Chainsaw Days

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Chainsaw Days
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Episoden: 5
Vertriebskanal: ONA
Handlungsquelle: Manga
Veröffentlichungsdatum: 5. September 2025
Werkkategorien: Anime
Studios: MAPPA
Englischer Name: Chainsaw Days
Japanischer Name: チェンソー びより
Chinesischer Name: 电锯日和
Koreanischer Name: 전톱일상
Romanisierter Name: Chainsaw Biyori

Charaktere (33)

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Reze
Reze
Geschlecht: Weiblich
Synchronsprecher: Reina Ueda
Makima
Makima
Geschlecht: WeiblichGröße: 168 cm (5'6")
Synchronsprecher: Tomori Kusunoki
Angel Devil
Angel Devil
Geschlecht: GeschlechtslGröße: 155cm
Synchronsprecher: Maaya Uchida
Madoka
Madoka
Geschlecht: Männlich
Synchronsprecher: Tadashi Mutou
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Anime-Serie

Chainsaw Man
Chainsaw Man
Veröffentlichungsdatum: 12. Oktober 2022
Chainsaw Man – The Movie: Reze Arc
Chainsaw Man – The Movie: Reze Arc
Veröffentlichungsdatum: 19. September 2025
Veröffentlichungsdatum: [[[anime.release_date]]]

Produktionsmitarbeiter (1)

Tatsuki Fujimoto
Tatsuki Fujimoto
Originalschöpfer

Community-Erstellung

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Chainsaw Man ist eine japanische Manga‑ und Medienreihe von Tatsuki Fujimoto, die Horror, Dark Fantasy, Splatter und bitteren Humor zu einer eigenwilligen Geschichte über einen sehr untypischen Helden verschmilzt.

Chainsaw Man erscheint beim Verlag Shueisha und wurde zunächst im Magazin Weekly Shonen Jump veröffentlicht.

Die erste große Handlung, die „Public‑Security‑Arc“, lief dort von Ende 2018 bis Ende 2020, die zweite große Handlung, die „School‑Arc“, läuft seit Juli 2022 digital auf der Plattform Shonen Jump+.

Bis September 2025 sind 22 Tankobon‑Bände erschienen.

Die Serie hat zu diesem Zeitpunkt über 34 Millionen gedruckte Exemplare im Umlauf und zählt damit zu den großen Hits ihres Jahrgangs.

2022 erhielt der Manga eine TV‑Anime‑Adaption, die im japanischen Fernsehen und international im Streaming lief.

2025 folgte die erste Kinoproduktion „Chainsaw Man – Reze‑Arc“, die die beliebte Bomben‑Attentäterin Reze in den Mittelpunkt stellt.

Neben Manga und Anime existiert ein offizieller Romanband („Buddy Stories“) sowie eine aufwendige Theaterfassung „Chainsaw Man – The Stage“.

Die Reihe wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Shogakukan‑Manga‑Preis und drei Jahren in Folge mit dem Harvey Award für den besten Manga.

Die Geschichte spielt in einer alternativen Version der späten 1990er‑Jahre, konkret im Jahr 1997.

Die Welt ähnelt unserer, ist aber durch historische Abweichungen geprägt, etwa dadurch, dass die Sowjetunion nie zerfallen ist.

In dieser Welt entstehen Teufel, körperliche Manifestationen menschlicher Ängste vor Begriffen, Dingen oder Konzepten.

Je stärker ein Name gefürchtet wird – etwa „Waffe“, „Krieg“ oder „Tod“ –, desto mächtiger ist der entsprechende Teufel.

Teufel können Verträge mit Menschen schließen, Körper besetzen, als Fiend (Magier) in Leichen einziehen oder selten zu sogenannten Waffenmenschen verschmelzen.

Staatliche und private Devil Hunter jagen Teufel, schützen Zivilisten oder nutzen Teufelkräfte für Geheimoperationen – mit extrem hoher Todesrate.

Ein zentrales Motiv ist dabei: Furcht erzeugt Macht.

Wenn die Menschen aufhören, einen Namen zu fürchten, schwächt das den entsprechenden Teufel – oder löscht ihn aus der Realität.

Public‑Security‑Arc

Im ersten Teil folgt die Geschichte dem Jugendlichen Denji, der völlig verarmt ist und die Schulden seines verstorbenen Vaters bei der Yakuza abarbeiten muss.

Sein einziger Freund ist der kleine Kettensägen‑Teufel Pochita, der als niedlicher „Hund“ mit Sägekopf aussieht.

