Death Note: Relight

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Death Note: Relight
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Episoden: 2
Vertriebskanal: Spezial
Veröffentlichungsdatum: 31. August 2007
Werkkategorien: Anime
Studios: MADHOUSE
Format: Spezial
Englischer Name: Death Note: Relight
Japanischer Name: DEATH NOTE リライト
Chinesischer Name: 死亡笔记特别篇 幻觉之神
Koreanischer Name: DEATH NOTE 리라이트
Romanisierter Name: DEATH NOTE Rewrite

Charaktere (49)

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L Lawliet
L Lawliet
Geschlecht: MännlichGröße: 179cm
Geburtstag: 31. Oktober
Synchronsprecher: Kappei Yamaguchi
Misa Amane
Misa Amane
Geschlecht: WeiblichAlter: 18
Geburtstag: 25. Dezember 1984
Synchronsprecher: Aya Hirano
Light Yagami
Light Yagami
Geschlecht: MännlichAlter: 18-23
Geburtstag: 28. Februar
Synchronsprecher: Mamoru Miyano
Ryuk
Ryuk
Geschlecht: Männlich
Synchronsprecher: Shidou Nakamura、Jun Fukushima
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Anime-Serie

Death Note
Death Note
Veröffentlichungsdatum: 4. Oktober 2006
Veröffentlichungsdatum: [[[anime.release_date]]]

Produktionsmitarbeiter (16)

Alle ansehen
Tsugumi Ooba
Tsugumi Ooba
Originalgeschichte
Tetsurou Araki
Tetsurou Araki
Regisseur
Takeshi Obata
Takeshi Obata
Original-Charakterdesign
Toshiki Inoue
Toshiki Inoue
Serienkomposition
Alle Mitarbeiter Anzeigen

Community-Erstellung

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Death Note ist ein japanischer Thriller-Manga von Tsugumi Ōba (Story) und Takeshi Obata (Zeichnungen), der von 2003 bis 2006 im Magazin Weekly Shōnen Jump erschien und zahlreiche Adaptionen in Film, Anime, Drama, Musical, Games und Real‑Events hervorgebracht hat.

Im Mittelpunkt steht ein übernatürliches Notizbuch, das jeden Menschen tötet, dessen Name darin bei Kenntnis des Gesichts eingetragen wird, und der moralisch wie intellektuell gnadenlose Machtkampf darum.

Death Note wird meist als Psycho‑Suspense, Mystery‑Thriller und Kriminal‑Drama eingeordnet.

Die Serie umfasst 108 Kapitel, in 12 regulären Bänden plus einem Kurzgeschichtenband gesammelt, sowie eine spätere Kurzgeschichtensammlung.

Weltweit wurden über 30 Millionen Bände verkauft, und das Franchise gilt als eines der einflussreichsten Mainstream‑Werke der 2000er‑Jahre.

Die Geschichte wurde in viele Sprachen lizenziert und in Europa, Amerika und Asien breit vermarktet.

Die Erzählung ist zweigeteilt: ein erster Teil über den Zweikampf Light Yagami versus L Lawliet.

Und ein zweiter Teil, in dem die Nachfolger Near und Mello die Jagd auf Light wieder aufnehmen.

Neben dem Manga existieren ein TV‑Anime, mehrere Realfilme (japanisch und eine US‑Netflix‑Version), eine TV‑Realserie, Romane, Games, ein großes Musical und diverse Merchandising‑Reihen.

Die komplexen Regeln des Notizbuchs und der extrem intelligente Schlagabtausch zwischen den Figuren sind zentrale Reize des Werks.

Erster Teil

Light Yagami ist ein in jeder Hinsicht perfekter Oberschüler und Sohn eines ranghohen Polizeibeamten, Souichirou Yagami.

Eines Tages findet er auf dem Schulhof ein schwarzes Notizbuch mit der Aufschrift „Death Note“.

Das Death Note gehört dem Todesgott Ryuk, der es aus Langeweile in die Menschenwelt fallen ließ.

Light testet die Regeln: Schreibt man den Namen eines Menschen hinein und kennt sein Gesicht, stirbt die Person – standardmäßig an Herzversagen, außer man legt eine andere Todesursache fest.

Light entwickelt sofort eine radikalistische Vision: Er will alle „Verbrecher“ der Welt töten und so eine „neue, ideale Welt“ erschaffen, in der er selbst als „Gott der neuen Welt“ herrscht.

Die Medien taufen den unbekannten Täter, der weltweit Kriminelle dahinrafft, „Kira“ (von „Killer“).

Die globale Kriminalität sinkt, und ein Teil der Öffentlichkeit verehrt Kira wie eine göttliche Instanz.

