Shija ist ein kaltblütiger und grausamer Ninja aus dem Dorf Iwagakure im Werk Hell’s Paradise, dessen Geschlecht bewusst im Unklaren gelassen wird und der als möglicher Nachfolger des Titels „Garans Gabimaru“ gilt, diesen Titel jedoch aus eigenem Antrieb an Gabimaru zurückgeben will.
Shija gehört derselben Ausbildungsgruppe von Iwagakure an wie Gabimaru und die Ninja-Kameradin Unkiri (Jahrgang 199 der Iwagakure-Ninja).
Auf der Insel, auf der sich die Handlung von Hell’s Paradise abspielt, landet Shija später zusätzlich an, nur um in die Nähe von Gabimaru zu kommen und dessen Namen zu „richten“.
Shija ist Teil der gefürchteten Iwagakure-Elitetruppe, die seit früher Kindheit einen extrem harten Ninja-Drill durchläuft.
Dabei hat Shija mehrere Sinne weitgehend verloren, was die Wahrnehmung der Welt verzerrt, aber den Fokus auf Gabimaru als einzige „klare Gewissheit“ im Leben extrem verstärkt.
Name: Shija
Geschlecht: Unbekannt
Geburtstag: 18. Februar
Größe: 165 cm
Alter: Unbekannt
Qi-Attribut: Wasser
Synchronsprecher (Anime): Ayumu Murase
Darsteller (Bühne/Realverfilmung): Keito Sakurai
Name und Eigenheiten
Der Name „Shija“ leitet sich vom zugeteilten Hannya-Maskennamen „Shinja“ („Wahre Schlange“) ab, was gut zur kalten und giftigen Ausstrahlung der Figur passt.
Shija verabscheut sowohl Gemüse als auch Menschen und zeigt außerhalb von Gabimaru kaum echtes Interesse an irgendetwas.
Das lange, glatte Haar ist Shijas größter Stolz.
Es wird mit Tierfetten gepflegt, um außergewöhnliche Geschmeidigkeit und Reißfestigkeit zu erhalten und dient gleichzeitig als tödliche Waffe im Kampf.
Charakterzüge
Shija ist emotional distanziert, grausam und in vielen Situationen deutlich sadistisch.
Mit anderen Personen geht Shija rücksichtslos und herablassend um, was selbst für die ebenfalls abgehärteten Ninja von Iwagakure schwer zu ertragen ist.
Männer bezeichnet Shija pauschal als „Alte Säcke“ und Frauen als „Alte Weiber“, unabhängig von ihrem tatsächlichen Alter.
Diese bewusst respektlose Art unterstreicht Shijas grundsätzliche Menschenverachtung.
Nur wenn es um Gabimaru geht, ändert sich dieser Ton schlagartig.
Hier zeigt Shija eine überraschend einseitige, fast kindlich-ergebene Hingabe.
Shijas ganze Existenz dreht sich um Gabimaru.
Aus Bewunderung, Faszination und einer tiefsitzenden Todessehnsucht ist eine radikale Fixierung entstanden, die sich wie fanatischer Kult anfühlt.
Während der brutalen Ausbildung in Iwagakure war es ausgerechnet Gabimaru, der Shija das erste Mal ein echtes Gefühl von „Todesnähe“ vermittelte.
Diese klar spürbare Todesgefahr war für Shija der einzige unumstößliche Fixpunkt in einer Welt, in der die Sinne und damit die Wahrnehmung immer mehr bröckelten.
Seit diesem Erlebnis betrachtet Shija Gabimaru als absolut überragendes Wesen, fast wie eine Gottheit.
Alles, was nicht direkt mit Gabimaru zu tun hat, ist Shija egal oder wird kalt und lieblos behandelt, was Gabimarus andere Kameraden wie Unkiri regelmäßig zur Verzweiflung bringt.
Interessant ist, dass Shijas Obsession nicht nur aus Angst oder Unterwerfung besteht, sondern auch aus einer Art verdrehter Bewunderung.
Gabimaru ist für Shija „die Person, die den Tod in mir geweckt hat“ – ein Gefühl, das Shija schließlich als eine Form von „Liebe“ interpretiert, auch wenn es eine gefährlich destruktive Variante davon ist.