Denji arbeitet als inoffizieller Devil Hunter für eine Yakuza‑Gruppe, bis diese sich mit dem Zombie Devil verbündet und ihn verrät.

Die Yakuza werden zu Zombies, Denji wird zerstückelt und in einer Mülltonne entsorgt.

Pochita erfüllt in diesem Moment ein altes Versprechen: Er verschmilzt mit Denjis Herz, um dessen Traum von einem „normalen Leben“ weiterleben zu sehen.

Denji wird dadurch zu einem Waffenmenschen, der sich in den Chainsaw Devil verwandeln kann – Kopf und Arme werden zu laufenden Kettensägen, angetrieben von einer Starter‑Schnur in seiner Brust.

Nach diesem Massaker taucht Makima auf, eine eiskalte, rätselhaft freundliche Anführerin einer Spezialeinheit der öffentlichen Sicherheit.

Sie stellt Denji vor die Wahl, als Teufel hingerichtet zu werden oder als „ihr Hund“ für die Behörde zu arbeiten – inklusive Unterkunft, Essen und Nähe zu ihr.

Denji zieht nach Tokio und landet in der Sondereinheit 4 der öffentlichen Sicherheit, einem Experimentalkommando aus Menschen, Teufeln und Fiends.

Dort trifft er auf seinen ernsten Kollegen Aki Hayakawa und die chaotische Bluts‑Fiend Power, mit denen er in einer schrägen WG landet.

Die Behörde verfolgt ein Großziel: die Vernichtung des sagenhaft mächtigen Gun Devil, der einst in wenigen Minuten über eine Million Menschen tötete.

Auf dem Weg dorthin muss Denji gegen immer extremere Feinde kämpfen: von Hotel‑Labyrinthen (mit dem Eien no Akuma, dem Ewigen Teufel) bis zu internationalen Auftragskillern und Waffenmenschen wie dem Katana Devil.

Denji wird dabei kurzzeitig zur öffentlichen Ikone.

Die Medien feiern den „Chainsaw Man“ als grotesken, aber effektiven Helden, was ihn selbst eher verwirrt als stolz macht.

Der Arc kulminiert darin, dass Makima ihre wahren Absichten offenbart: Sie ist in Wahrheit der Control Devil, der Teufel der Beherrschung.

Sie verehrt den wahren Chainsaw Man, eine legendäre Gestalt, die Teufel frisst und deren Namen vollständig aus Realität, Erinnerung und Geschichte auslöscht.

Makima möchte Chainsaw Man kontrollieren, um ein „besseres“ Universum zu erschaffen, in dem alles Leidvolle – Krieg, Krankheiten, Waffen – nie existiert hat.

Um das zu erreichen, manipuliert sie Denjis Leben, zerstört seine Beziehungen und versucht seine Persönlichkeit so zu brechen, dass nur noch der pure Chainsaw‑Instinkt übrigbleibt.

Am Ende gelingt es Denji mit Pochitas Hilfe, Makima nicht als Feind, sondern als „geliebtes Wesen“ zu töten, indem er sie vollständig aufisst.

Dadurch wird ihr regenerierender Vertrag mit dem japanischen Premierminister ausgehebelt – und Denji nimmt bildlich und buchstäblich ihre Last und Schuld auf sich.

Makima wird später als Kind wiedergeboren: Nayuta, die neue Inkarnation des Control Devil.

Denji nimmt sie als kleine Schwester bei sich auf, unter der Bedingung, dass sie diesmal frei und liebevoll aufwachsen soll.

School‑Arc

Der zweite Teil verlagert den Fokus auf eine neue Hauptfigur: Asa Mitaka.

Sie ist eine verschlossene Schülerin an der vierten Ost‑Oberschule, die Teufel hasst, weil sie ihre Eltern verloren hat.

Asa ist sozial unbeholfen und wird zur Außenseiterin ihrer Klasse, bis ein harmlos wirkender „Klassen‑Teufel“, ein Huhn namens Koke‑P (ein Chicken Devil), tragisch durch ein Missgeschick ihrerseits stirbt.

Dieser Unfall zerstört ihren mühsam aufgebauten sozialen Anschluss und verstärkt ihr Schuldgefühl.

Kurz darauf wird Asa von einer Klassenkameradin verraten, die einen Vertrag mit dem Gerechtigkeits‑Teufel geschlossen hat.

