Kouko Nosa ist eine weibliche Nebenfigur aus High School Fleet, die als Protokollführerin und Schreiberin der Brückenbesatzung im Versorgungs- und Rechnungswesen dient und wegen ihres Spitznamens „Koko-chan“ bekannt ist.
Name: Kouko Nosa
Spitzname: Koko-chan
Geschlecht: weiblich
Funktion: Protokollführerin, Schreiberin
Zugehörigkeit: Brückenpersonal, Abteilung für Versorgung und Rechnungswesen
Herkunft: Stadtbezirk Shinagawa, Tokio
Körpergröße: 155 cm
Blutgruppe: O
Geburtstag: 28. Mai
Sternzeichen: Zwillinge
Oberweite: groß, D-Körbchen
Lieblingsfarbe: Grün
Hobbys und Talente: Lesen, Filme schauen, Fotografieren mit dem Tablet
Lieblingsessen: Tofu, Kuzumochi
Nicht gemochtes Essen: Eintopfgerichte
Stärke in der Schule: Weltgeschichte
Schwäche in der Schule: Kunst
Lieblingszitat: Was man in der Wiege lernt, vergisst man erst im Grab
Synchronsprecherin: Yuko Kurose
Kouko Nosa besitzt eine auffallend breite Palette an Qualifikationen und gilt als äußerst leistungsfähig.
Genannt werden ein mittlerer seemännischer Befähigungsnachweis, die Qualifikation als Datenbankspezialistin, die Prüfung im Bereich grundlegende Informationstechnik, ein Filmzertifikat der Stufe 2 sowie ein Geschichtszertifikat der Stufe 1.
Zusätzlich werden mit ihr die Prüfungen Grundlegende Informationstechnik, Angewandte Informationstechnik und Datenbankspezialistin in Verbindung gebracht.
Gerade die Datenbankqualifikation gilt als besonders anspruchsvoll.
Ihr Erkennungsbild besteht aus einer Matrosenmütze, einer rosa Strickjacke und einer Gürteltasche.
Fast immer trägt sie außerdem ein Tablet bei sich.
Mit diesem Gerät sammelt sie Informationen, dokumentiert Vorgänge und führt das Schiffstagebuch.
Auch Berechnungen und Recherchen erledigt sie darüber routiniert.
Im Alltag wirkt Kouko Nosa höflich, ruhig und sehr ordentlich.
Sie ist im wörtlichen Sinn ein Mädchen für fast alles und übernimmt zuverlässig die unterschiedlichsten Aufgaben.
Gleichzeitig neigt sie stark zur Realitätsflucht.
Ihre auffälligste Eigenheit ist eine ausgeprägte Fantasie, die sich in übertriebenen Selbstinszenierungen und spekulativen Monologen äußert.
Dabei trägt sie Vermutungen und Schlussfolgerungen wie ein Ein-Personen-Theater vor.
Je nach Rolle verändert sie sogar ihre Stimme und macht aus jeder Idee eine kleine Aufführung.
Sie sagt selbst sinngemäß, für sie sei Fiktion wahrer als Sachlichkeit.
Diese Haltung prägt ihren ganzen Charakter und erklärt, warum sie sich oft lieber in erfundene Deutungen als in zwischenmenschliche Nähe flüchtet.
Kouko Nosa besitzt ein außergewöhnlich gutes Gedächtnis.
Sie kann sogar den mehr als hundert Zeichen langen offiziellen Namen der thailändischen Hauptstadt Bangkok fehlerfrei aufsagen.
Zugleich ist sie technisch und organisatorisch hochbegabt.
Ihr Tablet nutzt sie permanent zum Archivieren, Dokumentieren und Auswerten von Informationen.
Trotz ihrer Kompetenz fehlt es ihr deutlich an sozialer Sicherheit.
Sogar im Vergleich zu Mitschülerinnen mit schwacher Kommunikationsfähigkeit wird ihre Eignung in Vorstellungsgesprächen als besonders niedrig beschrieben.
Als Verantwortliche für das Schiffstagebuch hält sie die Ereignisse an Bord fest.
In einer frühen Konzeptidee sollte sie das Geschehen sogar erzählerisch als Kommentatorin begleiten.
In der Original-Video-Animation erhält diese Idee besonderes Gewicht.
Dort nimmt sie beinahe eine Hauptrollenfunktion ein, weil sie die Erlebnisse der Handlung aus ihrer Perspektive mitträgt.
Neben dem offiziellen Logbuch verbreitet sie im internen Bordnetz noch ein inoffizielles „geheimes Bordtagebuch“.
Darin lässt sie ihrer Fantasie freien Lauf und veröffentlicht ihre ausschweifenden Gedankenspiele.
Weil ihre starke Fantasieneigung sie im normalen Alltag isolierte, hatte sie lange kaum jemanden, den sie wirklich Freundin nennen konnte.
Erst mit Wilhelmina Braunschweig Ingenohl Friedeburg fand sie über die gemeinsame Liebe zum Film eine echte seelische Nähe.
Die beiden verstanden sich so gut, dass sie schließlich sogar im Dialekt aus Hiroshima miteinander sprachen.
Diese ungewöhnliche Vertrautheit zeigt, wie wichtig Wilhelmina für Kouko Nosa wurde.
Als Wilhelmina zu ihrer früheren Position zurückkehrte, war Kouko Nosa tief niedergeschlagen.
In dieser Phase sprach Mashiro Munetani sie tröstend im Hiroshima-Dialekt an, den sie unbewusst aufgeschnappt hatte.
Dadurch begann Kouko Nosa, sich stark an Mashiro zu hängen.
Daraus entstand eine eher einseitige beste-Freundinnen-Beziehung.
In einer Geschichte, in der fast die ganze Klasse die Freizeit mit Freunden verbringt, ist Kouko Nosa dagegen allein unterwegs.
Das unterstreicht, wie isoliert sie sich fühlt und wie sehr sie sich vor einem möglichen Zerfall der Klassengemeinschaft fürchtet.
Kouko Nosa hat einen Hang zu exzentrischen Einlagen.
Für einen kurzen Gag bringt sie sogar einmal Simbabwe-Dollar mit.
Ihre Fantasie ist allerdings nicht immer ein Publikumserfolg.
Gerade zu Beginn reagieren andere auf ihre Selbstgespräche und Vorstellungen eher verhalten und finden sie kaum unterhaltsam.
Trotzdem macht genau diese Mischung aus Höflichkeit, Kompetenz, Einsamkeit und überbordender Vorstellungskraft ihren Reiz aus.
Sie ist eine Figur, die zugleich liebenswert, seltsam und sehr unverwechselbar wirkt.
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