Noriko Nakajima

Autor
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Noriko Nakajima
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Geburtstag: 26. August
Sternzeichen: Jungfrau
Größe: 144cm
Gewicht: 36kg
Blutgruppe: O
Englischer Name: Noriko Nakajima
Japanischer Name: 中島 法子(なかじま のりこ)
Chinesischer Name: 中岛法子
Koreanischer Name: 나카지마 노리코
Ich diesen Charakter

🎙️ Anime-Sprecher

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Nao Touyama
Nao Touyama
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Jigoku Sensei Nube
Jigoku Sensei Nube
Veröffentlichungsdatum: 13. April 1996

Charaktereinstellung

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Noriko Nakajima ist eine Schülerin der Klasse 5-3 der Grundschule von Dōmori in der Manga- und Anime-Reihe „Jigoku Sensei Nube“.

Sie ist ein tierliebes, sanftes Mädchen mit rosa Haaren, gilt als heimliche Lieblingsfigur vieler Fans und wird von ihren Mitschülern liebevoll „Noro-chan“ genannt.

Name: Noriko Nakajima

Geschlecht: weiblich

Alter: 11 Jahre

Größe: 144 cm

Gewicht: 36 kg

Geburtstag: 26. August 1985

Sternzeichen: Jungfrau

Blutgruppe: 0

Schule/Klasse: Grundschule Dōmori, Klasse 5-3

Spitzname: Noro-chan

Haarfarbe: Rosa

Augenfarbe: Kobaltblau

Hobbys: Lesen, mit Hunden spazieren gehen

Lieblingsfächer: fast alle außer Sport, besonders gut in Sprache/Literatur

Schwächen in der Schule: Sport (vor allem Laufen, Geräteturnen)

Mag: Babys, Kleintiere, Hunde, Blumen und Pflanzen, niedliche Dinge

Mag nicht: Raupen, Kakerlaken und andere Insekten, schmutzige Dinge und ungepflegte Menschen

Besonderheiten: etwas pummelige, aber hübsche Figur, sehr ordentlich, leicht keimempfindlich, eher unsportlich

Synchronsprecherin (alte Anime-Version): Machiko Toyoshima

Synchronsprecherin (Anime-Version 2025): Nao Tōyama

Noriko ist eine Schülerin der Klasse 5-3 der Grundschule von Dōmori und gehört zu den wichtigen Nebenfiguren von „Jigoku Sensei Nube“.

Optisch fällt sie durch ihr rosa, flauschiges Haar in einer luftigen Mittellänge und ihre meist lässig-verspielten Outfits auf.

Zu Beginn der Serie war sie nur ein anonymes Hintergrundmädchen, entwickelte sich aber nach einigen Auftritten schnell zur beliebten Nebenfigur.

Ihre erste Hauptrolle bekam sie in der Geschichte um den Prophetengeist „Kudan“, und ab da wurde sie Schritt für Schritt zu einer der auffälligsten Figuren der späteren Kapitel.

Unter den weiblichen Charakteren steht sie lange hinter Kyōko Inaba und Miki Hosokawa, was die Handlung angeht.

In Beliebtheitsumfragen und Fanprojekten erreicht sie aber regelmäßig Spitzenplätze und wird häufig als „heimliche Heldin“ der Klasse 5-3 gesehen.

Noriko hat rosa Haar in einer weichen, fluffigen Struktur, meist als luftige Mittellänge oder Schulterlänge mit leichtem Volumen gezeichnet.

Ihre Augen sind in einem hellen Kobaltblau gehalten, was ihr ein sehr sanftes, „märchenhaftes“ Aussehen verleiht.

Im ursprünglichen Manga trägt sie häufig karierte Hemden mit Weste und kurze Hosen, manchmal auch einfache Kleider.

In vielen Illustrationen wirkt sie leicht pummelig für ein Grundschulmädchen, allerdings im Sinne einer gesunden, weichen Figur, die zu ihrem „heilenden“ Charakter passt.

In späteren Geschichten und Adaptionen wird ihre Figur stärker betont, teilweise fast schon so kurvig wie die von Miki Hosokawa.

Nach einer Story mit einem erotischen Geist, der sie zeitweise verändert, wird sie in den Zeichnungen allgemein etwas reifer und weiblicher dargestellt.

Noriko ist grundsätzlich sanftmütig, warmherzig und sehr rücksichtsvoll.

