Reita Toritsuka ist eine männliche Nebenfigur aus The Disastrous Life of Saiki K. und ein Schüler der PK-Akademie, der als echter Geisterseher und Leiter des Okkultismusklubs auftritt.
Geschlecht: männlich
Geburtstag: 10. September
Größe: 177 cm
Gewicht: 61 kg
Blutgruppe: B
Erste Liebe: Miyo-chan, ein Geist
Aura: männliches Geschlechtsorgan
Besonderheit: in einem Tempel geboren und als spirituell begabter Junge aufgewachsen
Synchronsprecher: Natsuki Hanae
Reita Toritsuka hat ein hübsches, auffälliges Gesicht und violettes Haar.
Besonders markant ist das weiße Tuch, das er um den Kopf trägt.
Auch in der Schule trägt er oft Accessoires mit religiösem Einschlag, darunter ein Stirnband und eine Gebetskette.
In Freizeitkleidung sieht man ihn zudem in Arbeitskleidung eines Tempels, was seine Herkunft als Tempelsohn unterstreicht.
Seine typische Sprechweise endet häufig auf eine lockere, kumpelhafte Form, die im Deutschen etwa wie ein ständig angehängtes „klar?“ oder „Alter“ wirken kann.
Toritsuka ist ein spirituell begabter Junge mit erstaunlich klaren Augen und erschreckend schmutzigen Motiven.
Kusuo Saiki beschreibt ihn treffend als „Abschaum mit reinen Augen“.
Er ist fröhlich, kontaktfreudig und anfangs wegen seines Aussehens und seiner offenen Art recht beliebt.
Diese Beliebtheit bröckelt jedoch schnell, sobald seine hemmungslose Lüsternheit und sein opportunistisches Verhalten sichtbar werden.
Toritsuka ist nicht unbedingt bösartig, aber er ist extrem ehrlich gegenüber seinen eigenen Begierden.
Er interessiert sich vor allem für Mädchen und versucht seine Fähigkeiten oft für fragwürdige Zwecke einzusetzen.
Sein berühmter Gedanke lässt sich gut mit „Ich benutze das für unanständige Dinge!“ zusammenfassen.
Trotzdem besitzt er auch eine weichere Seite.
Gerade gegenüber Geistern zeigt er oft Mitgefühl, Geduld und eine überraschend aufrichtige Hilfsbereitschaft.
Toritsuka wechselt wegen familiärer Umstände an die PK-Akademie, dieselbe Schule, die auch Kusuo Saiki besucht.
Dort landet er in der Nachbarklasse von Kusuo Saiki und macht seine spirituellen Fähigkeiten recht offen bekannt.
Zu Beginn beeindruckt er viele Schülerinnen, weil er ihre Schutzgeister korrekt beschreibt.
Doch da er schnell als perverser Aufreißer auffällt, kippt die Stimmung gegen ihn.
Später wird er eher grob behandelt und verliert den anfänglichen Glanz als mysteriöser Schönling.
Er gründet beziehungsweise leitet außerdem den Okkultismusklub.
Zusammen mit Kusuo Saiki und Aiura bildet er in seiner eigenen Vorstellung die Gruppe „PK-Akademie-Psychiker“.
Toritsuka erfährt durch Geister von der Existenz und den Kräften von Kusuo Saiki.
Daraufhin versucht er, bei ihm in die Lehre zu gehen.
Er will nicht aus edlen Motiven Superkräfte lernen, sondern hofft auf Reichtum, Ruhm und vor allem Vorteile bei Frauen.
Kusuo Saiki lehnt ihn jedoch ab und erklärt ihm, dass seine eigenen Kräfte angeboren sind und nicht einfach erlernt werden können.
Toritsuka nennt Kusuo Saiki anfangs „Meister“.
Nach seinem Schulwechsel spricht er ihn meist respektvoller als „Saiki-san“ an.
Kusuo Saiki ist von Toritsukas Charakter oft genervt und verachtet besonders dessen offene Triebhaftigkeit.
Gleichzeitig hat er als ebenfalls übernatürlich begabter Mensch ein gewisses Verständnis für Toritsukas Probleme.
