Orochi ist ein männlicher, katastrophenstufen-„Drache“-Monsterkönig im Remake von „One Punch Man“, der als Anführer der Monstervereinigung auftritt und ausschließlich in der von Yusuke Murata gezeichneten Version existiert.
Orochi ist der offizielle Boss der Monstervereinigung und wird auch „Monsterkönig Orochi“ genannt.
Er besitzt einen gigantischen Körper, ein dämonisches Aussehen und wirkt wie eine lebende, mehrköpfige Drachen- oder Schlangenbestie.
Er verwendet das Personalpronomen „ich“ in einer ruhigen, formellen Art und wirkt meist schweigsam.
Trotz seiner monströsen Gestalt war er ursprünglich ein Mensch, der durch extreme Experimente in seinen heutigen Zustand überführt wurde.
Seine Katastrophenstufe ist offiziell „Drache“, doch seine tatsächliche Kampfkraft übersteigt die meisten Drachen-Klasse-Monster deutlich.
Unter den Monstervereinigungs-Mitgliedern gilt er als inoffizieller „Monsterkönig“, obwohl einige besonders starke Monster insgeheim planen, ihn später zu stürzen.
Als Sprecher in der Anime-Adaption fungiert Atsushi Ono.
Orochi ist kalt, nüchtern und gegenüber „Verlierern“ völlig gnadenlos.
Selbst strategische Rückzüge akzeptiert er nicht und frisst geflohene oder gescheiterte Monster wie den Awakened Cockroach ohne Zögern.
Er zeigt nur selten Emotionen und folgt scheinbar gehorsam seinem Berater Gyoro Gyoro.
Gegenüber Gyoro Gyoro ist er gewissermaßen konditioniert und kann dessen Befehlen nicht widersprechen, auch wenn Gyoro Gyoro ihm formell mit Respekt begegnet.
Durch die vielen Verstärkungen, die extreme Monsterwerdung und eine langfristige Gehirnwäsche ist sein eigenes Ich-Gefühl stark vernebelt.
Er beschreibt seinen Zustand selbst als „verschwommen“, was ihn in dieser inneren Leere in mancher Hinsicht Saitama ähnelt.
Nur wenn er einem möglichen ebenbürtigen Gegner begegnet, flammt in ihm so etwas wie Begeisterung auf.
So wird er im Angesicht von Saitama nach langer Zeit wieder redselig und beinahe euphorisch, weil er glaubt, endlich jemanden gefunden zu haben, der ihn ernsthaft fordern könnte.
Orochi ist der nominelle Anführer der Monstervereinigung und kontrolliert auch die sogenannten „Monsterzellen“.
Laut den Informationen des Helden „Kudou Kishi“ (Drive Knight) ist er der Boss der Vereinigung und der Ursprung dieser Zellen, mit denen Menschen in Monster verwandelt werden können.
Gyoro Gyoro fungiert als sein Strategieberater und „Züchter“.
Die Monstervereinigung ist jedoch eher ein Zweckbündnis, in dem nicht alle Monster ihm loyal ergeben sind.
Starke Monster wie Black Sperm planen sogar, nach der Vernichtung der Heldenvereinigung Orochi selbst zu töten und die Führung zu übernehmen.
Orochi duldet diese Spannungen vorerst, weil er sich seiner Überlegenheit sehr sicher ist.
Sein Sitz befindet sich tief im unterirdischen Hauptquartier der Monstervereinigung in der Geisterstadt von Z-Stadt.
Von dort aus wird der Krieg gegen die Heldenvereinigung vorbereitet und gesteuert.
Orochi war ursprünglich ein Mensch mit einer starken, latenten Zerstörungslust.
Gyoro Gyoro erkannte dieses Potenzial und rekrutierte ihn als Versuchskaninchen für seine geheime „Monsterwerdungs-Methode“.
Diese Methode besteht darin, immer wieder den „Tod“ zu überwinden und durch reinen Willen und gewaltige Obsession auf die nächste Entwicklungsstufe zu gelangen.
Orochi überstand eine ungeheure Anzahl von Menschenversuchen, ohne dabei seine Intelligenz oder sein Bewusstsein vollständig zu verlieren.
Schließlich transformierte er zu der gigantischen, schlangen- und drachenartigen Bestie, die heute den Namen „Orochi“ trägt.