Sie neigt dazu, Konflikten aus dem Weg zu gehen, ist schüchtern und eher introvertiert.

Sie versucht, es allen recht zu machen und wirkt nach außen hin oft sehr brav und geduldig.

Dabei ist sie emotional empfindlich, kann ihre Gefühle schlecht regulieren und reagiert auf starke Belastungen mit plötzlichen Ausbrüchen.

In ernsten Situationen zeigt sie eine deutliche Tendenz zu Verzweiflung und Selbstaufgabe.

So rennt sie von zu Hause weg, als ihr Vater keine Zeit für sie hat, oder versucht sogar, sich zu ertränken, weil sie ein ungeborenes Kind vorschnell für ein Monster hält.

Gleichzeitig besitzt sie einen verborgenen, sehr temperamentvollen Kern.

Wenn ihre unterdrückten Emotionen nach außen dringen, kann sie innerlich heftig fluchen und sich über Ungerechtigkeit oder Beschädigung ihrer liebsten Dinge extrem aufregen.

In manchen Episoden zeigt sie auch eine unerwartet gierige, alberne oder taktlose Seite.

Sie bedient sich dann z. B. bei Süßigkeiten, ohne Rücksicht zu nehmen, oder wählt für andere Figuren überraschend grausame Wendungen in Fantasiegeschichten.

Serienintern wird angedeutet, dass dieser Kontrast bewusst verstärkt wurde, um sie für humorvolle Szenen nutzbar zu machen.

Sie ist also nicht nur die „stille, süße“ Figur, sondern hat bewusst komödiantische, menschliche Schwächen.

Noriko ist schulisch sehr begabt und behauptet von sich, in allen Fächern außer Sport gut zu sein.

Besonders in Sprache und Literatur ist sie stark, was gut zu ihrer Liebe zu Märchen und Erzählungen passt.

Ihr Gedächtnis wird als gut beschrieben, auch wenn sie selbst manchmal überraschend vergesslich wirkt.

Sie nimmt Klavierunterricht und hat damit zusätzlich eine musikalische Seite.

In Sport dagegen ist sie deutlich unterdurchschnittlich.

Sie ist sowohl im Sprint als auch auf längeren Strecken eine der langsamsten und scheitert sogar an einfachen Turnübungen wie der Vorwärtsrolle.

Bei Ballspielen zeigt sie eine gewisse Unsicherheit und schließt bei fliegenden Bällen manchmal einfach die Augen.

Im Schwimmen hingegen ist sie durchaus fähig und kann mindestens 25 Meter am Stück schwimmen.

In späteren Versionen der Geschichte wird sie zusätzlich als sehr regelbewusst dargestellt.

Sie hält sich strikt an schulische Vorschriften und wird vom Lehrer Meisuke Nueno sogar als das „bravste Kind der ganzen Klasse“ bezeichnet.

Noriko liebt Bücher, vor allem Märchen, Geschichten und romantische oder fantasievolle Erzählungen.

Sie bastelt gerne kleine Blumengirlanden und hat eine große Schwäche für alles, was niedlich ist, insbesondere Babys und kleine Tiere.

Sie ist eine der wenigen ausgeprägten Hundeliebhaberinnen der Klasse.

Ihr eigener Hund, ein Mischling namens Peesuke, spielt eine wichtige Rolle in ihrem Leben, bis er tragisch bei einem Unfall ums Leben kommt.

Ihre Abneigung gegen Insekten ist stark ausgeprägt.

Besonders Raupen, Kakerlaken und ähnliche Krabbeltiere lösen bei ihr starken Ekel aus.

Außerdem reagiert sie sehr empfindlich auf Schmutz und Unordnung.

Wenn sie Dinge als „unrein“ oder „anstößig“ empfindet, kann sie ungewöhnlich scharf urteilen und Menschen als „ekelhaft“ bezeichnen.

Noriko lebt mit ihren Eltern und einem neugeborenen kleinen Bruder in einem gut situierten Haushalt.

Ihr Vater ist als Angestellter bei einem großen Handelsunternehmen namens Shūei Shōji tätig.

Die Familie ist finanziell recht wohlhabend, aber der Vater ist häufig beruflich eingespannt.

Noriko leidet darunter, dass er wenig Zeit für sie hat und entwickelt eine sehr starke, teilweise übersteigerte Bindung zu ihm.

