Masaru Kaneda

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Masaru Kaneda
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Geburtstag: 10. August
Sternzeichen: Löwe
Geschlecht: Männlich
Größe: 154cm
Gewicht: 55kg
Blutgruppe: O
Englischer Name: Masaru Kaneda
Japanischer Name: 金田 勝(かねだ まさる)
Chinesischer Name: 金田胜
Koreanischer Name: 가네다 마사루
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🎙️ Anime-Sprecher

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 Inoyama Shoji
Inoyama Shoji
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Jigoku Sensei Nube
Jigoku Sensei Nube
Veröffentlichungsdatum: 13. April 1996

Charaktereinstellung

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Masaru Kaneda ist eine fiktive Figur aus dem Manga- und Anime-Franchise „Jigoku Sensei Nube“, ein schulischer Nebencharakter, der sich vom gefürchteten Raufbold der 5. Klasse zu einem überraschend warmherzigen, loyalen Erwachsenen entwickelt.

Name: Masaru Kaneda

Geschlecht: männlich

Alter: 11 Jahre (während der Schulzeit in der 5. Klasse)

Körpergröße: 154 cm

Gewicht: 55 kg

Geburtsdatum: 10. August

Sternzeichen: Löwe

Blutgruppe: O

Lieblingsfächer: Sport

Hassfächer: alle außer Sport

Hobbys (Originalfassung): Schwächere drangsalieren, Raufen, Kampfsport, später Lesen (insbesondere Literatur und Liebesromane)

Mag: Tiere (in der Originalfassung oft mit tragischem Ausgang), Kampfsport, später Bücher

Mag nicht: Hiroshi Tateno (zumindest anfangs als Rivale), Insekten (nach einem traumatischen Erlebnis)

Beruf in der Fortsetzung: Fernfahrer für Langstrecken, nebenbei Autor von Liebesromanen

Familie: Eltern (der Vater tritt nicht in Erscheinung), ein jüngerer Bruder, später Ehefrau (Ayumi Kinoshita) und mindestens ein Kind

Synchronsprecher (alte Anime-Fassung): Ginzo Matsuo

Synchronsprecher (Anime-Version 2025): Shoshi Inoyama

Hinweis: In der Anime-Version von 2025 werden die Hobby-Angabe „Schwächere drangsalieren“ sowie das fahrlässige Töten von Tieren aus der Charakterbeschreibung gestrichen oder stark abgeschwächt.

Masaru Kaneda ist Schüler der 5-3 der Grundschule von Domo, der Klasse von Meisuke Nueno, der unter dem Spitznamen „Nube“ bekannt ist.

Er ist einer der auffälligeren Jungs in der Klasse und wurde vom Autor zunächst als „fieser, etwas schleimiger Dicker“ angelegt, bevor seine Persönlichkeit später deutlich abgerundet wurde.

Optisch fällt er durch streng zurückgekämmte Haare, auffällige Dreiecksaugen und eine eher stämmige Statur auf.

In seiner Familie ist bislang nur seine Mutter und sein kleiner Bruder als Nebenfiguren zu sehen, der Vater bleibt unsichtbar.

In der Klasse ist er anfangs der typische Raufbold und Anführer eines kleinen Trios, bestehend aus ihm und seinen beiden „Gefährten“ Narumi Endo und Shuji Abe.

Er tritt zu Beginn als Antagonist gegenüber dem neuen Mitschüler Hiroshi Tateno auf und trägt damit zum typischen Schulhofkonflikt der Reihe bei.

In den ursprünglichen Manga-Kapiteln und dem ersten Anime wird er meist nur mit dem Familiennamen angesprochen.

In der Zeichentrickfassung wirkt seine Persönlichkeit jedoch etwas weniger bösartig und er wird häufiger mit Vornamen und -kun-Anrede bedacht, was ihn näherbar macht.

