Dagruel ist ein männlicher Riese und einer der „alten Dämonenkönige“ der zweiten Generation, der als einer der Acht-Stern-Dämonenkönige das heilige Ruinenreich Damargania im „Unfruchtbaren Land“ an der westlichsten Spitze des Kontinents beherrscht und für seine gewaltige Magiekraft sowie seine ruhige, souveräne Persönlichkeit bekannt ist.
Name: Dagruel
Geschlecht: Männlich
Rasse: Riesenvolk (Giant)
Titel / Beiname: „Zorn der Erde“ (Earthquake)
Status: Einer der Acht-Stern-Dämonenkönige, alter Dämonenkönig der zweiten Generation
Herrschaftsgebiet: Unfruchtbares Land, „Heilige Ruinen“ Damargania
EP: Im Normalzustand über 40.000.000; bei aktivierter Technik „Dreieinigkeit“ knapp unter 120.000.000
Besonderes Attribut: Heiliges Attribut, extrem hohe Magiepartikelmenge (auf Augenhöhe mit Drachenwesen)
Wichtiger Skill: „Wahres Auge“
Synchronsprecher (Anime): Rikiya Koyama (in der deutschen Umschrift)
Dagruel ist ein gigantischer Dämonenkönig des Riesenvolkes, dessen Körperbau selbst im Vergleich zu anderen Größen wie Guy Crimson oder Karion noch einmal deutlich massiger ist.
Er herrscht über den äußersten Westen des Kontinents, unmittelbar an das Heilige Reich Ruberios von Luminous Valentine angrenzend, getrennt nur durch das Unfruchtbare Land.
Er trägt ein heiliges Attribut, weshalb er formal nicht zur typischen Dämonenkönigs-Spezies „Dämonenkönigs-Saat“ gehört.
Stattdessen beeindruckt er mit einer Magiemenge, die mit den legendären Drachenwesen wie Veldora Tempest konkurriert.
Dagruel ist kein brutaler Tyrann, sondern eher ruhig, nachdenklich und gilt als echter Gentleman unter den Dämonenkönigen.
Trotz seiner enormen Macht fällt er durch seine nüchterne Urteilsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein auf.
Dagruel wirkt nach außen hin stoisch und schweigsam, doch hinter dieser Fassade steckt ein verantwortungsbewusster, pflichtbewusster Herrscher.
Er denkt langfristig, ist vorsichtig bei politischen Entscheidungen und neigt nicht zu unüberlegter Gewalt.
Obwohl er eine starke territoriale Ambition besitzt, ist er kein blinder Eroberer.
Er erkennt die Stärke und Rolle anderer Mächte an und respektiert Rivalen wie Luminous Valentine und Guy Crimson durchaus.
Als Vater ist er streng, aber nicht hartherzig.
Seine drei draufgängerischen Söhne Dagura, Ryura und Debura schickt er ohne Rücksprache zu Rimuru Tempest, damit sie dort „abgehärtet“ werden – ein deutlicher Hinweis darauf, wie sehr er praktische Erziehung schätzt.
Er duldet allerdings keinen nutzlosen Müßiggang in seinem Einflussbereich:
Dino, der lange Zeit bei ihm als fauler „Mitesser“ lebte, wurde von Dagruel vertrieben, nachdem Rimuru zum Dämonenkönig aufgestiegen war und sich das Kräftegleichgewicht änderte.
Dagruel herrscht über die sogenannten Heiligen Ruinen Damargania, ein Gebiet, das im Zentrum des Unfruchtbaren Landes liegt.
Einst war dieses Gebiet fruchtbar, doch ein Ereignis während eines Kampfes zweier Dämonenkönige veränderte alles.
Beim Kampf der außer Kontrolle geratenen Milim Nava gegen Guy Crimson unternahm Dagruel alles, um die Schäden zu minimieren.
Obwohl er viele direkte Zerstörungen abwenden konnte, war die Auswirkung auf die Erde selbst nicht aufzuhalten – sein Reich wurde zu einer kargen, verwüsteten Wüste.
Seit dieser „Großen Zerstörung“ arbeitet Dagruel unermüdlich daran, die Wüstenbildung zu verlangsamen und die schlimmsten Folgen abzufedern.
Sein Einsatz ist so enorm, dass ihm kaum Kapazitäten bleiben, sich um das Management der Menschen in seinem Herrschaftsbereich zu kümmern.
Luminous Valentine und Ruberios
Dagruels Land grenzt über das Unfruchtbare Land hinweg an das Heilige Reich Ruberios von Luminous Valentine.
Aufgrund seiner territorialen Ansprüche kommt es zu einem kalten Machtkampf zwischen den beiden.
Die Beziehungen zwischen Dagruel und Luminous sind angespannt, aber nicht feindselig im Sinne eines absoluten Hasses.
Beide erkennen die Stärke und den Status des jeweils anderen an und begegnen sich mit einem gewissen Widerwillen, der aber von gegenseitigem Respekt überlagert wird.