Ihre Mutter ist eine ruhige, freundliche Frau mit ähnlicher Haarstruktur wie Noriko, aber runderem Gesicht und kräftigerer Figur.

Sie strahlt die gleiche Weichheit aus wie ihre Tochter, wirkt aber noch gemütlicher.

In manchen Medien der Reihe werden Noriko und einige andere Kinder wie Shuichi Shirato, Manami Kimura, Yamaguchi und Noriko selbst als Angehörige einer oberen sozialen Schicht dargestellt.

Dadurch entsteht der Eindruck, dass Norikos behütete, aber emotional einsame Kindheit ihr sanftes, aber auch labiles Wesen mitgeprägt hat.

Noriko spricht ihre Freundinnen meist mit „-chan“ und ihre männlichen Mitschüler mit „-kun“ an, was Nähe und Respekt ausdrückt.

Ihre engste Freundin ist Shizuka Kikuchi, eine eher zierliche Mitschülerin, mit der sie viel Zeit verbringt.

Mit Kyōko Inaba versteht sie sich ebenfalls gut.

Gemeinsam kümmern sie sich um den Schulgarten oder die Kaninchen der Klasse und teilen ihren Sinn für Verantwortung.

Zu Miki Hosokawa hat Noriko ein ambivalentes Verhältnis.

Am Anfang sind sie durchaus befreundet, später wirkt Noriko aber von Mikis lautem, chaotischem Wesen öfter überfordert und etwas eingeschüchtert.

Besonders auffällig ist ihre Verbindung zu Yamaguchi.

Die beiden tauchen oft zusammen auf, wirken sehr vertraut und werden in Fanmaterial und Interviews häufig als potenzielles Paar neben den bekannten „Hauptpaaren“ genannt.

Noriko nennt Hiroshi Tateno respektvoll „Hiroshi-kun“, da er sie früher vor Mobbing geschützt hat.

Mit Makoto Kurita kommt sie gut klar, und sie sieht in ihm eher einen verspielten, kindlichen Freund.

Meisuke Nueno nennt sie stets „Nueno-sensei“ und begegnet ihm mit sichtbarer Bewunderung und Dankbarkeit.

Sie gehört zu den Schülerinnen, die ihm am stärksten vertrauen, besonders in übernatürlichen Krisen.

Noriko startet als völlig namenloses Hintergrundmädchen und taucht im ersten Band lediglich auf einer Titelseite auf.

Zu diesem Zeitpunkt wissen die Leser nicht, wer sie ist.

Ihr Name fällt zum ersten Mal in einer frühen Geschichte, in der Klatsch über eine „Noriko“ verbreitet wird, ohne dass ihre Gestalt gezeigt wird.

Sie wird dort als etwas tollpatschiges Mädchen beschrieben und nur namentlich erwähnt.

In einer folgenden Episode mit einem unheimlichen Gesicht im Wasser tritt sie dann das erste Mal sichtbar als Figur auf.

Hier erhält sie auch den Spitznamen „Noro-chan“, obwohl ihr vollständiger Name noch nicht endgültig festgelegt ist.

Ein Fehler in der Beschriftung führte später dazu, dass ihr Familienname inkonsequent als „Nakajima“ oder „Nakashima“ geschrieben wurde.

Erst in der wichtigen Episode um den erotischen Geist „Pouchi“ wird „Noriko Nakajima“ als offizieller Schreibweise festgelegt.

Mit ihrer ersten Hauptrolle in der „Kudan“-Geschichte rückt sie ernsthaft ins Zentrum.

Die Leserreaktionen waren sehr positiv, besonders männliche Fans reagierten stark auf ihre Mischung aus Sanftheit, Verletzlichkeit und versteckter Sinnlichkeit.

Im weiteren Verlauf der Serie verwandelt sie sich vom Randcharakter zur meistgenutzten Nebenfigur der späteren Kapitel.

Sie erhält mehrere „Charakterepisoden“, in denen ihre inneren Konflikte, ihre Familie und ihre latente erotische Ausstrahlung thematisiert werden.

Eine ihrer emotional stärksten Storys dreht sich um ihren Hund Peesuke.

Der Hund stirbt bei einem Unfall, was Noriko in tiefe Trauer stürzt.

In ihrer Verzweiflung wendet sie sich an Meisuke Nueno und fleht ihn an, den Hund wiederzubeleben.