Im Lauf der Reihe erhält Masaru einige Episoden, in denen er die Hauptrolle übernimmt, darunter auch ein Kinofilm, in dem er als zentrale Figur auftritt.

In Videospielen zur Reihe tritt er nicht auf und ist zudem der einzige der wichtigeren Schüler, der in den Interview-Specials der Taschenbuchausgabe nicht als Interviewer beteiligt ist.

Frühe Phase: Raufbold und Gängster der Klasse

Zu Beginn ist Masaru das, was man auf dem Schulhof einen „Geld- und Fäustegangest“ nennt: groß, kräftig, laut und bereit, andere herumzuschubsen.

Er zieht mit Narumi Endo und Shuji Abe umher, die gewissermaßen seine „Bande“ bilden und ihn meist unterstützen oder anstacheln.

Er mobbt auch Mädchen aus der Klasse, etwa Noriko Nakajima, bis er vor allen Augen vom frisch zugezogenen Hiroshi Tateno in die Schranken gewiesen wird.

Die Demütigung, vor der ganzen Klasse besiegt zu werden, prägt ihn stark und legt den Grundstein für seine Rivalität mit Hiroshi.

Obwohl Hiroshi selbst eine Art „moralischer Draufgänger“ ist, der Schwache verteidigt, ist auch er nicht frei von Provokationen:

Er verspottet Masaru mit dem derben Spitznamen „Kintama-Masaru“ und greift ihn beiläufig mit einem Fußball an, während er gähnt – was ihre Beziehung zusätzlich vergiftet.

Masaru reagiert darauf, indem er versucht, Hiroshi mit Hilfe von Horror-Geschichten und Spukspielchen zu erschrecken.

Er lockt ihn etwa in die Schultoilette, spielt dort über einen Kassettenrekorder unheimliche Beschwörungsformeln ab (um eine Geistererscheinung heraufzubeschwören) und will ihn so in Angst und Schrecken versetzen.

Diese Eskalation endet damit, dass beide von Nube zur Ordnung gerufen und quasi „beidseitig bestraft“ werden.

Mit dieser „doppelten Ohrfeige“ ist der offene Konflikt zwar beigelegt, echte Freundschaft entsteht zunächst aber noch nicht.

Späte Schulzeit: vom Mobber zum „ehrenhaften“ Anführer

Mit der Zeit hören die schlimmsten Mobbingaktionen auf, und Masaru wird Schritt für Schritt menschlicher und zugänglicher gezeichnet.

Er mischt sich mehr in Klassengemeinschafts-Szenen ein und spielt später häufiger gemeinsam mit Hiroshi, Katsuya Kimura und anderen Jungen.

Im späteren Verlauf der Geschichte tritt Masaru im Klassenverband oft sogar enger und vertrauter auf als einige der „braven“ Jungs wie Yamaguchi oder Shuichi Shirato.

In der letzten großen Episode über die Schüler („Die nicht-gehenden Kirschblüten“) übernimmt er, als Hiroshi fehlt, die Führung und bringt die ganze Klasse dazu, sich auf die Suche nach der entführten Kyōko Inaba zu begeben.

Der Autor gibt an, dass Masaru anfangs extrem unpopulär war, was schließlich dazu führte, seinen Charakter umzubauen und ihm sympathischere, „ehrenhafte“ Seiten zu geben.

Diese Neuausrichtung macht ihn zum Typ „rauer, aber fairer“ Anführer, der zwar laut und grob ist, aber im Kern loyal und zu aufrichtigen Gesten fähig.

In der alten Anime-Version ist er weniger finster drauf als im frühen Manga und kommt mit seinen Mitschülerinnen sogar recht gut klar.

In den Kinofilmen schwankt seine Darstellung: Im ersten Film ist er klar der grobe Mobber, während er im zweiten Film eine zentrale Rolle spielt und seine fürsorgliche, gutmütigere Seite deutlich wird, etwa indem er sich um einen vereinsamten neuen Schüler kümmert.

