Jack the Ripper ist ein fiktiver Charakter aus dem Manga- und Anime-Werk Black Clover, der als Hauptmann des Magie-Ritterordens „Grünbeternde Gottesanbeterin“ dient und auf Angriffszauber der Kategorie Riss- bzw. Zerschneidungs-Magie spezialisiert ist.
Er ist ein kampfbesessener Zerstörungsfanatiker, der behauptet, alles im wahrsten Sinne des Wortes zerreißen zu können.
Name: Jack the Ripper
Geschlecht: Männlich
Alter: 28 Jahre
Geburtstag: 1. Juni
Größe: 197 cm
Blutgruppe: 0
Herkunft: Unbekannt, ehemals einfacher Bürger (ursprünglich Jäger)
Sozialer Stand: Vom einfachen Bürger zum (de-facto) Adligen aufgestiegen
Rang: Großmagier / Hauptmann eines Magie-Ritterordens
Magische Eigenschaft: Riss-/Zerschneidungs-Magie („Riss-Magie“)
Organisation: Hauptmann der „Grünbeternden Gottesanbeterin“ im Königreich Clover
Lieblingssachen: In Tavernen herumlungern und trinken, das Gefühl des Zerschneidens
Synchronsprecher (Anime): Daisuke Namikawa
Jack ist Hauptmann eines der neun Magie-Ritterorden des Königreichs Clover, der „Grünbeternden Gottesanbeterin“.
Seine Spezialität sind aggressive, reine Offensivzauber, mit denen er nahezu jede Art von Materie und Magie zerschneiden kann.
Er ist dafür berüchtigt, ein Zerstörungsfetischist zu sein, der im Kampf wahre Freude daran hat, Gegner und ihre Magie buchstäblich in Stücke zu reißen.
Im Kreis der Hauptleute ist er einer der physisch größten und kämpferisch unberechenbarsten.
Eine besondere Rivalität pflegt er mit Yami Sukehiro, dem Hauptmann des Ordens „Schwarzer Stier“.
Die beiden geraten ständig aneinander, haben aber zugleich eine Art raue Kameradschaft und Anerkennung füreinander.
Jack ist extrem groß und sehr schlank, mit einem Körperbau, der stark an eine Gottesanbeterin oder ein Reptil erinnert.
Er hat längere schwarze Haare, orangefarbene, scharf wirkende Augen und eine insgesamt bedrohliche Ausstrahlung.
Ein markantes Merkmal ist eine auffällige rote Linie, die sich von seinem linken Auge bis zum Kinn zieht.
Außerdem besitzt er eine lange, oft herausgestreckte Zunge, die seinen wahnsinnigen, kampfgeilen Gesichtsausdruck noch unterstreicht.
Nach dem sechsmonatigen Trainings-Zeitsprung (Herz-Königreich-Training) trägt Jack zusätzlich einen Umhang, der an die Flügel einer Gottesanbeterin erinnert.
Damit wird die Symbolik seines Ordens – und seine Rolle als „Killer-Insekt“ auf dem Schlachtfeld – visuell noch deutlicher.
Jack ist ein reiner Kampfverrückter.
Er liebt es, starke Gegner zu finden, sie herauszufordern und ihre Magie oder Körper buchstäblich aufzuschlitzen.
Schon im Kampf grinst er meist breit, streckt seine Zunge heraus und lacht charakteristisch mit einem harten, kehligen „Kaka!“.
Seine Ausdrucksweise ist grob, unhöflich und provozierend, egal ob er mit Untergebenen, anderen Hauptleuten oder Adligen spricht.
Jack ist äußerst streitlustig und reagiert sofort, wenn von starken Gegnern, neuen Bedrohungen oder Schlachten die Rede ist.
In Besprechungen verliert er schnell die Geduld, wenn ihm zu viel geredet und zu wenig gekämpft wird.
Mit Yami Sukehiro liefert er sich verbale und physische Auseinandersetzungen, bei denen beide sich gegenseitig mit Spitznamen bewerfen.
