Sachi Komine ist eine fiktive Figur aus The Fruit of Grisaia und eine Schülerin der Mihama-Akademie, die als vorbildliche Klassenvertreterin, begabte Allrounderin und auffälliges Mädchen im Dienstmädchenkleid bekannt ist.
Profil
Name: Sachi Komine
Geschlecht: weiblich
Geburtstag: 23. September
Blutgruppe: O
Größe: 151 cm
Maße: 82 (C) / 56 / 83
Schule: Mihama-Akademie
Klasse: 1. Jahrgang
Funktion: Klassenvertreterin, faktische Verwalterin des Wohnheims
Synchronstimme: Mikasa Okamoto in der Erwachsenenfassung, Ai Shimizu in der All-Ages-Fassung.
Bildmotiv in Illustrationen: Apfel in The Fruit of Grisaia, in der Animefassung Erdbeere, in The Labyrinth of Grisaia Tulpe.
Sachi Komine ist ein kleines, höfliches und auf den ersten Blick sehr ordentliches Mädchen, das fast immer in einem Dienstmädchenkleid auftritt.
Innerhalb des Schulgebäudes trägt sie die Schuluniform, außerhalb dagegen durchgehend Dienstmädchenkleidung.
Dazu wurde ihr ursprünglich geraten, doch sie nahm den Vorschlag wörtlich und machte ihn zu ihrem festen Stil.
Sogar zur Uniform trägt sie weiße Strumpfhalter und Strümpfe.
Ihre Dienstmädchenkleider sind maßgefertigte Sonderanfertigungen einer Firma, die auch militärische Ausrüstung liefert.
Es gibt sieben Varianten: Intermediate für den Alltag, Active für Bewegung, Tropical als Sommerausführung, Heavy Zone für kalte Regionen, Assault zur Aufstandsbekämpfung, Medic für medizinische Einsätze und Conservative für Feiern, Trauerfälle und Gedenkzeremonien.
Die Variante Assault ist sogar kugelsicher.
Durch ihr dauerhaftes Auftreten im Dienstmädchenkleid ist sie in der Einkaufsstraße ein bekanntes und beliebtes Gesicht, besonders bei Kindern.
Sachi ist ernsthaft, pflichtbewusst und außergewöhnlich verantwortungsvoll.
Sie wirkt fast immer tadellos höflich, manchmal allerdings so förmlich, dass es schon beinahe herablassend erscheinen kann.
Mit Ausnahme von Makina Irisu, die im gleichen Alter ist, spricht sie fast alle anderen in respektvoller Form an.
Normalerweise verwendet sie die Anrede mit Vorname plus „-san“, bei Michiru Matsushima jedoch auf deren scherzhaften Wunsch hin „Michiru-sama“, während sie Makina schlicht „Maki-chan“ nennt.
Sie ist fleißig bis an die Grenze des Extremem und hat praktisch keine freie Minute am Tag.
Ihr Alltag beginnt mit dem Putzen am frühen Morgen, geht nach dem Unterricht mit Vorbereitung für den nächsten Tag und Kochen weiter und endet nach dem Baden mit der Reinigung des großen Gemeinschaftsbads.
Sachi lehnt Bitten nur ungern ab und erledigt Aufgaben mit erstaunlicher Gründlichkeit.
Deshalb ist sie nicht nur Klassenvertreterin, sondern de facto auch Hausverwalterin des Wohnheims.
Trotz ihrer Zuverlässigkeit hat sie eine deutlich naive Seite.
Witze versteht sie oft nicht als Witze, nimmt Aussagen wörtlich und versucht dann mit aller Kraft, sie in die Realität umzusetzen.
Gerade das führt immer wieder zu chaotischen Situationen.
Wenn sie etwas nicht sofort beherrscht, versucht sie es einfach unzählige Male, und dabei vergisst sie mitunter, dass es auch Grenzen gibt.
Sie ist außerdem stur, zäh und erstaunlich willensstark.
Scheitert sie, reagiert sie sichtbar erschüttert und neigt sogar dazu, übertriebene Bußgesten wie das „Bauchaufschlitzen zur Entschuldigung“ anzukündigen, was ihre Mitschülerinnen regelmäßig in Verlegenheit bringt.
Sachi gilt als mustergültige Elite-Schülerin mit sehr ausgewogenen Talenten.
Ihre durchschnittliche Leistungsfähigkeit über alle Bereiche hinweg wird an der Mihama-Akademie als die höchste beschrieben.
Ihre Noten liegen fast immer bei 100 Punkten oder knapp darunter.
Yumiko Sakaki, selbst eine Spitzenschülerin, meint sogar, Sachi könne sofort an einer staatlichen Universität bestehen.
Auch sportlich ist sie überdurchschnittlich, im Haushalt kompetent und allgemein in fast allem mindestens gut.
Damit verkörpert sie das Bild einer Schülerin, die sowohl in den Geistes- als auch in den praktischen Bereichen glänzt.
Seit ihrem Wechsel an die Mihama-Akademie soll sie im Unterricht keine gestellte Frage mehr falsch beantwortet haben.
Ihre Serie korrekt gelöster Aufgaben hält damit ununterbrochen an.
Sie ist handwerklich sehr geschickt.
Die Haifisch-Tasche, die Michiru Matsushima gern benutzt, wurde von ihr selbst gefertigt.
Außerdem verwaltet sie sogar den Internetserver des Wohnheims.
Deshalb weiß sie unter anderem, dass Yumiko Sakaki anzügliche Webseiten besucht.
