Terano Totobami ist das Oberhaupt der Totobami-Familie, einer der großen Familien innerhalb der Hundert Esser-Familie. Sie ist bekannt für ihr ruhiges und rationales Gemüt sowie ihre Fähigkeit, komplexe Situationen unter Kontrolle zu halten. Aufgrund einer Gehbehinderung nutzt Terano einen Rollstuhl, demonstriert aber dennoch Führungsstärke und übernimmt die Leitung der Nebenfamilien. Sie steht in einem langjährigen, zwiespältigen Verhältnis zu Kirari Momobami sowie ihrer Schwester Ririka und äußert starke Unzufriedenheit über Kiraris Handlungen, die die Stabilität der Familie gefährden. Terano ist geschickt in Stimmenkäufen, organisiert raffinierte Nebenwetten zu Spielen und festigt so ihre Macht während des Präsidentenwahlkampfs.
Terano Totobami sitzt im Rollstuhl, da sie nicht laufen kann. Sie tritt meist elegant und gefasst auf. Ihre Assistentin Yumi Totobami unterstützt sie im Alltag.
Terano zeichnet sich durch Besonnenheit und Kälte aus. Sie bleibt meist sachlich, übernimmt freiwillig die Rolle der Wortführerin der Nebenfamilien und agiert strategisch. Im Gegensatz zu Kirari Momobami ist Terano direkt, spricht ohne Ehrerbietung und wahrt dabei einen eher männlichen Sprachstil. In hitzigen Momenten kann sie ungehalten reagieren.
Die Totobami-Familie ist seit Generationen im „Ausgleichen“ von innenfamiliären Konflikten geübt. Terano wurde in diese Rolle hineingeboren und führt die Tradition als Oberhaupt fort. Sie ist eng mit Kirari Momobami und Ririka Momobami verbunden und steht seit Kindertagen mit ihnen in Kontakt.
Terano hat eine komplexe Beziehung zu Kirari Momobami. Obwohl sie sie lange kennt, hegt sie eine tiefe Abneigung und sogar Hass gegen Kirari, da diese mit extremen Entscheidungen (wie der Gefahr, das Gleichgewicht der Hundert Esser-Familie zu stören) die Ruhe der Gemeinschaft gefährdet. Zu Ririka Momobami hingegen pflegt sie ein engeres Verhältnis. Ihre Assistentin Yumi Totobami begleitet sie zuverlässig und steht ihr jeden Tag zur Seite.
Terano ist eine erfahrene Taktikerin im Stimmenkauf und der Manipulation von Wahlen. Sie organisiert geschickt sogenannte „öffentliche Gut-Spiele“ und Nebenwetten, um Stimmen und Geld zu sichern. Ihr Kalkül verhalf ihr im Zwischenstand der Wahl sogar dazu, Kirari zu überholen.
In der zweiten Staffel der Anime-Adaption bringt sie Rei Batsubami, ein aus der Familie ausgestoßenes Mitglied, als „Versicherung“ gegen Kirari zurück.
Die Präsidentenwahl und Stimmenkauf
Während der Präsidentenwahl der Hyakkaou-Privatakademie plant Terano einige der bedeutendsten Aktionen: Sie leitet die „öffentliche Gut-Spiele“, beteiligt sich an raffinierten Wetten und verteilt im Anschluss ihre eigenen Stimmen an diejenigen, die Spiele meistern – darunter Yumeko Jabami und ihre Mitstreiter.
Manipulation und Machtgewinn
Parallel zu den Hauptspielen organisiert Terano verborgene Wetten und entscheidet eine entscheidende Runde gegen Itsuki Sumeragi für sich. Dadurch erhöht sie ihre Stimmanzahl beträchtlich und erreicht kurzzeitig den ersten Platz, noch vor Kirari Momobami.
Umgang mit der Familie
Terano bringt immer wieder ihre Verachtung gegenüber den selbstsüchtigen Mitgliedern der Nebenfamilien zum Ausdruck, vermittelt aber dennoch den Eindruck einer geschickten Anführerin, die die Interessen der Gruppierung zu schützen sucht.
- „Findest du das amüsant, Kirari? Es gefällt dir wohl, uns Nebenfamilien dabei zuzusehen, wie wir in Panik geraten…“
- „Du bist immer so. Wenn ich denke, dass du dir schon alles mühelos genommen hast, lässt du alles achtlos fallen und gibst uns die Gelegenheit dazu. Ich kann dich deswegen einfach nicht ausstehen – ich hasse dich dafür!“
Terano verwendet konsequent das Personalpronomen „ich“. Für die direkte Ansprache nutzt sie meistens „du“ und variiert zu „du elender“ oder ähnlichen, wenn sie wütend ist. Sie spricht mit allen – unabhängig von deren Alter oder Status – in einem lockeren, respektlosen Ton. Ehre oder höfliche Floskeln verwendet sie nie.
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