Masaru liebt – zumindest behauptet er das von sich – Tiere und hält unterschiedlichste Haustiere.

Allerdings hat er in der ursprünglichen Fassung die schlechte Angewohnheit, das Interesse an ihnen schnell zu verlieren.

Durch seine Nachlässigkeit gehen ihm mehrere Tiere ein, deren Leichen er einfach im Garten liegen lässt, statt sie respektvoll zu begraben.

Aus dieser Ansammlung von Tierkadavern entsteht schließlich ein Rachegeist, der Masaru angreift.

In diesem Zusammenhang erhält Masaru von Nube eine äußerst schmerzhafte Lektion in Form einer körperlich wie moralisch deutlichen Zurechtweisung.

Dieses Ereignis prägt ihn stark, führt zu einem Umdenken im Umgang mit Lebewesen und hinterlässt bei ihm eine tiefe Abneigung gegen Insekten.

In der Anime-Fassung wird dieser Aspekt von Masarus Tierliebe sanfter umgesetzt.

Dort ist er als Katzenfreund zu sehen, der Mitschülerinnen stolz Fotos seiner Katze zeigt – deutlich weniger grausam als seine frühe Manga-Version.

In der Version von 2025 werden die Aspekte grausamer oder fahrlässiger Tierhaltung ganz ausgelassen.

Stattdessen wird Masaru vor allem als tierlieber, aber nicht mehr verantwortungsloser Junge gezeigt.

Erste Begegnung und Wendepunkt

Einer der beliebtesten Handlungsbögen rund um Masaru ist seine Beziehung zu Ayumi Kinoshita, einem ruhigen, zurückhaltenden Mädchen aus seiner Klasse, das gerne liest.

Dieser Bogen markiert den Wendepunkt, an dem Masaru für viele Leser vom unsympathischen Bully zu einer ernsthaft interessanten Figur wird.

Ayumi ist ein stilles, nahezu unscheinbares Mädchen, das meistens in ihre Bücher vertieft ist.

Masaru, zu diesem Zeitpunkt noch ein notorischer Quälgeist, schüttet ihr eines Tages aus reiner Gemeinheit einen Eimer Wasser über den Kopf.

In diesem Moment sieht er, wie Ayumis Gesicht kurzzeitig „schmilzt“ und völlig konturenlos wird, als wäre sie ein Wesen ohne Gesicht.

Schockiert entwickelt er die Vorstellung, sie könne ein übernatürliches Wesen sein, und beginnt, ihr nachzustellen, um ihr Geheimnis zu ergründen.

Bei einer dieser Verfolgungen wird er von ihr gestellt, und im Gespräch behauptet er spontan, er möge Bücher.

Diese beiläufige Notlüge löst bei der buchvernarrten Ayumi große Begeisterung aus und sie bringt ihm voller Enthusiasmus Bücher zum Ausleihen.

Masaru liest zunächst widerwillig ein Werk des Autors Lafcadio Hearn, stößt aber dabei auf die Erzählung „Tanuki“ (auch als „Marderhund-Geschichte“ bekannt), die ihn völlig in den Bann zieht.

Er verschlingt das gesamte Buch binnen einer Nacht und kehrt am nächsten Morgen begeistert zu Ayumi zurück, um es ihr zu berichten.

Ayumi ist beeindruckt von seiner plötzlichen Lesefreude und die beiden nähern sich rasant an.

Masaru denkt inzwischen, dass er sie – wäre sie kein übernatürliches Wesen – sehr gerne noch besser kennenlernen würde.

Die Auflösung des Geheimnisses

Kurz darauf geraten die beiden an einem Tag an eine Pfütze auf der Straße.

Masaru weiß, dass Ayumi in der Nähe von Wasser „schmilzt“, und ringt mit dem Gedanken, sie hineinzustoßen, um ihre wahre Natur zu entlarven.

