Guila ist eine weibliche Figur aus dem Franchise „The Seven Deadly Sins“ und dessen Fortsetzung „Die Vier Ritter der Apokalypse“, eine menschliche Heilige Ritterin, die durch Experimente mit Dämonenblut große Zerstörungskraft erlangt und sich von einer kaltblütigen Kämpferin zu einer verantwortungsvollen Beschützerin entwickelt.
Name: Guila
Geschlecht: weiblich
Alter: 16 Jahre (Handlung von „The Seven Deadly Sins“) → 32 Jahre (Handlung von „Die Vier Ritter der Apokalypse“)
Größe: 165 cm
Gewicht: 53 kg
Blutgruppe: A
Geburtstag: 6. Dezember
Kampfkraft (Power Level): 1350
Magie: 700
Körperkraft: 400
Willenskraft/Geist: 250
Rang als Heiliger Ritter:
Lehrling des Heiligen Ritterordens → Rang „Kristall“ → später Vize-Heiliger-Ritter-Hauptmann
Zugehörigkeit: zunächst Fraktion von Hendrickson, später Königreich Liones und Verbündete der Seven Deadly Sins
Synchronsprecherin (Originalfassung): Mariya Ise
Guila ist ein junges Mädchen mit langen, bis zur Hüfte reichenden, schwarzen Haaren und schmalen, fast ständig lächelnden Augen.
Nach einem Kampf mit Meliodas werden ihre ursprünglich sehr langen Ponyhaare kurz geschnitten, was ihr ein deutlich verändertes Erscheinungsbild verleiht.
Ihre äußere Gelassenheit täuscht:
Sie spricht höflich und ruhig, ihr Handeln ist aber oft kompromisslos, kühn und im Kampf sehr brutal.
Gleichzeitig besitzt sie einen starken Stolz und zeigt sich nach außen hin selbstbewusst.
Tief in ihrem Inneren ist sie jedoch warmherzig und emotional.
Sie trägt eine starke Verantwortung für ihren kleinen Bruder Zeal und ordnet ihrem Wunsch, ihn zu beschützen, beinahe ihr gesamtes Leben unter.
Im Alltag zeigt sie weiche, liebevolle Seiten, besonders im Umgang mit Zeal.
Ihr eigentlich friedliebendes Wesen kommt erst nach und nach wieder zum Vorschein, als sie sich von der anfänglichen Verrohung durch das Dämonenblut löst.
In Spin-off-Parodien wie „Seven Deadly Sins Gakuen“ wird sie zusätzlich als flachbrüstig charakterisiert, was ihr dort Minderwertigkeitsgefühle gegenüber großbusigen Mädchen verleiht.
Dort wird sie auch als stark bruderfixiert dargestellt und neigt zu extremem Verhalten, wenn es um ihren „kleinen Bruder“ geht.
Guila stammt aus einfachen Verhältnissen und ist von Geburt an Bürgerlicherin, nicht adelig.
Ihr Vater Dale war einst selbst ein Heiliger Ritter, bis er wegen angeblicher Rebellion verschwand.
Nach Dales angeblichem Verrat wurde Guilas Familie von den Bewohnern ihres Heimatortes gemieden und schikaniert.
Die Stigmatisierung hält sogar noch an, nachdem Guila selbst eine Heilige Ritterin geworden ist.
Die Wahrheit über ihren Vater erfährt sie erst viel später:
Dale wurde Opfer eines Experiments von Hendrickson, der seinen Körper in den eines Dämonen verwandelte.
Er verlor dabei seine Menschlichkeit, geriet außer Kontrolle und verschwand, was als „Verrat“ umgedeutet wurde.
Guilas jüngerer Bruder Zeal ist ihr wichtigster Mensch und das Zentrum ihrer Motivation.
Fast alle ihre Entscheidungen – auch der Entschluss, Heilige Ritterin zu werden – dienen letztlich seinem Schutz.
Später ziehen Guila und Zeal in den Königspalast von Liones.
Dort beginnt sie im Dienst des Königshauses ein neues Leben an der Seite der zweiten Prinzessin Veronica Liones.
Guilas Magie beruht auf der vollständigen Kontrolle von Explosionen.
Sie kombiniert präzise gesetzte magische Zündfunken mit explosiver Flächenwirkung und taktischem Stellungsspiel.
