Ceris Voldigoad ist einer der zentralen Charaktere aus dem Light Novel „Maou Gakuin no Futekigousha“ und der Vater von Anos Voldigoad in dessen vorherigem Leben. Als Anführer der Phantomnamenritter hat er bedeutenden Einfluss auf die Geschichte des Silbernen Heiligen Meeres. Bekannt für seine tiefe Kaltherzigkeit, kämpft Ceris stets für den Schutz seines Volkes, selbst unter größten Entbehrungen. Seine Magie ist auf Untergang und Vernichtung spezialisiert, insbesondere lila Blitze, was ihn zu einem respektierten, aber gefürchteten Krieger macht. Seine Beziehung zu seiner Familie ist von stummer Fürsorge geprägt, während sein Handeln vom Wunsch nach einer friedlichen Welt für seinen Sohn getragen wird. Trotz seiner Taten bleibt Ceris eine tragische Figur, mit vielen Facetten und einem Schicksal, das ihn und seine Umgebung stark prägt.
(Bisher keine detaillierte Beschreibung vorhanden.)
Ceris Voldigoad ist geprägt von äußerster Kälte und Entschlossenheit. Er lacht selten und bleibt auch angesichts verletzter Kameraden gefühllos. Seine Überzeugung, dass Verrat und Unvernunft die Welt regieren, prägt sein Handeln. Dennoch ist seine Grausamkeit nicht Selbstzweck, sondern dient dem Schutz der Magier vor dem drohenden Untergang. Hinter seiner Strenge verbirgt sich der Wunsch, seinem Sohn Anos eine friedliche Zukunft zu ermöglichen, selbst wenn er dabei selbst leiden muss.
Ceris stammt aus dem Geschlecht Voldigoad und besitzt daher die sogenannte „Wurzel des Untergangs“. Diese ermöglicht ihm die Anwendung von zerstörerischer Magie mit dem Element der lila Blitze.
Er war der Kommandant des Phantomnamenritterordens („Ishis“), verantwortete viele strategische Entscheidungen im Kampf gegen Menschen, Magier, Geister und Götter und blieb dabei gnadenlos. Einst wurde er von der Erschaffergöttin Militia als ebenfalls „Unangepasster“ außerhalb der göttlichen Ordnung bezeichnet.
Ceris ist Experte für Untergangsmagie und lila Blitze. Seine markantesten Techniken und Ausrüstung:
- Meister der Zerstörungsmagie (vor allem lila Blitze).
- Führt das legendäre „Zehntausend-Donner-Schwert Gavdogeimon“, das mit einem einzigen Hieb alles vernichten kann.
- Beherrscht Zauber wie:
- „Phantom-Mimikry“ (Macht ihn unsichtbar)
- „Verdeckte Magiekraft“ (Verbirgt seine magische Aura)
- „Wellenkörper-Faktualisierung“ (Materialisiert Möglichkeiten)
- „Zehnfache Donnerfeld-Zerstörungsblitzklinge“ (Gigantische attacke mit zehn Donnerklingen)
Er ist zudem fähig, tieferliegende Magie gegen Bewohner der Tiefenwelt einzusetzen.
- Vater von Anos Voldigoad (in dessen vorherigem Leben)
- Verheiratet mit Luna Artsenon, mit der er Anos zeugte
- Mitglied und Anführer des Phantomnamenritterordens
- Verbindung zu Gusta (nach einer Reinkarnation)
- „Worte lügen leicht.“
- „Glaube an nichts, sieh mit deinen magischen Augen in den Abgrund. Erkenne, dass achterhältiger Verrat und Unvernunft diese Welt beherrschen.“
- „Los! Das ist die größte Beute bisher. Ob Magier oder Mensch, wir verlangen immer nach Blut. Das ist das Gesetz. Das werde ich diesem verweichlichten Burschen zeigen.“
- „Ein Geist braucht keinen Namen.“
- „Doch wer ins Totenreich geht, soll diesen Namen tragen. Kommandant des Phantomnamenritterordens – Ishis.“
Frühe Aktivitäten des Phantomnamenritterordens
Während seiner Tätigkeit als Anführer agierte Ceris im Geheimen gegen Menschen, Magier, Geister und Götter. Eines Tages entdeckte er eine Ansammlung von Leichen, die alle auf die gleiche bestialische Weise getötet wurden. Bei seinen Nachforschungen erklomm er die Spur des wahren Drahtziehers – Graham, einen weiteren Unangepassten.
Kampf gegen Graham
Im Kampf gegen Graham zeigte Ceris keinerlei Emotionen, selbst als dieser seine eigenen Gräueltaten offenbarte. Im erbitterten Gefecht wurde Ceris am Ende enthauptet. Sein Kopf und das Zehntausend-Donner-Schwert wurden Graham entwendet, der von nun an unter seiner Identität auftrat.
Nachwirkungen und Grahams Manipulation
Jene Figur, die in späteren Kapiteln Ceris zu sein schien, war in Wahrheit Graham. Ceris’ Versuch, mit „Wellenkörper-Faktualisierung“ zu siegen, scheiterte, weshalb seine Wurzel eliminiert und keine Wiedergeburt mehr möglich wurde. Trotz seines sterblichen Daseins sehnte er sich stets danach, seinem Sohn Anos Frieden zu schenken – daher bat er nach seinem Tod die Göttin Militia, Anos’ Erinnerungen an seine Eltern auszulöschen, damit dieser keinen Hass gegen Menschen empfände. Am Ende vergoss er Tränen, fühlte sich als unzulänglicher Vater, da er den Wunsch seines Sohnes nicht erfüllen konnte.
Epilog: Wiedergeburt als moderner Vater
Nach dem Sturz von Graham stiftete Anos das Zehntausend-Donner-Schwert als Andenken an einen Aussichtshügel. Sein moderner Vater trainierte dort mit dem Schwert, bis er es überraschenderweise aus der Erde zog und sich mit dem alten Titel „Tötungsschwertkönig Garderahypt“ vorstellte – genau jener Spitzname, den Ceris vor zweitausend Jahren trug. Dies zeigte, dass Ceris – verändert an Kraft und Erinnerung – wiedergeboren und erneut Anos’ Vater geworden war.
Ursprung und Begegnung mit Luna Artsenon
Vierzehntausend Jahre zuvor rettete Ceris Luna Artsenon und zwei Geistkatzen, verwandelte die Kreaturen in harmlose Wesen und nahm Luna in den Phantomnamenritterorden auf. Später bat Luna Ceris, sie als Experiment für eine Reinkarnation zu benutzen, in der Hoffnung, dass das Heiligenschwert in ihr den Prozess vollenden könne. Nachdem diese Reinkarnation gelang, wurden beide als Ehepaar verbunden und Ceris ordnete später die Zeugung eines Kindes – Anos – an.
Drama um Luna
Während Lunas Schwangerschaft reiste sie zur Erholung in das Dorf der Familie Tzeilon, wurde jedoch Opfer einer feindlichen Intrige. Ceris kam zu spät zur Rettung: Er tötete den Angreifer, musste aber dabei miterleben, wie seine Frau an den Folgen starb. Ohne viele Worte verabschiedeten sich die beiden – vereint durch stille Liebe, die nie ausgesprochen wurde.
- Der Titel „Tötungsschwertkönig Garderahypt“ stellte sich schließlich als Ceris’ zweiter Name heraus.
- Seine Fähigkeit, das Zehntausend-Donner-Schwert zu führen, wurde auch in späteren Generationen anerkannt.
- Ceris brachte Anos die Zauber „Phantom-Mimikry“ und „Verdeckte Magiekraft“ bei.
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