Gyoro Gyoro bezeichnet ihn als „ultimatives Lebewesen“ und als das Ergebnis jahrelanger gezielter „Erziehung“ und Gehirnwäsche.
Im Laufe dieser Prozeduren verlor Orochi jedoch einen Großteil seiner menschlichen Gefühle und seiner persönlichen Identität.
Was übrig blieb, ist ein fast rein auf Kampf, Wachstum und Zerstörung fokussiertes Wesen, das sich nur noch vage an seine Menschlichkeit erinnert.
Allgemeine Bewertung
Orochi ist offiziell als Katastrophenstufe „Drache“ eingestuft, bewegt sich aber am oberen Ende dieser Skala und reicht faktisch in den Bereich „über Drache“ hinein.
Gouketsu, selbst ein extrem starkes Drachen-Klasse-Monster, erklärt, dass es auf der Erde kein Monster gibt, das stärker sei als Orochi.
Seine physische Kraft, seine enorme Ausdauer, seine Regeneration und seine vielseitigen Angriffe machen ihn zu einem der gefährlichsten bekannten Monster.
Hinzu kommt eine außergewöhnliche Lern- und Anpassungsfähigkeit, die ihn in laufenden Kämpfen kontinuierlich stärker werden lässt.
Körperaufbau und Grundform
Orochis Körper besteht vollständig aus Monsterzellen.
Seine Gestalt ist ein massiver Rumpf, aus dem zahlreiche schlangen- oder drachenartige Köpfe sowie Tentakel-artige Gliedmaßen hervorgehen.
Ein markantes Merkmal ist ein langes, dehnbares Horn bzw. mehrere Hörner am Kopf, die sich wie Tentakel abstrecken und mit hoher Geschwindigkeit zustoßen können.
Seine Gliedmaßen können sich in Bündel aus riesigen Schlangen verwandeln, die jeweils unabhängig agieren und angreifen.
Hitze- und Strahlenangriffe
Orochi kann aus seinem Hauptkörper sowie aus den vielen Schlangenköpfen extrem hochtemperierte Energiestrahlen und Feueratem abfeuern.
Diese Hitzestrahlen sind stark genug, um Fels, Metall und große Teile der Umgebung in kürzester Zeit zu schmelzen oder zu durchbohren.
Im Kampf gegen Garou bedeckt er seinen Körper teilweise mit Flammen und nutzt eine humanoide Kampfgestalt, in der er Nahkampf und Energiestrahlen kombiniert.
In dieser Form steigert er seine Geschwindigkeit und Präzision enorm.
Später nutzt er in der überarbeiteten Version den „Gaia-Strahl“, bei dem er direkt die Energie der Erde anzapft.
Dieser Angriff ist von gigantischem Ausmaß und soll als Opfergabe für seine vermeintliche Göttlichkeit dienen.
Nahkampf und Technik
Orochi ist nicht nur ein reiner „Bruiser“, sondern besitzt ein feines technisches Verständnis für Kampfkunst.
Im Duell mit Garou kopiert er dessen Kampfstil, nachdem er ihn nur einmal gesehen hat.
Er setzt die kopierten Techniken sofort mit seinen vielen Schlangenkörpern synchronisiert ein und erschafft damit ein Massaker aus dutzenden gleichzeitigen Spezialangriffen.
Seine Fähigkeit, Kampfdaten quasi instant zu analysieren und umzusetzen, erinnert an Garous eigenes Talent, geht aber durch die Vielzahl seiner Körper noch darüber hinaus.
Sein Kampfstil kombiniert Tritte, Schläge, Würfe, Greifbewegungen und Energiestrahlen zu pausenlosen Kombo-Angriffen.
Dabei kann er seine Gliedmaßen nahezu beliebig verlängern, was ihn im Nah- und mittleren Distanzbereich extrem schwer vorhersehbar macht.
Geschwindigkeit, Wahrnehmung und Reaktionsvermögen
Orochi ist erstaunlich schnell für seine Größe.
Er kann Gegner erfassen, die sich mit Geschwindigkeiten bewegen, mit denen selbst Hochgeschwindigkeits-Monster prahlen.
Der Awakened Cockroach rühmt sich, dank des Lesens von Tötungsabsichten sogar Lichtgeschwindigkeit-ähnlichen Angriffen ausweichen zu können.
Orochi durchbohrt ihn dennoch mühelos mit seinem Horn, bevor dieser reagieren kann, und frisst ihn als abschreckendes Beispiel vor den anderen Monstern.