Doch Regierungen und internationale Polizeibehörden sehen in ihm nichts anderes als einen Massenmörder.

Interpol ruft den legendären, ansonsten unsichtbaren Detektiv L Lawliet auf den Plan, der über alle nationalen Polizeikräfte hinweg ermitteln darf.

L schätzt Kira als extrem intelligenten Schüler mit Zugang zu polizeilichen Informationen ein und lokalisiert ihn raffiniert in der Region Kantō in Japan.

Über einen TV‑Trick provoziert L Light und beweist, dass Kira nicht global allmächtig, sondern lokal gebunden ist.

FBI‑Agent Raye Penber und weitere Undercover‑Ermittler werden nach Japan geschickt – Light kontert und bringt Penber und alle beobachtenden Agenten mit einem komplizierten Death‑Note‑Plan um.

L bildet in Japan eine kleine Sondereinheit mit besonders vertrauenswürdigen Ermittlern um Souichirou Yagami.

Um Light zu beobachten, tritt L unter dem Tarnnamen „Ryūzaki“ persönlich in Erscheinung – zum ersten Mal zeigt er der Welt sein wahres, exzentrisches Gesicht.

Light und L begegnen sich an der Universität und beginnen ein Katz‑und‑Maus‑Spiel aus Freundschaft, Misstrauen und psychologischer Kriegführung.

L lädt Light als „Berater“ in das Kira‑Ermittlungsteam ein, um ihn gleichzeitig zu überwachen und zu testen.

Dann taucht ein „zweiter Kira“ auf, der andere Fähigkeiten besitzt: Er kann Menschen allein durch Blickkontakt töten.

Das ist nur möglich, wenn ein Mensch mit einem Todesgott den „Augen‑Deal“ eingeht: Er gibt die Hälfte seines Restlebens her und erhält die sogenannten Augen der Todesgötter.

Der zweite Kira ist Misa Amane, ein berühmtes Model, das durch Kiras frühere Taten den Mörder ihrer Eltern verloren hat und Light fanatisch verehrt.

Sie besitzt ein weiteres Death Note, das einst einem Todesgott gehörte, der sich aus Liebe zu ihr opferte, sowie die Augen eines Todesgottes, vermittelt durch die Todesgöttin Rem.

Misa sucht Light und bietet ihm bedingungslose Kooperation im Austausch gegen seine Zuneigung.

Für Light ist sie gleichzeitig wertvolle Verbündete und gefährliche Schwachstelle, denn Rem liebt Misa und würde sie um jeden Preis schützen.

L erkennt Misa als verdächtig und lässt sie isoliert verhören.

Um sich selbst zu entlasten, setzt Light einen hochkomplexen Plan in Gang: Er verzichtet vorübergehend auf sein Death‑Note‑Eigentum und verliert dadurch alle Erinnerungen daran.

Parallel sorgt Light dafür, dass ein dritter Kira entsteht: Das Notizbuch gelangt an Kyousuke Higuchi, einen machtgierigen Manager des Großkonzerns Yotsuba Group.

Dieser benutzt das Buch, um wirtschaftliche Konkurrenten und interne Hindernisse zu beseitigen und so die Firma zu stärken.

L und sein Team – mit Light nun scheinbar ehrlich an ihrer Seite – enttarnen Higuchi als dritten Kira.

In dem Moment, in dem Light das Death Note erneut berührt, kehren seine Erinnerungen zurück, und er übernimmt wieder die Rolle des wahren Kira.

Mit den Regeln des Death Notes und Rems Gefühlen für Misa im Hinterkopf arrangiert Light Ls Tod so, dass Rem gezwungen ist, gegen das oberste Gesetz der Todesgötter zu verstoßen und L zu töten, um Misa zu retten.

Rem zerstört damit ihr eigenes Dasein; Light erbt Misas Notizbuch und hat seinen größten Gegner ausgeschaltet.

Nach Ls Tod übernimmt Light offiziell dessen Codename und Position.

Vor der Welt ist er nun der neue L, während er im Geheimen Kira bleibt und die Ermittlungen gegen sich selbst leitet.

Zweiter Teil

Fünf Jahre später hat Light als neuer L und als Kira eine Welt geschaffen, in der viele Staaten sich offen oder verdeckt hinter Kira stellen.

Kiras „Gerechtigkeit“ gilt für Millionen als legitime Ordnungsmacht, und seine Anhänger sind zahlreicher denn je.

Im englischen Waisenhaus „Wammy’s House“, das einst Ls Mentor Watari gegründet hat, wurden schon zu Lebzeiten Ls mögliche Nachfolger ausgebildet.

