Koichi Satomura ist ein Chirurg, der neben seiner Praxis „Satomura-Klinik“, einer kleinen chirurgischen Einrichtung in Kudanshita, auch als Gerichtsmediziner für die Polizei arbeitet.
Seine Fertigkeiten in Sektionen und beim Nähen sind herausragend, und er bezeichnet sich selbst als „den besten Gerichtsmediziner Japans, wenn es um Nähtechnik geht“.
Im Alltag ist er ein äußerst angenehmer und sanftmütiger Mensch mit einer freundlichen Miene und redseliger Art,
weshalb er von seinen Patienten sehr geschätzt wird und seine Praxis großen Zulauf hat.
Allerdings hat er die Eigenart, die Obduktion mehr zu lieben als drei Mahlzeiten am Tag,
und sobald er von einer Leiche hört, lässt er Patienten auch schon einmal zurück und eilt zum Tatort.
Er spricht auch über schockierende Inhalte ganz offen in geselliger Tonlage,
weshalb Shutaro Kiba ihn regelmäßig als krank oder Perverser beschimpft,
doch Koichi Satomura meint es vollkommen ernst und ist völlig unbeirrt davon.
Er legt einen hohen beruflichen Ethos an den Tag:
Er sagt, dass man ohne Sektion nichts wisse, da Tote nicht sprechen,
doch weil selbst Angehörige es nicht mögen, wenn die Leiche ihres Verwandten aufgeschnitten wird,
hält er es für die Pflicht eines Gerichtsmediziners, den Körper so schön wie möglich zurückzugeben.
Während des Krieges war er Marinearzt und wurde für seine beeindruckenden Nähkünste bekannt.
Seinen ersten Auftritt hatte er im Band „Sommer“;
auch in den Bänden „Kiste“, „Logik“, „Damals und Heute“ sowie „Fehler“ erscheint er.
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