Akito Miyake ist eine männliche Nebenfigur aus der Light-Novel-Reihe „Yōkoso Jitsuryoku Shijō Shugi no Kyōshitsu e“ und Schüler der Hochentwicklungs-Oberschule, der zur Klasse 1-D bzw. später 2-D gehört und als Mitglied der Bogenschießen-AG sowie der sogenannten Ayanokōji-Gruppe in Erscheinung tritt.
Name: Akito Miyake
Geschlecht: Männlich
Schule: Hochentwicklungs-Oberschule
Klasse: 1-D → 2-D
Schülernummer: S01T004700
Geburtstag: 13. Juli (Sternzeichen Krebs)
Erstauftritt (Roman): Band 3
Stimme (Anime): Ryota Suzuki
Akito Miyake ist ein sportlich begabter Schüler, der in der Bogenschießen-AG aktiv ist und zunächst eher als Einzelgänger im Schulalltag auftritt.
Er wird später zu einem Kernmitglied der kleinen, aber wichtigen Ayanokōji-Gruppe rund um Kiyotaka Ayanokōji.
In der Vergangenheit war Miyake ein Problemkind und gehörte zu den „Schlägern“ an seiner Mittelschule, die bei Provokationen schnell handgreiflich wurden.
An der Hochentwicklungs-Oberschule zeigt er sich jedoch deutlich gereifter, vermeidet von sich aus Streit und greift ein, wenn andere in Konflikte geraten.
Miyake ist ruhig, gelassen und wirkt oft mit Pokerface, was seine Gefühlswelt nach außen hin schwer lesbar macht.
Er hat eine ausgeprägte Einzelgänger-Mentalität und hält zunächst bewusst Abstand zu den üblichen Klassengruppen.
Sein früheres Dasein als Unruhestifter prägt ihn zwar noch, aber er legt mittlerweile Wert auf ein vernünftiges, kontrolliertes Verhalten.
Er mischt sich in Handgreiflichkeiten nur ein, um andere zu stoppen, und zeigt damit eine klare moralische Entwicklung.
Im Inneren ist er jedoch ein ausgesprochen gutmütiger und loyaler Typ, der sich um seine Freunde sorgt und sie emotional stützt.
Seine Empathie zeigt sich besonders darin, dass er die Gemütszustände anderer sensibel wahrnimmt und Rücksicht auf Gruppendynamiken nimmt.
Ein Schlüsselsatz, der seine Haltung illustriert, lautet sinngemäß:
Auch wenn ihn künftig unzählige Menschen hassen würden, könnte er es emotional nicht ertragen, eine bestimmte Person allein gehen zu lassen.
Aus den offiziellen Werten der Schule ergibt sich folgendes Leistungsprofil:
Akademische Leistung: C (53)
Körperliche Leistungsfähigkeit: B (74)
Geistige Wendigkeit / Improvisation: C– (42)
Soziale Beitragfähigkeit: C+ (56)
Gesamtbewertung: C+ (56)
Seine Stärken liegen klar im körperlichen Bereich, während seine Schulnoten durchschnittlich sind.
Durch kontinuierliche Hilfe von Teruhiko Yukimura verbessert er sich aber auch akademisch.
Miyake gehört der Bogenschießen-AG an und hat mit diesem Sport ursprünglich „nebenbei“ begonnen, nachdem er im Fernsehen Bogenschießen gesehen hatte.
Trotz dieses eher lockeren Einstiegs schaffte er es bereits in der Mittelschule bis zur Teilnahme an den Präfekturmeisterschaften.
In schulischen Wettkämpfen ist er mehrfach wichtig:
Beim Auswahlfach-Test entscheidet er das Fach „Bogenschießen“ gegen die A-Klasse für sich und sichert seiner Klasse einen wertvollen Sieg.
In der D-Klasse zählt er nach Ken Sudo und Yosuke Hirata zu den körperlich stärksten Schülern.
Beim Sportfest wird er unter anderem als Anführer im Reiterkampf und als Läufer in der Auswahlstaffel eingesetzt.
Seine Vergangenheit als Schläger macht ihn kampferfahren:
Er zeigt keine Furcht vor Kakeru Ryuen oder Daichi Ishizaki, wehrt einen Tritt von Masayoshi Hashimoto problemlos ab und schüttelt es locker ab, als Ishizaki ihn am Kragen packt.
Diese wenigen Szenen reichen aus, um deutlich zu machen, dass Miyake im körperlichen Nahkampf deutlich über dem Niveau eines normalen Schülers liegt.
Erstes Jahr
Miyake taucht erstmals in Band 3 der Romanreihe auf, wird aber ab Band 6 zu einer aktiveren Figur.
Bei der „Paper Shuffle“-Prüfung bildet er mit Haruka Hasebe ein Paar und nimmt zusammen mit Teruhiko Yukimura und Kiyotaka Ayanokōji an einer Lerngruppe teil.
Aus dieser Lerngruppe entsteht schließlich eine feste Clique: die Ayanokōji-Gruppe.
