Matabei Goto

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Matabei Goto
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Geschlecht: Weiblich
Englischer Name: Matabei Goto
Japanischer Name: 後藤 又兵衛(ごとう またべえ)
Chinesischer Name: 後藤又兵衛
Koreanischer Name: 고토 마타베에
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🎙️ Anime-Sprecher

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Yuu Kobayashi
Yuu Kobayashi
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Hyakka Ryōran Samurai Girls
Hyakka Ryōran Samurai Girls
Veröffentlichungsdatum: 4. September 2010

Charaktereinstellung

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Matabei Goto ist eine fiktive Figur aus dem Franchise Hyakka Ryōran Samurai Girls, eine Schülerin der Buei-Gakuen-Akademie und Speerkämpferin, die den berühmten Namen und Beinamen des Speermeisters Goto Matabei geerbt hat.

Sie steht politisch auf der antitokugawaischen Seite und schließt sich daher eng Yukimura Sanada und ihrem Kreis an.

Matabei Goto ist eine Schülerin der Buei-Gakuen-Akademie, die den traditionsreichen Namen einer legendären Speermeisterin übernommen hat.

Ihr Beiname „Matabei“ stammt von der historischen Speermeisterin Goto Matabei, deren Ruf als Meisterin der Lanze in der Welt der Serie nachhallt.

Sie gehört zur Fraktion, die sich gegen das Tokugawa-Regime stellt, und folgt deshalb treu Yukimura Sanada.

Trotz ihrer Loyalität und Kampfkraft wird sie aufgrund ihrer stillen, zurückhaltenden Art oft eher wie eine Botenläuferin oder Handlangerin behandelt.

Matabei ist auffallend groß gewachsen und wirkt körperlich imposant, ist jedoch innerlich ruhig und eher schüchtern.

Sie ist nicht besonders aufbrausend oder rechthaberisch, was dazu führt, dass andere sie manchmal ausnutzen oder herumkommandieren.

Jubei Yagyu nennt sie scherzhaft „Bēta-san“, was ihren Status als liebenswertes, etwas verschrobenes Teammitglied unterstreicht.

Sie gilt als überraschend naiv und etwas verpeilt, was sich in unbedachten Kommentaren zeigt.

Ein Beispiel: Nachdem sie Hanzo Hattori versehentlich mit ihrem Speer angegriffen hat, versucht sie die Situation zu beschwichtigen, indem sie meint, es sei „nur mit der stumpfen Seite“ gewesen.

Dieser Kontrast zwischen ernsthafter Kriegerin und gelegentlicher Naivität macht einen wichtigen Teil ihres Charmes aus.

Matabei trägt üblicherweise die Schuluniform der Buei-Gakuen-Akademie in Kombination mit einem traditionellen Fundoshi.

Weil sie sich an diese Art Bekleidung gewöhnt hat, mag sie normale Unterwäsche gar nicht und weigert sich meist, solche zu tragen.

Trotz ihres großen, kräftigen Körpers isst sie überraschend wenig.

Ihre eher geringe Essensmenge steht im direkten Gegensatz zu dem berühmten Appetit von Yukimura Sanada und sorgt im Alltag oft für humorvolle Situationen.

Matabeis bevorzugte Waffe ist ein extrem langer Speer, ein sogenannter „fünf-Jo-Speer“, also eine besonders lange Lanze.

Mit dieser Waffe kann sie in unglaublicher Geschwindigkeit stoßen, so schnell, dass sie allein eine Speerwand erzeugen kann, die normalerweise von einer ganzen Formation von Speerkämpfern benötigt würde.

Sie verfügt über einen stark ausgeprägten Geruchssinn, der den eines normalen Menschen um ein Mehrfaches übertrifft.

Diese Fähigkeit geht mit einem extremen Geruchs-Fetisch einher, der ihre Persönlichkeit sehr speziell macht.

Beim Waschen der Kleidung ihrer Freunde genießt sie es, den Duft der getragenen Sachen zu inhalieren und darin zu schwelgen.

Besonders die Kleidung von Yukimura Sanada und Jubei Yagyu sind für sie ein kleines Paradies an Gerüchen, doch inzwischen interessiert sie sich zunehmend auch für die Kleidung von Muneakira Yagyu.

Zu Yukimura Sanada

Matabei steht Yukimura Sanada in unerschütterlicher Loyalität zur Seite.

