Mikan Irako ist eine weibliche Figur aus High School Fleet, Angehörige der Proviant- und Küchenmannschaft sowie Bedienerin für Geschütz- und Torpedosysteme; als Spitzname trägt sie „Mikan-chan“ und gilt als führende Kraft des dreiköpfigen Kochteams.
Persönliche Angaben
Name: Mikan Irako
Spitzname: Mikan-chan
Geschlecht: weiblich
Zugehörigkeit: Abteilung Haushalt und Verpflegung
Funktion: Proviantmeisterin, Bedienerin für Geschütz- und Torpedosysteme, Mitglied des Küchenausschusses
Biografische Daten
Geburtstag: 14. Februar
Sternzeichen: Wassermann
Herkunft: Sodegaura, Präfektur Chiba
Körpergröße: 151 cm
Blutgruppe: O
Interessen und Vorlieben
Hobbys und Talente: Kamera und Fotografie, Fernsehen mit besonderer Vorliebe für Dramen, Kochen
Lieblingsspeisen: italienische Küche, Kaiseki-Küche, Crème brûlée, Küken-Manjū
Abneigung gegen: Instantnudeln im Becher
Stärkstes Schulfach: Hauswirtschaft mit den Schwerpunkten Kochen und Ernährung
Schwächstes Schulfach: Japanische Sprache
Lieblingssatz: „Wenn man an einer Sehnsucht festhält, wird sie Wirklichkeit.“
Lieblingsfarbe: Rosa
Eigenschaften und Qualifikationen
Charakterzug: ein Mensch mit starkem Hang zur Perfektion
Qualifikationen und Nachweise: mittlere Schiffskochausbildung, mittlere Ausbildung in Schiffshygieneverwaltung, möglicherweise Führerschein für kleine Wasserfahrzeuge der Klasse C Typ 2 für mittlere Skipper
Synchronsprecherin: Momo Asakura
Mikan Irako liebt Fotografie und vor allem das Kochen.
Für sie ist die Arbeit als Köchin im Küchenausschuss daher nahezu ein Traumberuf.
Ihre große Leidenschaft hat aber auch eine Kehrseite.
Weil sie beim Kochen auf jedes Detail achtet, braucht sie oft zu lange und kommt dadurch in Verzug.
Sie ist ausgesprochen ehrgeizig und hasst es zu verlieren.
Wenn sie ein Gericht nicht kennt, behauptet sie trotzdem schnell, sie könne es zubereiten, und sucht später heimlich das Rezept heraus.
In Folge 6 zeigt sich das besonders deutlich.
Vor Wilhelmina Braunschweig Ingenohl Friedeburg erklärt sie selbstbewusst, deutsche Küche sei ihre Stärke, nur um danach hastig nach „einfachen deutschen Gerichten“ zu recherchieren.
Grundsätzlich ist sie freundlich, kann in ihrer Wortwahl aber recht scharf wirken.
Darum halten manche sie für berechnend oder verborgen boshaft.
Zugleich besitzt sie eine gewisse kokette und gewitzte Seite.
In der ersten Folge bittet sie Hime Wazumi um die Reparatur eines Reiskochers, weil ohne ihn angeblich kein Reis gekocht werden könne, obwohl das in Wahrheit nur etwas umständlicher gewesen wäre.
Mikan Irako beherrscht das Kochen auf hohem Niveau und ist nicht auf eine bestimmte Küche festgelegt.
Mit einem Rezept kann sie japanische, westliche und chinesische Gerichte zuverlässig und schmackhaft zubereiten.
Ihr bestes Fach ist daher passend die Hauswirtschaft.
Kochen und Ernährungslehre liegen ihr besonders.
Obwohl sie klein ist, verfügt sie über beachtliche Kraft.
In der Manga-Fassung hebt sie Mehlsäcke und Bohnensäcke mit einer Aufschrift von 10 Kilogramm allein an und transportiert mehrere davon, ohne auch nur ins Schwitzen zu geraten.
Schon vor dem Schuleintritt stand sie Homare Kinesaki, Akane Kinesaki, Maron Yanagiwara und Hiromi Kuroki nahe.
Mit ihnen verbindet sie eine enge und freundschaftliche Beziehung.
Ihre Begeisterung für das Kochen und auch ihr Wunsch, eine Blue Mermaid zu werden, wurden durch Fernsehdramen geprägt.