Shija hat dieselbe gnadenlose Ausbildung überlebt wie Gabimaru und gilt als Ninja, dessen Stärke dem „Garans Gabimaru“ kaum nachsteht.
Die Kombination aus körperlicher Robustheit, tödlichem Training und einer fanatischen Fokussierung auf Schwachstellen macht Shija zu einem extrem gefährlichen Gegner.
Shija wurde nicht nur in den üblichen Techniken von Iwagakure erzogen, sondern zusätzlich unter Gabimarus Einfluss geschult.
Das wichtigste Prinzip: Schwächen des Gegners rücksichtslos und hinterhältig ausnutzen, ohne jede Ehre.
Besonders bemerkenswert ist Shijas scharfer Blick für das, was Menschen wirklich verletzbar macht.
Shija erkennt „Liebe“ oder andere tief verwurzelte Bindungen als größte Schwachstelle und zielt bewusst auf das, was dem Gegner am wichtigsten ist.
Ninja-Techniken
Grundlegende Techniken
Da Shija wie Gabimaru aus Iwagakure stammt, kommen ähnliche Ninja-Techniken zum Einsatz.
Dazu zählt auch die Nutzung von Feuertechniken, die in der Schule verbreitet sind.
Im Gegensatz zu Gabimarus hell leuchtenden Flammen ist Shijas Feuer jedoch tiefschwarz.
Dieser Farbunterschied unterstreicht symbolisch die düstere, verzerrte Natur von Shijas Kraft und Persönlichkeit.
Einsatz des Haares
Shijas außergewöhnlich starkes, langes Haar ist eine der markantesten Waffen.
„Bartschlag“ (Higeuchi-mono)
Bei dieser Technik verhärtet Shija die Haarspitzen zu kunai-ähnlichen Klingen und schleudert sie wie Wurfwaffen.
Die Haare werden dabei so präzise kontrolliert, dass sie wie ein Schwarm fliegender Dolche wirken.
„Haarschlinge“ (Kamisbinding)
Hier lässt Shija das Haar über den Boden oder durch die Luft wachsen und auf den Gegner zuschnellen.
Die Strähnen wickeln sich um den Körper, fesseln ihn und machen das Opfer bewegungsunfähig.
Einsatz von geheimen Iwagakure-Mitteln
Shija nutzt außerdem geheime Präparate aus Iwagakure, die im Training verwendet werden.
Dazu gehören unter anderem Mittel wie „Ohne Furcht“ und „Ohne Vergnügen“, die als spezielle Drogen oder Elixiere fungieren.
Mit diesen Substanzen kann Shija Gegner teilweise lähmen, ihre Bewegungen verlangsamen oder ihren Körper auf andere Weise schwächen.
Das Zusammenspiel aus Gift, Betäubung und physischer Fesselung macht Shijas Kampfstil extrem unfair, aber äußerst effektiv.
In der zweiten Romanadaption von Hell’s Paradise mit dem Titel „Erinnerungen zwischen den Wellen“ spielt Shija im dritten Kapitel „Der Weg der Liebe“ eine zentrale Rolle.
Dort wird detailliert beschrieben, wie Shija die eigenen Gefühle für Gabimaru versteht, hinterfragt und schließlich in eine neue Form von „Liebe“ oder Devotion überführt.
Der Roman zeigt außerdem Missionen, an denen der 199. Jahrgang der Iwagakure-Ninja beteiligt ist.
Fans, die mehr über das Zusammenspiel von Shija, Gabimaru, Unkiri und den anderen Ninja aus Iwagakure erfahren wollen, bekommen hier zusätzliche Hintergrundgeschichten und Einblicke in ihren Alltag als Attentäter.
Hell’s Paradise – Die übergeordnete Geschichte, in der Shija auftritt.
Gabimaru – Ziel von Shijas Obsession und ursprünglicher Träger des Titels „Garans Gabimaru“.
Iwagakure – Das Ninja-Dorf, aus dem Shija und Gabimaru stammen.
Unkiri – Shijas und Gabimarus Jahrgangskameradin in der 199. Ausbildungsgruppe von Iwagakure.
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