Yami nennt ihn unter anderem „langer Spinner“ oder „Langformat-Typ“, während Jack Yami ebenfalls respektlos belegt.
Trotz seiner rauen Art erkennt Jack Fähigkeiten anderer klar an.
Wenn jemand Stärke oder Potenzial zeigt, kann er das offen loben, auch wenn er es in ruppigem Ton tut.
Beispielsweise hat er Finral Roulacase bei der Elfen-Krise ausdrücklich für dessen Raum-Magie-Unterstützung gelobt, obwohl er ihn vorher eher gering geschätzt hatte.
Auch die Leistungen von Untergebenen oder anderen Ordensmitgliedern beeindruckten ihn mehrfach, wenn sie echten Kampfwillen und Durchhaltevermögen zeigten.
Sein Führungsstil ist allerdings stark frontorientiert:
Er rennt selbst in die Schlacht und lässt die Truppenführung und Detailorganisation oft liegen, sobald ein starker Gegner auftaucht.
Jack wurde als einfacher Bürger und Jäger im Gebirge geboren.
Sein Vater lebte sehr vorsichtig und lehrte Jack stets: „Lege dich nie mit Wesen an, die stärker aussehen als du.“
Diese Einstellung führte dazu, dass Jack als Junge nur schwächere Tiere jagte und ein eher zurückhaltendes Leben führte.
Seine magische Begabung zeigte sich, als klar wurde, dass er Klingen aus Magie formen kann – sein Vater sah darin vor allem einen Vorteil für die Jagd.
Als Jack etwa 13 Jahre alt war, kam sein Vater jedoch tot aus den Bergen zurück.
Sein Körper wies tiefe Krallenspuren auf – ein mächtiges Wesen, der „Herr des Berges“, hatte ihn getötet.
Zum ersten Mal entschloss sich Jack, den väterlichen Rat zu ignorieren.
Er stellte sich dem stärkeren Wesen im Gebirge, griff es an und zerschnitt es mit seiner neu entdeckten Riss-Magie.
Der Kampf wird nicht im Detail gezeigt, doch Jack kehrte fast unversehrt zurück.
Entscheidend war für ihn das Gefühl, einen stärkeren Gegner besiegt zu haben – ein intensiver Kick, der ihn regelrecht süchtig machte.
In diesem Moment beschloss Jack impulsiv:
„Ich trete den Magie-Rittern bei“ – einzig aus dem Wunsch heraus, stärkere Gegner zu zerschneiden.
Von da an war sein Lebensweg klar: Er stieg zum Magier auf, kämpfte sich hoch und wurde schließlich Hauptmann eines eigenen Ordens.
Obwohl er aus einfachen Verhältnissen stammt, gilt er inzwischen formal als Adliger, weil seine Position und Leistungen ihm diesen Status eingebracht haben.
Jack ist Hauptmann des Ordens „Grünbeternde Gottesanbeterin“ innerhalb der Magie-Ritter des Königreichs Clover.
Sein Orden belegte zu Beginn der Geschichte hinsichtlich gesammelter „Sterne“ etwa Platz 6 von 9 Orden.
Trotz seines chaotischen Auftretens verwaltet Jack seinen Orden nicht völlig verantwortungslos.
Bei Prüfungen wie der Auswahl der königlichen Rittertruppe lässt er bewusst auch Neulinge zu Wort kommen, um neuen Talenten Chancen zu geben.
Als ehemaliger Bürger setzt Jack sich dafür ein, dass Bürger und nicht nur Adlige in seinem Orden aufgenommen werden.
Er rekrutiert aktiv Magier ohne hohen Stand und bietet ihnen echte Aufstiegschancen.
Gegenüber Yami Sukehiro, der sogar Menschen aus den untersten Schichten („Unterschicht/Unterbürger“) in den Orden „Schwarzer Stier“ aufnimmt, war Jack lange kritisch.