Asa stirbt beinahe, doch der War Devil – ein extrem geschwächter Kriegs‑Teufel – rettet sie, indem er ihren Körper teilt und mit ihr verschmilzt.

Der War Devil nimmt im geteilten Körper den Namen Yoru an und kann temporär die Kontrolle übernehmen.

Sein Ziel ist klar: Chainsaw Man töten, weil dieser in der Vergangenheit „nützliche“ Schrecken der Menschheit – wie den Atomwaffen‑Teufel und den Zweiten Weltkrieg – aus der Realität gefressen hat.

Yoru besitzt die Fähigkeit, alles, was Asa als „ihr Eigentum“ betrachtet, in Waffen zu verwandeln.

Je stärker Asas emotionale Bindung (und Schuld), desto mächtiger die Waffe – etwa beim legendären „Tanaka‑Wirbelsäulen‑Schwert“.

Asa will eigentlich nur ein normales Teenagerleben, Freundschaften und vielleicht eine Romanze.

Doch Yoru zwingt sie, dem Devil‑Hunter‑Club beizutreten, um Chainsaw Man aufzuspüren.

Ausgerechnet an derselben Schule versucht Denji nun, ein halbwegs normales Schülerdasein zu führen.

Er sehnt sich danach, der Welt endlich zu erzählen, dass er der echte Chainsaw Man ist, wird aber von der öffentlichen Sicherheit und dem jungen Hunter Hirofumi Yoshida strikt daran gehindert.

Asa und Denji begegnen sich, ohne die wahre Identität des anderen zu kennen.

Zwischen absurden Dates (inklusive Aquarium‑Katastrophe dank des Eien no Akuma) und brutalen Teufelkämpfen entwickelt sich eine krumme, aber berührende Annäherung.

Im Hintergrund agieren weitere „pseudogöttliche“ Teufel:

Die Famine Devil (Hungrigkeits‑Teufel), Yorus Schwester, und später der wahre Death Devil (Todes‑Teufel) ziehen im Geheimen Fäden.

Sie nutzen einen Fake‑Chainsaw‑Man, Waffenmenschen (die „Weapons“) und einen Sektenkult, die Chainsaw‑Man‑Kirche, um weltweite Angstwellen auszulösen.

Ziel dieser Machenschaften ist es, die globale Furcht so zu eskalieren, dass der Death Devil unkontrolliert „erwacht“ und die Menschheit auslöscht – oder durch andere Schrecken davor bewahrt wird.

Denji

Denji ist der Hauptprotagonist des ersten Teils und eine der Schlüsselfiguren des zweiten Teils.

Er ist körperlich etwa 16, emotional aber ein Kind, das nie eine echte Kindheit hatte.

Sein Leben vor Pochita bestand aus Schulden, Organverkauf, Hungern und Teufeljagd im Auftrag der Yakuza.

Seine Träume sind erschreckend banal: Toast mit Marmelade, ein Bett, jemand, der sich um ihn sorgt – und körperliche Nähe.

Durch die Verschmelzung mit Pochita kann Denji durch Ziehen der Starter‑Schnur an seiner Brust zum Chainsaw Devil werden.

Dann wachsen ihm rotierende Kettensägen aus Kopf und Armen, und sein Körper regeneriert sich durch das Trinken von Blut selbst aus schlimmen Verwundungen.

Als „roter“ Chainsaw Man ist er brutal, lärmend und erstaunlich effizient.

Wenn seine menschliche Persönlichkeit jedoch vollständig bricht, übernimmt der „schwarze“ Chainsaw Man, Pochitas wahre Gestalt: ein nahezu unsterblicher Teufel, der andere Teufel frisst und ihren Namen aus der Realität löscht.

Denji wirkt oft stumpf, egoistisch und triebgesteuert, zeigt aber im Verlauf der Geschichte echte Empathie und Bindungsfähigkeit.

Sein Wachstum besteht darin, zu begreifen, dass „normales Glück“ mehr ist als Essen, Sex und Heldentum – und dass Verantwortung für andere schwer, aber erfüllend sein kann.

Nach Makimas Fall lebt Denji mit einem Rudel Hunden und Nayuta zusammen und versucht, gleichzeitig Vaterfigur, großer Bruder und heimlicher Superheld zu sein.

Im School‑Arc kämpft er zwischen seinem Drang nach Rampenlicht als Chainsaw Man und der Auflage, seine Identität geheim zu halten.

Pochita

Pochita ist der Kettensägen‑Teufel in seiner geschwächten, Hund‑ähnlichen Form.

