Chiya Ujimatsu

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Chiya Ujimatsu
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Alter: 15
Geburtstag: 19. September
Sternzeichen: Jungfrau
Geschlecht: Weiblich
Größe: 157cm
Blutgruppe: O
Englischer Name: Chiya Ujimatsu
Japanischer Name: 千夜 / 宇治松千夜(うじまつ ちや)
Chinesischer Name: 宇治松千夜
Koreanischer Name: 우지마츠 치야
mag Anzahl: 1
Ich diesen Charakter

🎙️ Anime-Sprecher

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Satomi Satou
Satomi Satou
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Gochūmon wa Usagi Desu ka?
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Veröffentlichungsdatum: 10. April 2014
Is the Order a Rabbit?? Season 2
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Is the Order a Rabbit?? ~Dear My Sister~
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Veröffentlichungsdatum: 26. September 2019
Is the Order a Rabbit? BLOOM
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Veröffentlichungsdatum: 10. Oktober 2020

Charaktereinstellung

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Chiya Ujimatsu ist eine der Hauptfiguren des Manga und Anime „Gochūmon wa Usagi Desu ka?“ und arbeitet als Aushängeschild des traditionellen Süßigkeitencafés Amatusa-an in der Holzhäuserstadt.

Name: Chiya Ujimatsu

Geschlecht: Weiblich

Geburtstag: 19. September (Sternzeichen Jungfrau)

Blutgruppe: 0

Alter: Gleichalt mit Cocoa Hoto, Einstieg als Schülerin der 10. Klasse, später 11. und 12. Klasse

Größe: 157 cm (1. Schuljahr), 158 cm (3. Schuljahr)

Beruf / Rolle: Schülerin, Bedienung und Tochter/Enkelin der Betreiber von Amatusa-an

Schuljahr und Klasse:

10. Klasse: gleiche Klasse wie Cocoa Hoto

11. Klasse: wieder gleiche Klasse wie Cocoa Hoto

12. Klasse: andere Klasse als Cocoa Hoto

Synchronsprecherin (japanisches Original): Satomi Satou

Zukünftiger Plan: Nach dem Schulabschluss Arbeit in Amatusa-an und Besuch einer Universität in der Holzhäuserstadt

Hobbys und Fähigkeiten:

Zubereitung von Wagashi (traditionelle Süßigkeiten)

Kreative, poetische Namensgebung für Speisen und Getränke

Interesse an Magie, Volkskunde, Okkultem und Horrorfilmen

Boote mit hoher Geschwindigkeit rudern

Starke situative Kraft und hohes Talent zur Gefahrenausweichung

Schwächen:

Schlechte Ausdauer und Kondition

Schwächen in Mathematik

Chiya Ujimatsu stammt aus einer Familie, die das traditionelle Café und Süßwarengeschäft Amatusa-an betreibt.

Das Lokal hat ein stark japanisch-klassisches, ruhiges Ambiente mit Fokus auf Tee und Wagashi, im Kontrast zum westlich geprägten Café Rabbit House.

Sie ist seit der Kindheit mit Syaro Kirima befreundet und kennt viele ihrer Geheimnisse und Unsicherheiten.

Mit Cocoa Hoto wird sie gleich nach dem Kennenlernen enge Freundin, und die beiden sind zwei Jahre lang Klassenkameradinnen.

In Amatusa-an arbeitet Chiya meist zusammen mit ihrer Großmutter und anderen älteren Angestellten (nicht im Bild gezeigt).

Sie sehnt sich sehr danach, mit Gleichaltrigen im eigenen Laden zu arbeiten und beneidet das gemeinsame Arbeiten im Rabbit House.

Chiya ist eine schwarzhaarige Schönheit mit langen Haaren, die in einem Hime-Schnitt getragen werden.

Sie wirkt bewusst klassisch und „yamato nadeshiko“-haft, also wie ein traditionell elegantes, zur Ruhe neigendes Mädchen.