Sie schreit und weint, unfähig zu akzeptieren, dass der Tod endgültig ist.

Auch in der „Kudan“-Episode zeigt sie eine erschreckende Bereitschaft zur Selbstaufgabe.

Als sie fälschlicherweise glaubt, ein ungeborenes Kind sei ein unheimlicher Unheilsbringer, entscheidet sie, sich selbst zu opfern und versucht zu ertrinken, um das prophezeite Unglück aufzuhalten.

Diese Szenen zeigen sehr deutlich, wie extrem Noriko reagiert, wenn sie glaubt, eine Bedrohung selbst verursacht oder verstärkt zu haben.

Sie stellt das Glück anderer über ihr eigenes Leben, was sie tragisch und gleichzeitig sehr liebenswert erscheinen lässt.

Obwohl Noriko nach außen als „Musterkind“ erscheint, wird mehrfach deutlich, dass sie innerlich auch sehr drastische Emotionen hat.

Wenn jemand ihr geliebtes Buch beschmutzt, sagt sie zwar freundlich „Schon gut, macht nichts“, denkt aber innerlich wütende, derbe Beschimpfungen.

In einer anderen Geschichte mit verführerischen Traumwesen ist sie ausgerechnet die erste der Mädchen, die heimlich zu naschen beginnt.

Das zeigt, dass sie keineswegs frei von kleinen Schwächen und heimlichen Gelüsten ist.

In einer Märchenparodie entwirft sie überraschend grausame Wendungen für die Geschichte von Miki Hosokawa.

Dabei wirkt sie völlig ahnungslos darüber, wie hart ihre Einfälle für die Beteiligten sind.

Die Autoren betonen später, dass sie Norikos „Musterkind“-Image bewusst gebrochen haben, um mehr komödiantisches Potenzial zu bekommen.

Sie wird dadurch zu einer dreidimensionaleren Figur, die zwischen überkorrekter Fassade und spontanem, manchmal recht derbem Innenleben pendelt.

Ein Wendepunkt in Norikos Darstellung ist die Geschichte mit einem erotischen Geist, der sich „Pouchi“ nennt.

Dieses Wesen bemächtigt sich ihres Körpers, verstärkt ihren Sex-Appeal und verändert ihr Verhalten radikal.

Unter Pouchis Einfluss legt sie ihre Schüchternheit ab und wird zu einer betont verführerischen Schülerin.

Sie erscheint in einem eng anliegenden, tief ausgeschnittenen Anzug in der Schule und posiert vor den Jungen der Klasse.

Hiroshi Tateno, Katsuya Kimura, Yamaguchi und viele andere Jungen sind von ihrem Auftreten völlig überwältigt.

Für kurze Zeit wird sie so zur „Super-Gravure-Idolin“ der Grundschule und stiehlt selbst den etablierten „Hauptmädchen“ die Show.

Noriko selbst erlebt in dieser Phase erstmals bewusste, romantische und körperliche Gefühle gegenüber Jungen.

Das gefällt ihr so sehr, dass sie sich an den neuen Gefühlen festklammert und die Austreibung des Geistes zunächst ablehnt.

Am Ende treibt Meisuke Nueno Pouchi dennoch aus, und Noriko kehrt äußerlich zur Normalität zurück.

Allerdings zeichnen die Autoren sie ab diesem Zeitpunkt deutlich kurviger als zuvor, und scherzhaft wird angedeutet, dass „etwas“ von Pouchi geblieben ist.

Fortan wird sie von Miki Hosokawa immer wieder neidisch mit Sprüchen wie „Ausgerechnet Noro-chan ist so sexy?!“ bedacht.

Damit erhält sie ungewollt die Rolle einer „Ersatz-Erotikfigur“ neben den eigentlichen Heldinnen der Serie.

In verschiedenen Begleitmaterialien und späteren Projekten werden alternative Zukunftsversionen von Noriko gezeigt.

Eine davon stellt sie als erfolgreiche „sexy Schauspielerin“ dar, die in Werbespots für Lippenstift zu sehen ist.

In einer frühen, humorvollen Bemerkung von Miki Hosokawa wird sogar gesagt, sie werde einmal „Erwachsenenfilm-Darstellerin“.

Dieser sehr direkte Ausdruck wurde später im gedruckten Manga entschärft und als Scherz markiert, vermutlich nach Leserreaktionen.