Ihr antitokugawaischer Standpunkt ist ein wichtiger Grund dafür, dass sie Yukimura folgt und deren Pläne unterstützt.

Obwohl sie Yukimura treu dient, wird sie aufgrund ihrer ruhigen, wenig fordernden Art gelegentlich wie eine einfache Gehilfin behandelt.

Sie nimmt diese Rolle ohne Klagen an, fühlt sich jedoch später schuldig, wenn sie in kritischen Momenten nichts beitragen konnte.

Ab der zweiten Staffel beginnt sie, darunter zu leiden, dass sie Yukimura in einer gefährlichen Situation nicht helfen konnte.

Dieses Schuldgefühl motiviert sie, stärker zu werden und neue Wege zu finden, ihre Herrin zu unterstützen.

Zu Jubei Yagyu und Sen Tokugawa

Jubei Yagyu behandelt Matabei mit einer Mischung aus Zuneigung und Neckerei und verpasst ihr den Spitznamen „Bēta-san“.

Die beiden stehen sich nahe, doch die Dynamik ist oft humorvoll, da Jubei sehr spontan und kindlich, Matabei hingegen zurückhaltend ist.

Matabei ist außerdem in die Rettung von Jubei Yagyu und Sen Tokugawa verwickelt.

Als die beiden befreit werden sollen, spielt Matabei an der Seite von Yukimura Sanada eine aktive Rolle und tritt in eine tiefere Verbindung mit Muneakira Yagyu ein.

Zu Muneakira Yagyu

Bei der Rettungsaktion von Jubei und Sen wird Matabei gemeinsam mit Yukimura zu einer Schwertprinzessin von Muneakira Yagyu.

In der Anime-Adaption hat sie zu diesem Zeitpunkt noch keinen formellen Pakt geschlossen, doch Yukimura befiehlt ihr, mit Muneakira einen Pakt einzugehen.

Schon im Prolog der ersten Episode wird gezeigt, dass Matabei als Schwertmeisterin kämpft und Seite an Seite mit Yukimura Sanada und Jubei Yagyu in den Kampf zieht.

Interessanterweise trägt sie in dieser Szene statt des sonst üblichen Fundoshi einen Minirock, was ihre visuelle Darstellung verändert.

In der zweiten Staffel ist zu sehen, wie sie in einer Holzkohlenhütte Kussübungen macht, offenbar um sich auf den Pakt mit Muneakira vorzubereiten.

Später, um Sen Tokugawa aus der Gefangenschaft eines großen Dämons zu befreien, schließt Matabei schließlich einen richtigen Pakt mit Muneakira Yagyu.

Durch diesen Pakt wird sie zur sechsten Schwertprinzessin in seinem Gefolge.

Ab diesem Zeitpunkt gewinnt sie deutlich mehr Macht und Bedeutung in der Gruppe.

Ab der zweiten Staffel steht Matabei innerlich unter starkem Druck, weil sie sich machtlos fühlte, als Yukimura Sanada in Gefahr war.

Dieses Gefühl der Unzulänglichkeit treibt sie dazu, über sich hinauszuwachsen.

Die Szenen in der Holzkohlenhütte, in denen sie Küsse übt, zeigen, wie sehr sie bereit ist, über ihre Schüchternheit hinwegzugehen.

Sie bereitet sich bewusst darauf vor, den entscheidenden Schritt zu machen, um als Schwertprinzessin stärker zu werden.

Als Sen Tokugawa von einem großen Dämon gefangen genommen wird, nutzt Matabei die Chance, ihre Schuldgefühle zu überwinden.

Sie schließt einen Pakt mit Muneakira Yagyu, wird eine weitere Schwertprinzessin und kämpft aktiv für die Rettung ihrer Freundin.

Matabei wirkt nach außen hin ernsthaft und pflichtbewusst, hat jedoch eine überraschend tollpatschige und naive Seite.

Ihr Kommentar nach dem versehentlichen Angriff auf Hanzo Hattori, dass es „nur die stumpfe Seite“ gewesen sei, ist ein typisches Beispiel dafür.

Ihre extreme Geruchsvorliebe sorgt immer wieder für komische Szenen, vor allem, wenn sie heimlich an der Kleidung anderer Charaktere riecht.

Diese Mischung aus stoischer Kriegerin, stillem Fangirl und zartfühlender Schülerin macht sie zu einer der auffälligsten Figuren in Hyakka Ryōran Samurai Girls.

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(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:03)

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