Er reagiert auch schnell genug, um Metalknights (Dr. Bofois) hochverstärkte Selbstzerstörungsvorrichtung zu durchlöchern und zu zerstören, bevor der Mechanismus ausgelöst werden kann.
Seine Wahrnehmung für Gefahr und Energiesignaturen erlaubt es ihm außerdem, einzelne Ziele in einer chaotischen Kampfumgebung gezielt auszuschalten.
Regeneration und Formwandel
Orochi kann selbst nach extrem schweren Verletzungen weiterleben.
Wird sein Körper zerstört, kann er in einen formlosen, flüssig-ähnlichen Zustand übergehen und dabei weiterhin agieren.
In dieser verflüssigten Form kann er andere Lebewesen blitzschnell absorbieren, um seine Masse, Energie und Kampfkraft wiederherzustellen.
Er ist in der Lage, aus nahezu jeder verbliebenen Körperpartie Flammenstöße und Energiestrahlen in alle Richtungen abzufeuern.
Seine Gestalt ist außerordentlich flexibel: Köpfe und Gliedmaßen können wachsen, schrumpfen, sich verzweigen oder neu angeordnet werden.
Das erlaubt ihm, seine Kampfstrategie spontan an den Gegner und die Umgebung anzupassen.
Erste Erwähnung und Aufbau
Orochis Existenz wird im Remake zunächst indirekt eingeführt, etwa durch Gouketsu und andere hochrangige Monster.
Seine Rolle als „Monsterkönig“ wird früh etabliert, auch wenn er anfänglich im Hintergrund bleibt.
Die Monsterzellen, mit denen Menschen in Monster verwandelt werden, stammen angeblich von ihm.
Damit ist er indirekt für die Entstehung zahlreicher Monster verantwortlich, die später mit der Heldenvereinigung in Konflikt geraten.
Sein Hauptquartier befindet sich im unterirdischen Komplex unter der sogenannten Geisterstadt, wo auch das Monster „zu groß gewordener Hund“ (Overgrown Rover) lebt.
Dessen Kämpfe mit Saitama erschüttern weite Teile der Basis und wecken Orochis Aufmerksamkeit.
Begegnung mit Saitama – alte Fassung
In der ursprünglichen Version der Saitama-vs.-Orochi-Episode erkennt Orochi Saitamas enorme Stärke sofort.
Er begreift, dass Saitama der berüchtigte „Geisterstadt-Monster“ von Z-Stadt sein muss.
Orochi empfindet die Begegnung als Chance, seine vernebelte Persönlichkeit wieder an die Oberfläche zu holen.
Er entfesselt seinen Körper, verwandelt seine vielen Monsterköpfe und überschüttet Saitama mit Superflammen und einem Hagel aus Angriffen.
Die Schockwellen dieses Kampfes sind so heftig, dass selbst entfernte S-Klasse-Helden sie spüren.
Doch trotz der gewaltigen Feuerkraft und der riesigen Monsterarmee aus seinem eigenen Körper können seine Angriffe Saitama nicht ernsthaft verletzen.
Saitama lässt sich kurz wegschleudern, kehrt im Sprint zurück und pflügt mit Leichtigkeit durch Orochis Angriffe.
Orochi versucht, Saitamas „normalen Schlag“ mit einem riesigen Drachenkopf zu blocken und kontert mit Flammen, aber Saitama bleibt unbeeindruckt.
Am Ende zerstört ein gewöhnlicher Schlag Saitamas Orochis Körper und schleudert ihn in den Untergrund.
Während er fällt, erfährt Orochi erstmals in seinem Leben so etwas wie „Angst“.
Begegnung mit Saitama – überarbeitete Fassung mit Tempel
In der später überarbeiteten Version nimmt die Konfrontation eine mystischere Wendung.
Orochi zeigt wieder seine Größe und Aggression, reagiert auf Saitamas Ausstrahlung aber noch überlegter.
Er lockt Saitama tiefer in den Untergrund zu einem uralten Tempel, umgeben von Magma und geheimnisvollen Wandmalereien.
Auf einer dieser Malereien erkennt Orochi eine Figur, die ihm selbst frappierend ähnlich sieht, in einer Position wie ein Gott am Himmel.
Zu seiner Überraschung kann er die alten Schriftzeichen instinktiv lesen.