Mit 157 bis 158 cm ist sie im Vergleich der Hauptfiguren relativ groß und nur etwas kleiner als Rize Tedeza.

Ihr Körperbau ist weich und feminin, mit deutlicher Oberweite, allerdings kleidet sie sich so, dass sie oft schlanker wirkt, als sie ist.

Bei der Arbeit im Amatusa-an trägt sie ein traditionelles Kimono-inspiriertes Outfit, kombiniert mit Stiefeln, passend zur Holzhäuserstadt.

In ihrer Freizeit greift sie jedoch ohne Probleme zu westlich-modernen Kleidern und wirkt dann ebenso stilsicher.

Ein Running Gag ist, dass Chiya in der ausgeliehenen Uniform des Cafés Fleur de Lapin von Syaro buchstäblich „aus der Uniform herausplatzt“.

Die Knöpfe im Brustbereich spannen so stark, dass sie aufspringen, was ihren kurvigen Körper noch stärker betont.

Chiya gibt sich als klassische, sanfte und höfliche junge Frau mit gutem Benehmen.

Sie ist fürsorglich, kümmert sich gern um andere und zeigt viel Mitgefühl.

Gleichzeitig ist sie stark verspielt, leicht schusselig und ihre Wahrnehmung der Welt weicht oft ein wenig vom „Normalen“ ab.

Sie reagiert manchmal zu schnell, interpretiert Aussagen falsch und neigt dazu, bei Missverständnissen dramatisch zu überreagieren.

Kleine Rückschläge oder das Gefühl, abgelehnt zu werden, können sie emotional sehr mitnehmen.

Sie kann dann in Tränen ausbrechen oder sich tief in Selbstzweifel stürzen, auch wenn die Situation objektiv harmlos ist.

Schon als Kind hat sie Freude daran gefunden, ihre Mutter zu erschrecken, weil deren starke Reaktion sie begeisterte.

Daraus entwickelte sich eine dauerhaft ausgeprägte Vorliebe für Streiche, „Russisches Roulette“ mit Essen und allerlei überraschende Aktionen.

Chiya liebt es, absichtlich zu „blödeln“ und erwartet geradezu, dass jemand die Pointe bemerkt und sie darauf anspricht.

Sie versucht oft, den „Comedy-Partner“ zu provozieren und ermutigt Syaro sogar, stets einen persönlichen Schlagstock für ihre humorvollen Wortwechsel dabeizuhaben.

Beziehung zu Cocoa Hoto

Chiya lernt Cocoa Hoto im ersten Schuljahr kennen, und die beiden werden praktisch sofort beste Freundinnen.

Chiya ist so begeistert von Cocoa, dass sie sie einmal direkt fragt, ob sie nicht gleich mit Sack und Pack bei ihr einziehen möchte.

Als das Thema Klasseneinteilung für die Oberstufe aufkommt, interpretiert Chiya eine Bemerkung von Cocoa völlig falsch.

Sie ist überzeugt, Cocoa wäre nicht traurig, in eine andere Klasse zu kommen, und bricht daraufhin vor Syaro in Tränen aus.

Chiya ist ähnlich wie Chino Kafu ein ausgeprägter „Cocoa-Holic“.

Wenn Cocoa verreist, leidet sie und versucht das Fehlen durch Aktionen wie ein „Cocoa-Festival zur Unzeit“ zu kompensieren, bei dem alles thematisch auf Cocoa ausgerichtet wird.

Beziehung zu Syaro Kirima

Chiya und Syaro Kirima sind Kindheitsfreundinnen und leben in unmittelbarer Nachbarschaft.

Chiya weiß viel über Syaros Hintergrund, inklusive ihrer finanziellen Lage, und versucht diese vor anderen zu schützen.

Sie liebt es allerdings auch, Syaro aufzuziehen, weil deren Reaktionen für sie bezaubernd und sehr unterhaltsam sind.

