Saki Kafu

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Saki Kafu
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Geschlecht: Weiblich
Englischer Name: Saki Kafu
Japanischer Name: サキ / 香風咲(かふう さき)
Chinesischer Name: 香風咲
Koreanischer Name: 사키 / 카후 사키
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🎙️ Anime-Sprecher

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Nana Mizuki
Nana Mizuki
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Gochūmon wa Usagi Desu ka?
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Is the Order a Rabbit? BLOOM
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Charaktereinstellung

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Saki Kafu ist eine fiktive Figur aus dem Manga- und Animewerk „Gochūmon wa Usagi Desu ka?“ (Is the Order a Rabbit?) von Koi.

Sie ist die verstorbene Mutter von Chino Kafu, Ehefrau von Takahiro Kafu und eine zentrale, wenn auch meist nur rückblickend gezeigte Figur.

Saki Kafu erscheint in der Anime-Umsetzung ab der OVA „Is the Order a Rabbit?? ~Sing For You~“, in der sie von Nana Mizuki synchronisiert wird.

In der dritten Staffel des Anime, „Is the Order a Rabbit? BLOOM“, sowie im Manga wird ihre Vergangenheit und Beziehung zu den anderen Figuren weiter vertieft.

Zum Zeitpunkt des Beginns der Handlung ist Saki bereits verstorben, die genauen Umstände oder die Todesursache werden nicht genannt.

Sie bleibt vor allem durch Fotos, Erinnerungen und Erzählungen ihrer Familie und Freunde präsent.

Saki ist die Schwiegertochter des Besitzers des Cafés Rabbit House, das von der Familie Kafu geführt wird.

Gemeinsam mit ihrem Mann Takahiro half sie, das Café aus einer wirtschaftlichen Krise zu führen.

Saki und Takahiro begannen, im Rabbit House mitzuarbeiten, als der Laden in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckte.

Takahiro spielte Jazz, Saki sang dazu, und so machten sie das Café wieder attraktiv und belebt.

Auf einem Foto, das in der zwölften Folge der dritten Staffel zu sehen ist, spielt Saki mit Takahiro und dem Vater von Rize Tedeza in einer Jazz-Formation.

Diese Auftritte prägten den Charakter des Cafés und machten Saki zu einer Art Legende des Rabbit House.

Zum Start der Hauptgeschichte ist Saki bereits tot, sodass sie nur in Rückblenden, Fotos oder Erinnerungen vorkommt.

Trotz ihrer Abwesenheit beeinflusst sie das Leben von Chino und deren Freundinnen weiterhin stark, besonders durch die Dinge, die sie hinterlassen hat.

Sie erscheint außerdem in einem übernatürlich wirkenden Moment, als sie den Geist ihres Schwiegervaters, Chinos Großvater, abholt.

Nachdem dieser seinen letzten inneren Frieden gefunden hat, erscheint Saki, um ihn „abzuholen“ und gemeinsam mit ihm in den Himmel zurückzukehren.

Später, während eines Zwischenfalls im Spielcenter Bunny Arcade, greift Saki erneut ein.

Sie hilft dort Natsume Jinja und Eru Jinja, aus einer gefährlichen Situation zu entkommen.

Saki hat silberfarbenes Haar und wirkt insgesamt sehr hell und positiv, deutlich sonniger und verspielter als ihre Tochter Chino.

Ihre Ausstrahlung wird als freundlich, offen und ein wenig verträumt beschrieben.

Charakterlich zeigt sie eine leichte Tendenz zur Zerstreutheit oder „Natürlichkeit“.

So verwechselt sie zum Beispiel einen von Chino gebastelten Fotorahmen einer Pusteblume mit Gesicht mit einem Löwen.

Durch diese leicht verpeilte, aber warmherzige Art erinnert sie stark an Cocoa Hoto.

Viele Figuren und auch die Zuschauer bekommen den Eindruck, dass Cocoa und Saki sich in ihrem Wesen sehr ähnlich sind.

Saki sammelt begeistert kleine Gegenstände und Dekorationen.

Dass es im Haus so viele kleine Objekte gibt, dass man sie regelrecht aufräumen und sortieren müsste, zeigt, wie leidenschaftlich ihr Hobby der Sammlung von Kuriositäten und Nippes war.

Sie beherrscht außerdem einfache Zaubertricks, insbesondere den Trick, scheinbar aus ihren Händen Bonbons erscheinen zu lassen.

Dieser Trick ist so markant, dass er später eine wichtige Rolle bei einer Halloween-Begegnung mit Cocoa spielt.

Beziehung zu Chino Kafu

Saki ist Chinos Mutter und prägt deren Leben, obwohl sie früh verstorben ist.

Chino erinnert sich an sie vor allem durch Fotos, Geschichten und durch das Café, das sie gemeinsam mit Takahiro geprägt hat.

Die hinterlassenen Uniformen, die Saki für das Rabbit House entworfen hat, begleiten Chinos Alltag.