Nach Ls Tod treten zwei davon in Aktion: Near und Mello.

Near baut in den USA die geheime Organisation SPK (Secret Provision for KIRA) auf, eine eigenständig arbeitende Anti‑Kira‑Spezialeinheit.

Mello hingegen schließt sich der Mafia an und nutzt skrupellose Methoden, um Kira vor Near zu fassen und Near zugleich auszustechen.

Ein Mafianetzwerk entführt zunächst Japans Polizeipräsidenten und später Sayu Yagami, Lights Schwester, um ein Death Note zu erpressen.

Light muss sich zwischen Familienloyalität, Geheimhaltung der Notizbücher und seinem Image als L entscheiden.

Die Übergabe eskaliert, zahlreiche SPK‑Mitglieder sterben durch das Death Note, und Near erkennt, dass der zweite L etwas verbirgt.

Die Machtbalance verschiebt sich: SPK schrumpft drastisch, arbeitet bald im Untergrund weiter, während Kiras Einfluss politisch wächst.

Light sucht nach einem besonders „gerechten“ Stellvertreter und findet ihn in Teru Mikami, einem fanatisch pflichtbewussten Staatsanwalt.

Mikami verehrt Kira als unfehlbare Gottheit und wird Lights ausführende Hand – der sogenannte „X‑Kira“.

Misa fungiert inzwischen als prominente Schauspielerin und öffentliche Kira‑Anhängerin.

Parallel bringt Light seine frühere Kommilitonin Kiyomi Takada als offizielle Sprecherin Kiras in Stellung, jetzt als seriöse Nachrichtenmoderatorin eines öffentlichen Senders.

Near und Mello arbeiten trotz Rivalität faktisch auf dasselbe Ziel hin: Kiras Enttarnung.

Mellos riskante Aktionen bringen entscheidende Informationen hervor, während Near systematisch die Regeln des Death Notes und die Glaubwürdigkeit von L (also Light) infrage stellt.

Schließlich lockt Near Light und alle Schlüsselpersonen zu einem letzten Showdown in einem Lagerhaus.

Near behauptet, er habe Mikamis Notizbuch unbemerkt durch eine Attrappe ersetzt und damit Kiras Plan neutralisiert.

Light ist überzeugt, alles abgesichert zu haben: In dem Moment, in dem Mikami seinen Namen schreibt, will er Near und alle Gegner sterben sehen.

Doch Mikamis Eintrag zeigt keine Wirkung, und die Falltür klappt im übertragenen Sinn unter Light auf.

Near gewinnt, weil er erkannt hat, wer X‑Kira ist, und weil er die eigentlichen Einträge verifizieren und manipulieren ließ.

Light bricht psychisch ein, versucht zu fliehen und Kira ein letztes Mal zu rechtfertigen, scheitert aber an den Kugeln der Polizei und seinem eigenen verletzten Körper.

Ryuk, der die ganze Zeit nur Unterhaltung gesucht hat, hält sein ursprüngliches Versprechen.

Er schreibt Lights Namen selbst in sein Death Note – und beendet damit die Geschichte seines interessantesten Menschen.

Besondere Kurzgeschichten

Nach Abschluss der Hauptserie erschienen mehrere Specials, die die Welt von Death Note weiterspinnen.

Sie vertiefen vor allem die Auswirkungen des Notizbuchs auf Gesellschaft und Moral jenseits von Lights Geschichte.

Eine frühere One‑Shot‑Version zeigt den Schüler Taro Kagami, der das Death Note als „Tagebuch“ nutzt und seine Peiniger unabsichtlich tötet.

Dort existiert noch das „Death Eraser“, ein Radiergummi, mit dem sich Einträge löschen und Tote zurückholen lassen – ein Konzept, das im späteren Kanon verworfen wurde.

Ein Special von 2008 führt den sogenannten „C‑Kira“ ein, der schwerkranke, lebensmüde Senioren tötet und so Renten‑ und Überalterungsprobleme „löst“.

Near lehnt diese billige, zynische Version von Kira ab, konfrontiert ihn öffentlich – und C‑Kira bringt sich selbst um.

2020 folgte eine Kurzgeschichte um den hochintelligenten Schüler Minoru Tanaka.

Er verkauft das Death Note in einer globalen Online‑Auktion an die US‑Regierung, lässt das Geld gleichmäßig an Millionen Bürger Japans auszahlen und löst eine beispiellose „Kira‑Blase“ aus.

Daraufhin erlässt der König der Todesgötter eine neue Regel: Jeder Mensch, der ein Death Note kauft oder verkauft, stirbt beim Erhalt von Geld oder Buch.

