Anzu Baba ist eine Nebenfigur aus der Manga- und Anime-Reihe „Kimi no Koto ga Dai Dai Dai Dai Daisuki na 100-nin no Kanojo“, die als strenge, aber grotesk überzeichnete stellvertretende Schulleiterin der Oberstufe der Obana-no-Mitsu-Akademie auftritt und aufgrund ihres Verhaltens oft eher als Monster denn als Mensch wahrgenommen wird.
Anzu Baba ist stellvertretende Schulleiterin der Obana-no-Mitsu-Akademie, die von Rentarou Aijou und seinen zahlreichen Freundinnen besucht wird.
Sie ist eine ältere Frau, ehemalige Leichtathletin und frühere Kugelstoß-Nationalvertreterin, die sich aufgrund ihrer extremen Schnelligkeit den Spitznamen „das der Schallgeschwindigkeit am nächsten kommende Weib auf Erden“ verdient hat.
Sie trägt nahezu ständig eine Sonnenbrille und ist wegen ihres Aussehens, ihrer Mimik und ihres Verhaltens berüchtigt.
Die Schüler bezeichnen sie regelmäßig als Monster, Alien oder sogar als „Turbo-Oma“.
Ihr Sternzeichen ist Widder.
Ihre Motivation, im Schuldienst zu bleiben, wird offen damit begründet, dass sie viel Geld verdienen will, um es bei Escort-Hosts für intensive Zungenküsse auszugeben.
Anzu Baba ist fanatisch streng, wenn es um die Einhaltung der Schulregeln geht.
Besonders das Verbot, auf den Fluren zu rennen, nimmt sie zum Anlass, Schüler gnadenlos zu verfolgen.
Ihre „Strafe“ für rennende Schüler ist bizarr: Sie verpasst ihnen als Disziplinarmaßnahme einen tiefen Zungenkuss.
In der Schule heißt es, dass bisher niemand vor ihr fliehen konnte, wenn sie einmal die Verfolgung aufgenommen hat.
Sie wirkt auf Außenstehende wie eine Mischung aus Lehrerin, Horrorfigur und wandelnder Urban Legend.
Ihre Sprüche sind zynisch, menschenfeindlich und oft komplett unpädagogisch, etwa wenn sie sich wünscht, dass niemand durch ein Ereignis glücklich wird.
Ihr Auftreten ist theatralisch:
Ihr Einführungszitat lautete „Gerufen und schon spring ich raus, babababa-boom“, was ihren Hang zu überzogener Selbstdarstellung unterstreicht.
Sie ist extrem körperfixiert, verfolgt männliche Schüler, die ihr gefallen, und versucht, sie zu küssen – unabhängig davon, ob sie tatsächlich gegen Regeln verstoßen haben.
Gleichzeitig wird gezeigt, dass sie junge, durchtrainierte Männer und deren Schweiß regelrecht vergöttert.
Anzu Baba war früher Leichtathletin in allen Disziplinen, was im Werk parodistisch überhöht wird.
Sie ist auf kurzen Strecken unglaublich schnell und kann Schüler in den Fluren fast „übernatürlich“ einholen.
Als ehemalige Kugelstoß-Nationalvertreterin besitzt sie enorme Wurfkraft.
Dies demonstriert sie unter anderem bei einem Brautstraußwurf, bei dem sie ihre Kraft in grotesker Weise in Szene setzt.
Ihr Make-up ist legendär:
Sie trägt eine mehrschichtige, extrem dicke Foundation, die im Werk mit einem Wortspiel als „Unheils-Schlamm des Todes“ beschrieben wird.
Diese Make-up-Schicht ist so robust, dass selbst aggressive, die Haut verätzende Chemikalien von Kusuri Yakuzen ihre Haut nicht erreichen.
Sie wird mitunter als „Alien“ oder „Fluchgottheit“ bezeichnet, wenn sie unvermittelt auftaucht oder mit übermenschlicher Ausdauer hinter Schülern her ist.
Zudem gibt es eine interne Bezeichnung als „Monster-Turbo-Oma“ für ihre ungeschminkte Erscheinung, die selbst Rentarou derart erschreckt, dass er in Ohnmacht fällt.
Konflikt um den ersten Kuss (Kapitel 2)
Ihr erster größerer Auftritt erfolgt, als Rentarou Aijou und seine ersten beiden Freundinnen Hakari Hanazono und Karane Inda in eine absurde Kuss-Situation geraten.
Nachdem Rentarou sich schuldig fühlt, weil ein Kuss-Spiel immer wieder scheitert und zum Streit zwischen Hakari und Karane führt, beschließt er, seinen „ersten Kuss“ mit Anzu Baba wegzuwerfen, um das Gewicht des Moments zu entschärfen.
