Pursena Adoldia ist eine hundeähnliche Beast-Frau aus dem Adoldia-Stamm, eine delinquentische Schülerin der Ranoa-Magieruniversität, die durch ihren frechen Tonfall mit dem angehängten „…na, weißt du“ und ihren unstillbaren Appetit auffällt.
Pursena gehört zur Beast-Rasse, genauer zum Adoldia-Stamm, einem Zweig der königlichen Dorudia-Familie aus dem Großen Wald.
Trotz ihrer adligen Abstammung gilt sie als ungebildet und wurde zusammen mit ihrer Kindheitsfreundin Linia Dedoldia zur Ausbildung an die Ranoa-Magieruniversität geschickt.
An der Universität spezialisiert sie sich auf Heilmagie, insbesondere auf fortgeschrittene Heilzauber und mittlere Entgiftungszauber.
Sie kann außerdem Angriffszauber aller vier Grundelemente (Feuer, Wasser, Wind, Erde) auf Anfängerniveau wirken.
Nachdem sie in einem Kampf gegen Zanoba Shirone eine Roxy-Migurdia-Puppe erbeutete und diese zerstörte, zog sie sich den Zorn von Rudeus Greyrat zu.
Seit dieser Demütigung bezeichnet sie Rudeus respektvoll als ihren „Boss“.
Pursena ist eine notorische Vielfresserin und hat fast immer etwas zu essen in der Hand.
Wenn sie hungrig wird, neigt sie dazu, alles in Reichweite zu naschen – auch wenn es ihr nicht gehört.
Ihr Auftreten ist frech, schnoddrig und sie spricht mit einem charakteristischen angehängten Füllsatz, der ihrer Rede einen kindlich-trotzigen Klang gibt.
Sie macht sich gern über die Unbedachtheit von Linia Dedoldia lustig, obwohl ihre eigene Auffassungsgabe kaum besser ist.
In kritischen Situationen versucht sie, Verantwortung auf Linia abzuwälzen oder sie als „Köder“ vorzuschieben, um selbst zu entkommen.
Diese egoistischen Manöver scheitern jedoch praktisch immer und enden meist damit, dass beide Ärger bekommen.
An der Ranoa-Magieruniversität galt sie gemeinsam mit Linia als eine der Anführerinnen der örtlichen Delinquenten.
Nachdem Rudeus Greyrat die beiden im Kampf besiegt hatte, wurde er in den Augen vieler Studenten als neuer „Boss“ oder Schuloberhaupt angesehen.
Trotz ihres schlechten Rufs zeigt Pursena Loyalität gegenüber Personen, die sie als über ihr stehend anerkennt.
Ihre Bereitschaft, Rudeus nach dem Vorfall als Boss zu akzeptieren, spiegelt eine simple, aber klare Rangordnung in ihrem Denken wider.
Pursena entstammt der Linie des Stammesoberhaupts der Dorudia, der königlichen Beast-Familie des Großen Waldes.
Wegen ihrer mangelnden Klugheit und schulischen Unzulänglichkeit wurde sie zusammen mit Linia Dedoldia von ihrem Clanoberhaupt an die Ranoa-Magieruniversität entsandt, in der Hoffnung, dass Bildung sie „zurechtbiegen“ würde.
Ursprünglich war geplant, dass Tersena Adoldia – ihre jüngere Schwester, die von Rudeus im Großen Wald aus den Händen einer Schmugglerbande gerettet wurde – an der Ranoa-Magieruniversität wieder auf Rudeus trifft und sich ihm anschließt.
Da die große Entfernung und die zeitliche Abfolge nach der Entführung jedoch unlogisch wirkten, wurde diese Idee verworfen und Pursena übernahm die Rolle anstelle ihrer Schwester.
In verworfenen Konzepten war Pursena deutlich ängstlicher und zurückhaltender angelegt.
Ihre Persönlichkeit sollte eher der von Tersena ähneln: vorsichtig, eingeschüchtert und wenig rebellisch.
Pursena und Linia traten ursprünglich als problematische Oberschlägerinnen der Universität auf und legten sich mit Rudeus an.
