Tetsu Shiratori ist ein vielseitig talentierter japanischer Schauspieler, Synchronsprecher und Filmregisseur, der vor allem für seine Arbeiten im Bereich Anime, Film und TV bekannt ist. Geboren 1972 in Asakusa, Tokio, ist er unter Fans für Hauptrollen wie Isami Yuu in "Brain Powered" oder Lloyd Asplund in "Code Geass" beliebt. Neben seiner Arbeit als Sprecher hat er auch als Regisseur und Schauspieler zahlreiche Filme und Dokumentationen ins Leben gerufen. Seine Werke sind durch einen kreativen, oft spirituellen Ansatz geprägt und haben internationale Anerkennung erhalten.
Tetsu Shiratori stammt aus Asakusa in Tokio und ist ein echter Edokko – seine Familie lebt bereits seit drei Generationen dort.
Schon als Kind war er fasziniert vom Filmemachen. Nach dem inspirierenden Erlebnis des Films "Star Wars" in der Grundschule beschloss er, selbst in die Welt des Films einzutauchen.
Ab der vierten Klasse sparte er Taschengeld für 8mm-Kameras und drehte erste eigene Streifen.
Er besuchte die Meiji Gakuin Oberschule und arbeitete sich später durch die Meiji Gakuin Universität zum Abschluss im Bereich Internationale Studien.
Sein Debüt als Schauspieler feierte Shiratori 1993 mit der Serie "Jitto Hansui Jikencho". Schon bald wurde er Mitglied der Literaturgruppe Bungakuza, stieg 1998 zum offiziellen Ensemblemitglied auf, bevor er 2006 zur renommierten Osawa-Agentur wechselte.
Als Synchronsprecher erlangte er 1998 mit der Hauptrolle als Isami Yuu in "Brain Powered" große Bekanntheit.
Er bereicherte das Medium Anime mit vielseitigen Charakteren, etwa als Koji Aiba in "Infinite Ryvius", Lloyd Asplund in "Code Geass" oder Gluttony in "Fullmetal Alchemist: Brotherhood".
Dank seiner wandelbaren Stimme wurde er oft für jugendliche Hauptfiguren, aber auch Schurken oder exzentrische Typen engagiert.
Parallel verfolgte er weiterhin eine Karriere als Schauspieler in TV-Serien und auf der Bühne. Aufwendig produzierte Bühnenstücke wie "Hamlet" führten ihn ins Rampenlicht japanischer Theaterliebhaber.
Als Filmregisseur machte er sich einen Namen mit Dokus wie "Soul Education" und "Prayer – Dialog mit Something Great", wobei letztere mehrfach auf internationalen Festivals ausgezeichnet wurde. Seine Produktionen setzen oft gesellschaftlich relevante oder spirituelle Themen in den Fokus.
Shiratoris Regiearbeiten, besonders "Prayer – Dialog mit Something Great", wurden weltweit anerkannt und u. a. beim Manhattan International Film Festival in New York ausgezeichnet.
Auch in Fachkreisen findet seine Arbeit als Regisseur und Produzent hohe Wertschätzung.
Tetsu Shiratori gilt als schüchterner, introvertierter Mensch, der Herausforderungen liebt – zum Beispiel lernte er extra Theater, um seine Unsicherheit zu überwinden.
Sein Vater arbeitete in der Metallverarbeitung und führte eine Firma als YKK-Vertragshändler.
Seine Lieblingshobbys sind Modellbau und Zauberei. Während seiner Arbeit an "Brain Powered" bastelte er zum Beispiel aktiv an Modellen der Serien-Roboter mit.
Er spricht fließend Englisch und hat ein Faible für Magie.
Auch als engagierter Förderer des umweltbewussten Lebens setzt er mit Dokumentationen und Vorträgen Akzente.
Seine Filme beschäftigen sich oft mit wichtigen gesellschaftlichen Themen wie Bildung, Gesundheit und Nachhaltigkeit.
Tetsu Shiratori ist regelmäßig in Werbespots zu sehen und leiht auch westlichen Filmen, Serien und Zeichentrickproduktionen seine Stimme.
Er engagiert sich mit Leidenschaft für kulturelle Projekte und teilt seine Erfahrungen auf offiziellen Websites und Blogs.
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