Vor allem die Tatsache, dass Toritsuka Geister und lebende Menschen nicht immer klar auseinanderhalten kann, wirkt auf Kusuo Saiki eher mitleiderregend.
Toritsuka ist ein echter Spiritist und kann Geister deutlich sehen.
Im Gegensatz zu vielen halb begabten Geistersehern nimmt er Verstorbene nicht nur verschwommen oder unheimlich wahr.
Für ihn sehen Geister fast so klar und normal aus wie lebende Menschen.
Er kann mit ihnen sprechen, Informationen von ihnen erhalten und sich mit ihnen anfreunden.
Dadurch verschafft er sich im Alltag oft Vorteile, etwa indem er Dinge erfährt, die andere nicht wissen können.
Er kann jedoch keine klassischen Exorzismen durchführen.
Geister zu vertreiben oder böse Geister gewaltsam zu bannen gehört nicht zu seinem Können.
Dafür kann er Geistern zuhören, ihre Sorgen verstehen und sie manchmal durch Überzeugung zur Ruhe bringen.
Für Toritsuka sind Geister keine abstrakten Monster, sondern ganz normale Gesprächspartner.
Seit seiner Kindheit lebt er mit ihnen zusammen, weshalb er sie als selbstverständlichen Teil der Welt betrachtet.
Gerade deshalb reagiert er heftig, wenn Geister ignoriert oder respektlos behandelt werden.
Seine erste Liebe war Miyo-chan, ein Geist.
Diese Erfahrung zeigt, wie eng seine Beziehung zur Geisterwelt schon früh war.
Eine traurige Kindheitserfahrung prägt ihn besonders.
Als er seine geliebte Großmutter umarmen wollte, glitt er durch sie hindurch, weil sie bereits ein Geist war.
Danach begann er, Menschen durch Körperkontakt darauf zu prüfen, ob sie lebendig oder Geister waren.
Diese Angewohnheit entwickelte sich später auf sehr unglückliche Weise zu seiner lüsternen Seite.
Toritsuka ist im Lernen ausgesprochen schwach.
Bei einer Abschlussprüfung landet er auf Platz 174 von 181 Schülern.
Anstatt ernsthaft zu lernen, versucht er lieber, sich auf Geister zu verlassen.
Unter anderem nutzt er den Geist von Riki Nendos Vater, der sein Schutzgeist ist, als Hilfe.
Trotz seiner schlechten Noten ist Toritsuka nicht völlig dumm.
Er besitzt eine erstaunlich gute Erinnerung, wenn es um Mädchen geht, und kennt beispielsweise die Namen vieler Schülerinnen.
Kusuo Saiki merkt dazu trocken an, dass Toritsuka diese Hirnleistung besser fürs Lernen verwenden sollte.
Kusuo Saiki stellt Toritsuka einmal gedanklich Kineshi Hairo gegenüber.
Kineshi Hairo beschreibt er als ehrlich, ernsthaft, fair und beliebt.
Toritsuka dagegen sei unernst, verlogen, nur zu hübschen Mädchen freundlich und werde von anderen fast wie ein Keim behandelt.
Das Gemeine daran ist, dass Kusuo Saiki mit dieser Einschätzung weitgehend recht hat.
Besonders ärgerlich findet er, dass Toritsuka trotz allem diese auffallend klaren Augen besitzt.
Toritsukas Gefühle wechseln schnell, ähnlich wie bei Chiyo Yumehara.
Er verliebt sich häufig und meist oberflächlich.
Grundsätzlich ist er bei Mädchen nicht besonders erfolgreich.
Wenn er jedoch Geister in seinen Körper lässt, kann sich das vorübergehend ändern.
Seine Versuche, Frauen näherzukommen, sind oft so dreist, dass sie ihn unbeliebt machen.
Er versucht etwa, Chiyo Yumehara anzumachen, obwohl sie mit seinem Umfeld verbunden ist.
Auch bei anderen Gelegenheiten zeigt er kaum Hemmungen, wenn er glaubt, einen Vorteil zu haben.
