Mimimi Utsukushisugi ist eine fiktive Figur aus der Reihe „Kimi no Koto ga Dai Dai Dai Dai Daisuki na 100-nin no Kanojo“, Schülerin der zweiten Klasse der Oberschule des Honigblüten-Universitätsgymnasiums und die zehnte „Schicksalsfreundin“ von Rentarou Aijou.
Sie ist eine extrem selbstbewusste Narzisstin mit hoher Schönheitsdisziplin, die fest daran glaubt, das schönste Wesen der Welt zu sein, und ihre eigene Schönheit mit fanatischer Konsequenz pflegt.
Name: Mimimi Utsukushisugi
Geschlecht: weiblich
Alter: 16 Jahre
Schule / Klasse: Honigblüten-Universitätsgymnasium, Klasse 2–2
Familienbetrieb: traditioneller Tofuladen „Tofu Utsukushisugi“
Geburtstag: 3. März
Sternzeichen: Fische
Erstauftritt (Manga): Band 5, Kapitel 39
Beitritt zur „Rentarou-Familie“ (Manga): Band 5, Kapitel 41
Erstauftritt (Anime): Episode 19 (Staffel 2, Episode 7)
Beitritt zur „Rentarou-Familie“ (Anime): Episode 20 (Staffel 2, Episode 8)
Themen-BGM: „Mimimi Utsukushisugi desu no“
Image-Song: „Get Ready With Me“
Synchronsprecherin (Originalfassung): Lynn
Spitzlaute / Running Gags: „Fufuun desu wa“ (selbstzufriedenes Schnaufen), „Bischiiii!!“ (wenn sie etwas als schön deklariert)
Mimimi ist Rentarous zehnte Schicksalsfreundin und nach Kusuri Yakuzen die zweite „ältere“ Freundin im Harem.
Bis zum Beitritt von Shiina Usami war sie lange Zeit das einzige Mitglied der „Rentarou-Familie“, das in der zweiten Oberstufe ist.
Sie fällt sofort durch ihre extrem hohe Schönheitsorientierung auf.
Sie liebt vor allem ihre eigene Schönheit, pflegt aber auch die Schönheit anderer, wenn sie diese als „würdig“ empfindet.
Äußerlich wirkt sie wie eine reiche Lady: lange, gelockte, goldblonde Haare, hellblaue Augen und eine uniformnahe, elegant umgestaltete Schulkleidung.
Tatsächlich stammt sie aber aus einfachen Verhältnissen und wächst im Tofuladen ihrer Familie auf.
Mimimi ist eine kompromisslose Narzisstin mit gewaltigem Selbstbewusstsein.
Sie ist fest überzeugt, dass sie selbst das schönste Wesen der Welt ist und würde – könnte sie es – am liebsten mit sich selbst ausgehen.
Ihre Selbstliebe ist aber nicht nur eingebildet, sondern basiert auf konsequenter Arbeit an sich.
Schönheit ist für sie kein Geschenk, sondern das Ergebnis täglicher Mühe: Pflege, Styling, Training, Schlaf und Ernährung.
Sie ist grundsätzlich positiv, fröhlich und sehr „aufgedreht“.
Fast jede Bemerkung anderer interpretiert sie als verstecktes Lob und reagiert mit einem zufriedenen „fufuun desu wa“ und stolz geschwellter Brust.
Andere Menschen schaut sie immer durch das Prisma der „Schönheit“.
Wer schön ist – äußerlich oder innerlich – wird von ihr überschwänglich gelobt; sie neigt nicht dazu, andere wegen ihres Aussehens herabzuwürdigen.
Wird sie aber selbst beschmutzt oder ihre Schönheit bedroht, reagiert sie extrem empfindlich.
Schon die Vorstellung von Schokoladensauce auf ihrem Outfit lässt sie erbleichen; wenn sie tatsächlich schmutzig wird, kippt sie vor Schock schon mal um.
Trotz ihres Narzissmus ist sie überraschend fair.
Trifft sie auf jemanden, den sie als „schöner als sich selbst“ empfindet, kann sie diese Tatsache anerkennen, auch wenn sie dann umso härter an sich arbeitet.
Im Laufe der Handlung wächst sie zunehmend in eine „vernünftige“ Rolle hinein.
Anfangs dient sie oft als komische Figur für Schönheitsgags, später ist sie häufiger die Stimme der (relativ) normalen Vernunft und übernimmt eher die Rolle der Kommentatorin.