Er ruft sie herbei, um sich von ihr küssen zu lassen.
Hakari und Karane sabotieren das allerdings in letzter Sekunde, sodass Rentarou seinem Schicksal entgeht, Anzu als erste geküsst zu haben.
Die Szene hinterlässt die Beteiligten verstört, und nachdem Anzu sich entfernt hat, bezeichnen Rentarou und die anderen sie verächtlich als „Abwassergraben“.
Chemische Angriffe und Foundation-Wunder (Kapitel 12 und 125)
Bei einem Vorfall wird Anzu von Kusuri Yakuzen mit einem Mittel bespritzt, das eigentlich die Haut verätzen soll.
Dank ihrer extrem dicken Make-up-Schicht wird der Angriff vollständig abgefangen, die Substanz dringt nicht bis zur Haut vor.
Kusuri ist erschüttert, dass ihre hochwirksame Chemikalie von Make-up aufgehalten wurde.
Später in einem weiteren Vorfall (Kapitel 125) wird Anzu erneut von Kusuris Experimenten getroffen, was wenigstens ihre Foundation zerstört und sie zum Rückzug zwingt.
Kusuri kommentiert diesen wiederholten Zwischenfall mit einem Meta-Spruch und beschwert sich darüber, dass sie wegen solcher „nervigen Settings“ nicht einmal dramatisch durch die Flure rennen kann.
Enthüllung von Name und Vergangenheit (Kapitel 14)
Bei einem Brautstraußwurf tritt Anzu als Gast auf, wobei erstmals ihr vollständiger Name und ihre sportliche Vergangenheit offengelegt werden.
Sie kommentiert das Ereignis mit dem Wunsch, dass niemand dadurch glücklich werden möge – ein Satz, der deutlich macht, wie wenig sie sich um das Glück anderer schert und wie schadenfroh sie ist.
Sternzeichen und makabre Aberglauben (Kapitel 29)
In einem Kapitel wird enthüllt, dass Anzu das Sternzeichen Widder hat.
Sie nimmt einen Horoskop-Tipp über ein „Glücksobjekt“ viel zu ernst und versucht, einen Strauß in ein Präparat zu verwandeln, um ihr Glück zu steigern.
Dieses Unterfangen endet damit, dass sie einen Tritt kassiert und beinahe stirbt.
In Bonusseiten des vierten Sammelbandes sieht man sie sogar auf dem Weg im Krankenwagen, wo sie versucht, mit zwei Sanitätern Zungenküsse zu tauschen.
Begegnungen mit Haar-Monstern (Kapitel 42)
Als Kusuri eine Kombination aus „Haarwuchsmittel“ und „Haare-steuern-Mittel“ mischt, geraten die Haare von Hahari Hanazono außer Kontrolle und greifen alle an.
Rentarou und seine Freundinnen rennen durch die Flure, um zu fliehen, als Anzu ihnen entgegenkommt.
Im nächsten Moment wird sie von der wuchernden Haarmasse schlichtweg überrollt und verschwindet unter dem Haar-Monster.
Versteckspiel und „schwere Gedanken“ (Kapitel 46)
Während eines groß angelegten Versteckspiels in der Schule sucht Rentarou seine Freundinnen.
Anzu versucht derweil, gefundene Gegenstände männlicher Schüler heimlich zu behalten, wirkt dabei aber seltsam angeschlagen.
Als Rentarou fast alle gefunden hat und nur Meme Kakure noch fehlt, begegnet er erneut Anzu.
In einem der verlorenen Gegenstände entdeckt er eine Strickfigur von Meme, was ihn darauf bringt, dass Meme in Anzus Kopf (im Haarbereich) versteckt ist.
Nachdem Meme aus ihrem „Versteck“ im Kopfbereich der stellvertretenden Schulleiterin gezogen wurde, fühlt sich Anzu wieder deutlich besser und kehrt voller Energie zu ihrer „Suche nach verlorenen Gegenständen“ zurück.
Hahari überlegt kurz, sie wegen ihres dubiosen Verhaltens zu entlassen, wird jedoch von Kurumi Haraga sofort als Heuchlerin bezeichnet, weil sie selbst nicht viel anders ist.
Schulhof-Legenden und Eifersucht (Kapitel 54)
Als Chiyo Iin ein Kussverbot für Rentarou und seine Freundinnen auf dem Schulgelände verhängt, leiden alle darunter.
Inmitten dieser angespannten Atmosphäre sorgt sich Mimimi Utsukushisugi um ihren schönen Teint.