In der späteren Animeversion wird diese Idee etwas abgemildert und als „sexy Schauspielerin“ dargestellt.

In neueren Adaptionen wird der Begriff weiter verharmlost und in Richtung „Gravure-Idol“ verschoben, um die Figur weniger anstößig wirken zu lassen.

Alternativ wird Noriko in einem Sonderkapitel als junge Krankenpflegerin gezeigt.

In dieser Version ist sie nicht übertrieben kurvig, aber so hübsch und sanft, dass männliche Patienten nur wegen ihr in genau dieses Krankenhaus wollen.

In einem Bonus-Manga in einer Blu-ray-Box macht sie selbst einen Meta-Witz über diese widersprüchlichen Zukünfte.

Sie stellt sich dort vor mit: „Ich will später sexy Schauspielerin… äh, ich meine natürlich Krankenschwester werden“, und spielt damit direkt auf die Diskussionen der Autoren an.

Kinofilme und Spiele

In den Kinofilmen zur Serie hat Noriko in der zweiten Produktion eine Nebenrolle und in der dritten eine reguläre Präsenz im Ensemble.

Hier wird sie im Wesentlichen so gezeigt, wie man sie aus den späten Manga-Kapiteln kennt.

In einem Spiel für die erste PlayStation-Konsole ist sie als eine der Hauptfiguren enthalten.

Ihre Persönlichkeit orientiert sich dort stark an der Animedarstellung mit leicht überzeichneter Ordnungsliebe.

Im Spiel wird besonders hervorgehoben, wie sehr sie Regeln respektiert.

Während andere Figuren schon mal Comics in die Schule schmuggeln, hält Noriko mit Nachdruck an den Vorschriften fest.

In einer Szene verurteilt sie Meisuke Nueno, weil er fragwürdige Puppen für Exorzismen benutzt.

Sie nennt sein Verhalten dort „das Allerletzte“, was ihre strenge Seite zeigt.

Das Spiel betont außerdem ihre Passivität in Liebesdingen.

Sie beneidet Kyōko Inaba und Miki Hosokawa darum, dass diese offenere Beziehungen zu Jungen entwickeln, und zweifelt an sich, weil sie „zu langsam“ und zurückhaltend sei.

Rolle im Anime der 1990er Jahre

In der frühen Fernsehserie wird Noriko etwas anders angelegt als im Manga.

Sie ist dort nicht mehr das schwache Mobbingopfer, sondern eher eine leicht verträumte, langsame, aber fröhliche „Natur“, eine Art sanfter „Airhead“.

In einer Szene sagt sie zu Masaru Kaneda ganz unbedarft, er müsse sich keine Sorgen um einen Serienangreifer machen, da dieser nur Pärchen attackiert – und Kaneda ja keine Freundin habe.

Diese naive Direktheit bringt ihn fast zum Ausrasten.

Sie erhält in dieser Version eigene Originalepisoden, die es im Manga nicht gibt.

Außerdem ist sie dort Mitglied des Bibliotheksausschusses und übernimmt Aufgaben rund um die Schulbücherei.

Im zweiten Kinofilm dieser Ära zeigt eine Szene, dass sie nicht besonders technikaffin ist.

Computer und moderne Geräte wirken auf sie eher verwirrend und lösen unbeholfene Reaktionen aus.

Interessanterweise wurde in dieser Animefassung ihr Geburtstag in die Sommerferien verlegt und gemeinsam mit denen von Hiroshi Tateno und Masaru Kaneda erwähnt.

Später entschieden die Autoren aber, sie als Jungfrau im Tierkreis festzulegen und positionierten ihren Geburtstag daher auf Ende August.

Die Rolle in dieser Serie war für ihre damalige Sprecherin Machiko Toyoshima die erste benannte Animefigur ihrer Karriere.

Toyoshima erklärte später, dass Noriko eine sehr wichtige Figur für ihre persönliche Entwicklung gewesen sei.

Nicht-Auftritt in „Jigoku Sensei Nube Neo“

In der Fortsetzung „Jigoku Sensei Nube Neo“ taucht Noriko überraschenderweise nicht auf.

Ein Grund dafür könnte sein, dass die beiden Autoren unterschiedliche Vorstellungen von ihrer Zukunft hatten.

In einem Gespräch betonte einer der Autoren, dass er eher ihre „Schauspielerinnen-Zukunft“ im Kopf habe.