Das passt gut zu ihrer bekannten Liebe zu Serien.
Als Zukunftstraum nennt sie überraschend bodenständig, dass sie einmal Ehefrau werden möchte.
Dieser Wunsch ergänzt ihr insgesamt sehr häuslich geprägtes Profil.
In den Einstellungsunterlagen heißt es, dass sie keinen mittleren Skipper-Schein besitze.
Allerdings steuert sie in Folge 4 bei der Rückkehr zur Harekaze deutlich sichtbar ein entsprechendes Boot.
Da dabei auch Personal der Blue Mermaids anwesend ist, wirkt Fahren ohne Erlaubnis unwahrscheinlich.
Daher wurde dies zunächst entweder als Produktionsfehler oder als vergessener Eintrag in den Unterlagen gedeutet.
Nach einer Aussage des ursprünglichen Entwurfsverfassers fehlte ihr bei Schulbeginn wohl noch die vorgeschriebene Fahrzeit für das kleine Boot, sodass sie nur vorläufig zugelassen war.
Später, noch vor dem Auslaufen, habe sie die mittlere Fahrerlaubnis dann ordnungsgemäß erhalten.
Eisbein
Eisbein ist ein Berliner Fleischgericht aus gepökelter und gekochter Schweinshaxe.
Wilhelmina, die aus Bayern stammt, sagt jedoch, dass sie lieber Schweinshaxe in gerösteter Form mag.
Sauerkraut
Sauerkraut bedeutet wörtlich „saurer Kohl“.
Es handelt sich nicht einfach um in Essig eingelegten Kohl, sondern um ein durch Milchsäuregärung hergestelltes Lebensmittel.
Der Unterschied wird mit einem Vergleich erklärt.
Wer sonnengereifte eingelegte Pflaumen erwartet und stattdessen essige Pflaumen bekommt, wäre vermutlich ähnlich enttäuscht.
Kotelett und Schnitzel
Das Kotelett geht auf die französische Küche zurück.
Das japanische Schweineschnitzel entstand als eigene Abwandlung durch japanische Köche.
Das deutsche Schnitzel wird dagegen in Fett ausgebacken oder flach gebraten.
Darum unterscheidet es sich offenbar etwas vom japanischen Schweineschnitzel.
Hamburger Steak
Das Hamburger Steak wird hier als amerikanisches Gericht beschrieben, das von deutschstämmigen Amerikanern aus Heimweh nach ihrer Herkunft entwickelt wurde.
Über das Militär der Vereinigten Staaten sei es anschließend nach Japan gelangt.
Innerhalb der fiktiven Welt ohne Pazifikkrieg wird allerdings ironisch angemerkt, dass dieser Kulturtransfer nicht ganz leicht zu erklären sei.
Wilhelmina scheint die in Japan übliche ovale Form des Hamburger Steaks kaum zu kennen und hält es eher für eine Variante von Frikadellen.
Kartoffeln
Es wird scherzhaft gefragt, ob Deutsche schon mit Kartoffeln allein zufrieden seien.
Diese Bemerkung spielt mit dem verbreiteten Bild der kartoffelbetonten deutschen Küche.
Weißwurst
Weißwurst bedeutet wörtlich „weiße Wurst“.
Sie ist eine bayerische Spezialität und gehört zu Wilhelminas Lieblingsgerichten.
Knödel
Knödel bedeutet auf Deutsch schlicht „Kloß“ oder „Teigball“.
Hier wird erklärt, dass sie aus Kartoffeln bestehen und als Beilage zu Fleischgerichten dienen.
Matjes
Matjes ist gesalzener Hering.
Im Zusammenhang der Handlung wird angedeutet, dass dies vielleicht als Rücksicht gedacht ist, falls Sushi mit rohem Fisch weniger gut vertragen wird.
Eintopf
Eintopf wird als „Bauernsuppe“ beschrieben.
Er gilt als sehr bodenständiges und volkstümliches Gericht.
Sprachlicher Hinweis
Neben den Speisen wird noch eine sprachliche Randbemerkung gemacht.
Das deutsche Wort „Hoden“ hat eine anzügliche Bedeutung und klingt angeblich ähnlich wie das Wort für das japanische Schmorgericht Oden.
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