Hinter der Tür steht Anzu, die vor Eifersucht kocht, weil sie um die gute Haut der jüngeren Frauen beneidet.
Mimimi nimmt sie als eine Art „Schulgespenst“ wahr und schreit entsetzt auf.
Rückenschmerzen und Feuerdrama (Kapitel 64)
Rentarou hilft Yamame Yasashiki bei der Feldarbeit, als er auf dem Schulgelände erneut Anzu begegnet.
Sie hat sich bei einem besonders intensiven Besuch bei einem Host-Service überanstrengt und sich dabei den Rücken ruiniert.
Rentarou hält sie im ersten Moment für ein Tier, und um die verängstigte Yamame zu beruhigen, erklärt er, es handele sich eher um etwas „Alienhaftes“.
Später, nachdem seine Arbeit beendet ist, versucht Rentarou, Yamame etwas zu sagen, doch genau in diesem Moment gerät Anzus Haar durch das Feuer einer Moxa-Therapie in Brand.
Voller Panik rennt sie brennend durch die Gegend und versetzt alle in Angst.
Rentarou wirft sich schützend vor Yamame, damit die Funken sie nicht verletzen.
Anzu verlangt von den Sportclubs, ihren Sportdrink auf ihre Flammen zu gießen, um das Feuer zu löschen.
Die Sportler sind von ihr derart angewidert und erschrocken, dass sie sie als „Fluchgottheit“ bezeichnen.
In Bonusseiten des achten Bandes wird dieselbe Szene noch einmal gezeigt, wobei deutlich wird, dass Yamame von Anzus Verhalten erstaunlich wenig abgeschreckt ist – was Rentarou ironischerweise besonders rührend findet.
Beliebtheitsumfrage (Kapitel 100)
In einer offiziellen Beliebtheitsumfrage der Reihe landet Anzu auf Platz 30.
Unter den abgegebenen Stimmen befindet sich genau eine Stimme von einem Escort-Host namens „S“, bei dem sie regelmäßig Kundin ist.
Später stellt sich heraus, dass dieser Host „Harunya“ heißt.
Weitere „Chemieunfälle“ (Kapitel 125)
Nachdem Kusuri Yakuzen und Kishika Torotoro sich gestritten haben, versucht Kusuri, mit einem Medikament die Erinnerungen der Klassenkameraden zu löschen, damit niemand den Streit mitbekommt.
Das Medikament hat allerdings Nebenwirkungen, sodass Kusuri in Panik durch den Flur rennt.
Anzu taucht im ungünstigsten Moment auf und wird erneut mit Chemikalien im Gesicht getroffen.
Dies zerstört ihre mühevoll aufgetragene Foundation, woraufhin sie sich zurückzieht.
Kusuri kommentiert diese wiederholte Situation mit einem Seitenhieb auf die „dumme Originalstory“, die es ihr unmöglich mache, einfach dramatisch loszurennen, ohne ständig von diesem Setting gestört zu werden.
Nacht in der Schule und „Monster-Turbo-Oma“ (Kapitel 137)
Rentarou bewegt sich nachts durch die Schule und sieht eine verdächtige Gestalt.
Er befürchtet, dass es sich um jemanden handeln könnte, der das Zelt von Momoha Bonnouji heimlich filmt, und will die Person stoppen.
Als er die Gestalt erkennt, hält er sie für Anzu in ungeschminktem Zustand und verknüpft das Bild mit der urbanen Legende einer „Monster-Turbo-Oma“.
Vor Schreck fällt er in Ohnmacht, woraufhin seine Freundinnen ihn suchen müssen.
Missverständnisse und Randauftritte (Kapitel 146 und 148)
In einem Bonuskapitel des 17. Bandes sucht Rentarou verzweifelt ein vierblättriges Kleeblatt in Rosa.
Anzu beobachtet ihn dabei und sieht in ihm ihrerseits eine „gruselige Kreatur“, worauf sie lautstark „Monster“ schreit.
In einer späteren Episode wird erwähnt, dass Anzu von Rentarou unter einem Getränkeautomaten hervorgezogen wurde, wo sie eingeklemmt war.
Eine Randbemerkung kommentiert trocken, dass sie vermutlich wieder auf der Suche nach verlorenen Gegenständen männlicher Schüler war.
Judo-Chaos und „Schweißjagd“ (Kapitel 150)
Als Himeka Saiki von einer durchdrehenden Judo-Mannschaft überrollt zu werden droht, wirft sich Rentarou schützend dazwischen.
Um die Situation zu entschärfen, schreit er nach Anzu.