Magie: „Explosion“
Magiename: Explosion
Beschreibung: Guila kann explosive „Zündfunken“ erzeugen, platzieren und nach Belieben zur Detonation bringen.
Sie setzt diese Magie sowohl für gezielte Angriffe auf einzelne Gegner als auch für großflächige, chaotische Bombardements ein.
Drift-Bombe
Guila verschießt kleine, langsam fliegende Zündfunken auf ihren Gegner.
Diese Funken detonieren bei Kontakt oder auf Guilas Befehl und richten fokussierten Explosionsschaden an.
Schuss-Bombe
Hier feuert Guila mehrere Zündfunken gleichzeitig auf das Ziel.
Die gleichzeitigen Explosionen können Gruppen von Gegnern treffen oder einen einzelnen Feind mit einer Salve überziehen.
Strahlende Detonation
Guila bündelt ihre Magie, schleudert sie nach oben und lässt anschließend unzählige Zündfunken wie Regen auf ein großes Gebiet niedergehen.
Die Funken detonieren wahllos und sorgen für ein flächendeckendes Bombardement, das kaum zwischen Freund und Feind unterscheidet.
Kettenexplosion
Guila positioniert zahlreiche, langsam schwebende Zündfunken um ihren Gegner herum.
Sie löst dann eine Kettenreaktion aus, bei der die Explosionen nacheinander detonieren und den Gegner in einem „Käfig aus Flammen und Druckwellen“ einschließen.
Killer-Mine
Bei dieser Technik vergräbt Guila Zündfunken im Boden wie Landminen.
Betritt ein Gegner die präparierte Zone und tritt auf die verborgenen Funken, lösen diese eine heftige Explosion aus.
Flammendegen
Guila umhüllt ihre Klinge mit ihrer Explosionsmagie, wodurch ihr Schwert wie ein lodernder, explosiver Rapier wirkt.
Sie kann so sowohl schneiden als auch explosionsartige Stöße versetzen; diese Technik wird besonders in „Die Vier Ritter der Apokalypse“ sichtbar.
Dämonenform und kontrollierte Dämonenkraft
Guilas Körper enthält Reste des Dämonenblutes, das ihr zu Beginn ihrer Karriere als „Neue Generation“ eingeflößt wurde.
Ursprünglich führte dieses Blut zu unkontrollierbarer Zerstörungswut und drohender vollständiger Dämonisierung.
Durch die Magie von Gowther wurde der unkontrollierte Ausbruch ihrer Dämonenkraft verhindert.
Gowther manipulierte ihre Erinnerungen und Emotionen so, dass der innere Dämon nicht mehr die Kontrolle übernehmen konnte.
Später wird klar, dass Guila die dämonische Kraft nun aktiv, gezielt und ohne unkontrollierten Amoklauf einsetzen kann.
Sie ist in der Lage, sich vorübergehend in eine Dämonenform zu begeben, ohne die Kontrolle über ihren Geist zu verlieren.
In der Zeit von „Die Vier Ritter der Apokalypse“ hat sie gelernt, diese Dämonenkräfte stabil zu nutzen.
Ihre Magie und physische Stärke bleiben dadurch auf einem deutlich höheren Niveau als bei gewöhnlichen Heiligen Rittern.
Bomben-Zyklon (mit Howzer)
Guila kombiniert ihre Fähigkeit „Schuss-Bombe“ mit Howzers Tornadomagie „Aufsteigender Tornado“.
Howzer erzeugt einen besonders eng fokussierten, hochverdichteten Wirbelwind, in den Guila ihre explosiven Zündfunken einspeist.
Im Wirbel werden die Zündfunken zu einem rotierenden Bombenfeld.
Bei der Detonation entsteht ein hochkonzentrierter Explosions-Tornado, der Gegner innerhalb des Wirkbereichs schwer beschädigt.
Aufstieg zur Heiligen Ritterin und „Neue Generation“
Zu Beginn der Geschichte leidet Guila unter einem starken Minderwertigkeitsgefühl.
Sie hält sich für zu schwach, um Zeal effektiv zu beschützen, und sucht verzweifelt nach Macht.
Auf der Suche nach Stärke trinkt sie das von Hendrickson verteilte Dämonenblut und wird Teil der sogenannten „Neuen Generation“.