Mimimi hat sich eine hochgestochene „Dame aus gutem Hause“-Sprechweise selbst antrainiert.
Sie hat das mithilfe von Büchern wie „So sprichst du wie eine Dame“ mühsam eingeübt, um ihre eigene „Aura der Schönheit“ zu perfektionieren.
Sie benutzt Höflichkeitsformen wie „desu wa“, „desu no yo“ oder „… a-so-ba-se“, die im Original teilweise absichtlich schräg kombiniert sind.
Dadurch entstehen komische Fehlkonstruktionen, die ihre Rolle als „selbstgemachte Lady“ betonen.
Schimpfwörter und vulgäre Ausdrücke vermeidet sie konsequent, um ihre „Sprach-Schönheit“ nicht zu beschädigen.
Auch jüngere oder rangniedere Personen spricht sie meist mit „-san“ an, was für sie Ausdruck von Eleganz und Respekt ist.
Ihr Markenzeichen ist das selbszufriedene „fufuun desu wa“.
Diese Lautmalerei taucht teils auch als eigenes „Sound-Effect-Wort“ auf und besitzt diverse Varianten (z. B. „tsuruun“, „sakuuun“, „funyuun“, „zuzuuun“ – jeweils mit einem hübschen Klangsuffix).
Ein weiteres typisches Effektwort ist „Bischiiii!!“, das sie verwendet, wenn sie mit ausgestrecktem Finger eine Schönheit hervorhebt oder etwa ein Spielstein knallend auf den Boden schlägt.
Dieser Ausruf unterstreicht ihre Rolle als selbsternannte „Göttin der Schönheit“.
Ihre Haltung, Gestik und Körperhaltung sind bewusst elegant.
Sie achtet auf jede Bewegung und versucht, selbst im Alltag so zu wirken, als würde sie über einen Laufsteg gehen.
Mimimi ist groß und schlank und sogar etwas größer als Rentarou.
Innerhalb der „Rentarou-Familie“ gehört sie – neben Yamame Yasashiki und Shiina Usami – zu den größten Charakteren.
Sie trägt lange, goldblonde Haare mit leicht gelockten Spitzen und klare, blaugrüne Augen.
Ihre Wimpern (sowohl ihre echten als auch ihre künstlichen) sind ebenfalls blond, sodass sie auch ohne Fake-Lashes optisch relativ ähnlich aussieht.
Für sie ist das Augen-Make-up das Herzstück eines gelungenen Looks.
Sie verwendet Wimpern, Lidschatten, Kontaktlinsen und fein abgestimmte Akzente, um ihre Augen maximal zur Geltung zu bringen.
Die Schuluniform passt sie im Stil einer edlen Lady an.
Laut dem Design-Kommentar trägt sie unter der Kleidung einen Korsett-ähnlichen Taillenformer, um ihre Figur zu betonen und kontrolliert zu halten.
Viele ihrer Outfits besitzen Elemente eines Meerjungfrauen-Kleides – eng anliegend bis zu den Knien und nach unten hin auffächernd.
Insbesondere in formellen Szenen, bei Traumdarstellungen oder in der populären „Seelen-aus-dem-Körper“-Szene wird dieses Motiv aufgegriffen.
Als sie ihre „ultimative Wunschgestalt“ zeigen soll, präsentiert sie eine überdimensionale, extravagante Kostümkreation, die an spektakuläre Bühnenoutfits erinnert.
Damit zeigt sie, dass ihre Fantasie für Schönheit keine Grenzen kennt.
Für Mimimi ist Schönheit ein Lebensweg und eine Pflicht.
Sie betrachtet ihren Körper und Geist als Projekt, das täglich veredelt werden muss.
Sie pflegt ihre Haut gewissenhaft und hat eine nahezu schon unnatürliche Hautglätte.
In einer Szene wirkt ihre Haut in einer heißen Quelle so glitschig, dass sie wie ein Schmiermittel fungiert und für Slapstick sorgt.
Sonnenlicht bzw. genauer gesagt UV-Strahlung meidet sie, wo sie kann, und trägt deshalb oft eine Sonnenbrille.
Gleichzeitig reflektiert ihr perfekt gepflegter Stirnbereich das Licht so stark, dass andere ihn scherzhaft mit einem „Sonnen-Blitz“ vergleichen.
Sie hält Beauty-Schlaf, moderate Bewegung und ausgewogene Ernährung für unverzichtbar.