Sie nutzt Erinnerungen aus der Vergangenheit oder Situationen im Alltag, um Syaro sanft zu necken, was regelmäßig in empörten Reaktionen mündet.

Trotz der Neckereien hängt Chiya sehr an Syaro und nimmt Rücksicht, wenn es darauf ankommt.

Als etwa Rize anbietet, Syaro nach Hause zu begleiten, möchte Chiya sie lieber selbst heimtragen, um zu verhindern, dass jemand Syaros ärmere Wohnverhältnisse erkennt.

Chiya wünscht sich, dass Syaro im Amatusa-an arbeitet, und hat sogar bereits eine passende Uniform für sie anfertigen lassen.

Sie schreibt ihr einen Brief, in dem sie den Wunsch ausdrückt, „die gleiche Uniform zu tragen und gemeinsam zu arbeiten“.

Syaro missversteht die Nachricht und denkt, Chiya wolle im Café Fleur de Lapin jobben.

Sie bringt ihre eigene Uniform mit, Chiya probiert sie voller Begeisterung an – allerdings springen prompt die Knöpfe im Brustbereich, was Syaro beschämt und verärgert.

Als Syaro daraufhin klar sagt, dass sie nicht im Amatusa-an arbeiten möchte, bricht Chiya in ehrliche Tränen aus.

Ihr Traum, Seite an Seite mit Syaro im eigenen Laden zu stehen, scheint damit zumindest vorerst zu scheitern.

Beziehung zu Chino Kafu, Rize Tedeza und anderen

Mit Chino Kafu und Rize Tedeza hat Chiya vor allem über gemeinsame Schul- und Caféaktionen zu tun.

In der 11. Klasse arbeitet sie mit Cocoa zusammen im Organisationskomitee für das Schulfest und erhält daraufhin eine Empfehlung für die Wahl zur Schülerpräsidentin.

Chiya und Rize ergänzen sich beim Humor: Chiya liefert ausufernde, poetische oder schräg-logische Aussagen, während Rize sie mit trockenem Kommentar auf den Boden der Tatsachen zurückholt.

Chinos und Rizes Reaktion auf die wilden Amatusa-an-Menünamen ist meist Verwirrung, weil sie die Metaphern kaum entschlüsseln können.

Mit Megumi Natsu und Maya Joga hat Chiya ebenfalls Kontakt, vor allem bei Ausflügen und Gruppenevents.

Besonders Megumi ist dabei manchmal so gutmütig und leichtgläubig, dass Chiya bewusst wartet, ob sie einen offensichtlich merkwürdigen Punkt bemerkt – oder eben nicht.

Wunsch nach „Kollegenfreundschaft“

Chiya ist oft allein als jüngere Generation in Amatusa-an, während die anderen Angestellten älter sind.

Dadurch idealisiert sie die Vorstellung, mit Gleichaltrigen im eigenen Laden zu arbeiten, ähnlich wie Cocoa, Chino und Rize im Rabbit House.

Sie spielt mit diesem Wunsch sogar im Alleingang „Rabbit-House-Rollenspiele“ im Amatusa-an.

Sie stellt sich vor, wie es wäre, mit Cocoa, Syaro und den anderen in ihrem Laden gemeinsamen Service zu machen.

Chiya besitzt erstaunliche Einzelkraft, kann Boote mit atemberaubendem Tempo rudern und in Ausnahmesituationen kräftig zupacken.

Dafür ist ihre Ausdauer ausgesprochen schlecht; bei längeren körperlichen Anstrengungen kippt sie schnell um oder muss sich hinlegen.

Ihre Gefahrenwahrnehmung ist ungewöhnlich gut, und sie weicht fliegenden Objekten oder plötzlichen Gefahren oft instinktiv aus.

Ironischerweise trifft das Missgeschick dann häufig die Personen in ihrer Nähe, während Chiya unbewusst unbeschadet bleibt.

In der Schule ist Chiya in geisteswissenschaftlichen Fächern, insbesondere in Sprachen und Literatur, sehr stark.