Diese Heiligen Ritter erhalten dadurch enorme Kräfte, verlieren aber nach und nach ihre menschliche Empathie.
Guila wird dadurch kalt, grausam und skrupellos.
Sie tötet unter anderem Bürger ihres Heimatortes, die ihre Familie zuvor gemobbt und ausgegrenzt hatten, sowie unschuldige Zivilisten.
Ab einem bestimmten Punkt arbeitet sie eng mit Jericho zusammen, die ebenfalls der „Neuen Generation“ angehört.
Die beiden agieren als Duo im Auftrag von Hendrickson und Helbram.
Angriff im Reich der Toten
Guila setzt sich selbst in einen Zustand des Scheintods, um die Seven Deadly Sins im Totenreich zu überfallen.
Dort trifft sie auf King, dessen überwältigende Magie sie klar unterlegen ist.
Im Kampf unterliegt sie deutlich der Macht von King.
Dieser Sieg markiert eine erste klare Grenze ihrer Fähigkeiten im Vergleich zu den Sünden.
Angriff beim Kampffest von Vaizel
Später greift Guila beim großen Kampffest von Vaizel ein, um im Auftrag von Hendrickson Meliodas’ zerbrochenes Schwert und Elizabeth Liones zu entführen.
Sie tritt mit neuer Rüstung und verbesserter Bewaffnung auf und kann Meliodas zeitweise bedrängen.
Erst durch das Eingreifen von King wird sie erneut geschlagen.
In letzter Sekunde wird sie von Helbram gerettet, der die Situation zu ihren Gunsten dreht.
Zwar gelingt es ihr, in dem Durcheinander Meliodas’ Schwertklinge an sich zu bringen.
Die Entführung von Elizabeth scheitert jedoch aufgrund von Meliodas’ Erwachen.
Zweifel an Helbram und Wendepunkt
Jericho bringt nach einem Auftrag das Schwert eines mysteriösen „Riesen in Rüstung“ zurück.
Guila erkennt darin ein Andenken ihres Vaters Dale und beginnt, Helbrams Rolle und die offiziellen Berichte zu hinterfragen.
Als die Seven Deadly Sins später das Königreich Liones überraschend angreifen, verteidigt Helbram die offizielle Linie seiner Fraktion ohne Rücksicht auf Unschuldige.
Er verletzt unschuldige Bürger und schiebt alle Schuld den Sünden in die Schuhe.
Guila ist entsetzt über diese Rücksichtslosigkeit.
Der Anblick von Dianes selbstlosem Einsatz – besonders als Diane sich schützend vor Zeal stellt – führt bei Guila zu einem emotionalen Bruch mit Helbram.
Sie entscheidet sich, Helbram zu verlassen und wechselt zusammen mit Howzer die Seite.
Beide bekämpfen fortan ihre ehemaligen Verbündeten, um das Königreich und die Menschen zu schützen.
Rückkehr zu ihrem wahren Charakter
Nach einer Waffenruhe zeigt sich, wie sehr Guila ihre Entscheidung, Dämonenblut zu trinken, belastet.
Sie bereut es zutiefst, ihre Menschlichkeit und ihren moralischen Kompass zeitweise verloren zu haben.
Es wird deutlich, dass sie von Natur aus kein Kriegsmensch ist, sondern Kämpfe eher meidet.
Ihr ursprünglicher Charakter ist sanfter, empathischer und auf Schutz statt Zerstörung ausgerichtet.
Eingreifen Hendricksons und fast vollständige Dämonisierung
Hendrickson versucht, die Mitglieder der Neuen Generation, darunter Guila und Jericho, vollständig in Dämonen zu verwandeln.
Sie stehen kurz vor der vollständigen Dämonisierung, was sie endgültig ihrer Menschlichkeit berauben würde.
In diesem Moment greift Gowther ein und verhindert, dass Guila vollständig zur Dämonin wird.
Dank seiner Magie behalten ihre Körper zwar die erhöhte Kraft, aber der extreme Kontrollverlust bleibt aus.
Guila wird damit die einzige der Neuen Generation, die ihre erhöhte Magie dauerhaft behält, ohne endgültig in eine dämonische Existenz abzurutschen.
Dies macht sie zu einer außergewöhnlich starken menschlichen Heiligen Ritterin.