Er interpretiert sie so, dass er dazu bestimmt sei, zu einem „Gott“ aufzusteigen und dass eine geeignete Opfergabe nötig ist.
Überzeugt, selbst eine Art auserwähltes Wesen zu sein, entscheidet er, Saitama als „würdige Opfergabe“ zu verwenden.
Er glaubt, durch dieses Opfer und den Tempel ein regelrechte Wiedergeburt als Gott zu vollziehen.
Saitama hingegen sitzt nackt im Magma, nutzt es wie ein heißes Bad und hört Orochi kaum zu.
Er fordert seelenruhig nach Seife und kommentiert den Lärm eher genervt als beeindruckt.
Orochi zapft direkt die Energie der Erde an und entfesselt den „Gaia-Strahl“, seinen ultimativen Angriff.
Die Energiemenge ist enorm und könnte ganze Gebiete verwüsten.
Saitama kontert dies mit seiner Spezialtechnik „Ernsthafte Wasserpistole“, die in diesem Kontext als konzentrierter Wasserstrahl aus dem Magma dargestellt wird.
Der Gaia-Strahl wird neutralisiert, danach verpasst Saitama Orochi zur „Erziehung“ und wegen der störenden Lautstärke einen normalen Schlag.
Orochi versteht die Situation nicht mehr, schleppt sich tödlich verletzt zum Altar und klammert sich verzweifelt an die Wandmalerei.
Dort stirbt er scheinbar, während der Tempel zusammenbricht und mehr von der Wandmalerei freilegt.
Die vollständige Inschrift enthüllt, dass die figur, die wie Orochi aussieht, nur eines von mehreren Opfern für eine noch höhere Gottheit ist.
Über dieser Opferfigur ist eine weitere Gestalt zu sehen, die alles von oben herab betrachtet – ein Hinweis auf das mysteriöse „Gott“-Wesen im One-Punch-Man-Kosmos.
Überleben und Fusion mit Psykos
Trotz der verheerenden Niederlage gegen Saitama überlebt Orochis Herz oder ein Kernstück seines Körpers.
Dieses spürt die Energiequelle von Gyoro Gyoro, der in Wahrheit die hochbegabte Esperin Psykos ist.
Orochi absorbiert Psykos und verschmilzt mit ihr zu einer neuen, noch monströseren Gestalt.
In dieser Form besteht der obere Körper aus Psykos, während der untere Teil eine gigantische Mischung aus Schlangenkörpern und schmetterlingsartigen Elementen ist.
Beide teilen sich den Geist, wobei sie zunächst um die Kontrolle kämpfen, sich dann aber in eine Art 50/50-Bewusstsein einpendeln.
Zusätzlich wachsen mehrere massive Drachenhälse aus der Fusion, die seine Kampfkraft weiter steigern.
Die Fusion verfügt über eine absurd große Energiemenge, die selbst Terrible Tornado (Tatsumaki) misstrauisch macht.
Sie vermutet, dass diese Kraft von einer anderen Dimension oder einem unbekannten „Bereich“ stammt und nicht einfach nur die Summe beider Individuen ist.
Es wird angedeutet, dass während des Fusionsprozesses ein geheimnisvolles „Gott“-Wesen kurz eingegriffen hat.
Dadurch erlangt die Fusion ein Gefühl von „Vorbestimmung“ oder „Himmelsauftrag“, die Menschheit auszulöschen.
Kampf gegen Terrible Tornado und die S-Klasse
In der Psykos-Orochi-Fusion wird eine Angriffswelle gegen die Helden gestartet, insbesondere gegen Terrible Tornado.
Mit riesigen Energiestrahlen schneidet die Fusion ganze Stücke aus der Erdoberfläche heraus.
Tatsumaki ist zunächst deutlich unter Druck gesetzt und beeindruckt von der rohen Gewalt dieses Gegners.
Die kontinuierlichen Energiestöße und die nahezu unerschöpfliche Kraft erschweren ihr, einen entscheidenden Konter zu landen.
Mit Unterstützung durch Genos gelingt es Tatsumaki jedoch, ihre Kräfte auf die Rettung der anderen Helden zu konzentrieren und anschließend ernster zu kämpfen.
Sie beginnt, die Fusion systematisch zu beschädigen, obwohl sie zwischendurch Blut spuckt und ihre Belastungsgrenze erreicht.