Ayumi bedankt sich jedoch ehrlich dafür, dass sie durch Masaru einen anderen Bücherfreund gefunden hat, und lächelt ihn offen an.

In diesem Moment verliebt er sich endgültig in sie und kann sich nicht mehr dazu durchringen, sie zu entlarven.

Als Ayumi auszurutschen droht, wirft Masaru sich instinktiv selbst dazwischen und nimmt den Sturz auf sich, um zu verhindern, dass sie nass wird.

Er brüllt sie halb grob, halb fürsorglich an, sie solle aufpassen, sie würde sich sonst nur komplett durchnässen.

Kurz darauf werden beide von einem plötzlichen Regenschauer überrascht und Ayumis Körper beginnt sich komplett aufzulösen.

Masaru gerät in Panik, doch Nube bringt ihn ins Krankenhaus und lüftet dort das Geheimnis:

Ayumis „eigentliche“ körperliche Gestalt ist schwer krank und dauerhaft ans Krankenbett gefesselt.

Da sie sich sehnlichst wünschte, zur Schule gehen zu können, erschuf Nube mittels einer speziellen Licht-Seelen-Technik eine astrale Doppelgängerin, die die Schule besuchen kann.

Dieses Provisorium hat jedoch einen entscheidenden Haken: Berührt Wasser den Projektion-Körper, löst sich dieser auf.

Ayumi denkt daher, dass „normale Schultage“ wohl nicht möglich seien und will sich bereits damit abfinden.

Masaru jedoch hält ihre Klage nicht aus.

Er platzt mit geröteten Wangen heraus, dass sie die Schule doch liebe, und schwört, jeden, der ihr Geheimnis ausplaudern würde, eigenhändig zu verprügeln, damit sie weiterkommen könne.

Er bittet sie eindringlich, am nächsten Tag wiederzukommen und ihm weitere interessante Bücher zu empfehlen.

Ayumi ist überwältigt, errötet und verspricht, es zu versuchen – die Grundlage für ihre zarte, aber tiefe Beziehung ist gelegt.

Diese Episode ist eine der beliebtesten Liebesgeschichten im gesamten „Jigoku Sensei Nube“-Kosmos.

Masarus Wandlung vom unangenehmen Bully zum verknallten, beschützenden Jungen wurde von Leserschaft und Autor gleichermaßen hervorgehoben.

Auswirkung auf Masaru

Durch Ayumi wird Masaru nicht nur romantisch weich, sondern entwickelt auch eine echte Liebe zur Literatur.

Er liest fortan ernsthaft Bücher, was seine schulischen Leistungen merklich verbessert.

Später wird erwähnt, dass er in den Fächern besser abschneidet als das „Problemtrio“ der Klasse.

Seine Lesefreude bleibt ihm auch als Erwachsener erhalten und bildet später die Basis für sein Nebenstandbein als Autor von Liebesromanen.

Narumi Endo

Narumi Endo ist der erste Gefährte in Masarus Trio.

Er spricht in auffälliger, effeminierter Weise und ist oft die „Denkzentrale“ der Gruppe.

In frühen Phasen fungiert er als eine Art „Ratgeber“ für Masaru, der Pläne schmiedet oder kommentiert.

Im Anime von 2025 wird er erstmals mit vollem Namen genannt und nicht mehr als reiner „Handlanger“, sondern als gleichwertiger Freund dargestellt.

Shuji Abe

Shuji Abe ist der zweite Gefährte in der Gruppe.

Er spricht im regional gefärbten Dialekt und ist ein typischer Stimmungsmacher und Witzbold.

Zusammen mit Masaru ist er bei Streichen und kleineren Gemeinheiten gern vorne mit dabei.

Wie Narumi wird er in der Version von 2025 vom reinen „Sidekick“ zu einem normalen Freund ohne klare Hierarchie hochgestuft.