Scheinbare Liebesbeziehung zu Gowther und Erinnerungsmanipulation
Nach dem Krieg scheint Guila in eine romantische Beziehung mit Gowther zu geraten.
Man sieht sie, wie sie glücklich mit ihm Tee trinkt und ihm offen ihre Gefühle zeigt.
Guila ist überzeugt, dass ihre Liebe zu Gowther ihr geholfen hat, der Dämonisierung zu widerstehen.
Sie spricht selbstbewusst davon, dass „die Kraft der Liebe“ sie vor dem Einfluss der Dämonen gerettet habe.
Später wird jedoch aufgedeckt, dass diese „Liebe“ nicht echt war.
Gowther hatte ihre Emotionen manipuliert, indem er ihren Neid, Hass und ihre Verbitterung in Zuneigung und Liebe zu ihm umwandelte.
Dadurch konnte er verhindern, dass ihre negativen Gefühle das Dämonenblut weiter anstachelten.
Als Nebenwirkung war Zeal nicht mehr ihre exklusiv wichtigste Bezugsperson, und Guila wirkt im Innern paradoxerweise einsamer.
Als Diane Gowthers Verhalten erkennt und ihm seine Fehlentscheidungen vor Augen führt, kommt es zur Rücknahme der Erinnerungsmanipulation.
Gowther entschuldigt sich bei Guila und zeigt ihr zugleich Erinnerungen an den liebevollen Dale aus der Zeit, bevor er zum Dämon wurde.
Guila bleibt erstaunlich gefasst.
Statt Gowther zu verurteilen, bedankt sie sich sogar dafür, dass er ihr ein letztes Bild ihres sanften Vaters geschenkt hat, und verabschiedet sich von ihm.
Leben im Königspalast und neue Aufgaben
Nach den Ereignissen um Hendrickson und die Ten Commandments bleibt Guila im Königreich Liones.
Meliodas und seine Gefährten ziehen weiter nach Camelot, während Guila eine Rolle beim Wiederaufbau der Ordnung übernimmt.
Die zweite Prinzessin Veronica Liones ernennt sie zu ihrer persönlichen Schwertkampf-Ausbilderin.
Für Guila ist das verwirrend, denn sie hatte Veronica einst beinahe das Leben genommen.
Mit der Zeit entwickelt sich jedoch eine echte Freundschaft zwischen den beiden Frauen.
Guila stärkt damit ihre Rolle als verlässliche Beschützerin des Königshauses und als Vorbild für jüngere Ritter.
Zeal und sie ziehen gemeinsam in den Palast ein.
So kann sie ihren Bruder in Sicherheit wissen und gleichzeitig ihre Pflichten als Heilige Ritterin erfüllen.
Als sie erfährt, dass Gowther in Wahrheit eines der Ten Commandments ist, gerät sie innerlich ins Wanken.
Trotz dieser Enthüllung fällt es ihr schwer, ihn als „bösen Dämon“ zu sehen, was ihre komplexen Gefühle gegenüber ihm widerspiegelt.
In der Fortsetzung „Die Vier Ritter der Apokalypse“, die viele Jahre nach den Ereignissen von „The Seven Deadly Sins“ spielt, ist Guila eine Frau in ihren frühen Dreißigern.
Sie hat sich zu einer erfahrenen und respektierten Vize-Heiliger-Ritter-Hauptmann entwickelt.
Sie führt nun selbst jüngere Heilige Ritter an und dient als Mentorin und Kommandantin.
Ihre Erfahrungen mit Verrat, Dämonenblut und inneren Konflikten helfen ihr, gerechte und reflektierte Entscheidungen zu treffen.
Ihre dämonische Kraft ist noch immer in ihr vorhanden und von ihr vollständig kontrollierbar.
Sie kann sich zeitweise in eine dämonische Form versetzen, um ihre Kampfkraft zu steigern, ohne die Kontrolle zu verlieren.
Ihre Explosionsmagie ist weiterhin ihre zentrale Fähigkeit, wird aber durch ihre gewachsene Kampferfahrung und Führungskompetenz ergänzt.
Guila verkörpert damit in der neuen Serie die Rolle einer gereiften, verantwortungsbewussten Kriegerin, die gelernt hat, mit ihrem dunklen Erbe zu leben.
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