Der andere favorisierte hingegen die „Krankenpflegerinnen“-Variante, was die Integration in eine einheitliche Zukunftsvision erschwerte.

Viele andere Figuren haben in „Nube Neo“ ebenfalls alternative, nicht immer aufeinander abgestimmte Zukunftsbilder.

Norikos konsequentes Fehlen wird daher oft als Hinweis gewertet, wie schwer es war, ihre Figur in diese Fortsetzung stimmig einzubauen.

In der modernen Adaption von 2025 bleibt Norikos Haarfarbe rosa, aber die Frisur ist etwas verändert.

Sie trägt jetzt eine etwas kürzere, luftige Bob-Variante, bei der die Ohren sichtbarer sind, was sie moderner wirken lässt.

Ihr Outfit wurde an den aktuellen Geschmack von Grundschülerinnen angepasst.

Sie trägt eine rosa Bluse mit darübergelegtem Drapé-Shirt, dazu einen Hosenrock (Culotte-Rock) und Mary-Jane-artige Riemchenschuhe.

Ihre Figur ist in dieser Version deutlich kindlicher gehalten als in den späteren Manga-Kapiteln.

Unter dem weiten Oberteil lassen sich zwar noch Formen erahnen, aber sie wirkt insgesamt weniger „erwachsen“ als frühere Interpretationen.

Die größte Veränderung betrifft ihre Sprechweise und ihr Auftreten.

Sie redet lebhafter, klarer und mit Formulierungen wie „…ist doch so, oder?“ und klingt dadurch aktiver und selbstbewusster.

Ihr Grundcharakter bleibt allerdings sanft und tierlieb.

Sie ist weiterhin unsportlich und ruhig, zeigt aber nicht mehr das frühere Mobbingopfer-Image und auch nicht die ausgeprägte „verträumte Trotteligkeit“.

Noriko sitzt im Klassenraum in der rechten Spalte in der vordersten Reihe.

In vielen Szenen wird sie durch die Bildaufteilung etwas verdeckt, was erklärt, warum sie visuell oft nur am Rand auftaucht.

Offiziell zählt sie zu den Nebenstammfiguren mit fester Sprecherin.

Trotzdem hat sie weniger große Auftritte als Yamaguchi oder Shuichi Shirato, die in der neuen Serie häufiger eigene Episoden bekommen.

In der achten Folge übernimmt sie dennoch eine quasi „Heldinnenrolle“ an der Seite von Yamaguchi.

Dort wird ihre Beziehung zu ihm vertieft, als er versucht, ihr mittels einer Erfindung die Kommunikation mit ihrem geliebten Kaninchen zu ermöglichen.

Zunächst ist Noriko skeptisch, ob Yamaguchis Übersetzungsgerät funktioniert.

Als sie jedoch merkt, dass das Kaninchen sie wirklich wiedererkennt, bricht sie in strahlendes Lächeln aus.

Nachdem das Kaninchen gestorben ist, ist sie am Boden zerstört.

Yamaguchi entwickelt daraufhin eine neue Maschine, um die Seele des Tieres kurzzeitig zurückzuholen, was jedoch schiefgeht und Noriko in Gefahr bringt.

Sie wird von Nueno gerettet, doch Yamaguchis Versuch ermöglicht ihr einen letzten Abschied von ihrem Haustier.

Noriko ist ihm tief dankbar und bittet ihn mit einem verspielten, leicht flirtenden Ton, ihr auch in Zukunft viele seiner Erfindungen zu zeigen.

In anderen Episoden dieser Version erschreckt sie sich sichtbar über Kyōkos grobe Handarbeitskünste.

Sie seufzt über Miki Hosokawas Eskapaden und zeigt eine zurückhaltende Bewunderung für Kyōsuke Tamamos Eleganz und Attraktivität.

Obwohl Noriko nie offizielle Hauptheldin der Serie ist, genießt sie große Popularität, vor allem bei älteren männlichen Fans.

Ihre Mischung aus schüchternem Verhalten, innerer Stärke, versteckter Leidenschaft und zarter Erotik spricht viele Leser an.

In einem inoffiziellen „Heldinnen-Ranking“ einer Fanaktion erreicht sie einen beeindruckenden vierten Platz.

Unter den Schülerinnen der Klasse 5-3 liegt sie damit direkt hinter Kyōko und sogar vor Miki.

