Esper Watanabe ist ein gescheiterter „angeblicher“ Hellseher, der darauf hereinfiel, als Spielball im Intrigenspiel von Gilles de L'Enfer im Fernsehen benutzt zu werden. Seine Gier nach Anerkennung und spätere Angst um das eigene Leben machen ihn zu einer tragischen Figur, die schließlich ein höllisches Geschäft eingeht.
Esper Watanabe erscheint in Folge 20 der ersten Staffel.
Er gibt vor, übernatürliche Fähigkeiten zu besitzen, und tritt als solcher sogar in einer Fernsehsendung auf.
Allerdings wird er dort von Gilles de L'Enfer bloßgestellt.
Gilles benutzt ihn als bloßes Sprungbrett und entlarvt seine Tricks vor laufender Kamera.
Dieser peinliche Moment sorgt dafür, dass Watanabe seinen Ruf vollständig verliert.
Am Boden zerstört, entwickelt Esper Watanabe einen starken Hass auf Gilles de L'Enfer.
Befeuert von dieser Rache wird er dazu angestachelt, die Unterstützung von Jigoku Shōjo zu suchen.
Er vollzieht jedoch nicht sofort einen Pakt mit ihr, da ihm klar wird, dass dies seinen eigenen Untergang nach sich ziehen würde.
Die Angst, von Gilles de L'Enfer ermordet zu werden, überwiegt letztlich.
Im Angesicht dieser Gefahr zieht er schließlich die rote Schnur und schickt Gilles de L'Enfer in die Hölle.
Esper Watanabe dient in der Folge gewissermaßen als Opfer und Täter zugleich.
Sein Charakter basiert mutmaßlich auf dem Serienschöpfer Hiroshi Watanabe.
Trotz seines gescheiterten Betrugs hat seine Geschichte durch das Zusammenspiel aus Eitelkeit, Angst und Verzweiflung einen markanten, fast tragikomischen Touch.
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