Hibukuro ist eine zentrale Figur aus „Dororo“ und der Vater von Dororo. Ursprünglich war er ein einfacher Bauer, der wegen der Unterdrückung durch Samurai zum Anführer einer Gruppe von Gesetzlosen wurde. Mit seiner starken Überzeugung stellte er sich der Ungerechtigkeit entgegen, wurde jedoch durch Verrat schwer verwundet und musste sich schließlich mit seiner Familie auf eine gefährliche Wanderschaft begeben. Sein Mut, seine Tragik und die enge Verbindung zu seiner Frau Ojiya und seinem Kind Dororo machen ihn zu einer unvergesslichen Persönlichkeit in der Geschichte. Sein verborgenes Vermögen sowie seine letzten Handlungen prägen Dororos späteres Schicksal maßgeblich.
Hibukuro ist von kräftiger Statur, was seinem früheren Leben als Bauer und Kämpfer entspricht. Nachdem er an den Beinen verletzt wurde, muss er sich auf eine lange Stangenwaffe stützen und bewegt sich nur noch mühsam.
Er ist ein entschlossener und mutiger Mann, der sich jedem Widerstand entgegensetzt, insbesondere gegenüber der Unterdrückung durch die Samurai. Für seine Familie übernimmt er jede Verantwortung und riskiert alles für ihre Sicherheit. Trotz zahlreicher Rückschläge bleibt Hibukuro seinen Idealen treu und lehnt jeden Versuch ab, mit den Samurai zu kooperieren.
Hibukuro ist ein geschickter Kämpfer, besonders geübt im Umgang mit der langen Stangenwaffe. Seine Entschlossenheit und sein Kampfwille ermöglichen es ihm noch im schwer verletzten Zustand, gefährliche Feinde zu besiegen.
Der Anführer der Gesetzlosen
Hibukuro bildet gemeinsam mit anderen Bauern eine Gruppe von Gesetzlosen, die Überfälle auf Samurai durchführen. Sein engster Vertrauter Itachi schlägt vor, durch Kooperation mit den Samurai ein leichteres Leben zu führen. Hibukuro lehnt dies strikt ab, was schließlich zu einem Verrat durch Itachi führt. Im Zuge des Verrats verliert Hibukuro viele seiner Gefolgsleute, wird selbst schwer durch Pfeile an den Beinen verletzt und kann fortan nur noch mit einer Waffe als Gehstock gehen.
Flucht und Überleben
Nachdem Itachi Dororo entführt und Hibukuro und Ojiya ins Gefängnis des Landvogts gebracht werden, gelingt es Hibukuro auszubrechen. Mithilfe eines gestohlenen Schlüssels von Dororo flieht er während eines Sturms, zerstört mit einer Säge den Dachbalken des Hauses und stürzt das gesamte Anwesen des Landvogts ein, um sich und seine Familie zu schützen.
Die Suche nach Sicherheit
Auch nach der Flucht bleibt Hibukuro weiter auf der Flucht und zieht mit Ojiya und Dororo als arme Wanderer durchs Land. Er plant, Bauern im Kampf gegen Samurai zu stärken und versteckt deshalb einen Teil der erbeuteten Reichtümer in einer Höhle als „Freiheitsfonds“. Um deren Versteck zu sichern, lässt er von Ojiya eine Karte in Dororos Rücken (und dem eigenen) eintätowieren.
Tragischer Tod
Sein Handeln zieht immer erneut die Aufmerksamkeit der Samurai auf sich. In einer Auseinandersetzung mit einem Samurai, den er einst verschont hatte, wird er schwer verletzt. Dank letzter Kraft gelingt es ihm, seine Frau und Dororo zu beschützen, doch eine Pfeilattacke tötet ihn schließlich.
Anime- und Filmvarianten
Im neueren Anime ist Dororo beim Verrat von Itachi bereits einige Jahre alt. Die Konfrontation mit dem Landvogt entfällt, stattdessen wird Hibukuro von Pfeilen getötet, bevor er in die feindlichen Reihen vordringen kann. In der Realverfilmung wird sein Charakter aus Zeitgründen reduziert: Als Anführer eines Bauernaufstands wird er für die Dorfbewohner zum Sündenbock, stellt sich dem Feind und wird von einem Pfeilhagel getötet.
Die auf Dororos Rücken tätowierte Schatzkarte ist ein zentrales Element; Hibukuros mutiger Widerstand gegen die Samurai wird von vielen als beispielhaft angesehen.
„Du Nichtsnutz... Einen Speer benutzt man so!“
Die Karte mit dem Schatzversteck ist ein wichtiges Erbe an Dororo, das dem Kind neue Hoffnung und eine Lebensaufgabe gibt.
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