Er ist orange, klein, mit einem langen Griff und einer Säge aus dem Gesicht – und emotional der treuste Freund, den Denji je hatte.

In Wahrheit ist Pochita die frühere Gestalt des legendären Chainsaw Man, des „Helden der Hölle“, der von allen Teufeln gefürchtet wird.

Stark verwundet floh er in die Menschenwelt und wurde von Denji gefunden, der ihm Blut gab und einen simplen Vertrag schloss: „Hilf mir zu überleben, dann zeige ich dir meine Träume.“

Kunstdreh: Pochitas eigentlicher Traum war es, einmal von jemandem wirklich in den Arm genommen zu werden.

Weil er zu furchterregend war, wurde dieser Wunsch erst durch Denji erfüllt.

Im entscheidenden Moment opfert sich Pochita als Herz für Denji und bittet nur darum, Denjis Träume stellvertretend miterleben zu dürfen.

Später hilft er Denji und Power aus dem Inneren ihres gemeinsamen Körpers und entlarvt Makimas verzweifelten Wunsch nach einer „gleichberechtigten“ Beziehung.

Makima / Control Devil / Nayuta

Makima ist äußerlich eine höfliche, ruhige, leicht lächelnde Beamtin.

Ihr markantes Aussehen: rötliche Haare im Zopf und konzentrische Ringe in den Augen.

In Wahrheit ist sie der Control Devil, die Personifikation der Angst vor Kontrolle, Unterwerfung und Hierarchie.

Sie kann Wesen, die sie für „unterlegen“ hält, vollständig beherrschen und sogar ihre Erinnerungen umschreiben.

Makima steht direkt unter dem japanischen Premierminister und genießt durch einen Vertrag extreme Unsterblichkeit:

Jeder Schaden an ihr wird automatisch auf zufällig ausgewählte japanische Bürger umgeleitet, die dadurch Krankheit oder Tod erleiden.

Sie idealisiert den wahren Chainsaw Man, weil er Dinge „für immer verschwinden lassen“ kann.

Ihr Plan: Chainsaw Man kontrollieren, um alle schmerzhaften Konzepte – Krieg, Hunger, Krankheiten, sogar Trauer – aus der Realität zu tilgen.

Dafür ist sie bereit, alles und jeden zu opfern, einschließlich ihrer Untergebenen, die sie zugleich als „Haustiere“ und als entbehrliche Werkzeuge betrachtet.

Pochita erkennt in ihr jedoch eine tief einsame Seele, die echte Gleichwürdigkeit und Familie nie erlebt hat.

Nachdem Denji ihren Körper vollständig aufisst, wird der Control Devil in der Hölle wiedergeboren und als kleines Mädchen Nayuta auf die Erde geholt.

Der erfahrene Hunter Kishibe übergibt Nayuta an Denji mit der Bitte, sie zu lieben und zu erziehen, ohne sie erneut zu einer „Makima“ werden zu lassen.

Aki Hayakawa

Aki Hayakawa ist Denjis ruhiger, pflichtbewusster Kollege und zunächst dessen Gegenpol.

Er hat seine Familie beim Angriff des Gun Devil verloren und lebt nur noch für Rache.

Aki hat mehrere Teufelverträge: zunächst mit dem Fox Devil (für schnelle, bissige Angriffe) und dem Curse Devil, später mit dem Future Devil, der ihm einige Sekunden in die Zukunft sehen lässt.

Jede Nutzung seiner Kräfte kostet ihn Lebenszeit oder Körperfunktionen – er weiß, dass er jung sterben wird.

Obwohl er Denji und Power zuerst nervig findet, wächst er unmerklich in eine große Bruder‑Rolle hinein.

Er streitet, kocht, putzt und sorgt sich um sie – und erkennt irgendwann, dass ihm ihre Sicherheit wichtiger ist als seine Rache.

In einem grausamen Twist nimmt der Gun Devil Besitz von Akis Leiche und macht ihn zum Gun Fiend.

Für Denji sieht der Kampf wie eine harmlose Schneeballschlacht in Akis Lieblingswintererinnerung aus, während Aki unwissentlich zahlreiche Menschen tötet.

Schließlich töten Denjis Kettensägen Akis Körper, um ein größeres Blutbad zu verhindern.

Im Inneren erlebt Aki in einer letzten Vision ein friedliches Spiel mit seinem kleinen Bruder – der einzige wirklich ruhige Moment seines Lebens.