Mathematik bereitet ihr dagegen Schwierigkeiten, sodass Cocoa ihr dort hilft, während sie im Gegenzug Cocoa in Deutsch (bzw. im Original in Japanisch) unterstützt.

Um an einem Schulmarathon teilzunehmen, trainiert sie mit Hilfe von Rize.

Ihre Kondition verbessert sich etwas, bleibt aber insgesamt eher schwach im Vergleich zu anderen.

Chiyas Interesse an Magie, Okkultem und Volksglauben stammt von ihrer Großmutter.

Diese hat ihr zahlreiche traditionelle Hausmittel und Rituale beigebracht, die Chiya gelegentlich bei Syaro anwendet.

Interessanterweise glaubt Chiya selbst nicht vollständig an die Wirksamkeit aller Bräuche, die sie praktiziert.

Gerade diese leichte Distanz macht sie offen für Horrorfilme und makaber-märchenhafte Themen, die sie mit Begeisterung aufgreift.

Als sie zum Beispiel von einer „Kaffeesatzleserei“ (Café de Manzie) hört, interpretiert sie dies zunächst fast wie eine nekromantische Praktik.

Solche Missverständnisse sind typisch für sie und sorgen regelmäßig für amüsante Situationen.

Bei einem Geisterhaus- oder Mutproben-Event verkleidet sich Chiya voller Eifer als weißgewandte „Totenbraut“ mit Laborkittel.

Sie genießt es sichtlich, andere mit ihrem Auftritt zu erschrecken.

Chiya legt großen Wert darauf, die Rolle der „Komikerin“ in der Gruppe einzunehmen.

Sie konstruiert Situationen, in denen sie absichtlich etwas Absurdes tut oder sagt, um eine Reaktion zu provozieren.

Ein bekanntes Muster ist ihr „Russisches Roulette“ mit Essen oder Getränken.

Sie mischt etwa ein mit Wasabi gefülltes Reisbällchen oder einen Becher mit bitterem grünen Saft unauffällig unter normale Süßigkeiten oder Getränke und lässt alle raten, wer das „Unglückslos“ erwischt.

Ironischerweise ist ihr eigenes Glück dabei meist so schlecht, dass sie das Sabotageprodukt selbst erwischt.

Das führt zu komischen Selbstbestrafungsszenen, in denen sie zwar leidet, aber auch Spaß an der Sitcom-Logik der Situation hat.

Auf einem Campingausflug sammelt Chiya demonstrativ einen pilzverdächtigen Fund, der offensichtlich giftig aussieht.

Sie wartet darauf, dass jemand – vorzugsweise die gutgläubige Megumi – sie darauf anspricht; erst als Syaro endlich reagiert und sie davor warnt, freut Chiya sich über die gelungene Pointe.

Sie würde gern eine feste Comedy-Partnerschaft mit Syaro bilden und schlägt ihr deshalb vor, stets einen persönlichen Schlagstock für spontane „Kopfnüsse“ parat zu haben.

Diese Idee spiegelt Chiyas Wunsch wider, ihre alltäglichen Interaktionen als eine Art dauerhafte Comedy-Show zu inszenieren.

Chiya besucht dieselbe Schule wie Cocoa, Chino und Rize, allerdings in einer anderen Klasse als Syaro, die auf eine separate Eliteschule geht.

In der 10. und 11. Klasse ist sie gemeinsam mit Cocoa in einer Klasse, in der 12. Klasse werden sie getrennt.

Im zweiten Schuljahr übernimmt Chiya gemeinsam mit Cocoa die Rolle einer Organisatorin (ähnlich einem Planungskomitee) für das Schulfest.

Ihr Einsatz, ihre Kreativität und ihr Engagement beeindrucken Lehrkräfte und Mitschüler, sodass sie für die Wahl zur Schülerpräsidentin vorgeschlagen wird.

Sie nimmt diese Erwartung ernst und wächst durch die Verantwortung etwas über ihre üblichen Schrullen hinaus.