Eine ihrer skurrilsten Eigenschaften ist ihr riesiger Spind in der Schule.
Daraus kann sie scheinbar fast alles hervorholen.
Sachi liebt Haie leidenschaftlich.
Seit ihre Eltern ihr in der Kindheit ein Haifisch-Stofftier schenkten, neigt sie dazu, selbst völlig unpassende Themen gedanklich mit Haien zu verknüpfen.
Wegen dieser Angewohnheit wird sie manchmal scherzhaft als jemand mit „Hai-Gehirn“ bezeichnet.
Sie empfiehlt anderen auch gern selbstgemachte Gegenstände mit Haifisch-Motiv.
Wie Makina Irisu ist sie außerdem Fan von Maguroman.
Mit Makina verbindet sie überhaupt eine besonders tiefe Freundschaft.
Sachi kümmert sich häufig um Michiru Matsushima, die im Alltag oft Hilfe braucht.
Wenn Michiru es jedoch zu bunt treibt, kann Sachi überraschend giftig werden und kommentiert deren Verhalten mit trockenem Spott.
Zudem macht sie sich häufig Notizen über Michirus Handlungen und Gerüchte.
Dass gerade Michiru oft zum Opfer von Sachis Missverständnissen wird, ist beinahe schon ein Running Gag.
Zu Yūji Kazami entwickelt sie eine enge Bindung.
Nachdem er ihr einmal den Kopf tätschelt und sie lobt, hängt sie an dieser Geste und sucht öfter seine Nähe, wenn auch weniger offensiv als Makina.
Allerdings beeinflusst Yūji auch ihre Ausdrucksweise.
Dadurch wird sie manchmal etwas derber im Ton, was Amane Suou wiederum dazu bringt, Yūji Vorwürfe zu machen.
Zu Beginn von The Fruit of Grisaia hat Yūji vergessen, dass er und Sachi als Kinder bereits miteinander befreundet waren.
Als Sachi neun Jahre alt war, spielten beide gemeinsam in einem Park.
Kurz vor Sachis zehntem Geburtstag riss der Kontakt jedoch ab.
In Yūjis Erinnerung war sie damals ein lebhaftes, offenes Kind, ganz anders als die zurückhaltende und formelle Sachi der Gegenwart.
Schon kurz nach Yūjis Wechsel an die Mihama-Akademie ahnt Sachi, wer er ist.
Als er ihr über den Kopf streicht, erkennt sie ihn endgültig wieder.
Trotzdem spricht sie ihre gemeinsame Vergangenheit nicht an.
Für sie gilt: Wenn ihr niemand ausdrücklich sagt, dass sie etwas sagen soll, dann behält sie es für sich.
Ein einschneidendes Erlebnis in ihrer Kindheit prägte ihre spätere Persönlichkeit entscheidend.
An ihrem zehnten Geburtstag wurden ihre Eltern vor ihren Augen in einen Verkehrsunfall verwickelt.
Ihr Vater starb sofort.
Ihre Mutter überlebte zwar, blieb jedoch im Krankenhaus in einem Zustand, aus dem sie mit nahezu keiner Hoffnung je wieder zu Bewusstsein kommen würde.
Kurz vor dem Unfall hatte Sachi sich aus Unzufriedenheit gegen ihre Eltern aufgelehnt.
Darum quält sie sich danach mit dem Gedanken, ihr eigensinniges Verhalten habe das Unglück mitverursacht.
Sie leidet unter Flashbacks des Unfalls und unter inneren Bildern, in denen ihre Eltern sie anklagen.
Das führt teils zu Herzrasen und Atemnot.
Als Reaktion versucht sie von da an, unter allen Umständen ein „gutes Kind“ zu sein.
Sie macht sich zur Regel, jedem zu gehorchen und möglichst keine eigenen Wünsche mehr zu äußern.
In Sachis Route von The Fruit of Grisaia erkennt sie, dass ihr blindes Festhalten an der Rolle des „guten Kindes“ ein Irrweg war.
Erst als sie sich den wahren Gefühlen ihrer Eltern und ihrem eigenen Schmerz stellt, kann sie ihr Trauma überwinden.
In Sachis Nachgeschichte aus The Labyrinth of Grisaia wird gezeigt, wie stark sie an eine Ehe mit Yūji denkt.
Getrieben von diesem Wunsch schreitet sie mit einem festen, geheimen Entschluss voran.
Im Rahmen der Befreiungsoperation für Yūji Kazami trägt sie den Codenamen „Scheiß-Maid“.
Diesen Namen gibt sie sich selbst zur Selbstmahnung.
Sachi hält sich streng an Regeln.
Selbst an freien Tagen zieht sie die Schuluniform an, wenn sie zur Schule geht.
Schon bei ihrem Wechsel an die Mihama-Akademie zeigte sie ungewöhnliche Ausdauer.
Sie kam aus der Präfektur Niigata, wo sie zuvor im Haus ihres Onkels gelebt hatte, über die Nationalstraße 17 mit dem Fahrrad bis nach Mishimasaki in der Präfektur Kanagawa.
Obwohl sie die Jüngste ihrer Klasse ist, übernimmt sie Aufgaben, die eigentlich viel älteren Schülerinnen zugetraut würden.
Gerade dieser Gegensatz zwischen jugendlichem Alter, perfekter Höflichkeit, exzentrischer Kleidung und latentem Chaos macht einen großen Teil ihres Reizes aus.
💬 Community-Diskussion
Sprich über diesen Anime mit Menschen, denen er wirklich am Herzen liegt.