Power

Power ist eine Fiend‑Version des Blood Devil, also ein Teufel, der einen menschlichen Körper übernommen hat.

Sie trägt Hörner, lange helle Haare, hat ein Kreuzmuster in den Augen und redet großspurig von sich selbst als „ich, die Großartige“.

Sie ist extrem egoistisch, feige, laut, lügt ständig und nimmt es mit Verantwortung nicht so genau.

Gleichzeitig hängt sie mit rührender Hingabe an ihrer Katze Nyako, für die sie sogar Denji anfangs als „Futterlieferanten“ benutzt.

Powers Fähigkeit ist die Blutmanipulation: Sie kann ihr eigenes Blut zu Waffen formen oder Blutströme anderer beeinflussen, etwa zur schnellen Blutstillung.

Wenn sie zu viel Blut verliert, wird sie schwach und blass; trinkt sie dagegen Blut, wachsen ihre Hörner und Kräfte deutlich an.

Durch das gemeinsame Leben mit Denji und Aki entwickelt Power so etwas wie echte Freundschaft.

Sie erlebt Traumata in der Hölle (Angriff des Darkness Devil) und entwickelt danach panische Angst.

Makima tötet Power, um Denji weiter zu brechen.

Doch ein im Voraus gegebener Bluttropfen in Denjis Körper erlaubt es Power, kurzzeitig als ursprünglicher Blood Devil zurückzukehren, Denji das Leben zu retten und mit ihm einen Vertrag zu schließen:

Wenn Denji irgendwann den wiedergeborenen Blood Devil findet, soll er ihn an ihre Freundschaft erinnern.

Asa Mitaka und Yoru (War Devil)

Asa Mitaka ist die Protagonistin des zweiten Teils.

Sie ist schlagfertig, aber sozial unsicher und tief traumatisiert durch den Verlust ihrer Eltern an einen Teufelangriff.

Asa hasst den vermeintlichen „Helden“ Chainsaw Man, weil sie ihn für rücksichtslos und gefährlich hält.

Sie wünscht sich insgeheim einfache Dinge: echte Freundinnen, ein Date, ein Gefühl von Zugehörigkeit.

Nach ihrem Tod durch eine Gerechtigkeits‑Vertragsnehmerin teilt sich Asa ihren Körper mit Yoru, dem geschwächten War Devil.

Yoru ist arrogant, rachsüchtig und erstaunlich schlecht darin, menschliche Interaktionen zu verstehen.

Yorus Kernkraft: Alles, was Asa als „ihr“ ansieht (Menschen, Tiere, Gegenstände, Orte), kann Yoru in Waffen verwandeln.

Die Macht einer solchen Waffe wächst mit Asas emotionaler Bindung und Schuld – was zu grausam witzigen Konstruktionen wie dem „Tanaka‑Wirbelsäulen‑Schwert“ führt.

Durch gemeinsame Kämpfe, einen bizarr süßen (und katastrophalen) Date‑Versuch mit Denji und eine Reihe von existenziellen Krisen beginnen Asa und Yoru, einander als Partnerinnen wahrzunehmen.

Beide müssen lernen, dass Kontrolle, Krieg, Liebe und Schuld enger zusammenhängen, als es ihnen lieb ist.

Nayuta

Nayuta ist die neue menschliche Inkarnation des Control Devil.

Sie tritt im School‑Arc als freche, kluge kleine Schwesterfigur für Denji auf.

Äußerlich wirkt sie wie ein normales Mädchen mit dunklen Haaren und Hunden um sich herum.

Ihre Augen verraten jedoch durch konzentrische Ringe, dass in ihr dieselbe Urkraft wie in Makima steckt.

Nayuta ist besitzergreifend gegenüber Denji und reagiert eifersüchtig, etwa wenn Yoru ihm einen Kuss klaut.

Sie zeigt jedoch auch deutlich mehr Spieltrieb, Humor und echte Zuneigung als Makima.

Sie nimmt Einfluss auf große Konflikte, z. B. indem sie die von Famine Devil inszenierte Aktion des Falling Devil vereitelt und Asa/Yoru aus dem Magen eines anderen Teufels befreien lässt.

Nayuta steht damit sinnbildlich für die Frage, ob zerstörerische Kräfte durch Liebe und Erziehung gebändigt werden können.

Public‑Security‑Devil‑Hunter

Die öffentliche Sicherheit betreibt spezielle Devil‑Hunter‑Abteilungen, um das Land vor Teufeln zu schützen.