In der 2025er-Neuinterpretation wird Masaru stärker nach seinem späteren, geläuterten Ich gezeichnet.

Die brutalen Mobbing-Elemente und das absichtliche Quälen Schwächerer werden weitgehend weggelassen oder nur angedeutet.

Seine Rolle ist in dieser Fassung insgesamt etwas kleiner, besonders im Vergleich zu Shizuka Kikuchi, die mehr Szenen erhält.

Sogar im Abschlussbild der ersten Staffel mit allen Mitschülern fehlt Masaru, während Shizuka zu sehen ist.

Narumi Endo und Shuji Abe erhalten hier erstmals vollständige Namen und fungieren nicht mehr als „Handlanger“, sondern als enge Freunde.

Das Trio wirkt eher wie freche, aber loyale Kumpels, nicht mehr wie eine Mobbing-Gang.

In einer Folge tritt Masaru zu einem Elfmeterschießen gegen Makoto Kurita an, der ein Gerät von Yamaguchi trägt, das seine Schusskraft verstärkt.

Der Ball schlägt mit solcher Wucht ein, dass sogar das Netz zerreißt, woraufhin Masaru vor Schreck ausweicht, statt den Ball zu halten.

In einer anderen Episode rivalisiert er beim Schularzttermin mit Hiroshi Tateno darüber, wer mehr gewachsen ist.

Katsuya Kimura kommentiert trocken, dass dies nicht der Sinn einer Gesundheitsuntersuchung sei.

Seine größte Episode in dieser Serie ist jene, in der Narumi und Shuji von einem mystischen Fischwesen, dem „Nebelfisch“, bedroht werden.

Masaru bittet Kyōsuke Tamamo völlig selbstlos darum, seine Freunde zu retten, mit den Worten, selbst „solche Typen“ seien seine wichtigen Kumpel.

Gemeinsam mit Hiroshi und Katsuya hilft er dann, den Nebelfisch mithilfe eines selbst organisierten Schleppnetzes einzufangen.

Als der Plan gelingt, jubeln die drei Arm in Arm – ein Moment, der Masarus Loyalität und sein gewachsenes Herz schön illustriert.

Auffällig ist, dass Masaru – ebenso wie Jun Ito – neben einem anderen Jungen sitzt; sie bilden das einzige rein männliche Sitzpaar in der Klasse.

Die Klasse besteht hier aus 13 Jungen und 11 Mädchen.

Sein neuer Synchronsprecher Shoshi Inoyama leiht in dieser Fassung auch anderen Figuren seine Stimme, etwa einem Ranger aus der Tokusatsu-Parodie „Kakukaku Ranger“ oder einem Geisterwesen in einer späteren Episode.

Beziehung und Ehe mit Ayumi

In der Fortsetzung „Jigoku Sensei Nube Neo“ ist Masaru längst kein Schulrowdy mehr, sondern ein Erwachsener mit Verantwortung.

Seine Beziehung zu Ayumi Kinoshita, begonnen in der Grundschule, hat sich über Jahre zu einer ernsthaften Partnerschaft entwickelt.

Lange Zeit sind die beiden „mehr als Freunde, aber noch keine offiziellen Liebenden“.

Kyōko Inaba und Hiroshi ahnen zwar, dass zwischen den beiden etwas läuft, unterschätzen jedoch die Tiefe der Beziehung.

Ayumi kämpft als Jugendliche und junge Erwachsene hart mit ihrem schwachen Körper und muss ihre körperlichen Fähigkeiten mühsam aufbauen.

Masaru bleibt konsequent an ihrer Seite, motiviert sie unermüdlich und lässt sie wissen, dass er sie nicht aufgibt.

Als Ayumi ihn fragt, warum er so lange und intensiv an ihrer Seite bleibt, gibt er einen der wichtigsten Sätze seiner Entwicklung preis:

Er gesteht, dass er sie heiraten und gemeinsam mit ihr glücklich werden möchte – ein Geständnis, das Ayumi neue Kraft gibt.