Ihre bloße Präsenz reicht aus, um die Judo-Schüler in die Flucht zu schlagen.
Zu diesem Zeitpunkt hat Anzu eine besondere Vorliebe für muskulöse Männer entwickelt und jagt die Judo-Truppe hinterher, um in ihren Schweiß „zu baden“.
Strandturnier und Kampf gegen Rentarou und Kishika (Kapitel 166)
Anzu nimmt zusammen mit ihrem Lieblings-Host Harunya an einem „Beach-Chambara-Couple-Tag-Team-Turnier“ teil.
Im Finale treffen sie auf Rentarou und Kishika Torotoro.
Anzus Kampfstil ist grotesk:
Ihre Arme und ihre Brust bewegen sich peitschenartig und unnatürlich, was Rentarou an einen dämonischen Oberbösewicht erinnert.
Anfangs sieht es so aus, als würde sie aufgrund ihrer körperlichen Überlegenheit die Oberhand behalten.
Doch Kishikas Ritter-Ideal und ihr Wunsch, Rentarou zu beschützen, drehen den Kampf.
Am Ende verliert Anzu das Finale trotz ihres monströsen Auftretens.
Verfolgungsjagden mit „Bummelzone“ (Kapitel 169)
Als Shiina Usami, die sich in Rentarou verliebt hat, glaubt, von ihm abgewiesen worden zu sein, rennt sie in Panik durch die Schule davon.
Rentarou verfolgt sie, um das Missverständnis aufzuklären.
Beide müssen allerdings besonders vorsichtig sein, sobald sie in Bereiche kommen, in denen Anzu patrouilliert.
Immer dort, wo Anzu sich aufhält, gehen sie demonstrativ langsam, um nicht ihre berüchtigte „Kuss-Strafe“ zu provozieren, und rennen erst wieder, wenn sie außer Sichtweite ist.
Unterwäsche-Dieb und heilsame Strafe (Kapitel 204)
Als Renha eine Figur namens Ikemen Taro fälschlich beschuldigt, Unterwäsche einer Schülerin gestohlen zu haben, flieht dieser in Panik.
Er rennt durch die Flure – ein schwerer Fehler.
Anzu erscheint sofort auf der Bildfläche und setzt ihn außer Gefecht.
In einer Randbemerkung wird erklärt, dass ihn dieses Erlebnis so nachhaltig traumatisiert hat, dass er danach ein „anständiger Mensch“ geworden sei.
Wasserpark-Drama und „Verschlungen von der Sprecherin“ (Kapitel 210)
Rentarou und seine Freundinnen besuchen ein Aquarium, in dem sie in Meerjungfrauenkostümen auftreten.
Anzu spürt ihre Präsenz und taucht auf, weil sie glaubt, dass sie Unsterblichkeit erlangen kann, wenn sie die „Meerjungfrauen“ einfängt.
Sie entführt die Gruppe, woraufhin Rentarou sie verfolgt.
Dabei wird er fast von einem Hai gefressen und endet schließlich, mit Seetang behangen, in einem Poseidon-ähnlichen Look.
Anzu stellt sich ihm entgegen, doch plötzlich erscheint ein echter Wal und verschlingt sie.
Rentarou ist fassungslos und kommentiert, dass „die Sprecherin Anzu, gesprochen von Kujara, von einem Wal namens Kujara aufgefressen“ wurde.
Trotz dieses scheinbar tödlichen Vorfalls taucht Anzu am nächsten Tag wieder ganz normal in der Schule auf.
Sie verhält sich, als wäre nichts passiert, und jagt weiterhin rennende Schüler, um ihre „Disziplinarküsse“ zu verteilen.
Im Anime wird Anzu mit besonders flüssiger, fast unheimlicher Animation dargestellt.
Die Kameraführung und Bewegungen betonen ihren Horror-Charakter, sodass ihre Szenen deutlich aus dem Ton der ansonsten eher romantisch-komödiantischen Serie herausfallen.
Ihre Synchronsprecherin Kujara verleiht ihr eine überzeichnete, zugleich witzige und gruselige Stimme, die ihren Monster-Status noch verstärkt.
Fans bemerkten, dass sie visuell und tonal so wirkt, als gehöre sie eher in eine düstere Geisterkampf-Serie als in eine Liebeskomödie.
Einige Zuschauer vergleichen sie mit Figuren aus Horror-Reihen oder sagen, sie sei die einzige, die in einer völlig anderen, dunkleren Serie zu leben scheint.
