Bang

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Bang
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Alter: 81
Geschlecht: Männlich
Größe: 165cm
Gewicht: 55kg
Englischer Name: Bang
Japanischer Name: バング(シルバーファング)
Chinesischer Name: 银色獠牙
Koreanischer Name: 실버팽
mag Anzahl: 1
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🎙️ Anime-Sprecher

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Kazuhiro Yamaji
Kazuhiro Yamaji
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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One Punch Man
One Punch Man
Veröffentlichungsdatum: 5. Oktober 2015

Charaktereinstellung

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Bang, besser bekannt unter seinem Heldennamen Silverfang, ist ein älterer, extrem erfahrener Kampfkünstler aus dem Werk *One Punch Man*, ehemaliger S‑Klasse‑Held Rang 3 und Meister der Kampfkunst „Fließendes Wasser, zersplitternder Fels“, der im hohen Alter von 81 Jahren den aktiven Heldenberuf aufgibt, um sich ganz der Ausbildung der nächsten Generation zu widmen.

Name: Bang

Heldenname: Silverfang

Geschlecht: Männlich

Alter: 81 Jahre

Größe: 165 cm

Gewicht: 55 kg

Heldenrang: B‑Klasse Rang 77 → S‑Klasse Rang 3 → im Ruhestand

Erster Auftrittsstatus: S‑Klasse Rang 3

Wohnort: Abgelegenes Berggebiet, wo er sein Dojo betreibt

Synchronsprecher (Anime, Originalsprache): Kazuhiro Yamaji

Bang ist eine lebende Legende der Heldenvereinigung und einer der stärksten körperlich orientierten Helden überhaupt.

Er ist Meister des defensiv‑offensiven Stils „Fließendes Wasser, zersplitternder Fels“, den er selbst entwickelt hat, um Schwache zu schützen, anstatt Gegner zu töten.

Trotz seiner schmächtigen, gebeugten Statur ist sein Körper mit Narben übersät und in jahrzehntelanger Praxis stahlhart geworden.

Selbst Angriffe, die A‑Klasse‑Helden sofort töten würden, steckt er scheinbar beiläufig weg und kommentiert sie mitunter mit Sprüchen wie, seine Schulterschmerzen seien verschwunden.

Sein Motto lautet, Gegner nach Möglichkeit nicht zu töten.

Er ist einer der ganz wenigen, die die wahre Stärke von Saitama erkennen, und erklärt offen, Saitama sei „zigmal stärker“ als er selbst.

Bang hat dichte, nach oben stehende, inzwischen weiße Haare, einen markanten Schnurrbart, dicke, nach oben gezogene Augenbrauen und scharfe Augen, was ihm ein strenges, einschüchterndes Gesicht verleiht.

Gleichzeitig wirkt er körperlich wie ein typischer alter Mann – leicht gebückt, schlank, aber zäh.

Tatsächlich ist er freundlich, locker und humorvoll.

Er scherzt selbst in Krisensituationen, taucht ungefragt zu Saitamas Hotpot‑Runde auf und versucht dort, sich den Tofu zu sichern.

Er spricht meist in ruhigem, „alten“ Ton, rutscht aber immer wieder in moderne Umgangssprache hinein, was seinen Charakter lebendig und sympathisch macht.

In Extremsituationen bleibt er erstaunlich gefasst, denkt strategisch und behält den Überblick, statt sich von Emotionen hinreißen zu lassen.

Bang gilt als einer der wenigen vernünftigen Köpfe unter den S‑Klasse‑Helden.

Er rügt etwa Terrible Tornado, wenn sie über die Stränge schlägt, und zeigt im Umgang mit anderen Helden diplomatisches Fingerspitzengefühl.

Sein gutes Herz zeigt sich auch darin, dass er die zerrüttete Beziehung der Esper‑Schwestern Terrible Tornado und Fubuki bedauert.

Er ist zudem selbstkritisch und macht sich Vorwürfe, dass seine frühere Ausrichtung des Dojos auf reinen Leistungswettkampf seinen Schüler Garou negativ beeinflusst haben könnte.

Seine Lieblingsspeisen sind Hummer (speziell Felsen- oder Kaiserhummer, je nach Übersetzung) und Tofu.

Kohl beziehungsweise Chinakohl mag er hingegen gar nicht.