Ayumi schafft es schließlich, durchzuhalten, und kann später sogar als körperlich anwesende Studentin eine Universität besuchen.

Nach ihrem Abschluss heiraten die beiden, ohne große Zeremonien, da ihnen das Geld für eine Hochzeit fehlt.

Masaru arbeitet nun als Fernfahrer im Langstreckenverkehr und entwickelt sich zu einem bodenständigen, verantwortungsbewussten Familienmenschen.

Er ist größer geworden, kräftig gebaut mit kleinem Bauchansatz, trägt einen Schnurrbart und hat seinen früheren groben Egoismus weitgehend abgelegt.

Parallel zu seinem Job beginnt er, Liebesromane zu schreiben, inspiriert von seiner eigenen Geschichte und seinen literarischen Interessen.

Die Bücher verkaufen sich nicht gut genug, um davon zu leben, aber es zeigt, wie sehr aus dem einstigen Bücher-Muffel ein echter Leser und Schreiber geworden ist.

Die Geburt des Kindes

Ayumi wird schwanger, doch aufgrund ihres schwachen Körpers ist die Entbindung hochriskant.

Die Ärzte warnen, dass weder Mutter noch Kind gewährleistet überleben werden.

Ayumi entscheidet sich, für das Leben des Babys ihr eigenes Leben zu riskieren und stimmt einer Operation zu, die ihren Tod bedeuten könnte.

Masaru bricht emotional zusammen und sagt verzweifelt, er würde das Kind am liebsten selbst für sie austragen.

Nube greift ein und nutzt eine spezielle Technik, um Masarus und Ayumis körperliche und seelische Kraft zeitweise zu vereinen.

Dadurch teilen sie Schmerzen und Belastungen der Geburt, sodass Ayumi nicht mehr allein mit der körperlichen Höllenqual ist.

Masaru, dessen Körper nicht für Wehen geschaffen ist, leidet ungeheuerlich, schreit vor Schmerz und steht mehrmals kurz davor, aufzugeben.

Ayumis Willenskraft und seine Entschlossenheit, sie nicht im Stich zu lassen, tragen sie am Ende gemeinsam durch den Prozess.

Schließlich gelingt die normale Geburt, Mutter und Kind überleben gesund.

Diese Episode wurde von vielen Lesern als einer der emotionalen Höhepunkte von „Jigoku Sensei Nube Neo“ gefeiert und machte Masaru zu einem der moralischen Gewinner des Erwachsenen-Casts.

Im Vergleich dazu schneiden andere männliche Hauptfiguren eher schlechter ab:

Makoto Kurita etwa ist als Erwachsener eher ein fauler Typ, Katsuya Kimura kann seine Beziehung zu Miki Hosokawa nie wirklich auf stabile Beine stellen, und Hiroshi verhält sich eher sorglos und flirtend auf Auslandsreisen.

Masaru hingegen wirkt reifer, konsequenter und liebenswerter als in seiner gesamten frühen Schulzeit.

Bei einem Klassentreffen bei Hiroshi erscheint er als liebevoller, etwas gutmütig-fülliger Vater, der sich liebevoll um sein Kind kümmert.

Seine alte Rivalität mit Hiroshi ist längst in freundschaftliches Necken umgeschlagen, auch wenn der Spitzname „Kintama-Masaru“ noch als Running Gag auftaucht.

Als die beiden betrunken davon erzählen, dass sie sich früher fast wegen einer einzigen Portion Dim Sum die Köpfe eingeschlagen hätten, reagiert Ayumi zwar irritiert, aber Masaru bleibt im Kern weiterhin ein positiver Charakter.

In der Reihe „Jigoku Sensei Nube Kai“, die Kindheitserzählungen neu aufrollt, wird Masaru wieder stärker als typischer Schulmobber gezeigt.