Er hielt Yamis Praxis für übertrieben und zweifelte an der Kampfkraft solcher Rekruten.
Nachdem er jedoch Leistungen von Unterbürgern wie Magna Swing und Zora Ideale miterlebt, respektiert und gesehen hat, wie sie über sich hinauswachsen, revidierte er seine Sichtweise.
Er erkannte, dass wahre Stärke nicht vom Geburtsstand, sondern vom Kampfwillen und der Fähigkeit, zu überleben und zu siegen, abhängt.
Allgemeines zu seiner Magie
Jack verwendet Riss- bzw. Zerschneidungs-Magie, die vollständig auf Angriff ausgelegt ist.
Seine Zauber erschaffen vor allem sichelartige Klingen aus Magie, mit denen er sowohl physische als auch magische Ziele zerschneiden kann.
Die Basis seiner Magie:
An seinen Unterarmen bilden sich große, grünleuchtende, sichelförmige Klingen, die optisch an die Fangarme einer Gottesanbeterin erinnern.
Diese Klingen bestehen aus Magie, können bei Beschädigung regeneriert werden und sind flexibel in Größe und Form.
Der entscheidende Clou seiner Magie liegt aber nicht nur im Schaden, sondern in der Anpassungsfähigkeit der Klingen.
Im Kampf „schärfen“ sich Jacks Klingen automatisch an die Eigenschaften der gegnerischen Magie an.
Das bedeutet:
Je länger der Kampf dauert und je öfter Jack angreift, desto besser passen sich seine Klingen an die gegnerische Magie an – bis er sie schließlich durchschneiden kann.
Er selbst sagt sinngemäß: „Je mehr ich schneide, desto schneller werde ich.“
Dadurch konnte Jack im Verlauf der Geschichte sogar Magien zerschneiden, die ursprünglich als kaum überwindbar galten, etwa:
äußerst widerstandsfähige Verteidigungszauber
Raum-Magie, die normalerweise alles verzerrt oder auslöscht
extrem konzentrierte Erd- und Schwerkraft-Magie
besondere Heilmagie, die von dämonischer Energie beeinflusst ist
Jack kann zusätzlich normale Körperverstärkungs-Magie einsetzen, um seine Geschwindigkeit und Kraft im Nahkampf zu steigern.
Später ist er sogar in der Lage, Klingen nicht nur an seinen Armen, sondern auch an Beinen und Kopf zu manifestieren und sie frei über seinen Körper laufen zu lassen.
Riss-Magie: „Sensen des Todes“ (Death Scythe / Des Scythes)
Effekt:
Jack erschafft aus Magie große Sensen- oder Sichelklingen an seinen Armen, mit denen er Gegner und Umgebungen zerschneidet.
Er kann sowohl direkte Hiebe als auch Luftschneiden bzw. „fliegende Klingen“ einsetzen, um Ziele auf Distanz zu treffen.
Im späteren Verlauf kann er Klingen unterschiedlicher Größe an mehreren Stellen seines Körpers entstehen lassen.
Er ist zudem in der Lage, diese Klingen quasi frei über seinen Körper zu bewegen, was ihn im Nahkampf extrem unberechenbar macht.
Die Schlagkraft seiner Sensen ist so hoch, dass selbst der äußerst robuste Vetto lieber Ausweichmanöver wählte, statt die Angriffe frontal zu blocken.
Jacks Klingen können außerdem im Verlauf des Kampfes ihre Struktur so anpassen, dass sie selbst besonders dichte Magien wie Raum- oder Schwerkraft-Magie durchtrennen.
Riss-Magie: „Sensen des Todes – Tollwütiges Aufblühen“ (Death Scythe: Mad Bloom / „Des Scythes – wildes Zerreißen“)
Effekt:
Jack entfesselt eine Salve aus unzähligen Riss-Angriffen, die wie ein chaotischer Hagel aus Klingen wirken.
Auf den ersten Blick wirkt das wahllos, tatsächlich kann Jack die Schläge jedoch erstaunlich präzise steuern.