Zu ihren bevorzugten „beauty-tauglichen“ Snacks zählen unter anderem:
Tapiokadrinks, um durch gründliches Kauen angeblich die Gesichtsform zu straffen
Mix-Nüsse mit „maximaler“ Beauty-Wirkung
Haifischflossensuppe wegen des hohen Kollagenanteils
Vollkorntees wie brauner Reis-Tee zur Stressreduktion
Blattsalate wie Blattgemüse mit viel Vitaminen und passender Fett-Synergie
Defizite in Sachen „Bildende Kunst“ und abstrakte Ästhetik gleicht sie nicht aus.
Komplexe Kunstinstallationen oder Arthouse-Filme lassen sie eher ratlos zurück; sie bevorzugt sichtbare, glitzernde und sofort erfassbare Schönheit wie Edelsteine, funkelnde Accessoires und klare Formen.
Trotz ihrer Fixierung auf das Äußere kann sie auch innere Schönheit erkennen und schätzen.
Gerade bei Rentarou berührt sie seine Freundlichkeit und Opferbereitschaft tief, was ihre Verliebtheit noch verstärkt.
Mimimi organisiert ihren Alltag rund um Schönheit und Gesundheit.
Sie kombiniert körperliche Aktivität, Pflege und Arbeit zu einem konsistenten „Beauty-Plan“.
Sie hat einen Nebenjob als Zeitungszustellerin.
Damit verdient sie das gesamte Geld für ihre Beauty-Produkte selbst, was sie zugleich körperlich fit und schnell macht.
Die frühen morgendlichen Runden und zusätzliches Jogging haben ihren Laufstil verfeinert.
Bei einem stadtweiten Bürger-Sportfest überzeugt sie als Schlussläuferin, läuft schnell und mit einer nahezu „ästhetischen“ Laufhaltung.
Zu Hause macht sie gerne Yoga, während im Hintergrund Fernsehen läuft.
Ihr Training ist eher auf Nachhaltigkeit und Eleganz ausgelegt als auf extreme Härte – im Gegensatz zu Figuren wie Iku Sutou oder Kishika Torotoro, die sich im Training bis zum Limit treiben.
In ihrer Freizeit experimentiert sie mit Kosmetik und Styling.
Sie besitzt eine breite Palette an Kosmetikprodukten und setzt diese nicht nur bei sich selbst, sondern auch bei anderen ein.
Alkohol im eigentlichen Sinn spielt bei ihr kaum eine Rolle, doch wenn sie „trunken“ wirkt, wird sie zu einer besonders eleganten, dramatischen „Schönheit im Rausch“, die andere mit weichem, leicht schwankendem Charme umgarnt.
Diese „betrunkene Eleganz“ unterstreicht ihren Hang zum Theater.
Ihre größte Stärke ist ihre unbeirrbare Selbstliebe kombiniert mit unermüdlicher Disziplin.
Sie gibt sich nicht mit angeborener Attraktivität zufrieden, sondern arbeitet täglich an Optimierung und Pflege.
Sie ist schnell, ausdauernd und hat einen sehr gepflegten Bewegungsstil.
Ihre Laufleistungen beeindrucken sogar professionelle Leichtathleten, die ihren Lauf bewertet haben.
Im Bereich Kosmetik ist sie Expertin.
Sie beherrscht Make-up-Techniken, kennt Inhaltsstoffe und Routinen und kann für unterschiedliche Hauttypen und Stile passende Empfehlungen geben.
Zudem besitzt sie ein gutes Gespür für Mode und Styling.
Sie kann andere koordinieren, Farben abstimmen und Outfits so wählen, dass sie zum Körperbau und zur Ausstrahlung passen.
Charakterlich ist sie fair und kann Fehler eingestehen.
Wenn sie Menschen verletzt oder falsch behandelt hat, ist sie bereit, sich zu entschuldigen und Situationen noch einmal anzugehen.
Ihre größte Schwachstelle ist ihre extreme Angst vor Verschmutzung ihrer selbst.
Wird sie tatsächlich beschmutzt, ist der Schock so groß, dass sie teilweise handlungsunfähig wird.
Sie hat zu Beginn Schwierigkeiten, mit Ablehnung oder dem Gedanken an mögliche Zurückweisung klarzukommen.
Das führt dazu, dass sie ihre eigene Beichte an Rentarou zunächst so gestaltet, dass er gar keine Chance hat, „Nein“ zu sagen.