Dazu gehört die experimentelle Sondereinheit 4, in der Denji, Power, Aki und mehrere Fiends zusammenarbeiten.

Die Arbeit ist extrem gefährlich; die meisten Hunter sterben innerhalb des ersten Jahres oder wechseln in die vergleichsweise sicherere Privatwirtschaft.

Trotzdem locken Gehalt, staatliche Absicherung und die Möglichkeit, traumatische Erlebnisse zu „verarbeiten“.

Wichtige Figuren in diesem Umfeld sind unter anderem:

Himeno, Akis kettenrauchende Partnerin mit Vertrag zum Ghost Devil;

Kobeni Higashiyama, eine nervöse, aber körperlich erstaunlich fähige Hunterin;

Hirokazu Arai, ihr pflichtbewusster Partner.

Der legendäre Veteran Kishibe dient als Mentor und Drill Instructor für Denji und Power.

Er ist zynisch, trinkt zu viel und hält sich selbst für den „stärksten Devil Hunter“, der noch lebt.

Spezialeinheiten aus anderen Regionen und Ländern (z. B. das Kyoto‑Team um Yutaro Kurose und Michiko Tendo) sowie ausländische Attentäter ergänzen das Bild eines globalen, schmutzigen Anti‑Terror‑Krieges gegen Teufel.

Später entsteht sogar kurzfristig eine Sondereinheit 5, bestehend aus rekrutierten Waffenmenschen, die auf Makimas Befehl hin gegen Chainsaw Man kämpfen.

Private Devil Hunter und Schülergruppen

Neben der staatlichen Behörde existieren zahlreiche private Hunter.

Hirofumi Yoshida ist ein herausragendes Beispiel: ein Oberschüler mit Vertrag zum Kraken‑Teufel, der im Auftrag der öffentlichen Sicherheit verdeckte Missionen durchführt.

An Asas Schule gibt es außerdem den Devil‑Hunter‑Club, in dem Schüler gegen kleinere Teufel trainieren.

Im School‑Arc entsteht daraus später die fanatische Chainsaw‑Man‑Kirche, die Chainsaw Man als Erlöser verehrt und zugleich instrumentalisiert.

An der Spitze der Kirche steht scheinbar der charismatische Schülerpräsident Haruka Iseumi, der mit einer operativ eingebauten „Schein‑Kettensägen‑Schnur“ an seiner Brust vorgibt, selbst Chainsaw Man zu sein.

In Wahrheit wird er von der Famine Devil und den Waffenmenschen manipuliert, während ein namenloser Fake‑Chainsaw‑Man im Hintergrund agiert.

Grundprinzipien

Teufel entstehen aus kollektiver Angst vor Begriffen wie „Tomate“, „Fledermaus“ oder „Krieg“.

Sie werden in der Hölle geboren, sterben dort, erscheinen dann auf der Erde – und umgekehrt, ohne ihre Erinnerungen mitzunehmen.

Ihre Stärke hängt direkt davon ab, wie stark der jeweilige Name gefürchtet wird.

Ein Tomato Devil ist relativ harmlos, ein Death Devil nahezu unbegreiflich.

Teufel können:

Verträge mit Menschen eingehen (gegen oft grausame Gegenleistungen).

Tote Körper übernehmen und zu Fiends machen (z. B. Power, Galgali, Beam, Princi).

Selten mit Menschen zu Waffenmenschen verschmelzen, wie es bei Denji, dem Katana Devil, Reze oder Quanxi der Fall ist.

Verträge

Ein Teufelsvertrag ist absolut bindend:

Wenn eine Seite ihren Teil erfüllt, stirbt die andere, falls sie den Vertrag bricht.

Menschen zahlen mit Lebenszeit, Organen, Sinneswahrnehmungen oder anderen Opfern, um Teufelskräfte zu nutzen.

Je mächtiger der Teufel, desto höher der Preis – es sei denn, er „mag“ die Person und lässt sich auf Sonderkonditionen ein.

Devil Hunter nutzen Verträge als „Werkzeuge“, etwa:

Fox Devil: ruft einen gigantischen Fuchtschnauzen‑Biss herbei.

Curse Devil: tötet ein Ziel nach dreimaligem „Markieren“ mit einer Fluchklinge.

Future Devil: lässt die Zukunft von Sekunden bis zum Lebensende sehen.