Chino trägt die blaue Uniform, die ausdrücklich für sie gedacht war, und steht so täglich in Verbindung mit der Erinnerung an ihre Mutter.

Beziehung zu Takahiro Kafu

Takahiro ist Sakis Ehemann und ehemaliger Soldat.

Gemeinsam mit ihm bringt Saki Jazzmusik ins Rabbit House und verbindet so Familie, Arbeit und Leidenschaft.

Als Paar werden sie als harmonisch und ergänzend dargestellt: Takahiro als Musiker, Saki als Sängerin.

Ihre gemeinsame Musik half nicht nur dem Geschäft, sondern wurde auch zu einem wichtigen Teil der Café-Atmosphäre.

Beziehung zu Cocoa Hoto und deren Familie

Saki war in ihrer Schulzeit eng mit Chiyoko Hoto, der Mutter von Cocoa, befreundet.

Die beiden waren so vertraut, dass sie fast wie Schwestern galten.

Chiyoko gab Saki den Spitznamen „Usagi-chan“, was sinngemäß „Häschen“ bedeutet.

Dieser Kosename ergibt sich aus der Aussprache ihres Namens „Saki“ in Verbindung mit ihrem Familiennamen Kafu und spielt gleichzeitig auf das Hasenmotiv des Rabbit House an.

Cocoa selbst lernt Saki nur indirekt kennen, durch Fotos und Erzählungen.

Sie bezeichnet Saki, nachdem sie eine Videoaufnahme von einem Jazzauftritt gesehen hat, ehrfürchtig als „eine echte Gesangsdiva“.

Cocoas eigene Uniform im Rabbit House basiert auf einem von Saki vorbereiteten Design.

In Cocoas Elternhaus existiert außerdem eine ähnliche, aber nicht identische Replik dieser Uniform, die speziell für Cocoa angefertigt wurde.

Beziehung zu anderen Freundinnen

Die von Saki hinterlassenen Uniformentwürfe verknüpfen sie indirekt mit allen Hauptfiguren.

Die verschiedenfarbigen Uniformen schaffen eine symbolische Verbindung zwischen Chino, Cocoa, Rize, Syaro Kirima und Chiya Ujimatsu.

Zu Chiyas und Syaro Kirimas Familien gibt es keine direkte persönliche Beziehung, aber Saki beeinflusst ihr Leben über das Café.

Dass ihre unfertigen Uniformen später gerade von Chiya und Syaro getragen werden, erfüllt rückwirkend ihre Hoffnung, dass Chino viele Freundinnen finden würde.

Saki trat im Rabbit House als Sängerin auf, begleitet von Takahiros Jazzmusik.

Ihre Stimme war so beeindruckend, dass Cocoa sie nach dem Ansehen einer Aufnahme als „echten Gesangsstar“ bezeichnet.

Diese Jazz-Auftritte waren offenbar ein wesentlicher Grund, warum das Café wieder Kunden gewinnen konnte.

Saki brachte nicht nur Professionalität, sondern vor allem Herz und Wärme in ihre Musik.

In Fotos und Aufnahmen sieht man sie oft in fröhlicher Stimmung, Mikrofon in der Hand, umgeben von ihren Bandkollegen.

Die Verbindung von Kaffeehausatmosphäre und Live-Jazz bildet einen der Grundsteine des heutigen Rabbit-House-Flairs.

Saki hat kurz vor ihrem Tod eine Reihe von Kellnerinnenuniformen entworfen und genäht.

Sie verknüpfte damit einen ihrer letzten Wünsche: dass ihre Tochter eines Tages viele Freundinnen haben würde, die gemeinsam im Rabbit House arbeiten.

Sie hinterließ insgesamt fünf verschiedenfarbige Uniformen:

– eine blaue Uniform für Chino,

– eine violette Uniform für Rize Tedeza,

– eine rosafarbene Uniform für Cocoa Hoto,

– sowie eine gelbe und eine grüne Uniform, die zum Zeitpunkt ihres Todes noch unvollendet waren.

Nach Sakis Tod wurden die gelbe und die grüne Uniform zunächst unfertig aufbewahrt.

Später wurden sie als Aushilfe-Uniformen für Syaro Kirima und Chiya Ujimatsu fertiggestellt.

Cocoas rosafarbene Uniform existiert in zwei Varianten.

Neben dem Original aus dem Rabbit House wurde in Cocoas Elternhaus eine ähnliche Replik angefertigt, die sich in Details unterscheidet, aber klar auf Sakis Design basiert.

Später vollendet Cocoa selbst die zwei ursprünglich unfertigen Uniformen, die Saki begonnen hatte.

Daraufhin fertigt Rize weitere farbliche Kopien an, unter anderem in Himmelblau und Lachsrosa, inspiriert von Sakis ursprünglichen Entwürfen.

Wenn man Originale, Kopien und Repliken zusammenzählt, gibt es insgesamt acht Uniformen, die auf Saki Kafus Design zurückgehen.

Diese Uniformen stehen symbolisch für ihre fortwirkende Präsenz und für die Freundschaft zwischen den Mädchen.