So ist er in der Lage, gezielt eine Wand zu pulverisieren, während er Personen direkt daneben verschont.
Diese Technik setzte er unter anderem gegen Elfen-Magier, Dante Zogratis und sogar gegen die Schwerkraft-Magie von hochrangigen Dämonen ein.
Mit dieser Form der Riss-Magie konnte Jack:
die Raum-Magie von Langris Vaude (unter Elfeneinfluss) durchbrechen
die Schwerkraft-Magie von Dante Zogratis und des Dämons Lucifero zerschneiden
abnorm robuste Schutzmagien und dämonisch verstärkte Heilmagien zerreißen
Beziehung zu Yami Sukehiro
Jack und Yami Sukehiro sind Hauptleute zweier verschiedener Orden und haben eine raue Rivalität.
Sie beleidigen sich gegenseitig bei fast jedem Treffen, gehen sich an die Gurgel und haben der Legende nach in einem alten Duell einen ganzen Berg abgetragen.
Trotzdem respektieren sie einander zutiefst.
Jack vertraut Yamis Stärke und Yami weiß, wie gefährlich Jack im Ernstfall ist.
Als Yami zusammen mit William Vangeance von Dante Zogratis entführt wurde, war Jack äußerlich abweisend.
Er tat so, als ginge ihn das nichts an, doch in Wahrheit wollte er sogar alleine ins Königreich Spade eindringen, um Yami zu retten.
Er sagt zwar, niemand solle denken, er tue das „für diesen Idioten“, doch sein Handeln zeigt klar:
Er betrachtet Yami als Rivalen, den er nicht kampflos an Feinde verlieren will und dem er loyal verbunden ist.
Beziehung zu Nacht Faust und Morgen Faust
Jack kennt Nacht Faust, den Vize-Hauptmann des „Schwarzen Stiers“, von früher.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Hauptleuten war ihm bewusst, dass Nacht existiert, bevor dieser offiziell in die Geschehnisse eingreift.
Gleichzeitig spürt Jack, dass etwas an Nachts Magie „anders“ ist als in seiner Erinnerung.
Auf Nachfrage erklärt Nacht, dass „die Person, an die du dich erinnerst, nicht mehr existiert“ – damit spielt er auf seinen verstorbenen Zwillingsbruder Morgen Faust an, den Jack früher kannte.
Morgens Tod und Nachts radikale Verwandlung sind Teil einer tragischen Hintergrundgeschichte, die Jack nur am Rand berührt, aber deutlich irritiert.
Trotzdem kämpft Jack an Nachts Seite gegen Dante, wobei Nacht schließlich Jacks Potenzial neu einschätzt.
Beziehung zu Magna Swing und Zora Ideale
Jack stand dem Konzept, Unterbürger in Ritterorden aufzunehmen, zunächst skeptisch gegenüber.
Er hielt es für riskant, Menschen ohne hohe magische Grundkraft in frontnahe Rollen zu bringen.
Im Kampf in Spade erlebt er jedoch, wie Magna Swing es schafft, Dante mit einer eigens entwickelten Magie im 1-gegen-1 zu besiegen, und wie Zora Ideale ihn unterstützt.
Dieses Erlebnis beeindruckt Jack zutiefst.
Er erkennt Magna und Zora als echte Kämpfer an und akzeptiert, dass ihre Herkunft aus der untersten Schicht nichts über ihre tatsächliche Stärke aussagt.
Dadurch wächst sein Respekt auch für Yamis Philosophie, jedem mit Willen und Herz eine Chance zu geben.
Weitere Kontakte
Jack interagiert regelmäßig mit anderen Hauptleuten wie Nozel Silva, Fuegoleon Vermillion, Dorothy Unsworth und Rill Boismortier.
Er provoziert sie oft, scheint aber ihre Stärke zu respektieren, vor allem im Angesicht großer Bedrohungen.