Hölle

Die Hölle erscheint im Manga als surreale Graslandschaft voller verstreuter Körperteile und Alltagsgegenstände.

Darüber schwebt ein Himmel voller Türen, durch die Teufel und gewisse Rituale Wesen hin‑ und hertransportieren.

Dort begegnen die Figuren unter anderem dem furchterregenden Darkness Devil, einem Ur‑Teufel der Dunkelheitsangst.

Dieser zerschneidet und verkrüppelt ganze Jagdtrupps mit unsichtbaren Kräften, ohne sich sichtbar anzustrengen.

Waffenmenschen

Waffenmenschen sind Mischwesen, deren Organe mit einem Waffenteufel verbunden sind.

Sie können oft durch eine charakteristische Bewegung (z. B. Starter ziehen, Sicherungsstift entfernen, Klinge ziehen) ihre Waffenform aktivieren.

Bekannte Waffenmenschen sind:

Chainsaw Man (Denji / Pochita) – Kettensäge.

Katana Devil – Schwertarme und Schwertkopf.

Reze – Bombenteufel mit Granatenhalsband.

Quanxi – Pfeil‑ und Bogen‑ähnliche Form.

Weitere Waffen wie Schwert, Speer, Peitsche und Flammenwerfer treten später auf.

Sie heilen durch Blut, können aus scheinbar tödlichen Verletzungen regenerieren und sind im Kampf extrem gefährlich.

Durch Chainsaw Mans Fähigkeit, Namen zu fressen, wurde ihre ursprüngliche Bezeichnung aus dem Gedächtnis der Welt gelöscht; deshalb heißen sie nur noch „Waffenmenschen“ oder „Weapons“.

Gun Devil

Der Gun Devil steht sinnbildlich für Waffengewalt und geopolitische Angst.

Er tauchte während eines Tages auf, an dem weltweit viele Amokläufe mit Schusswaffen stattfanden, und tötete in wenigen Minuten über eine Million Menschen.

Sein Körper zerbarst dabei in zahlreiche Patronen‑ähnliche Fragmente, die seitdem überall auf der Welt gefunden werden.

Werden diese Teile von Teufeln verschlungen, verstärken sie deren Kraft; sie ziehen sich zudem magnetisch zum Hauptkörper.

Die Nationen der Welt haben den Gun Devil längst gejagt, getötet und untereinander in Prozentanteile aufgeteilt.

Er dient ihnen nun als dämonische Entsprechung von Atomwaffen – als politischer Abschreckungsfaktor.

Als der US‑Präsident einen Vertrag schließt, um Makima zu töten, wird der amerikanische Anteil des Gun Devil kurzzeitig reaktiviert.

Er stürmt durch Japan, wird aber von Makimas Armee kontrollierter Teufel aufgehalten und schließlich als Gun Fiend in Akis Leiche „weitergenutzt“.

Dark, War, Famine und Death – die Ur‑Teufel

Die Serie führt schrittweise sogenannte Wurzel‑Teufel ein, die Urängste der Menschheit verkörpern:

Darkness Devil – Angst vor der Dunkelheit, existiert seit Anbeginn, ist nie gestorben.

War Devil (Yoru) – Angst vor Krieg, durch Chainsaw Mans Fressorgien stark geschwächt.

Famine Devil – Angst vor Hunger; sie tritt als verschmitzte Schülerin auf und manipuliert Ereignisse, um ihre Lieblingsspeisen zu retten (und größere Katastrophen zu verhindern oder umzulenken).

Death Devil – Angst vor dem Tod selbst; erscheint später und entpuppt sich als größte Bedrohung.

Diese Gestalten planen oder verhindern Apokalypsen und sehen Menschen, Teufel und selbst andere Ur‑Teufel meist nur als Spielsteine.

Ihre Motive sind komplex: Mal wollen sie ihr eigenes Auslöschen durch Chainsaw Man verhindern, mal eine „schönere“ oder „reinere“ Welt erzwingen.

Weitere markante Teufel

Tomato Devil – ein bizarr großer Tomatenteufel, den Denji als Teenager zur Schuldenbegleichung jagt.

Eien no Akuma (Eternal Devil) – sperrt Menschen in sich selbst ein, bis sie ihm freiwillig ihr Herz überlassen; Denji prügelt ihn so lange, bis er sterben will.

Zombie Devil – verwandelt Yakuza in Zombies, die Denji am Anfang verraten.