Auffällig ist, dass Bang beim Hotpot in Saitamas Wohnung die Essstäbchen mit der linken Hand benutzt, was deutlich macht, dass er Linkshänder ist.

Bomb

Bomb ist Bangs älterer Bruder und Meister des Stils „Wirbelnder Wind, schneidender Stahl“.

Die beiden gelten gemeinsam als „alte Herren der Kampfszene“ und genießen unter Martial‑Arts‑Kämpfern höchsten Respekt.

Bangs Beziehung zu Bomb ist ausgesprochen herzlich.

Er nennt ihn liebevoll „großer Bruder“ und vertraut ihm so sehr, dass er seine eigene Lebenshaltung nach einem entscheidenden Duell mit ihm grundlegend änderte.

Als Garou zur Gefahr für Helden und Zivilisten wird, bricht Bomb mit Hunderten Schülern auf, um Bang zu unterstützen.

Die Brüder verfügen zudem über gemeinsame Kombinationsangriffe, deren Zerstörungskraft weit über dem üblichen Heldenniveau liegt.

Garou

Garou war einst Bangs bester Schüler und sein offizieller Erstschüler.

Garou entwickelte sich zu einem Ausnahmetalent, geriet jedoch in eine gefährliche Obsession mit dem Konzept von Monstern und begann, Helden zu jagen.

Als Garou im Dojo ausrastet und zahlreiche Mitschüler so schwer verletzt, dass sie nie wieder kämpfen können, sieht Bang sich gezwungen, ihn zu verstoßen.

Dieser Bruch verfolgt Bang; er macht sich später große Vorwürfe, Garous Weg ins Verderben nicht verhindert zu haben.

Als Garou später als „Heldenjäger“ berüchtigt wird und sich mehr und mehr zum Monster wandelt, ist Bang fest entschlossen, ihn persönlich zu stoppen – notfalls mit seinem eigenen Leben.

Im Ringen um Garous Seele schwankt Bang zwischen der Pflicht, ihn aufzuhalten, und dem Wunsch, ihn zu retten.

Sour Face

Sour Face ist Bangs ehemaliger Zweitschüler.

Nach dem Eklat im Dojo geht Sour Face eigene Wege und gründet den Stil „Sour‑Face‑Schule“, mit dem er seine eigene Interpretation von Kampfkunst verfolgt.

Charanko

Charanko ist Bangs derzeitiger Erstschüler.

Dass er überhaupt im Dojo blieb, lag daran, dass er ausgerechnet an dem Tag blau machte, an dem Garou ausrastete – alle anderen Schüler flohen nach dem Vorfall aus Angst.

Als Garou später aktiv Helden angreift, verstößt Bang Charanko zum Schein, um ihn von der gefährlichen Auseinandersetzung fernzuhalten.

Nach den Ereignissen nimmt er ihn aber wieder auf, und Charanko bleibt weiterhin Bangs Schüler Nummer eins.

Atomic Samurai

Atomic Samurai ist ein weiterer S‑Klasse‑Held (Rang 4) und einer der wenigen, die Bang als echten Rivalen anerkennen.

Er respektiert Bangs Können zutiefst, auch wenn er ihn sportlich herausfordert.

Die beiden verbringen ihre Freizeit gelegentlich gemeinsam, etwa beim Go‑Spiel oder beim Angeln.

Zwischen ihnen herrscht eine Mischung aus lockerem Konkurrenzdenken und aufrichtiger Freundschaft.

Saitama

Saitama ist ein professioneller Held, dessen offiziell niedriger Rang in keinem Verhältnis zu seiner tatsächlichen Stärke steht.

Bang gehört zu den wenigen, die Saitamas wahre Macht erkennen und offen aussprechen, dass Saitama ihn selbst um ein Vielfaches übertrifft.

Bang fühlt sich von Saitamas Charakter angezogen: aufrichtig, uninteressiert an Ruhm und absurd stark.

Er würde Saitama gerne seine Kampfkunst beibringen, wird aber von diesem abgewiesen – Saitama hat an formalem Training schlicht kein Interesse.

Als Saitama von anderen Helden und Zivilisten missverstanden und beschimpft wird, stellt sich Bang nicht blind hinter das System.

Er sagt Saitama offen, dass er ihn nicht in dieser korrumpierten Branche zugrunde gehen sehen möchte und dass auch ein Ausstieg eine legitime Option sei.