Rudeus besiegte beide mühelos, wobei ihre angebliche Stärke aus seiner Sicht weit hinter den wirklich mächtigen Kämpfern zurückbleibt, die er zuvor kennengelernt hatte.
Später forderte Zanoba Shirone sie zum Kampf heraus.
Pursena gewann diesen Kampf aufgrund des günstigen Kräfteverhältnisses: Zanoba besitzt extreme körperliche Stärke und physische Verteidigung, ist aber langsam und hat kaum magische Abwehr, was Pursenas Stil stark begünstigte.
Nach dem Sieg nahm sie Zanobas kostbare Puppe von Roxy Migurdia an sich und zerstörte sie.
Diese Tat brachte Rudeus derart in Rage, dass er sie im Zorn niederstreckte und ihr deutlich machte, wie weit der Machtunterschied wirklich ist.
Als Bestrafung wurde sie von Rudeus einen ganzen Tag lang eingesperrt.
Erst als ihm eine Art „befriedigende“ Gegenreaktion oder Rache in Form von Zeichnungen einfiel und er sich dadurch abreagiert hatte, ließ er sie wieder frei.
Seit dieser Episode spricht Pursena von Rudeus als ihrem „Boss“.
Der Ausdruck zeigt, dass sie ihn als eindeutig überlegene Autorität anerkennt und seinen Status respektiert, auch wenn sie sich weiterhin frech gibt.
Pursena verfügt über die typischen körperlichen Merkmale der Beast-Rasse: hohe Beweglichkeit, starke Muskeln und ausgeprägte Sinne.
Im Nahkampf ist sie eine robuste Schlägerin, die mit roher Kraft und schnellen Bewegungen beeindruckt.
Als Angehörige der Dorudia beherrscht sie die stammestypische „Magie der Stimme“.
Diese besondere Form von Magie nutzt Stimme und Lautstärke, um Gegner zu beeinflussen oder kampfunfähig zu machen.
Sie ist in fortgeschrittener Heilmagie geübt und beherrscht mittlere Entgiftungszauber.
Zusätzlich kann sie Angriffszauber der vier Basiselemente Feuer, Wasser, Wind und Erde auf Anfängerniveau wirken, was ihr ein breites, wenn auch nicht besonders tiefes magisches Repertoire gibt.
Im Kampf agiert sie meist im Team mit Linia Dedoldia.
Während Linia mit Körpereinsatz und Magie den Gegner beschäftigt und ablenkt, bleibt Pursena im Hintergrund und setzt gezielt ihre Stimm-Magie ein, um Feinde zu lähmen oder zu schwächen.
Im Vergleich zu gewöhnlichen Kämpfern ist Pursena durchaus stark und gefährlich.
Aus der Perspektive von Rudeus Greyrat zählt sie allerdings nicht zur absoluten Elite der Welt; gegen wahre Spitzenkämpfer hätte sie kaum eine Chance.
Bemerkenswert ist, dass sie gegen Zanoba Shirone relativ problemlos bestehen konnte.
Seine Spezialisierung auf rohe Kraft und physische Verteidigung macht ihn anfällig gegen ihre Wendigkeit und Magie, was den Kampf stark zu ihren Gunsten verzerrt.
In der gezeichneten Adaption wird ihr vulgärer Sprachgebrauch aus der Vorlage entschärft.
Wo sie im Original häufig grobe Schimpfwörter verwendet, werden diese in der Animation durch harmlose, erfundene Ausdrücke ersetzt, um die Figur zugleich derbe und doch sendetauglich zu halten.
Ihre Rolle an der Ranoa-Magieruniversität verleiht der Geschichte eine humorvolle und turbulente Note.
Durch ihren unersättlichen Hunger, ihre Diebstähle aus purer Gier und ihre kindlich-derbe Art sorgt sie regelmäßig für chaotische Szenen im Studentenalltag.
Auch wenn sie oft als plump und dumm dargestellt wird, steckt in ihr eine gewisse Cleverness, wenn es darum geht, Ärger aus dem Weg zu gehen – oder ihn auf andere abzuwälzen.
Gerade die Dynamik zwischen ihr, Linia und Rudeus macht viele ihrer Auftritte lebendig und unterhaltsam.
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