Mit Nozel Silva gerät er in der Besprechung nach Yamis Entführung aneinander, als dieser ihn fragt, ob er alleine ins Spade-Königreich eindringen wolle.
Jack reagiert aggressiv und behauptet, es gehe niemanden etwas an – was seine Tendenz zeigt, alleine und kopflos in gefährliche Situationen zu rennen.
Mit Finral Roulacase arbeitet Jack während der Elfen-Krise zusammen und nutzt Finrals Raum-Magie als Mobilitäts- und Positionsvorteil.
Nachdem Finral ihn erfolgreich unterstützt, lobt Jack ihn offen – auf seine raue Art – für seine Leistung.
Elfen-Krise im Königreich Clover
Während der Elfen-Wiedergeburts-Krise kämpft Jack an vorderster Front.
Gemeinsam mit Yami Sukehiro und Finral Roulacase bekämpft er mehrere von Elfen besessene Magier.
Ein zentraler Kampf ist sein Duell gegen den von einem Elfen übernommenen Langris Vaude, einen Meister der Raum-Magie.
Anfangs hat Jack Schwierigkeiten, da Langris’ Zauber ganze Bereiche aus dem Raum „ausschneiden“ und alles in ihnen auflösen.
Indem er seine Klingen jedoch immer weiter an Langris’ Magie anpasst, gelingt es Jack schließlich, selbst Raum-Magie zu zerschneiden.
Er besiegt Langris, was seine Fähigkeit bestätigt, sich an extrem abstrakte Magieformen anzupassen.
Später mischt sich Jack in den Kampf gegen Fana ein, um Noelle Silva zu unterstützen.
Obwohl die Situation angespannt ist, gibt Fana, nachdem sie die wahren Hintergründe der Elfen-Tragödie erfährt, den Kampf auf und versucht zu fliehen, wobei Jack sie jedoch immer noch am liebsten zerschneiden würde.
Aus Fanas Sicht ist Jack schlicht ein gefährlicher Irrer, der sie aus Lust am Schneiden attackiert.
Diese Wahrnehmung entspricht teilweise der Wahrheit – Jacks Trieb, starke Gegner zu zerreißen, bleibt auch in moralisch komplizierten Situationen bestehen.
Trainings-Event: Kristallkampf der Hauptleute (Anime-Zusatz)
In einer animierten, exklusiven Trainingsgeschichte nimmt Jack an einem Kristallkampf nur für Hauptleute teil.
Er bildet ein Team mit Yami Sukehiro, Dorothy Unsworth und Kaiser Granvorka (dem Kaiser-Zauberer vor Julius).
Während des Kampfes wird Jack von William Vangeance’ riesigem Baumzauber gefangen genommen und scheint vorübergehend ausgeschaltet.
Durch eine Attacke von Nozel Silva’s Silbermagie wird er jedoch befreit und kehrt knapp rechtzeitig ins Gefecht zurück.
In diesem Szenario demonstriert Jack erneut seine enorme Zerstörungskraft, indem er sogar den Atem von Salamander, dem Flammenspirit von Fuegoleon Vermillion, zerschneidet.
Das unterstreicht erneut, wie weitreichend seine Riss-Magie reicht – sogar besonders mächtige Elementargeisterangriffe bleiben nicht verschont.
Angriff des Spade-Königreichs und Kampf gegen Dante Zogratis
Nach Yamis und William Vangeance’ Entführung durch Dante Zogratis (einen der „Drei Finsternisse“ des Königreichs Spade) kommen die Hauptleute zu einer Krisensitzung zusammen.
Jack provoziert Yuno Grinberryall, der Dante bereits einmal unterlegen war, und macht sich über dessen Niederlage lustig.
Als die Diskussion stockt, will Jack gehen und scheint gewillt, allein ins Spade-Königreich zu ziehen.
Nozel Silva stellt ihn zur Rede, und kurz darauf erscheint Nacht Faust, der Vize des „Schwarzen Stiers“, um die Gesamtsituation zu erklären.
