädchen aus deren Klasse.
Er verhält sich aufdringlich neugierig, versucht ihnen Informationen zu entlocken und lernt dabei erstmals seine spätere „Freundin“ Mae Zono kennen – ein Treffen mit weitreichenden Folgen.
Im achten Band während der Klassenfahrt ist er in einer Gruppe mit Rokusuke Koenji.
Koenjis Egozentrik und unberechenbares Verhalten machen ihn für Hashimoto zu einer Belastung, was ihn sichtlich ermüdet.
Im neunten Band beobachtet er aufmerksam die Entwicklungen vor der kooperativen Gesamtschriftprüfung.
Er bemerkt, dass Horikitas Klasse bis zur B‑Klasse aufgeschlossen hat und dass Ryuen energisch gegen Ichinoses Klasse arbeitet, während Sakayanagi kaum erkennbare Maßnahmen ergreift.
Diesen Mangel an Aktivität von Sakayanagi kritisiert Hashimoto vorsichtig, aber deutlich.
Er beginnt, sich ernsthaft zu fragen, ob sie noch die beste „Investition“ für seine eigene Zukunft ist.
In Band 9.5 verliert er die Geduld, weil Ayanokōji sich weiter im Hintergrund hält, ohne sich klar zu offenbaren.
Um an neue Informationen zu kommen, beginnt Hashimoto bewusst eine Beziehung mit Mae Zono – ohne echte Gefühle, nur als Informationsquelle über Horikitas Klasse.
Durch Mae Zonо erfährt er schließlich Details über die Vollständigkeits‑Spezialprüfung, bei der Ayanokōji die Klasse manipuliert hat, ohne als Drahtzieher erkannt zu werden.
Damit ist für Hashimoto endgültig klar: Ayanokōji übertrifft selbst Sakayanagi in strategischer Fähigkeit.
Daraufhin tritt er offen an Ayanokōji heran und schlägt ihm in Anwesenheit von Masumi Kamuro, Hayato Kitou und Hiyori Shiina vor, in die A‑Klasse zu wechseln.
Damit positioniert er sich aktiv als jemand, der seine Loyalität an den vermeintlich stärksten Spieler knüpft.
Im zehnten Band des 2. Jahres, der „Überleben und Ausscheiden“-Spezialprüfung, steht Hashimoto schließlich vor einem Wendepunkt.
Diese Prüfung auf einer Insel mit begrenzten Ressourcen und geheimen Rollen bringt seine Neigung zum Opportunismus voll zum Vorschein.
Während der nachfolgenden Austauschveranstaltung im elften Band des 2. Jahres ist Hashimoto in einer Gruppe mit Ayanokōji und Kiryuin.
Seine Klassenkameradin Morishita behandelt ihn von Anfang bis Ende wie einen Verräter – was faktisch stimmt, da er Sakayanagi bereits ins Auge fasst zu verlassen.
Hashimoto ist darüber hinaus die einzige Person, die den genauen Vertragsinhalt zwischen Sakayanagi und Ryuen aus der Inselprüfung des ersten Jahres kennt.
Vor der Austauschveranstaltung erklärt er Ayanokōji, dass seine endgültige Loyalität davon abhängt, wie sich Ayanokōji verhält – er ist bereit, Sakayanagi zu verlassen und sich fest an Ryuens Klasse zu binden.
Zu Beginn des zwölften Bandes trifft er sich auf Ayanokōjis Einladung hin zu einem vertraulichen Gespräch.
Beide sprechen über den geplanten Doppelwechsel in Ryuens Klasse und über die nächste große Prüfung.
Hashimoto erklärt offen, dass er im Falle eines Sieges von Sakayanagi wieder bei ihr um Vergebung bitten würde.
Ayanokōji gibt ihm daraufhin nur einen knappen Rat: Er solle sich selbst gegenüber ehrlich sein und sich nicht in Lügen verstricken.
In der Abschlussprüfung des Schuljahrs hält Sakayanagi Hashimoto zunächst bewusst aus der aktiven Strategierolle heraus.
Als sich im weiteren Verlauf abzeichnet, dass Ryuen verlieren wird, ist praktisch klar, dass Sakayanagi den Sieg davontragen wird.
Zu diesem Zeitpunkt übergibt Ryuen Hashimoto eine Botschaft, von der er behauptet, sie stamme von Ayanokōji.