Sakis Familienname lautet Kafu, ihr vollständiger Name somit Saki Kafu.

Ihr Name wurde lange Zeit in der Geschichte nicht vollständig genannt, sondern nur indirekt angedeutet.

Ihr Vorname „Saki“ wurde erstmals offiziell in einer Kampagne enthüllt, die sich an ein Rätsel beziehungsweise Passwort richtete.

In der Nachricht schrieb sie: „Bitte passt auf meine Tochter und ihre Freundinnen auf. From Saki Kafu.“

Später wurde auch die Schreibweise mit Schriftzeichen (in der Originalsprache) bekannt gegeben.

In einer weiteren Rätselaktion erschien eine Botschaft, in der sie sich selbst als „Kafu Saki“ bezeichnete und sich dafür bedankte, dass man den Mädchen hilft, Freude in ihren Herzen erblühen zu lassen.

Die Bedeutung ihres Namens steht sinnbildlich für „Aufblühen“ und „Freude“.

Inhaltlich passt das zu ihrer Rolle, anderen Menschen Glück, Spaß und Wärme zu bringen.

Auffällig ist, dass viele Figuren im Werk Namensbezüge zu Kaffee, Tee oder anderen Café-Begriffen haben.

Saki bildet hier eine gewisse Ausnahme, was sie besonders macht.

Vermutlich ergibt sich ihr Name inhaltlich aus einer Wortspielerei mit „Cup Rabbit“ beziehungsweise „Tassenhäschen“.

Dadurch knüpft sie motivisch an das Hasen-Thema der Serie an und steht in einer Reihe mit Chiyas Mutter, die ebenfalls einen tierbezogenen Namenshintergrund hat.

In einem Ereignis während Cocoas zweitem Oberschuljahr begegnet Cocoa bei einem Halloweenfest einer mysteriösen Frau mit Maske.

Halloween gilt traditionell als Nacht, in der die Seelen der Verstorbenen zur Welt der Lebenden zurückkehren.

Diese Frau bringt Cocoa genau jenen Zaubertrick bei, den auch Saki beherrschte: aus der Hand scheinbar Bonbons hervorzuholen.

Die Situation ist ungewöhnlich vertraut, obwohl Cocoa die Person nicht erkennt.

Aufgrund des Datums, der Stimmung und der Verbindung durch den Bonbontrick liegt nahe, dass es sich bei der maskierten Frau um Saki Kafu handeln könnte.

Die Szene wird bewusst offen inszeniert, sodass die Interpretation dem Publikum überlassen bleibt.

So fügt sich die Halloween-Begegnung in das Bild einer liebevollen Mutter, die selbst nach ihrem Tod noch einen Moment mit den Freundinnen ihrer Tochter teilt.

Cocoa präsentiert später voller Begeisterung diesen Trick vor den anderen und trägt damit Sakis kleine „Magie“ in den Alltag der Gruppe hinein.

Saki ist nicht nur Sängerin, sondern auch eine geschickte Hobby-Zauberin.

Ihr Lieblingskunststück ist der Bonbontrick, bei dem sie Bonbons aus ihrer leeren Hand erscheinen lässt.

Dieser kleine Trick steht symbolisch für ihr Wesen: Sie bringt auf scheinbar einfache Weise Freude hervor.

Kinder und Freunde lassen sich von ihr gern überraschen, und der Trick bleibt vielen in Erinnerung.

Ihre Sammelleidenschaft für kleine Gegenstände und Kuriositäten zeigt einen liebevollen, detailverliebten Charakter.

Man kann sich Saki gut vorstellen, wie sie in jeder Ecke etwas Charmantes entdeckt und mit nach Hause bringt.

Die vielen gesammelten Dinge führen dazu, dass ihr Zuhause voller Kleinigkeiten ist, die irgendwann sortiert werden müssten.

Dieses „liebenswerte Chaos“ spiegelt ihre herzliche, unperfekte und menschliche Seite wider.

Saki ist eine der wenigen Figuren, die als verstorbene Person dennoch aktiv in die Handlung eingreift.

Die Szene, in der sie Chinos Großvater abholt, ist ruhig, tröstlich und fast feierlich inszeniert.

Ihr Auftreten vermittelt Geborgenheit statt Angst.

Sie wirkt wie ein vertrautes Licht, das ihren Schwiegervater aus der Welt der Lebenden in eine friedliche andere Welt führt.

Auch der Vorfall in der Bunny Arcade, bei dem sie Natsume Jinja und Eru Jinja zur Flucht verhilft, unterstreicht diesen Aspekt.

Saki scheint überall dort zu erscheinen, wo jemand ihre Hilfe und ihren Schutz braucht.

Dadurch steht sie für eine Art schützenden Familiengeist, der über Chino und deren Freundinnen wacht.

Ihre Liebe und Fürsorge enden nicht mit ihrem Tod, sondern setzen sich auf einer anderen Ebene fort.

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(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:05)

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