Genos

Genos ist ein junger S‑Klasse‑Cyborghero, der mit Saitama zusammenlebt.

Bang schätzt seine Entschlossenheit, macht sich aber Sorgen um seine Ungestümheit und Tendenz zur Selbstzerstörung.

Er möchte auch Genos seine Kampfkunst lehren, um ihn weniger abhängig von roher Feuerkraft zu machen.

Gleichzeitig beobachtet er Genos’ Entwicklung wie ein älterer Mentor, der im Hintergrund ein Auge auf den Jugendlich‑Heißblütigen hat.

Fubuki und die Fubuki‑Gruppe

Bang begegnet Fubuki und ihrer Truppe, als diese mit Saitama aneinandergerät.

Er erkennt Fubukis Potential und möchte ihre ganze Gruppe am liebsten als Schüler in seinem Dojo aufnehmen.

Auch hier zeigt sich, wie sehr Bang auf Nachwuchsförderung und „geradebiegen“ junger Talente aus ist.

Er versucht, Schüler mit Essen und freundlicher Atmosphäre anzulocken – nicht immer erfolgreich, aber mit viel Enthusiasmus.

Frühe Jahre und Vergangenheit (Originalversion)

In der Originalfassung von *One Punch Man* wird Bangs Vergangenheit nur knapp umrissen.

Dort wird er vor allem als suchender Kampfkünstler dargestellt, der schon früh den Weg einer beschützenden Kampfkunst einschlägt.

Er entwickelt die Technik „Fließendes Wasser, zersplitternder Fels“ als eine Art „Schutzkunst“, gewissermaßen die Essenz defensiver Kampfkunst, um Schwache zu verteidigen.

Ein unkontrolliert blutrünstiger oder größenwahnsinniger Bang wird hier weniger betont, vielmehr sein Aspekt als ernster Meister, der seine Technik aus innerer Überzeugung formt.

Frühe Jahre und Vergangenheit (Neuauflage / Remake)

In der neu gezeichneten Fassung erhält Bang eine deutlich dramatischere Vergangenheit.

Als junger Mann war er ein brutaler Draufgänger, der seine enorme Begabung ausnutzte, um gegen jeden vermeintlich starken Gegner anzutreten.

Er streifte durch die Welt, legte sich mit starken Kämpfern an, und die Folge waren „Berge“ von Menschen im Krankenhaus.

Seine damalige Kunst war der Stil „Explodierendes Herz, entfesselter Schlag“ (oft auch als „explosives Herzfreisetzungs‑Kung‑Fu“ übersetzt), ein extrem zerstörerischer, auf maximale Offensive ausgelegter Kampfstil.

Aufgrund dieses blutigen Lebenswandels erhielt Bang den Beinamen „Blutiger Wind“.

Er suchte Kämpfe teils aus Langeweile, teils, um Stress abzubauen, ohne Rücksicht auf das Schicksal seiner Gegner.

Eines Tages stellte sich ihm sein Bruder Bomb entgegen, um ihm eine Lektion über wahre Stärke zu erteilen.

Bang nahm den Kampf mit voller Tötungsabsicht auf, Bomb hingegen kämpfte ohne Mordlust – und doch verlor Bang klar.

Während des Kampfes wurde Bang schmerzlich bewusst, wie klein und unreif er als Mensch war.

Er erkannte, dass Bombs Stärke nicht aus Hass oder Ego, sondern aus Kontrolle, Verantwortung und einem anderen Verständnis von Kampf stammte.

Dieses Erlebnis veränderte Bang grundlegend.

Er verwarf den „Explodierendes‑Herz‑Stil“ als „bösen Fauststil“, versiegelte ihn und beschloss, eine neue Kampfkunst zu entwickeln, die das Schützen statt das Vernichten in den Vordergrund stellt.

So entstand „Fließendes Wasser, zersplitternder Fels“, ein Stil, der auf Umleitung von Kraft, Kontrolle und präzise Gegenangriffe setzt.

Bang eröffnete ein Dojo, um junge Talente zu fördern und sie zu verantwortungsvollen Kämpfern zu erziehen.

Gemeinsam mit Bomb stieg er zur Spitzenfigur der Kampfszene auf, beide wurden als ehrwürdige Großmeister gefeiert.