Neugierig auf diese angebliche „geheime Nachricht“ nutzt Hashimoto sein Verräterrecht, um Sakayanagi zu einem privaten Gespräch zu zwingen.
In Wirklichkeit hat Ayanokōji Hashimoto keine konkrete Nachricht übergeben.
Stattdessen führt das Gespräch mit Sakayanagi, in dem Hashimoto offen seine Zweifel und seine Vergangenheit schildert, dazu, dass sie ihn mit fast mütterlicher Gelassenheit anhört.
Hashimoto ist von dieser unerwarteten Wärme überwältigt und beginnt zu weinen.
Sakayanagi denkt sogar darüber nach, ihm zu verzeihen – bis ihr klar wird, was Ayanokōjis „versteckte Botschaft“ in Wirklichkeit war: die Situation selbst.
Der emotionale Impuls, Hashimoto zu verschonen, erweist sich als fataler Fehler.
Sakayanagi scheitert an einer entscheidenden Stelle der Prüfung – eine indirekte Folge von Hashimotos Verrat und Ayanokōjis Plan – und verliert.
Hashimoto selbst ist von diesem Ausgang vollständig überrumpelt.
Er hatte weder damit gerechnet, Sakayanagi derart zu erschüttern, noch damit, dass Ayanokōjis indirektes Manöver so gravierende Folgen haben würde.
In Band 12.5, nach dem Verlust von Sakayanagi und dem Absturz der Klasse in die C‑Klasse, herrscht in der ehemaligen A‑Klasse Führungschaos.
Viele halten die Lage für aussichtslos, da kein klarer Anführer mehr existiert.
In dieser Situation entscheidet sich Hashimoto, Ayanokōjis Plan voll zu unterstützen.
Auf dessen Wunsch setzt er dafür sogar all seine privaten Punkte ein – ein deutlicher Beleg, wie sehr er seine Zukunft nun an Ayanokōji knüpft.
Drittes Schuljahr
Im dritten Schuljahr ist es schließlich so weit: Kiyotaka Ayanokōji wird offiziell Mitglied von Hashimotos Klasse.
Hashimoto gilt in der Klasse als einer der maßgeblichen Drahtzieher hinter dieser Entwicklung und fungiert fortan als eine Art inoffizieller „Manager“ an Ayanokōjis Seite.
Er versucht, Ayanokōji beim Einleben in der neuen Klasse zu helfen und als Vermittler zwischen ihm und den übrigen Mitschülern zu fungieren.
Allerdings hat Hashimoto seit der „Überleben und Ausscheiden“-Prüfung selbst einen schwierigen Stand in der Klasse und wirkt daher als „Brückenbauer“ nur bedingt überzeugend.
Zusammen mit Morishita wird er von Ayanokōji über größere Linien wie das geplante Bündnis mit Honami Ichinoses Klasse informiert.
Im ersten großen Spezialtest des dritten Jahres, dem „gesamten Jahrgang, Minderheitskrieg-Gesamttest“, ist Hashimoto beeindruckt davon, wie Ayanokōji Ryuen nutzt, um sich selbst eine Führungsposition zu sichern.
Morishita warnt Hashimoto allerdings eindringlich davor, sich zu sehr in Sicherheit zu wiegen.
Aus ihrer Sicht sind auch sie beide nur Werkzeuge in Ayanokōjis Händen – jederzeit ersetzbar, falls sie ihm nicht mehr von Nutzen sind.
Arisu Sakayanagi
Sakayanagi ist die ursprüngliche Anführerin von Hashimotos Klasse.
Offiziell ist er einer ihrer engsten Vertrauten und agiert häufig als ihr „rechter Arm“.
Hinter der Fassade einer loyalen Gefolgschaft existiert jedoch praktisch kein echtes Vertrauen.
Hashimoto ist jederzeit bereit, sie zu verlassen, sobald ihre Position schwächer wird oder sie ihm den schnellen Weg in die A‑Klasse nicht mehr garantieren kann.
Die Ereignisse der Abschlussprüfung im zweiten Jahr zeigen, dass Sakayanagi trotz allem eine emotionale Bindung zu ihm aufgebaut hat.
Gerade diese menschliche Schwäche nutzt Ayanokōji indirekt aus – mit tragischen Folgen für Sakayanagi.
Masumi Kamuro und Hayato Kitou
Masumi Kamuro und Hayato Kitou sind Klassenkameraden und ebenfalls Teil von Sakayanagis engerem Kreis.