Die Gruppe setzt sich zunächst aus Ayanokōji, Hasebe, Miyake und Yukimura zusammen und wird später um Airi Sakura erweitert.
Miyake fühlt sich in dieser kleinen Runde deutlich wohler als im ansonsten eher distanzierten Klassenumfeld.
Beim gemischten Trainingslager fungiert er als Leiter einer gemischten Gruppe.
Er nimmt ohne Zögern den isolierten Kakeru Ryuen in seine Gruppe auf, was seine Gelassenheit gegenüber dessen Ruf als Problemkind unterstreicht.
Trotz seines zurückhaltenden Auftretens fällt auf, dass er von Mädchen durchaus beachtet wird.
So erhält er zum Valentinstag Schokolade von einer Schülerin aus der B-Klasse.
Im Schuljahresabschlusstest, bei dem mehrere praktische Disziplinen geprüft werden, tritt „Bogenschießen“ als sechste Disziplin auf.
Miyake holt hier einen Sieg gegen die A-Klasse und trägt erheblich zur Gesamtleistung seiner Klasse bei.
Zweites Jahr
In Band 1 des zweiten Schuljahres erfährt man, dass Miyake den neu eingeschulten Kazumi Hōsen bereits aus früheren Erzählungen kennt.
Ein Anführer („Boss“) seiner damaligen Mittelschule wurde durch Hōsen so schwer verletzt, dass dieser im Krankenhaus landete, wodurch Hōsen in Miyakes Umfeld einen gewissen Ruf hat.
In Band 2 sorgt Kiyotaka Ayanokōji für Aufsehen, indem er in einem extrem schweren Mathematiktest mit Aufgaben auf Universitätsniveau volle Punktzahl erreicht.
Während viele seiner Klassenkameraden – darunter besonders Yukimura – schockiert und verunsichert reagieren, nimmt Miyake diese Enthüllung vergleichsweise gelassen hin und akzeptiert Ayanokōji weiterhin als Freund.
In Band 3 des zweiten Jahres, während der unbewohnten Inselprüfung, landet Miyake in einer Gruppe mit Airi Sakura und Haruka Hasebe.
Die Gruppe fällt zeitweise in die letzten zehn Plätze und wird von Ayanokōji nüchtern als potenzielles Handicap bewertet.
In Band 4.5 wird klar, dass Miyake schon lange wusste, dass Airi Sakura Gefühle für Ayanokōji hegt.
Er vertraut Ayanokōji an, dass auch er jemanden innerhalb ihrer kleinen Gruppe liebt, jedoch nicht die Harmonie der Gruppe zerstören möchte und daher nicht beabsichtigt, seine Gefühle zu gestehen.
In Band 5 kommt es zur „Einstimmigkeits-Sonderprüfung“, bei der ein Schüler stellvertretend für Kikyo Kushida von der Schule verwiesen werden soll.
Ayanokōji nominiert überraschend Airi Sakura, obwohl sie zur eigenen Gruppe gehört, was Haruka Hasebe zutiefst erschüttert.
Hasebe bietet sich daraufhin selbst als Auswechselkandidatin zur Exmatrikulation an, um Sakura zu retten.
Miyake lehnt dies entschieden ab und widersetzt sich ihrem Opfer, weil er Hasebe nicht verlieren will.
Da sich das Blatt nicht wenden lässt, wird Airi Sakura letztlich tatsächlich von der Schule verwiesen.
Hasebe bricht daraufhin zusammen, gerät in Tränen und erleidet fast eine Panikattacke, woraufhin Miyake sie fest an sich zieht und sie körperlich dazu zwingt, wieder auf die Beine zu kommen.
In Band 6 wird in einem inneren Monolog bestätigt, dass Miyakes große Liebe Haruka Hasebe ist.
Er sieht, wie Hasebe beginnt, Rachepläne gegen die Klasse zu schmieden und sich zunehmend isoliert, und er kann sie nicht einfach ihrem Schmerz überlassen.
Obwohl sein eigener Entschluss nicht vollkommen gefestigt ist, erklärt er sich bereit, Hasebe bei ihrem Racheplan zu unterstützen.
Damit riskiert er bewusst seine Zukunft an der Schule, nur um nicht von Hasebes Seite zu weichen.
In Band 7 planen Hasebe und Miyake schließlich, sich nach dem Kulturfest gemeinsam freiwillig von der Schule abzumelden.
Diese Doppel-Exmatrikulation soll der Klasse absichtlich schaden und als späte Vergeltung für Sakuras Schicksal dienen.
Kiyotaka Ayanokōji und Kikyo Kushida suchen die beiden auf, um sie von ihrem Plan abzubringen.
Sie berichten ihnen von Airi Sakuras aktuellem Leben und wie sie ihren Weg außerhalb der Schule gefunden hat.
Miyake lässt sich von dieser Perspektive überzeugen und hilft Ayanokōji dabei, Hasebe emotional wieder aufzurichten.