Bei abstrakter oder konzeptioneller Kunst fehlt ihr der Zugang.
Wenn andere von ästhetischen Installationen oder avantgardistischen Filmen schwärmen, versteht sie oft nicht, was daran schön sein soll.
Ihre übertriebene Selbstsicherheit kann auf Außenstehende arrogant wirken.
Wer sie nicht kennt, könnte meinen, sie verachtet andere – tatsächlich verachtet sie aber eher „Unschönes Verhalten“ als unattraktive Gesichter.
Dass sie so stark über Schönheit denkt, macht sie anfällig für Situationen, in denen Schönheit bewusst zerstört oder missachtet wird.
Dort muss sie sich oft zusammenreißen, um nicht komplett auszurasten oder in Schönheitsschock zu verfallen.
Beziehung zu Rentarou Aijou
Rentarou ist ihre zehnte Schicksalsliebe und der Mann, den sie zutiefst bewundert.
Sie nennt ihn höflich „Aijou-kun“ und behandelt ihn als besonderen, schönen Menschen – sowohl äußerlich als auch innerlich.
Kennengelernt haben sich die beiden in einem Einkaufszentrum, in dem ein Kunstmonument als besonders schön beworben wird.
Mimimi kommentiert, dass sie selbst viel schöner sei als dieses Monument, was Rentarous Aufmerksamkeit erregt.
Sie greift spontan seine Hand und erklärt ihm, er dürfe mit ihr ausgehen – so, als wäre das ein großzügig gewährter „Preis“.
Später stellt sich allerdings heraus, dass sie innerlich Angst hat, abgelehnt zu werden, und deshalb so forsch agiert.
Mimimi versucht zunächst, Rentarou äußerlich „auf ihr Niveau“ zu bringen, indem sie ihn umstylt: weiße Kleidung, silberne Perücke, rote Kontaktlinsen.
Der Look erinnert stark an Nano Eiai und demonstriert ihren Drang, alles nach einem bestimmten Schönheitsschema zu formen.
Als ein eifersüchtiges Paar versucht, sie verbal und handgreiflich zu provozieren, erklärt Mimimi ihre Philosophie sehr deutlich.
Schönheit sei nichts, was einem geschenkt wird, sondern das Resultat harter Arbeit; Eifersucht sei in Wahrheit nur eine verzerrte Form von Bewunderung.
Der Freund des Pärchens versucht, Mimimis Kleidung mit einem Tapiokadrink zu ruinieren, doch Rentarou wirft sich dazwischen und opfert seine eigenen Sachen.
Trotz der Attacke zeigt Rentarou Mitgefühl und hält den Angreifer davon ab, sich durch einen Sturz selbst zu verletzen, weil er dessen Motivation – vermeintlich „für seine Freundin“ – verstehen kann.
Mimimi erkennt dadurch die enorme innere Schönheit Rentarous und legt ihm symbolisch die Perücke ab.
Sie gesteht ihm aufrichtig ihre Liebe und bittet ihn, mit ihr zu gehen.
Rentarou erwidert ihre Gefühle, eröffnet ihr aber zugleich, dass er bereits neun Freundinnen hat.
Mimimi ist zunächst schockiert, fühlt sich aber durch den Status als „Nummer 10“ wieder geschmeichelt – bis sie erfährt, dass zu diesen Freundinnen auch Nano Eiai gehört.
Später zeigt sich Rentarous Eifersucht auf komische Weise bei einem Schulstück, in dem Mimimi eine Prinzessin spielen soll.
Als er hört, dass ein Kuss mit einem anderen männlichen Darsteller geplant ist, steigert er sich in eine dramatische Eifersuchts-Tirade hinein und will das um jeden Preis verhindern.
Mimimi will eigentlich auf der Bühne glänzen, weigert sich aber auch, mit jemand anderem als Rentarou zu küssen.
Sie setzt mit ihrer möglichen Absage den gesamten Theaterclub unter Druck, bis die Kuss-Szene gestrichen wird und Rentarou schließlich selbst einspringt und alle Rollen übernimmt.
Im Zusammenspiel mit Rentarou zeigt sich eine weichere Seite von ihr.
Sie nimmt seine Gefühle ernst, fragt nach seinem ehrlichen Wunsch und akzeptiert, dass er sie nicht teilen will – was auf Gegenseitigkeit beruht.