Der US‑Präsident verweigert aus Selbsterhaltung die Übernahme des Notizbuchs, doch Minoru stirbt unwissend durch die neue Regel, als er das Geld anrührt.

Light Yagami

Light Yagami ist der Protagonist und zugleich Hauptantagonist der Serie.

Er beginnt als perfekter Musterschüler mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn und wird durch das Death Note Schritt für Schritt zum narzisstischen Gottesrichter.

Sein Intellekt ist herausragend, er plant mehrere Züge im Voraus und nutzt Menschen wie Schachfiguren.

Gleichzeitig offenbart er eine erschreckende Gleichgültigkeit gegenüber Individualleben, sobald sie seiner Vision im Weg stehen.

Lights größte Stärke ist seine Fähigkeit, rationale Pläne mit emotionaler Manipulation zu verbinden.

Seine größte Schwäche ist sein grenzenloser Stolz, der ihn L und Near unterschätzen lässt.

L Lawliet

L Lawliet ist der berühmteste Detektiv der Welt, der Hunderte ungelöster Fälle aufgeklärt hat.

Er tritt barfuß, mit krummer Haltung, Augenringen und ständigem Süßigkeitenkonsum auf – ein exzentrisches Genie.

Er misstraut grundsätzlich jedem, inklusive der Polizei und sich selbst, und scheut keine rechtlichen Grauzonen bei der Verbrecherjagd.

L sieht in Light den ersten Gegner, der ihm intellektuell ebenbürtig ist – was bei ihm eine fast freundschaftliche Faszination auslöst.

Die Beziehung zwischen Light und L ist eines der emotionalen Zentren der Serie.

Sie schwankt zwischen respektvoller Partnerschaft und tödlichem Duell, was die Spannung enorm erhöht.

Misa Amane

Misa Amane ist ein populäres Model, später Schauspielerin, die als „zweiter Kira“ auftritt.

Sie bewundert Kira, weil dieser den Mörder ihrer Eltern tötete, und entwickelt eine völlige Fixierung auf Light.

Durch den Deal mit dem Todesgott erhält sie die Augen der Todesgötter und damit einen gewaltigen Vorteil beim Töten.

Emotional wirkt sie oft naiv und impulsiv, aber sie ist strategisch nicht völlig unbegabt und in ihrer Loyalität zu Light erschreckend konsequent.

Gerade ihr romantischer Idealismus macht sie zur tragischen Figur.

Sie gibt buchstäblich einen Großteil ihres Lebens auf, um einem Mann zu dienen, für den sie austauschbares Werkzeug ist.

Near

Near ist ein sehr junger, hochbegabter Nachfolger Ls, der in Wammy’s House aufwuchs.

Er leitet die SPK und tritt äußerlich apathisch und kindlich auf, während er innerlich eiskalt kalkuliert.

Near analysiert lieber Systeme als Personen und baut Modelle und Puzzles, um Situationen zu verstehen.

Er respektiert L, folgt ihm aber nicht blind und ist bereit, dessen Entscheidungen kritisch zu übertreffen.

Aus Lights Sicht ist Near ein ungebetener Erbe von Ls Werk.

Doch letztlich ist es Near, der Light intellektuell überragt und seine Maskerade zerstört.

Mello

Mello, ein weiterer Wammy‑Zögling, ist impulsiv, stolz und handelt riskant.

Im Gegensatz zu Near akzeptiert er nicht, „Nummer zwei“ zu sein, und sucht die Konfrontation mit Kira auf eigene Faust.

Er nutzt die Mafia, Geiselnahmen und Gewalt als Werkzeuge, um Informationen zu erlangen.

Seine Methoden sind moralisch fragwürdig, aber oft entscheidend für Nears spätere Schlussfolgerungen.

Mello steht für die Seite der „unreinen“ Gerechtigkeit, die bereit ist, sich die Hände schmutzig zu machen.

Er bezahlt seinen Einsatz teuer und wird zu einem stillen Schlüsselfaktor für Kiras Fall.

Teru Mikami

Teru Mikami ist streng moralischer Staatsanwalt mit übersteigertem Ordnungssinn.

Schon als Kind teilte er Menschen in „würdig“ und „unwürdig“ ein.

Als er Kiras Existenz erfährt, sieht er in ihm die Verkörperung absoluter Gerechtigkeit.

Light nutzt Mikamis blinden Glauben und macht ihn zu Kiras ausführendem Arm.

Mikami führt das Death Note pedantisch und rituell, mit täglicher „Säuberungsroutine“.

Sein fanatischer Eifer beschleunigt letztlich Lights Untergang, weil seine Vorhersagbarkeit ihn für Near manipulierbar macht.