Nacht informiert sie über den „Baum von Qliphoth“, die Öffnung der Tore zur Unterwelt und die Pläne von Dante und seinen Verbündeten.
Jack erkennt Nacht wieder, wundert sich aber über die Veränderung seiner Magie – Nächt erklärt, dass die Person, an die Jack sich erinnert (Morgen), nicht mehr existiert.
Nacht stellt ein Elite-Team zusammen, das ins Spade-Königreich eindringen soll.
Jack meldet sich sofort freiwillig, auch wenn Yuno ihm zuvorkommt und seine Teilnahme ebenfalls fordert.
Infiltration des Spade-Königreichs
Mit Nachts Schatten-Magie dringen Jack, Nacht und Fuegoleon Vermillion ins Schloss von Spade ein.
Unterwegs treffen sie auf Diener der Finsternisse; Fuegoleon trennt sich von ihnen, um Gegner aufzuhalten, während Jack und Nacht zu Dante vordringen.
Dort kommt es zum entscheidenden Kampf:
Jack greift sofort an, doch Dantes Schwerkraft-Magie und dessen massive Regeneration übertreffen die früheren Kämpfe mit Yami deutlich.
Dante zwingt Jack mit übermächtiger Schwerkraft zu Boden und verspottet ihn.
Er erwähnt dabei, wie viel mehr Spaß der Kampf gegen Yami ihm gemacht habe – ein direkter Stich in Jacks Stolz als Hauptmann.
Während Jack am Boden liegt, erinnert er sich an seine Vergangenheit im Gebirge, an seinen Vater und an den Moment, in dem er zum ersten Mal ein stärkeres Wesen tötete.
Diese Erinnerung entfacht erneut sein Verlangen, stärkere Gegner zu durchschneiden.
Selbst am Boden beginnt Jack, seine magischen Klingen weiter zu „schärfen“ – diesmal speziell gegen Dantes Schwerkraft-Magie.
Stück für Stück neutralisiert er Dantes Schwerkraft um sich herum, steht wieder auf und bedeckt schließlich seinen ganzen Körper mit Klingen.
Er startet einen furiosen Gegenangriff, der Dante mit einem Hagel aus Schnitten überzieht und dessen Regeneration vorübergehend überfordert.
In diesem Moment zeigt sich die wahre Natur seiner Magie: Je länger und intensiver der Kampf, desto tödlicher wird Jacks Riss-Magie gegenüber der spezifischen gegnerischen Magie.
Jack macht deutlich, dass nicht der bessere Ruf, sondern das Überleben im realen Kampf über wahre Stärke entscheidet.
Nacht, der ihn anfangs unterschätzt hatte, erkennt Jacks Potenzial neu an und ist überzeugt von seiner Gefährlichkeit.
Ankunft der höchsten Dämonen und Dantes Vollmacht
Die Lage ändert sich schlagartig, als der erste Teil des Rituals des Baumes von Qliphoth erfolgreich ist.
Die Tore zur Unterwelt öffnen sich teilweise, und zwei hochrangige Dämonen betreten die Welt.
Durch diesen Fortschritt kann Dante nun die dämonische Kraft in seinem Körper zu 100 % nutzen.
Seine Schwerkraft-Magie und Regeneration steigen auf ein völlig neues Niveau, und selbst Jack und Nacht können ihm nun kaum noch etwas entgegensetzen.
Die beiden erleiden schwere Verletzungen und drohen endgültig zu fallen.
In dieser ausweglos scheinenden Situation erscheinen Magna Swing und Zora Ideale, die sich unabhängig vom Rest des „Schwarzen Stiers“ nach Spade durchgeschlagen haben.
Magna fordert Dante zum 1-gegen-1 heraus und verwendet eine neue, riskante Magie, mit der er Dantes und seine eigene Magiereserve temporär koppelt.
Trotz Hohn und deutlicher Unterlegenheit auf dem Papier ringt Magna Dante in einem brutalen Straßenkampf nieder.