Orochi versucht zwischenzeitlich, sich von Psykos zu lösen, zumindest teilweise Teile seines Körpers abzutrennen, um Menschen in der Stadt zu verschlingen und so Energie nachzuladen.
Aber Tatsumakis Barrieren, die Angriffe von Genos und das Eingreifen weiterer Helden vereiteln diesen Plan.
Tanktop Master wirft ihn, woraufhin Atomic Samurai, Puri-Puri Prisoner und Chougoukin Kurobikari (Superalloy Darkshine) eine Kombinationsattacke ausführen.
Diese Abfolge schwächt die Fusion weiter und bereitet den Boden für die finalen Techniken.
Schließlich gelingt es Psykos, sich vom Fusionskörper zu lösen und zu entkommen.
Orochi verbleibt als Monsterkern weiter im Kampf, jedoch schwer beschädigt.
Bang und sein Bruder Bomb setzen ihre gemeinsame Geheimtechnik ein, um Orochi massiven Schaden zuzufügen.
Darauf folgt eine letzte, vernichtende Aktion von Terrible Tornado, die das gesamte Monsterquartier anhebt, zu einer gigantischen Speerspitze formt und Orochi mitsamt dem Bauwerk aufspießt.
In diesem Angriff wird Orochi endgültig ausgelöscht und in den Trümmern des unterirdischen Tempels verteilt.
Seine Rolle als Monsterkönig endet damit, auch wenn seine Verbindung zum „Gott“-Mysterium der Serie weiter nachhallt.
Gyoro Gyoro / Psykos
Gyoro Gyoro ist ursprünglich Orochis Mentor, Züchter und Gehirnwäscher.
Er formt den ehemals menschlichen Orochi über Jahre hinweg durch Folter, Monsterzellen und extreme Grenzerfahrungen.
Offiziell behandelt Gyoro Gyoro ihn respektvoll, spricht ihn teilweise mit einer gewissen Höflichkeit an.
Innerlich sieht er Orochi aber eher als sein „Werk“ und als Werkzeug zur Realisierung seiner eigenen Pläne.
Orochi scheint Gyoro Gyoro loyal zu sein und widerspricht ihm nicht.
Tatsächlich hat Psykos jedoch in seinem Unterbewusstsein eine starke Konditionierung verankert, die es Orochi schwer macht, sich gegen ihren Willen zu stellen.
Nach seiner Niederlage gegen Saitama nutzt Orochi Psykos jedoch nur noch als machtvolle Energiequelle.
Die Fusion zeigt, dass er längst über die reine Rolle als Gyoro Gyoro-Schützling hinausgewachsen ist.
Saitama
Orochi ist eine der wenigen Gestalten, die Saitamas wahre Stärke noch vor Beginn des direkten Kampfes zumindest vage spürt.
Er erkennt, dass Saitama etwas völlig anderes ist als die üblichen Helden oder Monster.
Er ist fasziniert von der Möglichkeit, dass Saitama ihn in einem „ehrlichen“ Kampf fordern könnte.
Diese Hoffnung entpuppt sich jedoch als Illusion, da Saitama ihn mit Leichtigkeit übertrifft.
Saitama hingegen sieht in Orochi nur ein weiteres starkes, aber letztlich langweiliges Monster.
Er geht davon aus, dass der Kampf „wie immer mit einem Schlag vorbei“ sein wird und zeigt kaum echtes Interesse.
Im Tempel-Showdown hört Saitama kaum zu, während Orochi eine große, religiös angehauchte Selbstdarstellung als Gott vorbereitet.
Am Ende ist Orochi für ihn nicht mehr als eine weitere Lärmquelle, die man mit einem Schlag beruhigt.
Garou
Orochi begegnet Garou in einer Phase, in der dieser bereits deutliche Monster-Tendenzen zeigt.
Er fängt Garou leicht ab und fügt ihm eine schwere Verletzung zu, indem er ihm ein Loch durch den Körper bohrt.
Im anschließenden Kampf studiert Orochi Garous Kampfstil und kopiert ihn in Echtzeit.
Sein technisches Talent ist so groß, dass er Garous Moves präzise reproduziert und ihn damit an den Rand der Niederlage bringt.
Auf Geheiß von Gyoro Gyoro soll Orochi Garou „nur“ kampfunfähig machen, ihn aber nicht töten.
Er hält sich tatsächlich an diese Anweisung, was seine Fähigkeit zeigt, trotz seiner monströsen Natur kontrolliert zu agieren.