Kiyomi Takada

Kiyomi Takada war Lights Kommilitonin und frühere Freundin an der Universität.

Im zweiten Teil der Geschichte arbeitet sie als seriöse Nachrichtensprecherin eines großen öffentlich‑rechtlichen Senders.

Sie ist selbst überzeugte Kira‑Anhängerin, was sie für Light ideal macht.

Als „Stimme Kiras“ soll sie Kiras Ideologie global verbreiten und Mikami koordinieren.

Takada ist rationaler und kühler als Misa und versteht Lights Weltbild besser.

Gerade deshalb wird sie in Lights Plänen zugleich zentrale Stütze und letztlich entbehrliches Opfer.

Souichirou Yagami

Souichirou Yagami ist Lights Vater und Leiter der Kira‑Sondereinheit in der Polizei.

Er verkörpert klassische, aufrichtige Polizeimoral und glaubt lange unerschütterlich an die Unschuld seines Sohnes.

Als Ermittler ist er mutig und bereit, sein Leben zu riskieren – sogar um selbst einen Augen‑Deal zu schließen, um Kira zu stellen.

Tragisch ist, dass er trotz aller Opfer nie erkennt, dass sein eigener Sohn Kira ist, und mit dieser Illusion stirbt.

Weitere wichtige Figuren

Touta Matsuda ist der idealistische, manchmal tollpatschige junge Ermittler im Kira‑Team, der für humorvolle, aber auch schmerzhafte Momente sorgt.

Shuuichi Aizawa und Kanzou Mogi stellen die kritische, vorsichtige Seite der Polizei dar und zweifeln häufiger an Ls Methoden und später an Light.

Watari, Ls rechte Hand, kümmert sich um Logistik, Finanzen und Kommunikation und ist Bindeglied zwischen L und der realen Welt.

Raye Penber und Naomi Misora sind FBI‑Profis, deren Schicksale Lights moralische Verrohung verdeutlichen.

Die Yotsuba‑Manager um Reiji Namikawa zeigen, wie schnell wirtschaftliche Eliten bereit sind, ein Todeswerkzeug für Profit zu missbrauchen.

Hitoshi Demegawa verkörpert den sensationsgeilen Medienmann, der Kira‑Hype gnadenlos ausnutzt.

Das Death Note

Das Death Note ist ein unscheinbares, schwarzes Notizbuch im Format eines College‑Blocks.

Wer den Namen eines Menschen hineinschreibt und dessen Gesicht kennt, tötet die Person – die Standard‑Todesursache ist Herzstillstand.

Innerhalb von 40 Sekunden nach dem Namen kann man eine Todesursache festlegen.

Danach bleiben weitere 6 Minuten und 40 Sekunden, um Details zu notieren, wie sich der Tod ereignen soll.

Die Regeln sind streng: Die gewünschte Handlung muss physisch und psychologisch plausibel sein.

Unmögliche oder widersprüchliche Anweisungen führen dazu, dass am Ende doch der Standardtod eintritt.

Das Notizbuch benötigt sowohl den richtigen Namen als auch das richtige Gesicht.

Dadurch werden gleichnamige Personen geschützt, und man kann keine vagen oder symbolischen Bezeichnungen benutzen.

Es ist unmöglich, einen einmal eingetragenen Tod zu „löschen“.

Man kann Zeit und Umstände innerhalb eines begrenzten Fensters ändern, aber die Tatsache des Sterbens bleibt in Stein gemeißelt.

Das Death Note produziert unendlich viele Seiten.

Auch einzelne herausgerissene Blätter oder Schnipsel besitzen volle Wirkung, solange darauf lesbar geschrieben wird.

In der Kanon‑Version gibt es keinen Radiergummi, der Tote zurückbringen kann.

Die „Death Eraser“‑Idee existierte nur im frühen One‑Shot und wurde später verworfen.

Todesgötter (Shinigami)

Todesgötter wohnen in einer trostlosen Parallelwelt und verlängern ihre Existenz, indem sie Menschen mit ihrem Death Note töten.

Sie stehlen den Restlebensvorrat ihrer Opfer und addieren ihn zu ihrer eigenen Lebenszeit.

Sie können das Notizbuch in die Menschenwelt bringen oder verlieren.

Wenn Menschen es benutzen, verlängert das nicht deren Leben, aber der Todesgott kann weiterhin Lebenszeit ernten.

Todesgötter sehen für Menschen horrormäßig aus – knochig, verzerrt, oft monströs.

Normalerweise können Menschen sie weder sehen noch hören, außer sie haben das Death Note berührt.

Es ist ihnen strikt verboten, einen Menschen aktiv zu retten, indem sie dessen Tod verhindern.