Allerdings ist der Fokus seiner Gemeinheiten hier wesentlich eingeschränkter.

Er nimmt sich fast ausschließlich Makoto Kurita als Ziel vor.

Die Beziehung ist weniger bitter als früher: Makoto revanchiert sich mit Streichen (etwa indem er Masaru Insekten auf den Kopf setzt), und Masaru wird regelmäßig von Nube ermahnt.

Damit wirkt Masaru eher wie ein grober, aber letztlich harmloser Klassenkamerad, der eine Art „Rivalen-Freundschaft“ mit Makoto pflegt.

Die zuvor massive, gruppenbezogene Schikane gegen mehrere Mitschüler wird nicht wieder in voller Härte aufgegriffen.

Masaru hat im Manga „Digimon Next“ einen humorvollen Cameo-Auftritt, gemeinsam mit seinen beiden Gefährten Narumi und Shuji.

Ob es sich um denselben Masaru Kaneda handelt oder nur um eine Hommage, wird nicht eindeutig erklärt.

In dieser Szene tritt er als Digimon-Spieler in einer Spielhalle auf und nutzt ein Digimon-Gerät, um ein digitales Monster namens Tyrannomon zu steuern.

Er tritt gegen einen Gegner mit einem Golemon an und verliert den Kampf.

Frustriert erklärt er Tyrannomon zum „Fehlprodukt“ und setzt das Digimon-Spielzeug einfach zurück, wodurch alle Daten gelöscht werden.

Als ein Junge namens Toru ihn darauf anspricht, wehrt Masaru mit der Bemerkung ab, Digimon seien „nur Daten“ und er könne damit machen, was er wolle.

Da aus Sicht der digitalen Welt auch Digimon aus solchen Geräten eigenständige Existenzen besitzen, entspricht sein Reset in dieser Logik einem „Tötungsakt“ gegenüber Tyrannomon.

Es ist eine radikale Parallele zu seiner frühen Tiergeschichte im ursprünglichen Manga.

In der letzten Episode von „Digimon Next“ taucht Masaru erneut auf, diesmal sichtlich gerührt von den Heldentaten der Protagonisten, die er über die Spielhallen-Terminals verfolgt.

Es wird nahegelegt, dass auch diese Version von Masaru letztlich aus ihren Fehlern lernt und sich bessert – ähnlich wie sein Vorbild im Stammwerk.

Der Name Masaru Kaneda ist höchstwahrscheinlich eine Anspielung auf das Kultwerk „Akira“.

Dort ist Shotaro Kaneda der Anführer einer Biker-Gang, und sein Rivale Tetsuo Shima weist in gewissen Charakterzügen Parallelen zu Hiroshi Tateno auf.

Wie Kaneda in „Akira“ verbindet auch Masaru eine besondere Beziehung zu einem Mädchen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, nämlich Ayumi und ihrem besonderen Astralkörper.

Die Dynamik von Rivalität und Freundschaft zwischen Masaru und Hiroshi erinnert in Teilen an das Verhältnis Kaneda–Tetsuo, ohne dessen drastische Tragik zu erreichen.

Interessanterweise übertrifft Masaru sein mögliches Namensvorbild in moralischer Hinsicht, zumindest wenn man die Entwicklung in „Jigoku Sensei Nube Neo“ betrachtet.

Während der Kaneda aus „Akira“ unter anderem durch seine rüden Bemerkungen gegenüber einer schwangeren Lehrerin auffällt, wächst Masaru zu einem Mann heran, der bereit ist, für seine Frau symbolisch „mitzugebären“, um ihr Leben zu retten.

Diese bewusste oder unbewusste Brechung der Vorlage macht Masaru Kaneda zu einer Figur, die sich von einem problematischen Schulrowdy zu einem der emotional reifsten Charaktere der gesamten Reihe entwickelt.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 26. März 2026 21:38)

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