Garou seinerseits erlebt die Begegnung als traumatische Konfrontation mit einer übermächtigen, ständig adaptierenden Kreatur.
Orochi fungiert damit als Spiegelbild von Garous eigener, wachsender Monstrosität.
Terrible Tornado
In der Fusionsform mit Psykos ist Orochi einer der wenigen Gegner, die Terrible Tornado nicht sofort dominiert.
Ihre Telekinese und seine Energiestrahlen prallen in gewaltigen Kollisionen aufeinander.
Tatsumaki erkennt, dass Orochis/ Psykos’ Energiequelle nicht normal ist.
Sie spürt, dass hinter dieser Kraft ein weiterer, unbekannter Einfluss steht, der sich ihrer Kontrolle entzieht.
Letztlich kann sie Orochi nur besiegen, indem sie sämtliche Reserven mobilisiert und den gesamten Monsterkomplex als Waffe nutzt.
Orochi bleibt für sie einer der gefährlichsten Gegner, denen sie bislang begegnet ist.
Der Zeichner des Remakes, Yusuke Murata, hat in Livestreams mehrfach Einschätzungen zu Orochis Stärke gegeben.
Er betonte, dass Orochi Saitamas normalen Schlag nicht sofort tödlich erliegen würde und vermutlich mehrere Treffer aushalten könnte.
Murata äußerte auch, dass er sich bei der reinen Kampfkraft nicht sicher sei, ob Orochi oder Golden Sperm stärker sei.
Technisch und in Bezug auf Kampftechnik schätzt er Orochi allerdings als überlegen ein.
Weiterhin erklärte Murata, dass die drei Alien-Elitekämpfer Melzargard, Groribas und Geryuganshoop selbst bei perfekter Vorbereitung kaum eine Chance hätten, gegen Orochi zu gewinnen.
Daraus lässt sich schließen, dass Orochi weit über durchschnittlichen Drachen-Klasse-Monstern steht.
Berücksichtigt man Orochis Wachstumstempo, die Monsterzellen, die Einschätzung von Gouketsu und seine Leistung im Kampf, liegt seine reale Einstufung irgendwo im Bereich „oberer Drache bis über Drache“.
Mit der Fusion zu Psykos-Orochi erreicht er noch einmal eine völlig andere Liga von Bedrohungsniveau.
Orochi wurde speziell für das Remake erschaffen und existiert nicht im ursprünglichen Webcomic von ONE.
Konzeptuell sollte er schon früh eine Art „Monsterkönig“ und Gegenpol zu Saitama darstellen.
Ein frühes Designkonzept beschrieb ihn als eine Art „Steck-Aal aus einem Blumentopf, der den Hals herausstreckt“, was später zu den vielen schlangenartigen Hälsen weiterentwickelt wurde.
Die endgültige Version kombiniert Elemente eines Drachen, einer Hydra und eines kosmischen Horrorwesens.
Orochi besitzt in seiner humanoiden Form ein Cape, das vorne an der Brust befestigt ist – ähnlich wie Saitamas und Blasts Capes.
Auf seinem Gesicht findet sich ein Muster, das entfernt an das Unendlichkeitssymbol erinnert, das auch mit Blast in Verbindung gebracht wird.
Dieser visuelle Zusammenhang unterstreicht die Idee, dass Orochi, Saitama und Blast alle die „offiziellen Skalen“ ihrer jeweiligen Seiten sprengen.
Ihre wahre Stärke übersteigt die offiziellen Rankings, und sie bewegen sich in einem Bereich, der eigentlich nicht mehr in normale Kategorien passt.
In der ursprünglichen Version seines Kampfes wird hervorgehoben, dass Orochi vorher nie Angst gekannt hat.
Dies spiegelt eine ähnliche Charakterentwicklung wider wie bei verschiedenen S-Klasse-Helden, die erst durch extreme Gegner mit echter Furcht konfrontiert werden.
Sein Angriff, der mit riesigen Energiestrahlen Stücke der Erdoberfläche abträgt, erinnert an Boros’ „Sternzerstörenden Rülpser-Strahl“.
Orochi fungiert damit als eine Art irdisches Gegenstück zu dem außerirdischen Eroberer Boros – beide sind „Könige“ ihrer jeweiligen Fraktionen, die letztlich an Saitama scheitern.
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