Tut ein Todesgott es aus Liebe oder Mitleid, löst er sich selbst auf; sein Notizbuch bleibt zurück.

Ryuk ist der Todesgott, der Lights Notizbuch fallen lässt, weil ihm langweilig ist.

Rem ist die Todesgöttin, die Misa beschützt und schließlich ihr eigenes Dasein opfert, um L zu töten.

Augen eines Todesgottes

Die „Augen eines Todesgottes“ erlauben es, beim Blick in ein menschliches Gesicht dessen Namen und Lebensdauer zu erkennen.

Nur Todesgötter besitzen diese Fähigkeit von Natur aus.

Ein Mensch mit Death‑Note‑Eigentum kann mit seinem Todesgott einen Deal eingehen.

Dafür bekommt er die Augen, verliert aber unwiderruflich die Hälfte seiner verbleibenden Lebenszeit.

Die Augen zeigen nie die eigene Lebensdauer des Besitzers.

Auch andere Death‑Note‑Nutzer sind nur mit Namen, nicht mit Lebenszeit erkennbar – das kann man nutzen, um Besitzverhältnisse zu testen.

Die Sichtweite wird übernatürlich hoch, ungefähr einem Sehvermögen von 3,6 oder mehr entsprechend.

Auch Fotos und Videos funktionieren, solange das Gesicht ausreichend klar erkennbar ist.

Wenn der Besitzer das Eigentum am Death Note verliert, gehen die Augen und alle Erinnerungen an das Death Note verloren.

Die bereits geopferte Lebenszeit kehrt jedoch nicht zurück.

„Kira“

„Kira“ ist die von Medien und Internet geprägte Bezeichnung für den anonymen Täter, der mit einem unsichtbaren Mittel weltweit tötet.

Sie leitet sich vom englischen „Killer“ ab.

Zunächst bezeichnet Kira ausschließlich Light Yagami.

Später entstehen „zweiter Kira“, „X‑Kira“, „C‑Kira“ und andere Varianten für unterschiedliche Benutzer und Nachahmer.

Kira ist mehr als nur ein Personenname, er wird zum politischen und religiösen Symbol.

Staaten, Organisationen und Massenbewegungen berufen sich auf Kira, um ihre eigene Gewalt zu rechtfertigen.

L

„L“ ist der Codename für den genialen Detektiv, der die Kira‑Ermittlungen leitet.

Er hat Zugriff auf internationale Polizeidaten, arbeitet völlig anonym und nutzt einen stilisierten L‑Buchstaben als Logo.

L ist bereit, zur Ergreifung eines Täters Überwachung, Entführung und andere grenzwertige Methoden einzusetzen.

Das sorgt für Misstrauen bei konventionellen Polizisten, ändert aber nichts an der Anerkennung seiner Erfolge.

Nach seinem Tod übernimmt Light den Namen und die Rolle von L.

Später tritt Near inoffiziell als „dritter L“ auf, indem er Kiras Fall zu Ende führt.

Medien und Organisationen

Der Fernsehsender „Sakura TV“ ist ein sensationsgieriger Privatsender, der Kira‑Shows und hitzige Diskussionsformate produziert.

Er wird mehrfach direkt von Kira benutzt, um Botschaften zu verbreiten.

Ein öffentlich‑rechtlicher Sender (im Anime „NHN“ genannt) wird später zum offiziellen Sprachrohr Kiras, als Teru Mikami dort Kiyomi Takada einschleust.

Mediale Aufmerksamkeit wirkt in Death Note wie ein Verstärker für Kiras Macht.

Die Yotsuba Group ist ein multinationaler Konzern, dessen Manager das Death Note nutzen, um wirtschaftliche Gegner auszuschalten.

Ihre geheimen „Todeskonferenzen“ zeigen, wie organisierte Kriminalität und Unternehmensinteressen verschmelzen können.

Die SPK (Secret Provision for KIRA) ist eine US‑Spezialeinheit unter Nears Führung, die unabhängig von der japanischen Polizei agiert.

Sie arbeitet streng geheim, verliert viele Mitglieder durch Kira, bleibt aber Nears zentrale Operationsbasis.

Wammy’s House ist ein englisches Waisenhaus, das hochbegabte Waisen fördert, um Ls Erben auszubilden.

Daraus gingen neben Near und Mello auch Matt und andere Talente hervor.

Grundregeln

Wer den Namen einer Person in das Death Note schreibt und dabei ihr Gesicht vor Augen hat, tötet diese Person.

Schreibt man keine Todesursache, tritt der Tod nach 40 Sekunden durch Herzstillstand ein.