Guy Crimson und die Walpurgis-Runde
Dagruel ist ein alter Dämonenkönig und nimmt an der Walpurgis-Runde teil, dem Treffen der Dämonenkönige, das von Guy Crimson einberufen wird.
Zwischen ihm und Guy existiert eine Mischung aus Rivalität und Anerkennung – Guy ist vorsichtig, Dagruel ist berechnend, und beide kennen die Macht des anderen sehr genau.
Als Guy eine Walpurgis einberuft, an der auch Rimuru Tempest als neuer Dämonenkönig teilnimmt, spürt Dagruel, dass ein großer Konflikt – der sogenannte „Himmel-Dämonen-Krieg“ – bevorsteht.
Er erkennt, dass dieser Krieg durch die Autorität von Rudra ausgelöst wird, und teilt dieses Wissen der Runde mit.
Veldora Tempest
Dagruel und Veldora Tempest sind Kampf-Rivalen, die schon mehrfach gegeneinander angetreten sind.
Keine ihrer Auseinandersetzungen endete bislang mit einem klaren Sieger, was zeigt, wie extrem hoch Dagruels Kampfkraft wirklich ist.
Trotz dieser Rivalität besteht kein persönlicher Hass.
Im Gegenteil, es ist ein fast sportlicher Wettstreit zweier Giganten, die sich gegenseitig als würdige Gegner anerkennen.
Rimuru Tempest und die „Originaldämonen“
Dagruel sieht in Rimuru Tempest zunächst einen neuen, aber ernstzunehmenden Akteur unter den Dämonenkönigen.
Er akzeptiert, dass seine Söhne in Rimurus Hauptstadt Tempest trainieren, obwohl er Rimuru nicht einmal vorher um Erlaubnis gefragt hat.
Als Guy vorschlägt, Kämpfer aus Rimurus Reihen zum Schutz der verschiedenen Dämonenkönigs-Gebiete zu entsenden, erfährt Dagruel, dass Rimuru die drei „Urdämonen“ Testarossa, Ultima und Carrera als Gefolgsleute gewonnen hat.
Diese Information schockiert Dagruel zutiefst, da er die wahre Gefahr dieser ursprünglichen Dämonen genau kennt.
Besonders Carrera will Dagruel auf keinen Fall in seinem Gebiet haben und lehnt ihre Entsendung mit aller Kraft ab.
Guy Crimson und Leon Cromwell stimmen Dagruel in dieser Einschätzung zu, wodurch Carrera anderswo stationiert wird.
Stattdessen soll Ultima in sein Gebiet entsandt werden.
Dagruel versucht auch dies abzulehnen, denn Ultima hatte früher einen Teil seines heutigen Gebietes als ihr Revier beansprucht – eine unangenehme Vorgeschichte.
Diesmal stellt sich Guy jedoch auf Rimurus Seite, weshalb Dagruel Ultima widerwillig akzeptieren muss und mit Unbehagen in die Zukunft blickt.
Familie und Verbündete
Dagruel hat drei Söhne – Dagura, Ryura und Debura – die für ihre rauflustigen, wilden Charakterzüge bekannt sind.
In der Hoffnung, sie zu bessern und zu stärken, schickt er sie in Rimurus Hauptstadt, damit sie unter dessen Einfluss und Strukturen trainieren.
Neben seinen Söhnen hat Dagruel auch zwei jüngere Brüder, mit denen er später eine entscheidende Rolle im Himmel-Dämonen-Krieg spielen wird.
Diese Brüder sind eng mit ihm verbunden und können im Kampf sogar mit ihm fusionieren, um eine noch größere Macht zu entfesseln.
Dino lebte lange in Dagruels Gebiet, ohne wirklich etwas Produktives beizutragen.
Nachdem Rimuru zum Dämonenkönig aufgestiegen ist und die politische Lage sich verändert hat, wirft Dagruel den notorischen Faulenzer schließlich hinaus.
Im Verlauf der Handlung kommt es zum sogenannten Himmel-Dämonen-Krieg, einem Großkonflikt zwischen Engeln und Dämonen, der von Rudras Autorität initiiert wird.
Dagruel erkennt früh, dass dieser Krieg nicht einfach ein Zufall ist, sondern direkt aus Rudras Macht hervorgeht.
Aus bestimmten, im Hintergrund wirkenden Gründen entscheidet sich Dagruel, Rimuru und die anderen Dämonenkönige zu „verraten“ und scheinbar zur Gegenseite überzulaufen.
Er führt seine Riesen und Streitkräfte in einen Angriff auf das von Luminous Valentine regierte Heilige Reich Ruberios.
Die Verteidigung von Ruberios übernehmen Luminous selbst sowie die Verstärkung aus Tempest, darunter Shion und Adalman.
Luminous versucht einen Überraschungsangriff mit ihrer stärksten Attacke, doch Dagruel übersteht diese Attacke ohne sichtbare Verletzung.