In einem Spin-off, in dem die Klasse Rollen für ein „Aschenputtel“-Stück vergibt, stimmen alle Jungen für Noriko als Hauptrolle.

Kyōko und Miki landen dabei auf Nebenrollen, was zeigt, wie stark Noriko heimlich im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht.

Gleichzeitig sorgt diese Tendenz dafür, dass sie außerhalb „ihrer“ Folgen oft zurückgenommen dargestellt wird.

Würde sie in jeder Episode gleich strahlen, würden die offiziell als Heldinnen gedachten Figuren optisch und emotional schnell in ihrem Schatten stehen.

Die Zeichner und Produzenten gaben später zu, dass sie bei Noriko immer vorsichtig dosieren mussten, wie „süß“ oder „sexy“ sie sie darstellen.

Zu viel davon – und Noriko hätte unweigerlich zur eigentlichen Hauptheldin der Serie werden können.

Noriko taucht bereits auf der Titelseite des allerersten Bandes auf, ohne in der Geschichte eine Rolle zu spielen.

Leser fragten sich daher lange, wer die hübsche, pinkhaarige Schülerin auf diesem Bild sei.

Ihr Name wird erstmals in einer frühen Episode über Miki Hosokawa erwähnt, in der Gerüchte über eine „Noriko“ die Runde machen.

Damals gibt es aber noch kein klares Design, nur die Information, dass sie etwas unbeholfen sei.

Mit der Episode über das unheimliche Gesicht im Wasser bekommt sie schließlich ihr erstes eigenes Aussehen.

Zunächst sind ihre Haare etwas kürzer, und sie wird als schwaches Mobbingopfer dargestellt.

Ihr Spitzname „Noro-chan“ spielt ursprünglich auf ihre Langsamkeit an.

Später wird der Name aber zu einem echten Kosenamen, den Freunde zärtlich verwenden und den Noriko selbst gern annimmt.

Der genau ausgearbeitete Familienname ergibt sich erst später, nachdem es in Druck und Schriftsetzung zu Verwechslungen gekommen war.

In Begleitkommentaren erklären die Autoren, dass sie ihren vollständigen Namen erst nach einigen Kapiteln endgültig festgelegt haben.

Ihr rosa, fluffiges Haar ist angelehnt an typische Heldinnen aus Mädchenserien der 1980er Jahre.

Der ursprüngliche Autor der Geschichte konnte sich später nicht mehr erinnern, welche konkrete Figur dabei Vorbild war.

Der Zeichner verriet, dass Noriko teilweise auf der Heldin „Nummer 7“ aus seinem eigenen Debütwerk „ATLady!“ basiert.

Von dort stammen besonders ihre leicht verträumte, etwas „verpeilte“ Seite und ihr weich gezeichneter Look.

Im ursprünglichen Anime hatten die Zeichner das Problem, dass sie Noriko nicht „zu süß“ darstellen durften.

Sie gaben später an, dass eine zu große Niedlichkeit oder Attraktivität bei Noriko die eigentlichen Heldinnen der Serie in den Hintergrund gedrängt hätte.

Eine frühe Filmfigur namens Kumiko Iijima wurde ursprünglich auf Basis von Noriko angelegt.

Als man sich entschied, Norikos Charakter im Anime selbst zu verändern, blieb die schwache, weinende Mobbingfigur schließlich bei dieser Filmgastrolle hängen.

Diese Verschiebung erklärt, warum Noriko in der Fernsehfassung etwas „fröhlicher“ und weniger tragisch wirkt als in den frühen Manga-Kapiteln.

Sie trägt damit Spuren mehrerer Versionen in sich und ist letztlich eine sehr vielschichtige Figur geworden.

Noriko lässt sich mit einer ganzen Reihe von Charaktereigenschaften beschreiben, die sie im Ensemble von „Jigoku Sensei Nube“ einzigartig machen.

Sie ist schüchtern, langsam, zartfühlend, aber innerlich erstaunlich leidenschaftlich und manchmal überraschend direkt.

Sie ist unsportlich, aber intellektuell stark, liebt Tiere und Natur und hat einen ausgeprägten Ordnungssinn.

Mit ihrem rosa Haar, ihrem weichen Auftreten und ihrer versteckten Sinnlichkeit gilt sie vielen Fans als „heimliche Hauptheldin“ der Reihe.

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(Letzte Bearbeitung: 22. Februar 2026 19:27)

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