Itachi ist eine komplexe Figur in der Serie, die mit Souveränität, Loyalitätskonflikten und Habgier ringt. Ursprünglich loyal gegenüber seinem Anführer Hibukuro, entscheidet er sich später aus pragmatischen Gründen gegen ihn, um sein Überleben zu sichern. Trotz seiner eigennützigen Entscheidungen zeigt er auch Momente menschlicher Wärme, besonders gegenüber Dororo. Seine Entwicklung ist von Verrat, der Suche nach Reichtum und tragischem Ende geprägt. Seine Beziehung zu den anderen Charakteren, insbesondere zu Dororo, ist von Ambivalenz und scheinbarer Kameradschaft durchzogen und macht ihn zu einer vielschichtigen Figur.
Itachi ist ein entschlossener, pragmatischer und oft berechnender Mann, der selten seine Ziele aus den Augen verliert.
Seine Habgier und sein Überlebenswille treiben ihn dazu, alte Gefährten zu verraten und sich auf die Seite der Herrschenden zu schlagen.
Trotzdem entdeckt er in besonders schwierigen Momenten eine fürsorgliche Seite, vor allem gegenüber Dororo.
Er ist fähig zu Mitgefühl und scheint alte Freundschaften nicht völlig zu vergessen.
Itachi baute eine fürsorgliche Beziehung zu Dororo auf, bevor er Hibukuro verriet.
Dororo vertraute ihm und freundete sich mit ihm an, und selbst nach Itachis Verrat blieb eine besondere Verbindung bestehen.
Auch mit Ojiya traf er später erneut zusammen.
Das Verhältnis zu Hibukuro war früher von Loyalität geprägt, wandelte sich jedoch durch verschiedene Loyalitätskonflikte zu Verrat und Feindschaft.
Verrat an Hibukuro und seine Rolle als Gegenspieler
In der neunten Episode, "Die Bilanz der Grausamkeiten", entspricht Itachi dem Charakter aus der Vorlage, der Hibukuro verrät.
Wie im Original wendet er sich dem Herrscher zu, doch wird betont, dass Itachi dies aus reiner Selbsterhaltung tut.
Er konnte sich nicht mehr mit dem sturen Beharren von Hibukuro identifizieren, weiterhin als Bandit alle Samurai herauszufordern.
Beziehung zu Dororo und Ojiya
Vor dem Verrat kümmerte sich Itachi um Dororo, und Dororo selbst war ihm sehr zugetan.
Später begegnete er Dororo und Ojiya während einer öffentlichen Essensverteilung wieder, die er organisierte, um mittellose Menschen als Gefolgsleute zu gewinnen.
Auch als Dororo einen Stein auf sein Gesicht warf, fing Itachi den Stein gelassen auf und verzichtete auf jegliche Strafe oder Rache.
Jagd nach dem Schatz und erneute Konfrontation
In Folge fünfzehn, "Die Hölle auf Erden", taucht Itachi erneut auf und verlangt von Dororo, ihm eine Karte zu zeigen.
In der sechzehnten Folge, "Shiranui", fängt er Dororo ein.
Itachi hatte bereits als Bandit unter Hibukuro Verdacht geschöpft, dass es eine Schatzkarte gibt.
Nachdem er jedoch sowohl Hibukuro als auch den Herrscher verraten und auch von Letzterem hintergangen wurde, hob er Ojiya’s Grab aus und wurde durch den Anblick ihres Rückens endgültig überzeugt.
Tragisches Ende im Angesicht des Reichtums
In der achtzehnten Episode, "Kap der Vergänglichkeit", begibt sich Itachi schließlich ernsthaft auf Schatzsuche.
Doch während er sich auf die Goldsuche konzentriert, wird er von Tahomarus Truppen angegriffen, die Hyakkimaru verfolgen.
Durch Shiranuis Einsatz von Sprengstoff stürzt ein Felsen ein.
Itachi versucht, Dororo zu schützen, stirbt jedoch mit dem Gold vor Augen.
Keine volle Läuterung, aber erkennbare Bande
Im Gegensatz zur Vorlage erfährt Itachi bis zuletzt keine vollständige Läuterung und verfolgt unermüdlich den Schatz.
Gleichzeitig zeigt er aber Solidarität zu Dororo, arbeitet mit ihm zusammen, wenn es nötig ist, und hält ihn sogar davon ab, während eines Duells zwischen Hyakkimaru und Tahomaru einzugreifen.
Daraus lässt sich schließen, dass trotz aller Ereignisse eine Form von Vertrauen entstanden ist.
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