Jack beobachtet diesen Sieg und ist tief beeindruckt.
Er erkennt, dass ein Unterbürger mit relativ geringer Magiereserve aus purer Entschlossenheit und Cleverness einen Dämonenwirt auf höchstem Niveau besiegen kann.
Nachdem der Hauptkampf beendet ist, regeneriert sich Dante jedoch grotesk schnell.
Jack ist es, der diesen Umstand erkennt und Dante endgültig „fertig macht“, um den Sieg von Magna und Zora nicht zu schmälern.
Er stellt sich Dante erneut entgegen und erklärt, dass dieser nicht den Sieg der anderen trüben dürfe.
Daraufhin beendet er Dantes Wiederherstellungsversuch, indem er ihn erneut und endgültig zerschneidet.
Kampf gegen Lucifero und andere Dämonen
Als die Tore zur Unterwelt weiter geöffnet werden, versucht der oberste Dämon Lucifero, unvollständig in der Welt zu erscheinen.
Fast alle Hauptleute, mit Ausnahme der gefangenen Yami und William, stellen sich ihm entgegen.
Jack kämpft Seite an Seite mit den anderen Top-Magiern des Königreichs gegen Lucifero.
Trotz all ihrer Kräfte werden sie jedoch praktisch mit einem Schlag überwältigt – Luciferos Macht ist selbst für sie fast unausweichlich.
Jacks Beiträge in diesem Kampf zeigen, dass selbst seine adaptiven Riss-Klingen an die Grenzen kommen, wenn die Machtunterschiede zu groß sind.
Trotzdem bleibt er bis zuletzt ein Frontkämpfer, der auch vor einem Oberdämonen nicht zurückweicht.
„Tag des Gerichts“ und Tod
Während des sogenannten „Tags des Gerichts“ beginnt Lucius Zogratis (in manchen Übersetzungen Lucius oder Julius in anderer Gestalt) seinen Plan zur Umgestaltung der Welt.
Dabei macht er sich die Macht der Dämonen und eine neue Form von Lichtsegnung zunutze, um sogenannte Paladine (Heilige Ritter) zu erschaffen.
Einer dieser Paladine ist Morgen Faust, Nachts verstorbener Bruder, den Lucius wiedererweckt und mit dämonisch-heiligen Kräften versieht.
In dieser neuen Form greift Morgen Jack an.
Im entstehenden Kampf wird Jack schwer verletzt:
Morgens Attacke durchbohrt Jacks Oberkörper und fügt ihm eine tödliche Wunde zu.
Trotz des kritischen Zustands sammelt Jack seine letzten Kräfte, um noch einen finalen, vernichtenden Schlag zu führen.
Mit diesem letzten Angriff demonstriert er ein letztes Mal seine ungebrochene Entschlossenheit, niemals einfach zu fallen, ohne seinen Gegner wenigstens einmal richtig erwischt zu haben.
Nach diesem letzten Schlag stirbt Jack the Ripper.
Er fällt als Hauptmann, der bis zur letzten Sekunde kämpfte und seiner Kampfnatur treu blieb – immer bereit, noch ein weiteres Mal zuzuschlagen.
Der Name Jack the Ripper ist eine sehr direkte Anspielung auf den berüchtigten Serienmörder „Jack the Ripper“, auch „der Aufschlitzer Jack“ genannt.
Im Original wurde der Name zunächst gelegentlich in der klassischen englischen Form geschrieben, später aber offiziell auf „Jack the Ripper“ als einheitliche Schreibweise festgelegt.
Durch diese Namensähnlichkeit ist die Figur in Suchmaschinen manchmal schwer von der realhistorisch bekannten Person zu unterscheiden.
Die Parallele ist klar beabsichtigt: Beide Namen spielen mit dem Bild eines unheimlichen Zerschneiders, wobei der fiktive Jack seine „Leidenschaft“ auf magische Schlachten statt auf reale Verbrechen auslebt.
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