Beziehung zur „Rentarou-Familie“
Zu den anderen Freundinnen pflegt Mimimi in der Regel einen höflichen und freundlichen Umgangston.
Sie spricht nahezu alle – egal ob älter oder jünger – mit „-san“ an, was ihre „Lady-Pose“ unterstreicht.
Rentrous gesamte Familie bewertet sie durch ihre Schönheitsbrille als „von Natur aus sehr schön“.
Sie erkennt nicht nur äußere Schönheit an, sondern auch das Potential, sich weiter zu verbessern, und bietet dafür gern ihre Unterstützung an.
Im Laufe der Geschichte wird sie häufig als Beauty-Coach hinzugezogen.
Ob Make-up, Kleidung, Hautpflege oder Körpereinsatz – sie ist für viele zu einer kompetenten Ansprechpartnerin geworden.
Gleichzeitig lässt sie sich im Notfall auch selbst „entstellen“, wenn es der Familie hilft.
Wenn es etwa darum geht, bestimmte Situationen aufzulösen oder anderen zu helfen, ist sie bereit, ihr eigenes „schönes Bild“ kurzzeitig zu opfern und betrachtet gerade diese Opferbereitschaft wiederum als Form der Schönheit.
Beziehung zu Meme Kakure
Meme Kakure ist ihre jüngere Mitschülerin und verehrt Mimimi.
Mimimi behandelt sie mal streng, mal sanft, aber stets mit der Haltung einer verantwortungsvollen älteren Schwester.
Sie freut sich ehrlich über Memes Fortschritte in Sachen Ausstrahlung, Selbstvertrauen und Schönheit.
Wenn Meme Erfolge erzielt, feiert Mimimi das, als wären es ihre eigenen.
Als Mimimi einmal Memes Gesicht ohne Stirnfransen und Makel sieht, ist sie von deren Schönheit geradezu überwältigt.
Für sie ist Meme ein „unpolierter Diamant“, bei dem sie gern hilft, ihn zum Strahlen zu bringen.
Beziehung zu Nano Eiai
Nano Eiai ist ihre frühere Rivalin und heute enge Freundin.
Die beiden kennen sich aus der Mittelstufe der „Schule am schönen Gipfel“, wo Nano unangefochten eine „Schönheitskönigin“ war.
In der Vergangenheit hatte Mimimi Nano bei einem schulinternen Schönheitswettbewerb heimlich mit angemeldet, um über die Bühne der Siegerehrung mit ihr ins Gespräch zu kommen.
Sie war überzeugt, selbst die Krone zu holen und Nano als Zweitplatzierte an ihrer Seite zu haben – genau das Gegenteil trat ein: Nano gewann, Mimimi verlor.
Schwerer als die Niederlage traf Mimimi aber Nanos damalige Einstellung.
Nano hielt Freundschaften für „unproduktiv“ und lehnte Mimimis ausgestreckte Hand mit der Begründung ab, dass Freundschaft lediglich Verschwendung wertvoller Zeit sei.
Diese Zurückweisung prägte Mimimi tief.
Sie schwor sich, so schön zu werden, dass sie nie wieder so gedemütigt würde, und baute ihre heutige extreme Schönheitsdisziplin darauf auf.
Als sie Nano über Rentarou wiedertrifft, brechen diese alten Gefühle auf.
Aus Bewunderung, Neid, Wut und verletztem Stolz entsteht ein emotionales Chaos.
Mimimi fordert Nano zu einem formellen „Schönheitssuch-Wettkampf“ heraus, bei dem die Zugehörigkeit zur „Rentarou-Familie“ auf dem Spiel steht.
Die beiden müssen in begrenzter Zeit an einem vorgegebenen „Objekt“ verschiedene schöne Aspekte identifizieren, die von einer dritten Person bewertet werden.
Mimimi konzentriert sich dabei vor allem auf äußere Merkmale, Nano hingegen auf innere Qualitäten.
Am Ende endet der Wettbewerb unentschieden, besonders nachdem Rentarou sich selbst bewusst in eine absurde „Anti-Schönheit“ verwandelt, um das Bewertungsfeld zu sprengen.
Enttäuscht darüber, Nano nicht besiegt zu haben, will Mimimi die Familie verlassen.
Doch Nano hält sie auf, entschuldigt sich für ihr früheres Verhalten und erklärt, dass sie mittlerweile begriffen hat, wie wichtig Freundschaften sind.