Als zusätzliches Zeichen seiner Läuterung trat Bang der Heldenvereinigung bei und war einer derjenigen, die den Maßstab setzten, der später zur Einführung der S‑Klasse führte – eine Klasse, in die er selbst aufgenommen wurde.

Heldenkarriere und Dojo

In seiner aktiven Zeit als Held lief für Bang vieles rund:

Sein Dojo hatte zeitweise um die hundert Schüler, und als S‑Klasse‑Held Rang 3 hatte er großen Einfluss.

Doch dann kam der Bruch mit Garou.

Nach Garous Amoklauf im Dojo und dem Verstümmeln vieler Mitschüler verloren nahezu alle Schüler das Vertrauen und liefen davon.

Zurück blieb nur Charanko, der zufällig am Tag des Vorfalls schwänzte und daher verschont blieb.

Die einst ruhmvolle Schule Bangs schrumpfte so zu einem nahezu leeren Dojo.

Trotz dieser Rückschläge blieb Bang als Held aktiv.

Besonders seit dem Vorfall mit dem riesigen Meteoriten, der auf die Stadt zurast, beginnt er, sich zunehmend für Saitama und Genos zu interessieren, deren Fähigkeiten ihn beeindrucken.

Mit der Zeit sucht Bang immer häufiger Saitamas Wohnung auf, nimmt an dessen Hotpot‑Abenden teil und versucht beharrlich, Saitama und Genos als Schüler zu gewinnen – mit begrenztem Erfolg.

Garou‑Vorfall und Rücktritt

Als sich Garou zum gefürchteten „Heldenjäger“ entwickelt, sieht Bang sich persönlich in der Pflicht.

Er stößt Charanko aus dem Dojo, um ihn nicht in die lebensgefährlichen Auseinandersetzungen hineinzuziehen, und bereitet sich innerlich darauf vor, Garou im Notfall zu töten.

Bomb schließt sich ihm an, und die Brüder stellen sich ihrem ehemaligen Schützling in mehreren schweren Kämpfen.

Bang setzt dabei Techniken ein, die seine bisherigen Grenzen deutlich überschreiten, inklusive Methoden, die seine eigenen körperlichen Limits sprengen.

Am Ende des langen Konflikts wird klar, dass die Wurzel von Garous Absturz auch in Bangs früheren Entscheidungen liegt.

Bang wertet die tragischen Ereignisse als persönliches Versagen als Lehrer.

Geplagt von Schuldgefühlen und zunehmend vom Alter gezeichnet, entscheidet Bang, seine Karriere als professioneller Held zu beenden.

Er zieht sich offiziell aus der S‑Klasse zurück und konzentriert sich seither auf die Ausbildung der nächsten Generation und die Wiedereingliederung Garous in ein menschlicheres Leben (in der Remake‑Version kehren Garou, Charanko und weitere Schüler in sein Dojo zurück).

Bangs Kampfkraft gehört zu den höchsten der Heldenvereinigung.

Selbst der anspruchsvolle Atomic Samurai, der nur „wahre“ Kämpfer anerkennt, respektiert Bangs Stärke ausdrücklich.

Innerhalb der Heldenvereinigung gilt er gemeinsam mit Chougoukin Kurobikari als einer der zwei absoluten Spitzenvertreter körperlich orientierter Helden.

Obwohl seine Technik eher nach „Selbstverteidigung“ wirkt, sorgt die Verschmelzung von Verteidigung und Angriff für eine nahezu perfekte Balance.

Bang kann Angriffswellen, die A‑Klasse‑Helden sofort töten würden, in harmlose Bewegungen umlenken.

Er ließ sich von einem Schlag, der den A‑Klasse‑Helden Iaian sofort getötet hätte, nahezu unbeeindruckt treffen und bezeichnete die Wirkung scherzhaft als Schultermassage.

Er hat in der Serie unter anderem Monster auf Katastrophenstufe „Drache“ wie den „Hässlichen Oberbefehlshaber“ oder „Zahnfleisch“ extrem schnell erledigt.

Gegen Monster mit besonderer Regeneration oder Teilungsfähigkeiten – etwa Wesen, die physische Schläge leicht wegstecken oder sich aufspalten – hat Bang jedoch Nachteile, da sein Arsenal primär auf physische Einwirkung setzt.