Ihre Popularität ist durch den Anime weiter angestiegen, sodass scherzhaft diskutiert wird, ob sie vielleicht heimlich Rentarous 100. Freundin werden könnte – theoretisch, weil nie eindeutig gezeigt wurde, dass sie ihm nicht eines Tages nahekommt.
In der zwölfte Episode der ersten Anime-Staffel hat sie einen zusätzlichen Auftritt, in dem sie einen blondhaarigen Schüler ins Visier nimmt, der bereits seit der zweiten Folge im Hintergrund zu sehen ist.
Im Abspann wird gezeigt, dass sie ihn wiederholt tief küsst, obwohl er den Flur gar nicht entlangläuft und somit eigentlich keine Regel bricht.
Rentarou sieht Anzu in erster Linie als Bedrohung und absolute Notlösung.
Er wäre fast so weit gegangen, seinen ersten Kuss mit ihr zu „entsorgen“, um Hakari und Karane zu entlasten, wurde aber von ihnen daran gehindert.
Mehrfach muss er mit ansehen, wie Anzu Schüler bedrängt oder sich an unpassenden Orten aufhält.
Sie ist für ihn zugleich Quelle von Abscheu, Angst und unfreiwilliger Komik.
Hakari Hanazono und Karane Inda
Hakari und Karane empfinden Anzu als ultimative Katastrophe, insbesondere wenn Rentarous Lippen involviert sind.
Sie setzen alles daran, zu verhindern, dass Rentarou seinen ersten Kuss an Anzu „verliert“.
Meme versteckt sich einmal buchstäblich in Anzus Kopfbereich, um beim Schulversteckspiel nicht gefunden zu werden.
Dies schwächt Anzu zeitweise spürbar, zeigt aber auch, wie selbstverständlich sie als „Behältnis“ für bizarren Humor genutzt wird.
Kusuri begegnet Anzu mehrfach als „Testobjekt wider Willen“.
Ihre Chemikalien treffen immer wieder Anzus Gesicht, was dazu führt, dass Kusuri sowohl von der Robustheit ihrer Foundation als auch von der absurden Situation genervt ist.
Yamame nimmt Anzus exzentrisches Verhalten erstaunlich gelassen.
Dieses Desinteresse an der offensichtlichen „Gruselhaftigkeit“ Anzus rührt Rentarou und verstärkt seine Zuneigung zu Yamame.
Kishika tritt Anzu im Strandturnier direkt gegenüber.
Kishikas Ritterethos und ihr Wille, Rentarou zu schützen, machen Anzu trotz ihrer monströsen Technik letztlich den Garaus.
Mimimi sieht in Anzu eine eifersüchtige, geisterhafte Gestalt, die hinter Türen lauert und jüngere Frauen für ihre Jugend und schöne Haut beneidet.
Ihre Reaktion auf Anzu ist pure Panik.
Shiinas Flucht durch die Schule wird von der ständigen Gefahr überschattet, Anzu zu begegnen.
Anzu fungiert hier als bewegliche „Tempozone“, durch die nicht gerannt werden darf.
Harunya (Escort-Host S)
Harunya ist der Host, den Anzu vergöttert und mit dem sie am Strandturnier teilnimmt.
Er ist die Person, die ihr in der Beliebtheitsumfrage eine Stimme gegeben hat, was ihre Obsession mit ihm humorvoll unterstreicht.
Der Name „Baba“ spielt im Original auf das Wort für „alte Frau“ an und ist bewusst plump gewählt.
Im Deutschen wirkt der Name in Kombination mit ihrem Verhalten wie eine parodistische Überzeichnung der „gruseligen alten Lehrerin“.
Ihre Foundation wird mit einem scherzhaften Kunstwort bezeichnet, in dem „Unsicherheit“, „Schlamm“ und „Tod“ miteinander kombiniert werden – eine klare Übertreibung, um ihre groteske Schminkroutine zu verspotten.
Sie benötigt angeblich drei Stunden, um diese Make-up-Schicht aufzutragen.
Sie wird oft mit Begriffen aus der Horrorkultur verglichen und manchmal so inszeniert, als würde sie in einem eigenen Horror-Spin-off leben.
Ihr Design und ihr Auftreten sind bewusst so gestaltet, dass sie sich radikal von den übrigen, überwiegend attraktiven Figuren abhebt.
Es existiert ein Fanwitz, dass sie eventuell Rentarous 100. Freundin werden könnte.
Argument: Sie trägt fast immer Sonnenbrille, daher sei nie eindeutig bewiesen, dass sie nie direkten intensiven Blickkontakt mit Rentarou hatte – in einer Serie, in der jede kleine Chance zur Liebe führen kann, bleibt die Möglichkeit humorvoll „offen“.
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