Sein Elternhaus und der Tempel scheinen wegen seiner starken Begierden schon ziemlich resigniert zu sein.
Obwohl Toritsuka gegenüber lebenden Menschen oft billig und egoistisch wirkt, ist er gegenüber Geistern erstaunlich warmherzig.
Er behandelt viele Verstorbene freundlich und geht davon aus, dass die meisten von ihnen gute Menschen sind.
Als im Musikraum der Schule der Geist eines Mädchens erscheint, hört er ihr zu.
Nachdem sie zur Ruhe kommt, nimmt er sogar das Grand Piano auf, an dem ihre unerfüllte Sehnsucht hing.
Auch bei einer Mutprobe in einem verlassenen Gebäude lässt ihn ein böser Geist nicht kalt.
Statt ihn einfach zu meiden, versucht Toritsuka, mit ihm zu reden und sein Herz zu öffnen.
Diese Szenen zeigen, dass hinter seinem unseriösen Auftreten tatsächlich ein gutes Herz steckt.
Toritsukas Schutzgeist ist der verstorbene Vater von Riki Nendo.
Der Geist selbst scheint sich dieser Rolle jedoch nicht richtig bewusst zu sein.
Er treibt eher frei herum, als würde er einfach zufällig in Toritsukas Nähe bleiben.
Für Toritsuka ist das zugleich nützlich und absurd.
Gerade solche Situationen machen seine Existenz als Geisterseher komisch und tragisch zugleich.
Toritsuka ist häufig derjenige, der den Unsinn in eine Szene bringt.
Er ist ein klassischer Spaßmacher, dessen Pläne fast immer an seiner eigenen Gier scheitern.
Wenn Kusuo Saiki jedoch selbst einmal eine seltsame Rolle einnimmt, kann Toritsuka auch zum Kommentator werden.
Dann reagiert er überraschend normal und übernimmt kurz die Funktion des vernünftigen Gegenübers.
Seine Komik entsteht vor allem aus dem Kontrast zwischen spiritueller Begabung und völlig weltlichen Begierden.
Er könnte seine Kräfte für Großes nutzen, entscheidet sich aber meist für das Dümmste.
Toritsukas Fähigkeiten sind im Vergleich zu Kusuo Saikis gewaltiger Macht stark begrenzt.
Trotzdem ist er einer der wenigen Menschen, die Kusuo Saiki in bestimmten Situationen überhaupt gefährlich werden können.
Seine Stärke liegt nicht in roher Kraft, sondern im Umgang mit Seelen, Geistern und Besessenheit.
Gerade dadurch kann er auf Ebenen wirken, die selbst für Kusuo Saiki unangenehm sind.
Toritsukas Grundfähigkeit ist die klare Sicht auf Geister.
Er kann Verstorbene sehen, hören und mit ihnen sprechen.
Er erkennt außerdem auch Kusuo Saiki, wenn dieser unsichtbar wird.
Offenbar kann Toritsuka alles wahrnehmen, was für normale Menschen körperlos oder durchsichtig wirkt.
Diese Fähigkeit erlaubt ihm, Informationen zu sammeln, Geheimnisse zu erfahren und verborgene Personen zu erkennen.
Sie verleiht ihm aber keine direkte Kampfkraft.
Später lernt Toritsuka eine neue Technik namens Kuchiyose, also eine Art Geisterbeschwörung oder Geistaufnahme.
Dabei lässt er einen Geist in seinen Körper fahren.
Anschließend kann er die Fähigkeiten nutzen, die dieser Geist zu Lebzeiten besaß.
Wenn er den Geist eines berühmten Sängers aufnimmt, kann er plötzlich gut singen.
Wenn er den Geist eines Kampfkünstlers aufnimmt, wird er körperlich deutlich stärker.
Diese Technik ist jedoch riskant.
Bleibt ein Geist zu lange in seinem Körper, kann die Kontrolle über den Körper auf den Geist übergehen.
Außerdem sind viele Geister ohne Körper ruhig und begierdelos.