Oft sieht man sie zusammen als vierköpfige Gruppe: Sakayanagi, Hashimoto, Kamuro und Kitou.
Hashimoto nennt Masumi Kamuro scherzhaft „Masumi‑chan“, was locker und vertraut wirken soll.
In Wahrheit ist das reine Fassade, denn er empfindet weder romantische Gefühle noch tiefere Freundschaft, sondern betrachtet auch sie vor allem funktional.
Durch Hashimotos Verrat im Verlauf der Prüfungen muss Kamuro später die Schule verlassen.
Kitou erkennt, dass Hashimoto der Verräter ist, und bricht den Kontakt vollständig ab – ihre Beziehung ist irreparabel zerstört.
Kakeru Ryuen
Ryuen ist Anführer einer anderen Klasse und steht für eine kompromisslose, brutale Form des Wettbewerbs.
Hashimoto fühlt sich von seiner Haltung angezogen, da Ryuen Verrat und moralische Grenzüberschreitungen als bloßes Mittel zum Zweck betrachtet.
Wenn ihre Interessen übereinstimmen, arbeiten die beiden problemlos zusammen.
Hashimoto liefert Ryuen Informationen, Ryuen verschafft ihm Einfluss und Absicherung.
Ryuen sieht in Hashimoto ein nützliches Werkzeug, das bereit ist, alles zu tun, um aufzusteigen.
Gleichzeitig ist ihm aber auch klar, dass Hashimoto im Ernstfall die Seiten wechselt, wenn sich ein Vorteil bietet.
Mae Zono
Mae Zono ist offiziell Hashimotos Freundin, doch die Beziehung basiert nicht auf echten Gefühlen.
Hashimoto findet sie innerlich eher lästig und betrachtet sie vor allem als praktischen Zugang zu Horikitas Klasse und deren Interna.
Sein Verhalten ist ein Paradebeispiel dafür, wie weit er bereit ist zu gehen, um Informationen zu gewinnen.
Als Mae Zono später die Schule verlassen muss, endet die Beziehung faktisch automatisch.
Morishita Ai
Morishita ist eine Klassenkameradin, die im dritten Schuljahr zunehmend mit Hashimoto zusammenarbeitet.
Beide gehören zu den wenigen, die früh und bewusst auf Ayanokōjis Seite stehen.
Ihr dynamisches Zusammenspiel ist interessant: Morishita durchschaut Hashimotos Opportunismus und kommentiert ihn offen.
Sie weist ihn immer wieder darauf hin, dass sie selbst ebenfalls nur Figuren in Ayanokōjis Strategie sind.
Kiyotaka Ayanokōji
Ayanokōji ist für Hashimoto zunächst nur ein unauffälliger Mitschüler aus einer anderen Klasse.
Erst das Gespräch zwischen Manabu Horikita und Miyabi Nagumo während des gemischten Trainingslagers macht Hashimoto auf ihn aufmerksam.
Als er erfährt, dass Manabu Horikita keinen anderen Erstklässler höher einschätzt, beginnt er, Ayanokōji systematisch zu observieren.
Über die Zeit sammelt er Puzzleteile und erkennt, dass Ayanokōji der eigentliche Motor hinter Horikitas Klassenerfolgen ist.
Ayanokōji wiederum betrachtet Hashimotos Lebensstrategie – „Verbünde dich mit dem Stärksten, um selbst zu überleben“ – als bemerkenswert ehrlich und treffend.
Er respektiert Hashimoto als jemanden, der ohne moralische Verklärung handelt und seine eigenen Schwächen und Ziele klar erkennt.
Gegen Ende des zweiten Jahres intensiviert sich ihre Zusammenarbeit.
Hashimoto wird zu einem der wichtigsten Faktoren, um Ayanokōji den Weg in eine andere Klasse zu öffnen.
Im dritten Jahr begleiten sie sich schließlich in derselben Klasse.
Hashimoto fungiert als Mittler, Informant und gelegentlicher „Frontmann“, während Ayanokōji die übergeordnete Strategie plant.
Trotz dieser Nähe bleibt klar, dass Ayanokōji bereit ist, jeden – auch Hashimoto – zu opfern, wenn es der größeren Strategie dient.
Hashimoto weiß das, akzeptiert es aber als Preis dafür, an der Seite des stärksten Spielers überhaupt zu stehen.
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