Smile Man ist ein professioneller Superheld der Heldenvereinigung, derzeit auf Rang 27 der A-Klasse, 26 Jahre alt und bekannt für sein Kostüm mit Smiley-Symbol, obwohl er selbst nie lächelt.
Smile Man ist ein A-Klasse-Held mit dem Rang A-27.
Er ist 26 Jahre alt und tritt als ernsthafter, emotionsarmer Kämpfer auf.
Sein Markenzeichen ist ein rotes Kostüm mit einem gelben Smiley auf der Brust und einem massiven Kendama als Waffe.
Sein Standardspruch lautet: „Ich kann nicht lachen.“
Er hat zwei jüngere Brüder: den B-Klasse-Helden Crying Man (B-69) und den C-Klasse-Helden Angry Man (C-255).
Gemeinsam wurden sie früher unter dem Spitznamen „Die mürrischen Brüder“ geführt.
Name: Smile Man
Geschlecht: Männlich
Alter: 26 Jahre
Rang: A-Klasse, Platz 27
Beruf: Profiheld der Heldenvereinigung
Familie: Jüngere Brüder Crying Man (B-Klasse, Rang 69) und Angry Man (C-Klasse, Rang 255)
Charakteristischer Spruch: „Ich kann nicht lachen.“
Synchronsprecher (Anime): Takahiro Yamaguchi
Smile Man trägt einen hautengen, roten Ganzkörperanzug.
Auf der Brust prangt ein gelber Smiley, der sein Heldenmotiv vorgibt.
Dazu kommen gelbe Handschuhe, gelbe Stiefel und eine gelbe Hose, die sich farblich deutlich abheben.
Seine Augenpartie ist mit einer schwarzen Maske oder schwarzer Gesichtsbemalung verdeckt.
Durch Farbwahl und Design erinnert sein Outfit stark an bestimmte berühmte Comic-Superhelden mit Volksheldenstatus.
International wurde außerdem bemerkt, dass er dem mexikanischen Kulthelden „El Chapulín Colorado“ ähnelt.
Auch die Kugel seines riesigen Kendamas ist mit einem Smiley versehen.
So zieht sich das Smiley-Motiv konsequent durch seine gesamte Ausrüstung.
Trotz seines Namens zeigt Smile Man so gut wie keine sichtbaren Emotionen.
Er ist meist völlig ausdruckslos und wirkt eher kühl und nüchtern.
Sein wiederkehrender Spruch „Ich kann nicht lachen“ unterstreicht diesen Widerspruch zwischen Name und Wesen.
Auch in lebensgefährlichen Situationen bleibt er äußerlich ruhig.
Im Kampf bleibt er gefasst, selbst wenn er schwer getroffen wird.
Als er einen Schlag eines Katastrophenstufe-Drache-Boxmonster (bzw. Katastrophenstufe Dämon in anderen Szenen) einsteckt, steht er verletzt, aber ohne erkennbare Regung wieder auf.
Er denkt strategisch und verantwortungsbewusst.
In einem Extra-Kapitel, in dem er einem überraschend starken Monster unterliegt, macht er sich mehr Sorgen um zukünftige Opfer als um seine eigene Lage.
Smile Man hat einen pragmatischen Blick auf Gefahren.
Als er zusammen mit anderen Helden Garou gegenübersteht, warnt er, dass eine zu starke Fixierung auf eine Festnahme lebend riskant ist: „Wenn wir auf Gefangennahme bestehen und alle sterben, ist das alles andere als zum Lachen – ist das klar?“
Er zeigt Kooperationsbereitschaft und Teamgeist.
Er versucht aktiv, mit anderen Helden zusammenzuarbeiten und deren Stärke realistisch einzuschätzen.
So bietet er Bang (Silver Fang) die Zusammenarbeit an und versucht, mit Senkou no Flash (Flashy Flash) zu koordinieren.
Beide reagieren zwar distanziert oder ignorieren ihn, aber seine Herangehensweise ist respektvoll und sachlich.
Gegenüber sehr dominanten Persönlichkeiten wie Terrible Tornado ist er deutlich nervöser.
Als Tornado mit Flash aneinanderzugeraten droht, versucht er hektisch, den Streit zu schlichten.
Insgesamt ist Smile Man ein nüchterner, praktischer und verantwortungsvoller Held.