Mimimi reagiert zunächst in ihrer üblichen Art und interpretiert Nanos Worte als Anerkennung ihrer Schönheit.
Trotz der schrägen Reaktion nimmt sie Nanos Freundschaftsangebot an, und die beiden schließen endlich den Kreis, den die Vergangenheit offen gelassen hatte.
Später besuchen beide gemeinsam ihre alte Schule und nehmen erneut an einem Schönheitswettbewerb teil.
Dieses Mal teilen sie sich den Sieg mit gleicher Stimmenzahl, und Mimimi spricht Nano ihren Dank aus: Ohne die damalige schmerzhafte Erfahrung wäre sie nicht die geworden, die sie heute ist.
Beziehung zu Meme Kakure (Vertiefung)
In einer Episode hilft Mimimi Meme, ihr Selbstvertrauen zu stärken, als eine Journalistin sie fotografieren möchte.
Mimimi zieht ein von Meme gestricktes Oberteil an und erklärt ihr, dass die Schönheit des Kleidungsstücks auch Memes innerer Qualität entspringt.
Sie fordert Meme auf, stolz auf sich zu sein, weil sie Menschen durch ihre Arbeit schöner machen kann.
Meme wird so motiviert, dass sie sich ihren Ängsten stellt und schließlich sogar in einer gemeinsamen Aktion eine aufdringliche Fotografin austrickst.
Mimimi ist fasziniert von Memes verstecktem Gesicht, das Meme normalerweise unter dichten Stirnfransen verbirgt.
Dieses „geheime Beauty-Level“ führt dazu, dass Mimimi immer wieder davon träumt und ihr Gesicht in ihrer Fantasie noch weiter glorifiziert.
Beziehung zu Rin Baio und Hakari Hanazono
Mit Rin Baio und Hakari Hanazono bildet Mimimi die informelle „Damen-Truppe“.
Rin ist tatsächlich aus einem reichen Elternhaus, während Mimimi eine „selbstgemachte Lady“ ist – gerade deshalb respektieren Rin und Hakari Mimimi als „echter als echt“.
Bei einem gemeinsamen Ausflug mit Rentarou spielen sie mit einer Art Mafia-Action-Familienspielzeug, obwohl alle eher einen eleganten Ausflug erwartet hätten.
Als fanatische Spieler den Ausflug stören und Rentarou beleidigen, werden Mimimi und die anderen ungewohnt kämpferisch.
Mimimi lobt Rins „verzerrtes Begeisterungsgesicht“ ausdrücklich als charmant, obwohl andere es als „eklig“ abstempeln.
Sie verdeutlicht damit, dass für sie auch ungewohnte oder extreme Gesichtsausdrücke Teil einer lebendigen Schönheit sein können.
Später unterstützt sie Rin bei einem Idol-Training, als diese Schwierigkeiten hat, Takt und Bewegung in Einklang zu bringen.
Mimimi rät ihr, erfolgreiche Bewegungen zu visualisieren, auch wenn Rins eigene Vorstellung dabei auf skurrile Weise in Richtung „Attacke der Musiknoten“ abdriftet.
Beziehung zu Shiina Usami
Shiina Usami ist die sehnlich erwartete gleichaltrige Freundin, wenngleich aus einer anderen Klasse.
Mimimi nennt sie liebevoll „Häschen-san“, was ihre verspielte Zuneigung ausdrückt.
Shiina hat die Tendenz, sich an Menschen zu klammern, die sie liebt, und sorgt sich, andere damit zu überfordern.
Mimimi bietet ihr an, dass Shiina ihre Nähebedürfnisse an ihr ausleben kann, um andere zu entlasten.
Daraufhin folgt Shiina Mimimi mit einer wahren Flut von „Mimimi-chan“-Rufen durch die Schule, sogar bis vor die Toilette.
Mimimi versucht, mitzuhalten und antwortet ebenfalls mit einer Serie von liebevoll überschwänglichen Anreden, merkt aber irgendwann ihre eigene Überforderung.
Shiina bemerkt Mimimis Erschöpfung und distanziert sich aus Schuldgefühl.
Mimimi will jedoch nicht, dass Shiina wieder in Einsamkeit zurückfällt, und bittet die gesamte „Rentarou-Familie“ um Hilfe, um Shiina mehrere Kontakte zu eröffnen.
Am Ende erklärt Shiina, dass sie Mimimis Herz inzwischen genauso schön findet wie das von Rentarou.