Sobald sie durch Toritsukas Körper wieder körperliche Empfindungen erleben, kehren ihre alten Wünsche zurück.
Dadurch kann ein Geist versuchen, Toritsukas Körper zu übernehmen.
Später nutzt Toritsuka Kuchiyose eher als Handel.
Er erlaubt Geistern die zeitweise Nutzung seines Körpers, wenn sie ihm dafür helfen.
Die dämonische Besessenheit ist eine weiterentwickelte Form von Kuchiyose.
Diese Technik erscheint nur gegen Ende der Handlung.
Dabei lässt Toritsuka vorher einen Geist in seinen eigenen Körper fahren.
Wird er angegriffen, verlässt seine Seele im selben Moment den Körper und fährt in den Angreifer.
So kann er den Körper der Person übernehmen, die ihn attackiert hat.
Im Kampf gegen Kusuo Saiki funktioniert diese Fähigkeit als gefährlicher Konter.
Toritsuka schafft es kurzzeitig, Kusuo Saikis Körper zu übernehmen, während Kusuo Saiki selbst in einen geistartigen Zustand gerät.
Gegen Ende der Geschichte wird Kusuke Saiki, der ältere Bruder von Kusuo Saiki, auf Toritsuka aufmerksam.
Kusuke Saiki will Kusuo Saiki besiegen und nutzt Toritsuka als Teil seines Plans.
Dafür wird Toritsuka mental beeinflusst und mit Hass gegen Kusuo Saiki manipuliert.
Unter dieser Einwirkung stellt er sich gegen Kusuo Saiki.
Mit der neu entwickelten dämonischen Besessenheit kann Toritsuka Kusuo Saiki kurzzeitig ernsthaft in Schwierigkeiten bringen.
Er übernimmt Kusuo Saikis Körper und droht, dessen gewaltige Fähigkeiten für Unsinn und Schlimmeres zu missbrauchen.
Kusuo Saiki gelingt es jedoch, seinen Körper zurückzuerlangen.
Toritsuka fällt bewusstlos in seinen eigenen Körper zurück.
Kurz vor dem Zusammenbruch schafft er es dennoch, Kusuo Saikis Kontrollgerät an sich zu bringen und an Kusuke Saiki weiterzugeben.
Nach seinem Erwachen erkennt Toritsuka, dass Kusuo Saiki ihn während des Kampfes geschützt hat.
Obwohl Kusuke Saiki ihn manipuliert hat, kann Toritsuka Kusuo Saiki nicht vollständig hassen.
Er versucht daraufhin, das Kontrollgerät von Kusuke Saiki zurückzuholen.
Kusuke Saiki hat seine inneren Zweifel jedoch vorhergesehen.
Deshalb setzt er ein Muskelrelaxans gegen Toritsuka ein.
Trotzdem gelingt es Toritsuka, das Kontrollgerät fallen zu lassen und Kusuo Saiki zugänglich zu machen.
Dadurch trägt er entscheidend dazu bei, dass der Streit zwischen den Saiki-Brüdern unentschieden endet.
Im Finale nimmt Toritsuka an einem Plan teil, der eine große Katastrophe für die Erde verhindern soll.
Dabei dient er in gewisser Weise als Ersatz oder Stellvertreter für Kusuo Saiki.
In der dritten Klasse landet er erstmals direkt in derselben Klasse wie Kusuo Saiki.
Auch danach bleibt ihre Verbindung bestehen.
Als Kusuo Saiki zeitweise seine Kräfte verliert, hilft Toritsuka ihm.
Trotz aller Reibereien zeigt sich dadurch, dass die beiden ein seltsam stabiles Verhältnis entwickelt haben.
Toritsukas Name spielt auf den japanischen Ausdruck für „besessen sein“ oder „von etwas heimgesucht werden“ an.
Das passt perfekt zu einem Jungen, der Geister sieht, mit ihnen spricht und sie sogar in seinen Körper lässt.
Sein Vorgängerkonzept stammt aus dem One-Shot „Omae n’chi Obakeyashiki“, in dem eine ähnliche Figur namens Reita Toritsuka auftritt.
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