Sein Name „Smile Man“ steht im kompletten Kontrast zu seiner ernsten und unaufgeregten Art, was ihn umso markanter macht.
Smile Man ist ein Kraftkämpfer, der auf eine ungewöhnliche, aber extrem schwere Waffe setzt: ein gigantisches Kendama.
Er verwendet sowohl den Griff als Schlagstock als auch die Kugel als Wuchtgeschoss.
Die Kendama-Kugel ist über eine Schnur mit dem Griff verbunden.
Dadurch kann er sie wie ein Morgenstern schleudern und auch auf mittlere Distanz einsetzen.
Beim Abschuss wirkt die Kugel optisch deutlich größer, als würde sie sich in der Luft vergrößern.
Mit der Wucht der Kugel kann er problemlos einen Menschen zerdrücken oder weit wegschleudern.
Trotz des fast absurd großen Spielzeug-Waffen-Designs besitzt er beachtliche Kraft und Ausdauer.
Er ist schnell genug, um sich durch die Stadt zu bewegen, große Sprünge auszuführen und die schwere Waffe dauerhaft zu führen.
Spezielle Techniken
„Weltzerstörender Dreh“ (Chikyuu-Hakai-ähnliche Technik)
Smile Man holt mit dem Kendama weit aus und versetzt der Kugel eine starke Rotation.
Dann schleudert er sie mit enormer Geschwindigkeit nach vorne.
Diese Technik dient als massiver Distanzangriff mit gewaltiger Durchschlagskraft.
Sie eignet sich, um Gegner frontal zu treffen oder Hindernisse zu zertrümmern.
„Durchgedrehte Weltreise“ (Bousou-Weltumrundung)
Hier umklammert er das Kendama mit beiden Armen und schwingt die Kugel wiederholt.
Er lässt sie wie einen Flummi immer wieder auf dem Boden oder Gegnern aufprallen.
Dadurch entsteht eine Serie von Schlägen, die den gesamten Bereich um ihn herum abdecken.
Mit dieser Technik konnte er sogar Eisblöcke zerschmettern, die von einem Katastrophenstufe-Drache-Monster erzeugt wurden.
Direkt im Anschluss wurde seine Kugel jedoch eingefroren.
Das zeigt, dass seine Kraft beeindruckend, aber gegen manche Fähigkeiten begrenzt ist.
Smile Man gehört trotz „nur“ A-Klasse-Rang 27 klar zu den stärkeren Helden seiner Stufe.
Immer wieder wird angedeutet, dass seine tatsächliche Kampfkraft höher ist, als viele annehmen.
Er steckt Attacken von Monstern der Katastrophenstufe „Dämon“ weg, ohne sofort kampfunfähig zu werden.
Gegen ein Box-Monster mit der Einstufung Dämon bleibt er nach einem schweren Treffer noch auf den Beinen.
Im Sonderkapitel, in dem er und seine Brüder einem Monster gegenüberstehen, das fälschlicherweise als „Katastrophenstufe Wolf“ eingestuft wurde, zeigt er gute Reflexe.
Er weicht einige Angriffe aus und startet Gegenoffensiven, bevor er schließlich doch unterliegt.
Besonders beachtlich: Er reagiert taktisch klug und denkt über die falsche Einstufung des Gegners nach.
Er erkennt, dass die reale Gefahr deutlich höher ist als offiziell angegeben.
Seine körperliche Robustheit, seine Ausdauer und seine Fähigkeit zur Einschätzung von Gegnern machen ihn zu einem verlässlichen Kämpfer.
Er ist kein übermächtiger „Allesvernichter“, aber ein bemerkenswert stabiler und pragmatischer Profi.
Frühe Einsätze und Beobachterrolle
Smile Man taucht zunächst oft als Randfigur an Schauplätzen großer Kämpfe auf.
So erscheint er etwa am Ort der Verwüstung nach dem Kampf gegen Kombu Infinity.
Dort nimmt er die Spuren eines außergewöhnlich starken Heldenkampfes wahr.
Durch solche Szenen erkennt er zunehmend, dass es Helden gibt, deren Stärke weit außerhalb der üblichen Skala liegt.
Auch die Kämpfe von Bang und Senkou no Flash bekommt er aus nächster Nähe mit.