Mimimi nimmt dieses Kompliment mit großer Zufriedenheit an und sieht es als Beweis ihrer inneren Entwicklung.
Beziehung zu Yamame Yasashiki und anderen
Yamame Yasashiki spricht ähnlich dialektgefärbt wie der Sicherheitsmann, der beim Tapioka-Zwischenfall einschreitet, was bei Fans oft Spekulationen weckt.
Ein offizieller Verwandtschaftsbezug bleibt jedoch ungeklärt.
Mit vielen Mitgliedern der Familie verbindet Mimimi einzelne, kleine Episoden.
Sie gibt Make-up-Tipps, hilft bei Modefragen, motiviert andere zu Selbstliebe oder kommentiert deren Handlungen aus Sicht der Schönheit.
Über ihre Familie ist nur wenig detailliert bekannt.
Sicher ist, dass sie aus einer normalen, nicht reichen Familie stammt und ihre Eltern den Tofuladen „Tofu Utsukushisugi“ betreiben.
Durch diesen Hintergrund verfügt sie über erstaunliches Spezialwissen über die Schönheitswirkung von Tofu und Sojaprodukten.
Bei einer Theateraufführung füllt sie eine Panne, indem sie mit Tofu-bezogenen Beauty-Fakten improvisiert.
Bereits als kleines Kind entwickelte sie ein starkes Schönheitsbewusstsein.
Mit etwa fünf Jahren empfand sie sogar Märchenprinzessinnen als Rivalinnen und wollte schöner sein als jede von ihnen.
Mimimi besucht das Honigblüten-Universitätsgymnasium.
Ihre Klasse ist 2–2, womit sie eine der älteren Schülerinnen im Kerncast ist.
In Bezug auf Oberstufenthemen ist sie neben Kusuri Yakuzen eine der Figuren, die tatsächlich wie eine „richtige“ Oberstufenschülerin auftreten.
Sie übernimmt Verantwortung, gibt jüngeren Tipps und dient als Beispiel für Selbstdisziplin.
Sie arbeitet temporär mit dem schuleigenen Theaterclub, dem „Blüten-Theaterclub“, zusammen.
Dort wird sie als Gaststar für einen Prinzessinnenpart angefragt, weil die vorhandenen Mitglieder nicht „schön genug“ für diese Rolle erscheinen.
Ihre Anwesenheit bringt den Club jedoch an seine Grenzen, da ihre Ausstrahlung alle anderen wortwörtlich „in die Knie zwingt“.
Letztlich führt dies dazu, dass Rentarou alle restlichen Rollen übernimmt und das Stück zu einem absurden Ein-Mann-Spektakel wird.
Zu Beginn ist Mimimi stark auf ihr eigenes Ideal fixiert und hat Probleme, von dieser Perspektive abzuweichen.
Jeder Fokus liegt auf ihrer eigenen Schönheit und ihrer Mission, „die Schönste der Welt“ zu sein.
Durch Rentarou und die anderen Mädchen lernt sie zunehmend, Schönheit auch in verletzlichen Momenten zu sehen.
Sie erkennt, dass es schön sein kann, Schwäche zu zeigen, sich zu entschuldigen oder alte Wunden zu konfrontieren.
Die Versöhnung mit Nano Eiai ist ein zentraler Wendepunkt.
Sie schafft es, ihren Stolz abzulegen, Nano erneut als Freundin die Hand zu reichen und gleichzeitig die Vergangenheit nicht zu verleugnen, sondern als Antrieb zu würdigen.
In der Interaktion mit Meme Kakure, Shiina Usami und anderen jüngeren Figuren zeigt sie eine reifere Seite.
Sie wird mehr und mehr zur Mentorin und Stütze für diejenigen, die noch nach ihrem Platz suchen.
Auch ihr Umgang mit Schmutz und Unvollkommenheit entwickelt sich.
Statt jede Form der „Beschädigung“ abzulehnen, lernt sie, selbst schwierige oder „unsaubere“ Situationen mit einer neuen Art von Schönheit zu begegnen – etwa indem sie symbolisch dem „spritzenden Essen“ ausweicht, statt es schlicht zu verdammen.
Im Ergebnis ist Mimimi eine Figur, deren Schönheit nicht nur in ihrem Äußeren liegt.
Ihre Art zu leben – konsequent, leidenschaftlich, fair und wachstumsorientiert – wird selbst zu dem, was man an ihr bewundern kann.
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