Sobald er spürt, dass Hasebe innerlich wieder gefestigt ist, zerreißt er ohne Zögern die bereits vorbereitete Exmatrikulationsanmeldung.
Nach Abschluss des Kulturfestes entschuldigt er sich offen bei seinen Klassenkameraden für sein Verhalten und den beinahe verursachten Schaden.
Damit markiert er einen weiteren Schritt in seiner persönlichen Reifung und seiner Bindung zur Klasse.
Haruka Hasebe
Haruka Hasebe ist Miyakes große Liebe und gleichzeitig eine der wichtigsten Personen in seinem Leben.
Schon vor der Gründung der Ayanokōji-Gruppe hatten die beiden Kontakt, was sich daran zeigt, dass sie sich beim ersten Lerntreffen bereits mit Spitznamen ansprechen.
Im Laufe der gemeinsamen Zeit in der Gruppe entwickeln sich bei Miyake immer stärkere Gefühle für Hasebe.
Spätestens während der Einstimmigkeits-Sonderprüfung wird ihm bewusst, dass er sie liebt und auf keinen Fall verlieren möchte.
Er stellt seine eigenen Zukunftschancen hintenan, folgt ihr sogar in ihren Racheplänen und ist bereit, die Schule gemeinsam mit ihr zu verlassen.
Als Hasebe am Boden zerstört ist, stützt er sie sowohl körperlich als auch emotional, hält sie fest und zwingt sie dazu, nicht aufzugeben.
Kiyotaka Ayanokōji
Kiyotaka Ayanokōji ist Miyakes Freund und zentraler Kopf der Ayanokōji-Gruppe.
Miyake akzeptiert auch die unheimliche, geheimniskrämerische Seite von Ayanokōji und nimmt ihn so, wie er ist.
Obwohl Ayanokōji maßgeblich dazu beiträgt, dass die Ayanokōji-Gruppe zerbricht und Airi Sakura die Schule verlassen muss, hegt Miyake ihm gegenüber keinen Hass.
Er ist innerlich zwar hin- und hergerissen, verzichtet aber im Gegensatz zu Hasebe darauf, ihn zu beschimpfen oder abzulehnen.
Teruhiko Yukimura
Teruhiko Yukimura ist Miyakes Lernpartner und Freund innerhalb der Gruppe.
Yukimura unterstützt ihn regelmäßig beim Lernen und sorgt dafür, dass Miyake schulisch nicht abgehängt wird.
Durch Hasebes Konflikt mit der Klasse wird auch das Verhältnis zwischen Miyake und Yukimura vorübergehend belastet.
Nach dem Kulturfest gelingt den beiden jedoch die Versöhnung, und sie kehren zu ihrem früheren, vertrauensvollen Umgang zurück.
Airi Sakura
Airi Sakura ist ebenfalls Mitglied der Ayanokōji-Gruppe und wird von Miyake von Anfang an freundlich aufgenommen.
Als Sakura zunächst zögerlich und unsicher in die Gruppe stößt, ist es Miyake, der als Erster sagt, dass es für ihn in Ordnung ist, wenn sie beitritt.
Miyake bemerkt früh, dass Sakura romantische Gefühle für Kiyotaka Ayanokōji entwickelt.
In Band 4.5 bringt er dieses Thema vorsichtig zur Sprache und versucht, Ayanokōjis Blick auf Sakura zu lenken, ohne dabei Druck aufzubauen.
Ihr späterer Schulverweis trifft ihn hart, auch wenn er äußerlich ruhiger wirkt als Hasebe.
Sein Umgang mit Hasebes Trauer zeigt, wie wichtig ihm Sakura als Teil ihrer kleinen Gruppe gewesen ist.
Kakeru Ryuen
Kakeru Ryuen ist eine berüchtigte Figur innerhalb des Schuljahrgangs, deren schlechter Ruf Miyake bereits aus der Mittelschulzeit bekannt ist.
Miyake selbst hat jedoch keinerlei Angst vor Ryuen und begegnet ihm ohne Unterwürfigkeit oder Scheu.
Während des gemischten Trainingslagers nimmt Miyake Ryuen in seine Gruppe auf, obwohl dieser zu diesem Zeitpunkt sehr isoliert ist.
Diese Entscheidung zeigt, dass Miyake sowohl Mut als auch ein gewisses Maß an Großzügigkeit besitzt, selbst gegenüber schwierigen Personen.
Kazumi Hōsen
Miyake hat keine direkte persönliche Beziehung zu Kazumi Hōsen, kennt aber dessen Ruf aus seiner Vergangenheit.
An seiner früheren Schule war der „Boss“ seiner Mittelschule durch Hōsens Gewaltakte so schwer verletzt worden, dass dieser im Krankenhaus landete.
Dadurch weiß Miyake, dass Hōsen extrem gefährlich sein kann, und ordnet ihn entsprechend ein.
Diese Hintergrundinformation verstärkt seine Sensibilität für aggressive oder destruktive Persönlichkeiten innerhalb der Schule.
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