Shion gelingt es zwar, einige Treffer zu landen und Schaden zu verursachen, aber auch sie kann keine entscheidende, tödliche Wunde schlagen.
Schließlich muss Veldora Tempest selbst eingreifen, und die langjährige Rivalität zwischen ihm und Dagruel gipfelt in einem echten Ernstkampf.
In dieser Schlacht fusioniert Dagruel mit seinen beiden jüngeren Brüdern und nimmt seine wahre Form an – ausgelöst durch die Technik „Dreieinigkeit“.
Es kommt zu einem erbitterten Kampf zwischen dem vereinten Dagruel und Veldora, der mit Dagruels Niederlage endet.
Kurz nach dieser Niederlage erhält man durch Velgrind die Nachricht, dass auf der Engelsseite Felldway ernsthaft plant, die Welt vollständig zu zerstören.
Dagruel begreift schlagartig, dass seine Entscheidung, die Seiten zu wechseln, ein Fehler war und dass er instrumentalisiert wurde.
Als Ausgleich und Sühne nutzt Veldora eine Technik, mit der das Unfruchtbare Land wieder zu einem grünen, fruchtbaren Gebiet regeneriert werden kann.
Der Preis dafür ist allerdings, dass Dagruels gewaltige Magiepartikelmenge dauerhaft dazu verwendet wird, diesen neuen fruchtbaren Zustand des Landes zu erhalten.
Dagruel entscheidet sich, dieses Opfer zu akzeptieren, und übergibt seine Verantwortung – sowohl die Familienpflicht als auch die Zukunft seines Volkes – seinen drei Söhnen.
So endet seine Rolle nicht als besiegter Verräter, sondern als jemand, der seine Fehler erkennt und sein gesamtes Vermögen einsetzt, um die Welt und sein Land wieder aufzubauen.
Dagruel vereint rohe körperliche Stärke eines Riesen mit einer Magiekraft, die selbst in der Welt der Dämonenkönige herausragt.
Er ist dafür bekannt, Schläge auszuhalten, die für die meisten Wesen absolut tödlich wären, und zugleich erheblichen Flächenschaden verursachen zu können.
Er trägt ein heiliges Attribut, was ihn von vielen anderen Dämonenkönigen unterscheidet und ihm einzigartige Resistenz- und Angriffsprofile verleiht.
Seine Magiepartikelmenge ist so immens, dass sie mit der von Drachenwesen wie Veldora gleichzieht, was ihn auf eine der höchsten Machtstufen der Welt hebt.
Wichtige Skills und Techniken
Wahres Auge
Dagruels spezieller Skill, der ihm eine außergewöhnlich präzise Wahrnehmung der Umgebung, Kräfte, Magieflüsse und Bedrohungen erlaubt.
Er kann damit Gegner und Situationen schnell und klar einschätzen, was seine ruhige, strategische Kampfführung unterstützt.
Dreieinigkeit (Ashura)
Eine Technik, bei der Dagruel mit seinen zwei jüngeren Brüdern fusioniert und seine wahre, vollendete Form annimmt.
In diesem Zustand steigt seine EP auf knapp 120 Millionen, seine körperliche und magische Kraft nehmen drastisch zu, und er erreicht eine Macht, die mit der von Weltkaliber-Wesen mithalten kann.
„Allumfassende Vernichtungsbeben-Herrschaft“ (Tidal Wave)
Eine massive Vernichtungsattacke, bei der Dagruel seine Kräfte nutzt, um die Umgebung durch gigantische Schockwellen und Erdbeben zu verwüsten.
Trotz des Namens erinnert die Wirkung eher an eine Kombination aus seismischer Katastrophe und magischer Stoßwelle, die ganze Armeen oder Landschaften erschüttern kann.
„Raumzeit-Zerschmetterndes Götterbeben“ (Quasar Break)
Eine seiner ultimativen Techniken, bei der er Raum und Zeit selbst mit einem Schlag erschüttert.
Diese Technik kann die Realität in einem großen Bereich destabilisieren, Barrieren zerreißen und alles im Zielgebiet mit übernatürlicher Gewalt treffen.
Dagruel ist im Fandom von „Tensei Shitara Slime Datta Ken“ – international bekannt als „That Time I Got Reincarnated as a Slime“ – besonders beliebt, weil er die Lücke zwischen Giganten-Kämpfer und moralisch reflektiertem Staatsmann füllt.
Er ist weder bloßer Schurke noch makelloser Held, sondern ein mächtiger Akteur, der Fehler macht, Verantwortung übernimmt und bereit ist, einen extrem hohen Preis für seine Entscheidungen zu zahlen.
Seine Interaktionen mit Figuren wie Guy Crimson, Luminous Valentine, Veldora Tempest und Rimuru Tempest zeigen verschiedene Seiten seiner Persönlichkeit: den Rivalen, den Realpolitiker, den Beschützer seines Landes und den Vater.
Gerade diese Vielschichtigkeit macht Dagruel zu einer der spannenderen Figuren unter den alten Dämonenkönigen.
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