Bat und Leech Devil – ein Fledermaus‑ und Blutegel‑Paar, das Menschen verschlingt und Denji sowie Power in ein brutales Duell verwickelt.

Falling Devil – verkörpert die Angst vor dem Fallen, physisch wie psychisch, und versucht, traumatisierte Menschen in die Hölle „herabzuwerfen“.

Justice Devil – erlaubt Menschen, „Gerechtigkeit“ nach ihrem eigenen, oft verdrehten Maßstab zu üben, was sie in monströse Formen verwandelt.

Fire Devil – der wahre Ursprung hinter den Gerechtigkeitsverträgen im zweiten Teil, der ein Heer wahnhafter „Chainsaw‑Imitate“ erschafft.

Chainsaw Man kombiniert extrem brutale Action mit schwarzem Humor, Meta‑Anspielungen und überraschend zarten Momenten.

Der Manga spielt ständig mit Genre‑Erwartungen: Helden sterben unspektakulär, Liebesgeschichten explodieren im wahrsten Sinne des Wortes, und „Familie“ ist stets brüchig und gefährdet.

Ein durchgehendes Motiv ist die Frage:

Was ist ein normales, gutes Leben – und ist es für Menschen wie Denji überhaupt erreichbar?

Dazu kommen Überlegungen zu:

Macht und Kontrolle (Makima, Control Devil).

Krieg, Trauma und Erinnerung (Aki, War Devil, Gun Devil).

Einsamkeit und Nähe (Denji, Pochita, Nayuta, Power).

Medien und Mythosbildung (Public‑Hero Chainsaw Man vs. echter Denji).

Formal fällt der Manga durch unkonventionelle Panel‑Komposition, filmische Bildsprache und filmische Zitatkultur auf.

Horror‑Klassiker, politische Symbolik und Popkultur werden zitiert, gebrochen und in neue, oft verstörende Bilder verpackt.

Anime

Die TV‑Anime‑Serie zu Chainsaw Man wurde 2022 von Studio MAPPA produziert und im japanischen Fernsehen ausgestrahlt.

International lief sie nahezu zeitgleich auf Streaming‑Plattformen und setzte vor allem in puncto Inszenierung, Musik und Opening/Ending‑Konzept eigene Akzente.

Jede Episode besitzt ein eigenes Ending‑Theme und visuell dazu passende Credits, was den experimentellen Charakter der Vorlage aufgreift.

Stimmen wie für Denji, Makima, Power oder Aki wurden sorgfältig besetzt und prägten viele Fansichten auf die Figuren.

2025 startete der Kinofilm „Chainsaw Man – Reze‑Arc“, der den beliebten Bomben‑Handlungsbogen als eigenständiges Werk adaptiert.

Er vertieft die tragische Beziehung zwischen Denji und Reze, die gleichzeitig Liebesinteresse, Attentäterin und Waffenmensch ist.

Theater

Die Bühnenfassung „Chainsaw Man – The Stage“ lief 2023 in Tokio und Kyoto.

Sie setzt stark auf aufwendige Kostüme, Spezialmasken und Projektionen, um Teufel und Verwandlungen live darzustellen.

Die Adaption konzentriert sich vor allem auf den Public‑Security‑Arc mit Denji, Aki, Power und Makima.

Musik, Choreografie und Kampfregie versuchen, den unruhigen, brutalen, aber auch albernen Ton der Vorlage auf die Bühne zu übertragen.

Chainsaw Man erhielt rasch große Aufmerksamkeit in Japan und international.

Die Reihe wurde unter anderem ausgezeichnet mit:

Platz 1 der „This Manga Is Amazing!“‑Liste (Männerkategorie) 2021.

dem 66. Shogakukan‑Manga‑Preis in der Kategorie „Jugend“.

dem Harvey Award für den besten Manga in den Jahren 2021, 2022 und 2023.

Kritiker loben besonders die Mischung aus Splatter‑Horror und emotionaler Ehrlichkeit.

Die Serie zeigt Tod sehr alltäglich und grausam, hebt dadurch aber Momente von Leben, Alltag und Zärtlichkeit umso stärker hervor.

Figuren wie Denji, Makima, Power, Aki oder Asa werden häufig als „kaputte Menschen, die trotzdem versuchen, etwas wie Liebe zu finden“ beschrieben.

Gerade diese Mischung aus zynischem Welthass und naiver Sehnsucht macht den Reiz von Chainsaw Man für viele Leserinnen und Leser aus.

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(Letzte Bearbeitung: 8. März 2026 07:40)

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