Gleichzeitig verliert sie nicht ihre spielerische Art, die sich etwa in thematischen „Monaten“ zeigt, in denen sie nach Laune den Stil von Café, Uniform oder Angeboten radikal ändert.

Chiyas größtes Markenzeichen ist ihr extremer Sinn für poetische, bisweilen übertrieben dramatische Menünamen.

Sie liebt es, Süßigkeiten und Getränke so zu benennen, als wären sie Szenen aus einem Fantasyroman oder einer alten Legende.

Ihre Spezialität sind Wagashi wie Mochi, Dango, Anmitsu und andere traditionelle Süßspeisen.

Dazu erfindet sie ausschweifende Beschreibungen, die etwas Alltägliches plötzlich wie ein mystisches Artefakt wirken lassen.

Chiya verwendet diese Namen nicht nur im Gespräch, sondern übernimmt sie tatsächlich auf die offizielle Speisekarte des Amatusa-an.

Für Stammkunden existiert jedoch parallel ein ganz normales, leicht verständliches Menü als „Leitfaden“, damit niemand völlig überfordert ist.

Beispiele für von Chiya benannte Speisen und ihre Bedeutung:

„Meer, in dem Mond und Sterne sich spiegeln“ – Weißer Mochi mit süßer Bohnenpaste und Maronen in einer Zenzai-Suppe.

„Blumen-Metropole, dreifacher Edelsteinschatz“ – Kombination aus Anmitsu und sakuragewürzten Reisbällchen.

„Soldaten, deren Schlachtfeld nur noch Traum ist“ – Überladener Frucht-Zenzai mit vielen weißen Mochi-Kugeln.

„Weiße Juwelen der Welt des Drachenlichts“ – Eine Süßspeise, die es als reales Gericht in einem Kollaborationscafé gab.

„Schwarzer Obsidian, der Sakura in sich trägt“ – Sakura-Mochi mit dunkler Füllung.

Daneben gibt es zahlreiche weitere extravagante Namen, besonders für saisonale oder Halloween-Spezialitäten.

Diese reichen von dramatischen Titeln wie „Roter Mond, tropfender Hexensabbat“ bis zu ganzen Mini-Geschichten wie „Verlassene Kirche, in der eine Schwester eine unheimliche Melodie singt“.

Viele dieser Namen sind so kryptisch, dass Chino und Rize sie kaum dekodieren können.

Cocoa hingegen versteht Chiyas Denkweise so gut, dass sie die meisten Menünamen erstaunlich treffsicher in konkrete Gerichte übersetzen kann.

Chiya überträgt ihren Namensdrang auch auf Fremdmenüs, etwa auf Speisen des Rabbit House.

So benennt sie beispielsweise eine einfache Tomatenpasta „Fäden des Sonnenuntergangs“ oder einen Pfannkuchen „Heiliger Gipfel, rote und weiße Versuchung“.

Ihre Namensgebung steht teilweise in einem freundschaftlich-„rivalisierenden“ Verhältnis zu der von Midori Aoyama, die ebenfalls an Menütiteln mitwirkt.

Rize bezeichnet Midori scherzhaft als „Komplizin“, weil diese Chiya bei der poetischen Übertreibung unterstützt.

In dem Crossover-Rollenspiel „Kirara Fantasia“ tritt Chiya in mehreren Varianten als spielbare Figur auf.

Sie ist dort vor allem in den Klassen Heilerin und Magierin vertreten, mit unterschiedlichen Elementeigenschaften.

Heilerin (Feuer und Wind)

In einem Event um „Die Ambition von Amatusa-an“ erscheint Chiya erstmals als kostenlose Heilerin mit Feuerelement.

Parallel gibt es eine hochstufige Version als Heilerin mit Windelement, die regulär erspielt werden kann.

Ihre Fähigkeiten drehen sich stark um Teamunterstützung.