Dadurch schärft sich sein Auge für den Unterschied zwischen normalen A-Klasse-Helden und absoluten Spitzenkämpfern.
Im Anime taucht er sehr früh auf und wird gemeinsam mit Inazumax von Vaccine Man mit Leichtigkeit besiegt.
Das unterstreicht, wie gefährlich Bedrohungen der höheren Katastrophenstufen sind.
Kampf gegen Garou
In der überarbeiteten Version der Geschichte tritt Smile Man zusammen mit mehreren Helden gegen Garou an.
Er versucht, aus der mittleren Distanz heraus zu agieren und seine Kendama-Kugel kontrolliert einzusetzen.
Garou analysiert jedoch seine Waffe und schneidet die Kendama-Schnur durch.
Danach verwendet Garou die Kugel zu einem Gegenangriff und dreht Smile Mans eigene Ausrüstung gegen ihn.
Während der Auseinandersetzung bleibt Smile Man trotz der angespannten Lage sehr klar in seinen Einschätzungen.
Er mahnt die anderen, dass die Idee, Garou unbedingt lebend zu fangen, die Truppe das Leben kosten könnte.
Er warnt sinngemäß: „Wenn wir wegen der Vorschrift zur Festnahme am Ende alle sterben, gibt es nichts daran zu lachen.“
Damit setzt er sich für eine flexible, lebensrettende Auslegung der Regeln ein.
Dennoch lässt er sich von Garous psychologischem Spiel indirekt mitbetreffen.
Garou provoziert etwa Stinger, was letztlich in einem Hinterhalt endet.
Im Verlauf des Kampfes wird Smile Man von einer Attacke Garous getroffen und geht kampfunfähig zu Boden.
Später wird er von Bang und weiteren Verbündeten geborgen und in Sicherheit gebracht.
Dreierteam mit Crying Man und Angry Man
In einem Sonderkapitel in einem Jugendmagazin tritt Smile Man zusammen mit seinen Brüdern auf.
Die drei bilden das Trio, das einst als „Die mürrischen Brüder“ bekannt war.
Sie kämpfen gemeinsam gegen ein Monster der Katastrophenstufe „Dämon“.
Als Team schaffen sie es, dieses Monster zu besiegen und wirken als eingespieltes Brüdergespann.
Kurz darauf erscheint jedoch ein neues Monster, ein dünner, unauffälliger Gegner mit dem Spitznamen „Dünner Spross“.
Es wurde von der Heldenvereinigung nur als Katastrophenstufe „Wolf“ eingestuft.
Schon nach den ersten Aktionen wird klar, dass die Einstufung völlig falsch war und das Wesen eher der Stufe „Drache“ entspricht.
Die wahre Gefahr ist also um ein Vielfaches höher, als die Akten vermuten lassen.
Crying Man und Angry Man werden beinahe sofort ausgeschaltet.
Smile Man weicht einige Attacken aus und startet Gegenangriffe, kann das Monster aber nicht aufhalten.
Er wird schließlich ebenfalls besiegt, jedoch nicht getötet.
In letzter Sekunde taucht ein anderer, extrem starker Held auf und erledigt das Monster mühelos.
Smile Man überlebt durch das Eingreifen dieses „Balancebrechers“ unter den Helden.
Die Identität dieses Retters wird zwar nicht direkt genannt, doch Smile Man ahnt, wer es war.
Nach seiner Genesung wendet er sich mit einem Bericht an die Heldenvereinigung.
Er fordert eine präzisere Festlegung der Katastrophenstufen, da die Fehleinstufung fast zum Tod mehrerer Helden geführt hat.
Die Vereinigung reagiert ausweichend.
Sie verweist auf die geringe Zahl an Augenzeugen, die Balance innerhalb der Organisation und die Gefahr, dass bisherige Daten an Glaubwürdigkeit verlieren könnten.
Dadurch wird den Lesern verdeutlicht, dass die Einschätzung der Gefahr oft fehlerhaft ist.
Grund dafür sind etwa Monster, die sich verstellen, falsche Berichte oder übermächtige Helden, die starke Gegner so schnell vernichten, dass niemand das Ausmaß der Bedrohung erkennt.
Smile Man verknüpft die Aussagen der Vereinigung mit seinen Beobachtungen vor Ort.