Seine Zähigkeit ist außergewöhnlich:

Er übersteht sogar Schläge des Alienmonsters Melzargard, das A‑Klasse‑Helden mit einem Hieb schwer verstümmeln kann, ohne ernsthafte Schäden.

Auch dem radioaktiven Ausstrahlen des vollständig erwachten Garou kann Bang länger standhalten als die meisten anderen Menschen.

Sein Körper mag alt sein, doch seine Kondition und sein Kampfsinn sind auf einem Niveau, das beinahe übermenschlich wirkt.

Besonders wichtig ist: Das meiste, was Bang zeigt, ist immer noch die „gebremste“ Version, weil er vermeiden will, Gegner zu töten.

Wenn er bereit wäre, diese Selbstbeschränkung fallen zu lassen und zu seinem alten Stil zurückzukehren, wäre seine Zerstörungskraft noch deutlich höher.

Fließendes Wasser, zersplitternder Fels

Dies ist Bangs signaturhafte Kampfkunst, die er selbst entwickelt hat.

Sie ist von Bombs Stil „Wirbelnder Wind, schneidender Stahl“ beeinflusst, hat aber eine eigene Philosophie.

Der Stil ist eine Art weiche, extrem stabile Defensive, vergleichbar mit einer Mischung aus Tai Chi und Aikido:

Angriffe werden aufgenommen, in Fluss gebracht und entschärft, während die Kraft des Gegners gegen ihn selbst verwendet wird.

Bangs Bewegungen ähneln fließendem Wasser – weich und anpassungsfähig – doch die Konter schlagen mit der Gewalt eines reißenden Stroms auf Felsen ein.

Er kann damit etwa Trümmer eines Meteoriten, die vom Himmel regnen, mit bloßen Händen ablenken und abwehren.

Die Technik erlaubt es ihm, die Kraft von Schlägen umzulenken, sie in den Boden abzuleiten oder auf den Angreifer zurückzuwerfen.

So kann Bang etwa dazu führen, dass ein Monster an seiner eigenen Schlagkraft zu Grunde geht.

Gleichzeitig nutzt er endlos erscheinende Ketten schneller Schläge, die den Gegner mit einer Flut von Treffern überrollen.

Der Stil ist daher nicht nur defensiv, sondern in erfahrenen Händen eine überwältigende Offensivtechnik.

Allerdings stößt selbst dieser Stil an Grenzen.

Als der monströs verstärkte Garou den offensiven Stil „Explodierendes Herz, entfesselter Schlag“ gegen ihn einsetzt, findet Bang kaum noch Gelegenheit, zu kontern oder umzuleiten.

Explodierendes Herz, entfesselter Schlag

Dieser Stil taucht nur in der Remake‑Version auf und repräsentiert Bangs dunkle Vergangenheit.

Es handelt sich um eine ultrabrutale, offensiv ausgerichtete Technik, bei der das Herz in der Schlagbewegung explosionsartig stärker pumpt und so kurzfristig die körperlichen Grenzen durchbricht.

Die Folge sind Schläge mit übermenschlicher Durchschlagskraft, die allerdings massiv strapazierend für den eigenen Körper sind.

Bang hat diesen Stil als moralisch verwerflich eingestuft, versiegelt und sich geschworen, ihn nie wieder zu verwenden.

Garou bricht allerdings beim Verlassen des Dojos in Bangs Safe ein und stiehlt die Unterlagen zu dieser Technik.

In monströser Form meistert Garou den Stil und setzt ihn in Kämpfen – unter anderem gegen Bang selbst – ein.

Bomb vermutet im abschließenden Kampf, dass Bang die Technik theoretisch noch einmal hätte freisetzen können, wenn er Garou wirklich mit Tötungsabsicht bekämpfen würde.

Doch Bang entscheidet sich bewusst dagegen und versucht stattdessen, seinen ehemaligen Schüler zu stoppen, ohne ihn endgültig zu vernichten.

Kombinationsangriffe mit Bomb

Doppelkiefer‑Drachentöter‑Faust

Diese gemeinsame Technik von Bang und Bomb ist darauf ausgelegt, selbst Monster der höchsten Drachen‑Stufe schwer zu verletzen.

Durch perfekt abgestimmte Bewegungen und Richtungswechsel bündeln sie ihre Stile zu einem vernichtenden Schlag.

Sie setzen diese Technik unter anderem gegen Garou, das Monster‑Hundewesen „Überentwickelter Pochi“ und Orochi, den Monsterkönig, ein.

