Benpatsu ist ein männlicher Nebencharakter aus dem Universum von One Punch Man, bekannt für seine markante Zopf-Frisur und seinen Kampfstil „Kokudō-Ryū“, mit dem er als Dojo-Zerstörer auftritt.
Benpatsus auffälligstes Merkmal ist sein zu einem langen Zopf gebundener Haarschopf.
Seine Erscheinung unterstreicht seinen prahlerischen, aber im Kern feigen Charakter.
Er gibt sich gern als harter Kämpfer und respektloser Dojo-Schläger.
Sobald jedoch echte Lebensgefahr oder übermächtige Gegner auftauchen, neigt er dazu, in Panik zu fliehen.
Benpatsu ist ein Anwender des Stils „Kokudō-Ryū“, der auf Straßenkampf und kompromisslose Härte ausgelegt ist.
Mit dieser Technik schließt er sich einer Gruppe von Dojo-Zerstörern an, die systematisch Kampfschulen in der Stadt herausfordern und ruinieren.
Trotz seines aggressiven Auftretens gehört er nicht zu den stärksten Kämpfern im One-Punch-Man-Universum.
In offiziellen Kämpfen und gegen echte Elite-Kämpfer wird seine Begrenztheit schnell sichtbar.
Dojo-Zerstörer und Begegnung mit Bang
In einer Nebengeschichte im Murata-Remake, die sich um einen „Garnelen“-Vorfall dreht, ist Benpatsu Mitglied einer Bande von Dojo-Zerstörern.
Diese Gruppe hat bereits mehrere Dojos in der Stadt zerstört und richtet ihr Interesse schließlich auf das Dojo von Bang.
Als sie dort auftauchen, sind zufällig Saitama und Genos zum Essen im Dojo.
Benpatsus Kameraden werden von den beiden mühelos niedergestreckt, was ihn fassungslos zurücklässt.
Bang selbst setzt Benpatsu mit seiner bloßen Präsenz und Ausstrahlung so stark unter Druck, dass dieser den Rückzug antritt.
Schon hier zeigt sich, dass Benpatsu eher ein großspuriger als ein wirklich furchteinflößender Kämpfer ist.
Niederlage gegen Sneck
In einem offiziellen Kampf tritt Benpatsu gegen den Helden Sneck an.
Er verliert diesen ersten Kampf klar durch K. o. und beweist damit, dass sein Leistungsniveau deutlich unter dem erfahrener Helden liegt.
Flucht vor Monstern und Begegnung mit Gouketsu
Als Monster auftauchen und eine ernste Bedrohung darstellen, reagiert Benpatsu instinktiv mit Flucht.
Er ist einer der ersten, die wegrennen, statt sich der Gefahr zu stellen.
Seine Flucht ist jedoch nicht erfolgreich: Er wird von Gouketsu, einem extrem mächtigen Monster, besiegt und wieder zum Kampfplatz zurückgeschleift.
Gouketsu stellt ihn vor eine grausame Wahl: Entweder er isst eine Monsterzelle oder er wird getötet.
Benpatsu erliegt der Drohung und isst die Monsterzelle.
Dadurch verwandelt er sich selbst in ein Monster, verliert seine Menschlichkeit und versucht, seiner neuen Rolle als Monster-Krieger gerecht zu werden.
Monsterform und Kampf gegen Suiryu
Nach seiner Verwandlung zum Monster wird seine genaue Gefahrenstufe nicht offiziell benannt; sie bleibt unbekannt.
Unter Gouketsus Befehl greift Benpatsu den Kampfkünstler Suiryu an, mit dem Ziel, ihn zu töten.
Trotz seiner Monsterkraft wird er von Suiryu jedoch ohne Mühe besiegt.
Seine neu gewonnene Stärke reicht bei weitem nicht aus, um mit Top-Kämpfern mitzuhalten.
Gefangennahme und Experimente der Heldenvereinigung
Nach seiner Niederlage als Monster wird Benpatsu von der Heldenvereinigung gefangengenommen.
Er wird als Testperson für Experimente eingesetzt, mit denen versucht wird, die Monsterzellen wieder vom Körper zu trennen.
Während dieser Experimente bleiben seine Messwerte instabil.
Die Belastung ist so groß, dass Benpatsu schließlich das Bewusstsein verliert, bevor ein stabiler Zustand erreicht werden kann.
Benpatsu verkörpert eine Mischung aus Großmaul und Mitläufer.
Er sucht Stärke in Gruppen, wie der Dojo-Zerstörer-Bande oder später unter Gouketsus Kommando, anstatt selbst echte innere Stärke zu entwickeln.
Seine wiederholten Niederlagen – gegen Sneck, gegen Saitama und Genos indirekt, gegen Suiryu und schließlich in den Experimenten – machen ihn zu einer eher tragikomischen Figur.
Er dient als Kontrast zu echten Helden und wahren Meistern wie Bang oder Suiryu, indem er zeigt, wie weit Anspruch und Realität bei manchen Kämpfern auseinanderliegen können.
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