Er beginnt zu verstehen, dass es auf der Seite der Helden Individuen gibt, die die gesamte Machtbalance sprengen.
Er ist sich beinahe sicher, dass er von demselben „Balancebrecher“ gerettet wurde, dessen Spuren er zuvor schon erahnt hatte.
Damit gehört er zu den wenigen A-Klasse-Helden, die bewusst erkennen, dass es innerhalb der Heldenvereinigung eine extrem ungleich verteilte Macht gibt.
Smile Man, Crying Man und Angry Man debutierten ursprünglich als Trio mit dem Image der „mürrischen Brüder“.
Damals trugen sie eher schlichte Outfits und fielen vor allem durch ihre ausdruckslosen Gesichter auf.
Sowohl ihre Persönlichkeiten als auch ihre Erscheinung wurden vom Publikum als wenig attraktiv wahrgenommen.
Sie gewannen kaum Fans und hatten nur mäßige Popularität.
Später wechselten sie zu auffälligeren Kostümen mit deutlichen Gesichtssymbolen, etwa Smileys oder entsprechende Emotions-Symbole.
Trotz der optischen Veränderung änderte sich an ihrer Beliebtheit zunächst wenig.
Daraus zogen sie einen klaren Schluss: Styling reicht nicht – am Ende zählt echte Stärke.
Sie entschieden sich deshalb, sich intensiv zu trainieren und ihre Kampfkraft massiv zu steigern.
Die Erfolge, die sie schließlich gegen Monster der Katastrophenstufe „Dämon“ erzielen, zeigen, dass dieses Training Wirkung hatte.
Smile Man ist das sichtbarste Ergebnis dieser Entwicklung und schafft es in die solide Mitte der A-Klasse.
Seine nüchterne Art ist wahrscheinlich auch eine Reaktion auf den oberflächlichen Starkult.
Anstatt sich über Imagepflege zu definieren, setzt er auf reale Leistung im Kampf gegen Monster.
Smile Man wirkt gegenüber höherrangigen Helden respektvoll, aber nicht unterwürfig.
Er spricht ohne großes Zögern Helden der S-Klasse wie Bang oder Senkou no Flash an, um Kooperation zu suchen.
Auch wenn diese ihn ignorieren oder abwinken, nimmt er es nicht persönlich.
Er bleibt sachlich und orientiert sich am Ziel, die Bedrohung zu beseitigen.
Gegenüber Terrible Tornado verhält er sich deutlich vorsichtiger.
Als sie mit Flash in einen Streit gerät, versucht er, die Lage zu entschärfen, weil er weiß, wie zerstörerisch beide sein können.
Durch seine Beobachtungen beginnt er, hinter die Fassade der Heldenhierarchie zu blicken.
Er erkennt, dass neben dem offiziellen Ranking einige wenige extrem starke Personen die tatsächliche Machtbalance bestimmen.
Sein Respekt gilt nicht blind den Ranghöchsten, sondern denjenigen, die durch Taten ihre Stärke beweisen.
Daher achtet er insbesondere auf die Spuren jener „unsichtbaren“ Tophelden, die Monster der Stufe „Drache“ und darüber scheinbar mühelos erledigen.
In der gezeichneten Neuauflage der Geschichte hat Smile Man vergleichsweise viele Auftritte für einen A-Klasse-Nebenhelden.
Er wird häufig in Gruppenszenen und bei größeren Einsätzen gezeigt.
In der ursprünglichen Webversion tritt er dagegen kaum in Erscheinung.
Er ist dort eher eine Hintergrundfigur.
In der ersten Episode der Anime-Adaption ist er kurz zu sehen.
Dort wird er zusammen mit einem anderen Helden von Vaccine Man überwältigt.
Seine Brüder Crying Man und Angry Man folgen seinem Vorbild in Bezug auf das Waffenthema.
Auch sie benutzen überdimensionierte Spielzeuge als Waffen und bleiben äußerlich völlig emotionslos.
Durch seine Mischung aus albern wirkender Waffe, ernsthafter Persönlichkeit und unterbewerteter Stärke ist Smile Man eine der skurrileren, aber interessanten Figuren innerhalb der A-Klasse.
Er verkörpert den Gedanken, dass hinter einem scheinbar komischen Design ein sehr ernster, aufrichtiger Profi stecken kann.
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