Ojiya ist die Mutter von Dororo, eine bemerkenswert starke und liebevolle Frau, die im Zentrum einer tragischen Familiengeschichte steht. Nach dem Tod ihres Ehemanns Hibukuro zieht sie Dororo allein im harten Leben als Vagabundin groß und gibt für ihre Tochter alles auf, oft sogar ihr eigenes Essen. Auch als einstige Gefährten sie verraten und die Not immer ärger wird, bleibt sie standhaft und kompromisslos ihren Prinzipien treu. Ihr Leben endet in großer Entbehrung, doch ihre Liebe und ihr Mut hinterlassen tiefe Spuren.
Ojiya war eine früher als Bäuerin lebende Frau, durch das harte Leben und die anhaltenden Entbehrungen stark abgemagert. Besonders in ihren letzten Tagen wirkte sie sehr schwach und erschöpft.
Ojiya zeichnet sich durch selbstlose Liebe, enorme Opferbereitschaft und eine eiserne Moral aus. Sie verabscheut Samurai zutiefst, genauso wie ihr verstorbener Ehemann Hibukuro. Trotz äußerster Notlage weigerte sie sich, ihren Körper zu verkaufen. Ihr Durchhaltevermögen und ihre Fürsorge für Dororo sind beispielhaft.
Das Leben nach Hibukuros Tod
Nach dem Tod ihres Mannes Hibukuro zog Ojiya zusammen mit ihrer jungen Tochter Dororo durch das verwüstete Land. Die beiden führten ein äußerst entbehrungsreiches Vagabundenleben und kämpften ums Überleben.
Die Opferbereitschaft von Ojiya
Selbst in Zeiten größter Armut gab Ojiya ihr eigenes Essen an Dororo ab, sodass sie selbst immer schwächer wurde. Auch in Itachis Suppenküche nahm sie siedenden Brei mit bloßer Hand entgegen, um Dororo zu ernähren, was zu schweren Verbrennungen führte.
Das Todesdrama in der Blumenwiese
Noch während Ojiya selbst an den Folgen der Auszehrung litt, trieb sie zusammen mit Dororo durch das Land. Letztendlich verlor sie inmitten von Spinnenlilien ihre Kräfte und starb dort. Da sie niemals aus Not ihren Körper verkaufte, führte dies indirekt zu ihren Tod.
Die Schatzkarte und ihr Vermächtnis
Vor ihrem Tod bat Ojiya, als Hibukuro ihr den Ort des versteckten Schatzes zeigen wollte, darum, die Karte auf ihren Rücken tätowieren zu lassen, damit sie selbst den Schatz nie für eigennützige Zwecke nutzen würde. Dororo sollte sich die Rückentätowierung genau merken.
Rückblenden und die Szene im Schnee
Im Rückblick, als Ojiya mit Dororo im Schnee unterwegs war, war sie bereits völlig entkräftet. Schließlich starb sie, während sie Dororo im Arm hielt, an Erschöpfung und Kälte. Einige Tage zuvor ließ sie noch eine Schatzkarte auf Dororos Rücken tätowieren.
Adaption im Anime 2019
In der Neuadaption des Animes wird ihr Schicksal weitgehend übernommen: Durch Itachis Verrat und nach Hibukuros Tod verarmend und obdachlos, entscheidet sie, die Schatzkarte aufzuteilen und je zur Hälfte auf ihren und Dororos Rücken zu verewigen. Ojiya stirbt letztlich in einem Feld aus roten Spinnenlilien den Hungertod. Ihr Leichnam wird nach der Beerdigung noch ausgegraben, damit Itachi die Schatzkarte kopieren kann.
„Trink auch für mich.“ ("おっかちゃんの分までお飲み")
Da sie voller Hass auf Samurai war, kämpfte Ojiya zusammen mit Hibukuro und wurde somit zu einem Symbol für Widerstand und mütterlichen Lebensmut in einer erbarmungslosen Welt.
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