Guiche de Gramont ist eine männliche Figur aus The Familiar of Zero und ein adliger Schüler im selben Jahrgang wie Louise Françoise Le Blanc de La Vallière.
Geschlecht: männlich
Alter: 17 Jahre
Größe: 175 Sant
Magiersystem: Erde
Rang: Dot-Magier
Beiname: „Bronze“
Vertrauter: Verdandi, ein Riesenmaulwurf
Spezialzauber: „Walküre“
Herkunft: vierter Sohn des angesehenen Grafenhauses Gramont
Vater: ein Marschall der Armee
Guiches Beiname „Bronze“ stammt von seiner Erdmagie Alchemie.
Mit ihr erschafft er bronzene Golems namens Walküren, die für ihn kämpfen.
Sein bevorzugter Zauber ist entsprechend „Walküre“.
Diese bronzenen Kriegerinnen wirken elegant, sind aber im Kampf alles andere als harmlos.
Guiche ist ein narzisstischer und sehr theatralischer junger Adliger.
Er trägt häufig einen magischen Stab in Form einer Rose im Mund, was perfekt zu seinem gekünstelten Auftreten passt.
Er gibt sich gern als charmanter Playboy.
Allerdings ist sein Wortschatz eher begrenzt, weshalb man über ihn auch sagt, er sehe gut aus, habe aber nicht viel im Kopf.
Guiche liebt es, im Mittelpunkt zu stehen.
Er ist eitel, kokett und neigt dazu, große Worte zu machen, auch wenn ihm dafür oft die Substanz fehlt.
Gleichzeitig ist er nicht immer so mutig, wie er wirken möchte.
Hinter seiner prahlerischen Fassade steckt auch eine kleinmütige Seite.
Eine überraschend praktische Begabung besitzt er ebenfalls.
Er ist sehr geschickt mit den Händen und hat Talent für feine Metallarbeiten und Gravuren.
Als Sohn des Hauses Gramont wächst Guiche mit einem starken Bewusstsein für Stand, Ruhm und Ehre auf.
Besonders der Leitsatz seines Vaters prägt ihn: „Schone nicht dein Leben, schone deinen Namen.“
Zu Beginn nimmt er diese Worte sehr wörtlich.
Dadurch stellt er adlige Fassade oft über gesunden Menschenverstand und handelt mitunter kopflos.
Im ersten Band kommt es zum entscheidenden Zusammenstoß mit Saito Hiraga.
Kurz nach Saitos Ankunft in Halkeginia deckt dieser auf, dass Guiche gleichzeitig Montmorency Margarita la Fère de Montmorency und Katie umwirbt.
Guiche nimmt ihm das übel und fordert Saito zu einem Duell heraus.
Im Kampf verletzt er Saito mit seinen Walküren schwer.
Doch als Saito die Macht des Gandálfr erweckt, besiegt er alle Walküren.
Guiche gibt schließlich auf.
Nach diesem Duell beginnt er, Saito ernst zu nehmen.
Mit der Zeit entsteht zwischen ihnen eine ruppige, aber echte Freundschaft über Standesgrenzen hinweg.
Als Saitos Tod im achten Band als sicher gilt, errichtet Guiche ihm sogar eine Bronzestatue im Innenhof der Akademie.
Während des Albion-Feldzugs erzielt Guiche dank der Unterstützung seines Adjutanten eine beachtliche Leistung.
Er wird als erster Speer von South Gotha bekannt und erhält dafür den Orden des Weißhaar-Geistes.
Nach dem Krieg plant Henrietta de Tristain, eine neue königliche Leibgarde unter Saitos Führung zu schaffen.
Da Saito jedoch ursprünglich ein Bürgerlicher ohne adlige Rückendeckung ist, übernimmt Guiche formell den Posten des Kommandanten der Wassergeist-Ritter.
Für seine Verdienste im Krieg um die Thronfolge in Gallia erhält Guiche später den Titel eines Chevaliers.
Er weiß, dass Saito und die anderen in Staatsgeheimnisse verwickelt sind.
Trotzdem vermeidet er es klugerweise, zu tief nachzuforschen.
Guiche beginnt als eitler Adliger, der Ehre vor allem mit äußerem Ansehen verwechselt.
Im Verlauf der Geschichte verändert er sich jedoch deutlich.
Unter Saitos Einfluss lernt er, dass wahre Ehre nicht darin liegt, schön zu sterben.
Im vierzehnten Band erklärt er Louise, dass es die eigentliche Ehre sei, selbst auf unschöne Weise zu überleben.
Auch gegenüber Carlo, einem Heiligen Ritter aus Romalia, zeigt Guiche Reife.
Als dieser die Wassergeist-Ritter verachtet, widerspricht Guiche ihm aus eigener Erfahrung heraus.
Montmorency Margarita la Fère de Montmorency
Montmorency ist Guiches Kindheitsfreundin.
Grundsätzlich stehen sich die beiden nahe, doch Guiches notorische Untreue sorgt ständig für Ärger.
Seit dem Vorfall im ersten Band wird ihre Beziehung immer wieder von Trennungen, Versöhnungen und Montmorencys Strafen geprägt.
Guiche versucht später, während der Hochzeit von Saito und Louise Montmorency einen Antrag zu machen.
Doch weil sein Blick wieder anderen Frauen folgt, kommt es am Ende nicht dazu.
Henrietta de Tristain
Guiche verehrt Henrietta de Tristain schon seit ihrer Zeit als Prinzessin.
Wenn sie ihn anspricht, ist er so überwältigt, dass er vor Freude sogar ohnmächtig wird.
Saito Hiraga und die Wassergeist-Ritter
Als Kommandant der Wassergeist-Ritter steht Guiche offiziell an der Spitze der Einheit.
In der Praxis bleibt seine Beziehung zu Saito von Kameradschaft, Albernheiten und gegenseitigem Respekt geprägt.
In den Spielumsetzungen ist Guiche nicht nur als Mitglied der Wassergeist-Ritter präsent.
Er ist auch der einzige männliche Schüler, der dort eine auffällige Rolle spielt.
Er bringt die Handlung durcheinander, kassiert Strafen von Montmorency und gibt Saito gelegentlich überraschend nützliche Ratschläge.
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