Innerhalb von 40 Sekunden nach dem Namen kann man eine Todesart bestimmen.

Daran schließen sich 6 Minuten und 40 Sekunden an, um das genaue Szenario des Todes zu formulieren.

Die Anweisungen müssen physisch und psychologisch plausibel sein.

Ist eine order unmöglich, verfallen die Details, und die Person stirbt doch an Herzversagen.

Der Name muss der „wahren“ Identität entsprechen, also derjenigen Bezeichnung, die zum Töten relevant ist.

Decknamen, Künstlernamen oder Spitznamen haben keine Wirkung.

Das Notizbuch unterscheidet bei gleichnamigen Personen anhand des vorgestellten Gesichts.

Man kann also eine bestimmte Person präzise auswählen.

Eigentum und Erinnerung

Wer das Death Note besitzt, kann den dazugehörigen Todesgott sehen und mit ihm sprechen.

Wer das Notizbuch berührt, ohne Eigentümer zu sein, kann den Todesgott ebenfalls sehen.

Wenn ein Eigentümer freiwillig auf sein Eigentum verzichtet, verliert er alle Erinnerungen an das Death Note und seine Taten.

Die äußeren Ereignisse bleiben als Erinnerung, werden aber im Kopf auf andere Ursachen zurückgeführt.

Berührt er später erneut ein Notizbuch, das er bereits benutzt hatte, kehren alle Erinnerungen schlagartig zurück.

Dieses Spiel mit Eigentum und Erinnerung ist ein Kernstück von Lights komplexesten Plänen.

Es ist möglich, mehrere Death Notes zu besitzen.

Verzichtet man nur auf eines davon, bleiben die Erinnerungen aktiv, solange man mindestens ein weiteres besitzt.

Ein Mensch kann bis zu sechs Mal Eigentum verlieren und zurückerlangen und jedes Mal seine Erinnerungen wiederbekommen.

Beim siebten Eigentumserwerb bleiben alte Erinnerungen gelöscht, und er beginnt „neu“.

Wenn ein Eigentümer stirbt, geht das Eigentum auf denjenigen über, der das Buch physisch in Händen hält.

Ist niemand in Kontakt, fällt es formal an die Welt der Todesgötter zurück.

Spezielle Regeln und Fälschungen

In der Geschichte tauchen auch manipulierte Regeln auf, die Light durch Ryuk im Death Note schreiben lässt.

Sie sollen die Ermittler in die Irre führen.

Dazu gehören etwa angebliche Zwangsbedingungen, dass der Nutzer alle 13 Tage schreiben müsse, sonst sterbe er selbst.

Oder dass das Zerstören des Notizbuches alle bisherigen Berührer töte.

Diese Regeln sind falsch, werden aber von Ls Nachfolgern zunächst für bare Münze genommen und später durch Tests widerlegt.

Near und seine Leute nutzen Logik und Experiment, um echte von falschen Regeln zu trennen.

Im Kurzgeschichten‑Special von 2020 kommt eine neue, reale Regel hinzu:

Jeder, der ein Death Note verkauft oder kauft, stirbt, sobald Geld oder Buch ihn tatsächlich erreichen.

Death Note stellt radikale Fragen nach Gerechtigkeit, Macht und Verantwortlichkeit.

Was passiert, wenn ein einzelner hochintelligenter Mensch nahezu absolute Tötungsmacht erhält?

Light Yagamis „Gerechtigkeit“ ist selektiv, willkürlich und von persönlichem Hochmut geprägt.

Die Serie zeigt, wie leicht moralische Argumente zur Rechtfertigung von Terror werden können, wenn man selbst Richter und Henker in Personalunion ist.

L, Near und Mello repräsentieren verschiedene Antworten auf Kira.

L setzt auf extreme, aber rational begründete Gegenmaßnahmen, Near auf distanzierte Systemanalyse, Mello auf riskante, schmutzige Methoden.

Die Welt in Death Note reagiert auf Kira nicht nur mit Ablehnung, sondern mit Begeisterung, Angst und Opportunismus.

Staaten, Medien und Einzelpersonen nutzen Kira, um eigene Interessen zu verfolgen oder Verantwortung abzugeben.

Gerade Jugendliche haben sich häufig mit Lights Frustration über „ungerechte“ Weltverhältnisse identifiziert.

Zugleich betont das Werk immer wieder, wie zerstörerisch es ist, wenn man Menschen nur noch als Zahlen in einem moralischen Kalkül betrachtet.

Die Serie wurde immer wieder mit Begriffen wie „Sekai‑Erzählung“ oder „Battle Royale‑Logik“ beschrieben.

Sie verbindet eine weltumspannende Bedrohung mit einem sehr persönlichen, psychologischen Duell.