Sie heilt Verbündete, stärkt ihre Abwehr und erhöht gezielt die Wahrscheinlichkeit, dass bestimmte Figuren angegriffen werden, um die Bedrohungssteuerung zu unterstützen.

In ihrer Endform kann sie die Angriffskraft, magische Kraft und kritische Trefferchance der gesamten Gruppe deutlich steigern.

Damit wird sie zu einer Schlüsselfigur beim Aufbau von Kombos, in denen viele kritische Treffer aufeinander folgen.

Magierin (Weihnachtsversion, Feuer)

In einem Weihnachtsevent tritt Chiya in einem festlichen Outfit als Magierin mit Feuerelement auf.

Ihr Fokus liegt hier stärker auf Angriff, kombiniert mit Buffs auf ihre magische Angriffskraft und kritische Treffer.

Sie kann die Aufmerksamkeit der Gegner auf sich ziehen und gleichzeitig ihre eigene Glückswert-basierte Kritchance erhöhen.

Damit spiegelt sie spielmechanisch ihre Neigung zum „Russischen Roulette“ wider – sie fordert das Risiko heraus, profitiert aber bei Erfolg von großer Wirkung.

In allen Versionen teilt Chiya praktischerweise das Element mit Cocoa, was synergistische Teams erleichtert.

Auch mit anderen Figuren derselben Sprecherin harmoniert sie spielerisch und thematisch, selbst wenn die Elemente nicht immer exakt übereinstimmen.

In der zweiten großen Storyline von „Kirara Fantasia“, im fünften Kapitel „Ist die Bestellung ein Guerilla-Angriff?“, wird Chiya in eine Parallelwelt gezogen.

Sie wird dort gemeinsam mit Chino, Rize und Syaro herbeigerufen, jedoch ohne Cocoa.

Die Gruppe versucht, die verschwundene Cocoa zu finden, die von einem Gegner festgehalten und ihrer Verbindungen beraubt wurde.

Durch diese Manipulation der „Bänder“ vergisst Chiya zusammen mit den anderen zeitweise völlig, dass Cocoa überhaupt existiert.

Chiya hält sich zeitweise in einem unterirdischen Amatusa-an auf, das in dieser Welt als Zufluchtsort dient.

Als das Café von feindlichen Kreaturen angegriffen wird, greift die Protagonistin Kirara ein und bringt Chiya dazu, ihre Kräfte zum Schutz der Gruppe einzusetzen.

Am Ende gelingt es, Cocoa zu befreien und durch Kiraras Kraft die gekappten Bänder der Erinnerung wiederherzustellen.

Chiya erinnert sich an ihre Freundin, und die Gruppe kann geschlossen in ihre ursprüngliche Welt zurückkehren.

Der Nachname Ujimatsu leitet sich von „Uji-Matcha“, also grünem Tee aus der Region Uji, ab.

Der Name ist bewusst so gewählt, dass er Chiyas Verbindung zu Tee und traditionellen Süßigkeiten unterstreicht.

Als Familienname ist „Ujimatsu“ in der Realität nicht gebräuchlich.

Es existieren jedoch ähnliche Namen, etwa „Uji“ als Familienname oder „Ujimatsu“ in abweichender Schriftform, die in einigen Regionen Japans vereinzelt vorkommen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Hauptcharakteren der Serie wird Chiyas Vorname in der offiziellen Darstellung in der Regel in Kanji geschrieben, also als „Chiya“.

Andere Figuren erscheinen üblicherweise mit transkribierten Namen, während Chiya durch ihre Schriftform den klassischen, japanisch geprägten Eindruck unterstreicht.

Auch in Randnotizen des ursprünglichen Magazins, in dem „Gochūmon wa Usagi Desu ka?“ veröffentlicht wurde, fällt Chiya auf:

Während die meisten Figuren dort nur mit ihrem Vornamen in Transkription genannt werden, wird Chiya – ebenso wie Tippy – mit vollem Namen geführt, was ihre besondere Stellung innerhalb des Casts betont.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:05)

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