Die Präzision, mit der die Brüder sich wortlos koordinieren, zeigt ihre jahrzehntelange Kampferfahrung.

Donnernder, alles zerreißender Luftschlag

Dies ist eine weitere gemeinsame Geheimtechnik der Brüder.

Der Schlag selbst erzeugt Schockwellen, die sich durch den Körper des Gegners ziehen und massive innere Schäden verursachen, selbst wenn die äußere Oberfläche hart ist.

Der Angriff hat einen deutlichen Vorbereitungsaufwand und starke Rückwirkung auf die Anwender, weshalb sie ihn nur in absoluten Notfällen verwenden.

Die Kraft ist jedoch so immens, dass sie sogar die nahezu unverwüstliche Außenschale des Monsters Elder Centipede zerschmettern können – einem Wesen, das zuvor Angriffen von Helden wie Metal Knight, Genos, Metal Bat und anderen standgehalten hatte.

Weitere Techniken

Erwachende Stahlatem‑Methode

Diese Technik dient dazu, Bangs körperliche Grenzen kurzfristig zu überschreiten.

Im Kampf gegen den monströsen Garou setzt Bang sie ein, um noch einmal seine gesamte verbliebene Kraft zu mobilisieren.

Garou, der bereits die Fähigkeit hat, Bewegungen und Techniken intuitiv zu kopieren, ahmt diese Methode erschreckend schnell nach.

Das verdeutlicht zugleich Bangs Meisterschaft und Garous unheimliche Lernfähigkeit.

Strömungsring

Mit dieser Technik schafft Bang um sich herum eine Zone, in der jeder Eindringling durch seine Fäuste neutralisiert oder zerschmettert wird.

Er setzt sie unter anderem ein, um Genos vor herabfallenden Meteoritenfragmenten zu schützen.

Schnellschritt‑Kunst

Bei dieser Fußarbeit bewegt sich Bang mit fließenden, leicht tänzerischen Schritten blitzschnell auf den Gegner zu oder um ihn herum.

Er verwirrt den Gegner mit plötzlichen Richtungswechseln, Täuschungsmanövern und Geschwindigkeitsvariationen und greift dann mit schnellen Stößen an.

Fangzahn‑Fingerstich

Bangs Finger sind so durchtrainiert und präzise, dass er selbst kleinste Schwachpunkte oder Vitalpunkte des Gegners sicher treffen kann.

Die Bewegung wirkt elegant und flüssig, doch die Durchschlagskraft reicht aus, um selbst Fels zu perforieren.

„Vorausschau“ / Beobachtung

Durch jahrzehntelanges Training seiner Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit kann Bang Bewegungen des Gegners vorausahnen.

Er erkennt feine Gewichtsverlagerungen, Anspannung in Muskeln und Blickrichtungen und weiß damit, wo der nächste Schlag landen wird.

Diese Fähigkeit erlaubt es ihm, auch extrem schnelle Gegner zu parieren oder ihnen auszuweichen, nach außen hin scheinbar mühelos.

Bang ist innerhalb des Fandoms sehr beliebt und erreichte in einer offiziellen Beliebtheitsumfrage der Originalversion den 7. Platz.

Seine Mischung aus Großvater‑Charme, Humor und gnadenloser Stärke kommt bei vielen Leserinnen und Lesern gut an.

In der Remake‑Version ist Bangs junges Ich bewusst Garou ähnlich gestaltet:

Frisur, mörderischer Kampfstil, ständiges Herausfordern starker Gegner und das Abgleiten in Gewalt spiegeln Garous eigenen Weg, was die Beziehung der beiden um eine tragische Spiegeldimension erweitert.

Fans haben Parallelen zum Street‑Fighter‑Universum gezogen:

Die Konstellation Bomb – Bang – Garou erinnert an Figurenkonstellationen wie Gouken, Goutetsu und Akuma, in denen alter Meister, geläuterter Kämpfer und „abgefallener Schüler“ dramatisch miteinander verwoben sind.

Bang ist, trotz seiner Fehler, eine der moralisch klarsten Figuren in *One Punch Man*:

Ein Mann, der von einem blutrünstigen Schläger zu einem Beschützer wurde, seine Schuld anerkennt und sein Alter nutzt, um den Weg der nächsten Generation zu verbessern.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:05)

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