In mehreren Ländern löste Death Note Debatten über jugendliche Gewaltfantasien und Moral aus.

In China wurden mangels Altersfreigaben zeitweise Death‑Note‑Hefte und Fan‑Goods an Schulen beschlagnahmt.

In Belgien tauchte bei einem realen Mordfall ein Zettel mit der Aufschrift „Ich bin Kira“ auf.

Die Täter wurden später als Death‑Note‑Fans identifiziert, was Medien und Politik alarmierte.

In Russland forderten Elternverbände zwischenzeitlich ein Verbot, da die Serie angeblich Neugier am Tod schüre.

Gerichte untersagten teils das Streaming der Anime‑Version, während Fans mit Petitionen für die Reihe eintraten.

Solche Fälle zeigen, wie stark fiktive Stoffe sich mit realen Ängsten und Konflikten verschränken können.

Death Note selbst propagiert keine klare Lösung, sondern konfrontiert Leserinnen und Leser mit den Konsequenzen absoluter Macht.

Anime

Der TV‑Anime adaptierte die komplette Hauptgeschichte in 37 Folgen.

Er vertieft manche Szenen, verschiebt Tempo und setzt mit Musik und Bildsprache stark auf Thriller‑Atmosphäre.

Spätere Special‑Folgen montieren den Stoff neu und erzählen ihn aus Sicht von Ryuk oder Near.

Der Anime trug entscheidend zur internationalen Popularität bei.

Realfilme (Japan und USA)

Die japanische Realfilm‑Reihe besteht aus zwei Hauptfilmen, einem Spin‑off über L und einem späteren Sequel.

Sie verändern Details der Handlung, betonen emotionalere Aspekte und bieten eigene Enden.

2017 erschien eine US‑Netflix‑Adaption mit amerikanischem Setting und veränderten Figuren.

Diese Version interpretiert die Grundidee freier, was bei Fans und Kritikern kontrovers aufgenommen wurde.

TV‑Dramaserie

Eine japanische TV‑Serie erzählte die Geschichte in modernisiertem Setting und mit stärkerem Fokus auf Charakterdrama neu.

Manche Figurenkonstellationen und Wendungen weichen deutlich vom Manga ab, um Überraschungen zu erzeugen.

Musicals

Death Note wurde als großes Musical in Japan und Korea (später als Konzertfassung auch in Russland) aufgeführt.

Mit rockig‑dramatischer Musik werden Lights Hybris, Ls Einsamkeit und Misas Obsession in Songs übersetzt.

Verschiedene Besetzungen spielten Light, L, Ryuk, Misa, Souichirou, Rem und andere über mehrere Spielzeiten.

Die Bühne nutzt Projektionen und stilisierte Bühnenbilder, um die abstrakten Regeln des Death Notes sichtbar zu machen.

Videospiele

Für den Nintendo DS erschienen mehrere Spiele, die den Deduktions- und Bluff‑Kern von Death Note nutzen.

Man spielt meist auf Seiten von L oder Kira und versucht, über Logik, Lügen und Vorhersagen den Gegner zu entlarven.

Ein weiterer Titel erzählt einen eigenen Kriminalfall, den L vor den Ereignissen des Mangas untersucht.

Später wurde ein Mehrspieler‑Social‑Deduction‑Spiel für moderne Konsolen angekündigt, das stark an Werwolf‑/Social‑Deduction‑Mechaniken angelehnt ist.

Real‑Escape‑Games und Events

Mehrere Real‑Escape‑Games ließen Gruppen von Fans in Kira‑Szenarien eintauchen.

Dabei lösen sie Rätsel unter Zeitdruck, bevor „ihr Name im Death Note landet“.

Kooperationen mit Vergnügungsparks und Eventhallen verbinden Escape‑Game‑Mechaniken mit Live‑Schauspielern und multimedialen Effekten.

Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Ermittlern, Verdächtigen oder potenziellen Kiras.

Merchandise und Bücher

Es gibt Bildbände mit Takeshi Obatas Illustrationen, offizielle Guidebooks mit Regel‑Kommentaren, Interviews und Zusatzcomics.

Darunter ein Band, der sich ausschließlich L widmet, mit Fotos, Kurzcomics und Hintergrundinformationen.

Zahlreiche Figuren, Nendoroids, Replika‑Death‑Notes und Sammlerboxen bedienen den anhaltenden Hype.

Ein besonders auffälliges Produkt ist der „Komplettband“, der die gesamte Serie in einem 8‑Zentimeter‑dicken Wälzer vereint.

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(Letzte Bearbeitung: 5. Januar 2026 00:31)

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