Slader ist ein männlicher Heiliger Ritter mit dem Titel „Diamant“, Anführer der eigenwilligen Einheit „Gebrüll der Morgendämmerungsdunkelheit“ und eine Nebenfigur aus dem Werk „Seven Deadly Sins“ sowie der Fortsetzung „Die vier Ritter der Apokalypse“.
Name: Slader
Geschlecht: Männlich
Alter: 30 Jahre (Handlung von „Seven Deadly Sins“) → 46 Jahre (Handlung von „Die vier Ritter der Apokalypse“)
Größe: 210 cm
Gewicht: 89 kg
Blutgruppe: Unbekannt
Geburtstag: 4. April
Rasse: Mensch
Herkunftsort: Unbekannt
Rang als Heiliger Ritter: Diamant
Kampfkraft (Gesamtwert): 2790
– Magie: 980
– Körperliche Stärke: 930
– Willenskraft: 880
Waffe: Gezahntes Großschwert
Synchronsprecher (Original): Shin-ichiro Miki
Slader trägt fast immer eine eiserne Maske, die sein Gesicht vollständig verbirgt.
Sein Markenzeichen ist ein großes, sägezahnartiges Großschwert, das perfekt zu seinem bedrohlichen Erscheinungsbild passt.
In Rüstung und Maske spricht er in betont weiblicher, affektierter Sprachweise, obwohl er eindeutig männlich ist.
In seiner Freizeit nimmt er die Maske ab, seine Sprechweise wird männlicher, doch seine Art bleibt emotional und in gewisser Weise „feminin“.
Er bewegt sich exzentrisch, gestikuliert auffällig und gibt schrille Ausrufe von sich.
Trotz dieses extravaganten Auftretens ist er im Kern sehr ruhig, vernünftig und behält auch in chaotischen Situationen einen kühlen Kopf.
Sein Kampfstil ist direkt und brutal, und er nutzt seine enorme Körpergröße und sein Gewicht aus.
Mit einem einzigen Schwerthieb kann er mehrere gewöhnliche Heilige Ritter auf einmal ausschalten.
Slader wirkt auf den ersten Blick wie ein exzentrischer Paradiesvogel.
Hinter der Maske verbirgt sich aber ein Mann mit ausgeprägtem Pflichtgefühl, eiserner Disziplin und gesunder Vernunft.
Er ist äußerst loyal, ehrbar und besitzt ein starkes Gerechtigkeitsgefühl.
Vor allem seine Treue gegenüber Bartra Liones, dem König, der ihm sein Leben und seine Freiheit schenkte, grenzt an Fanatismus.
Als Anführer von „Gebrüll der Morgendämmerungsdunkelheit“ beweist er Führungsstärke und Charisma.
Er schafft es, eine Gruppe sehr eigenwilliger und schwer zu bändigender Ritter zu organisieren und zusammenzuhalten.
Privat kann Slader überraschend sensibel, emotional und sogar ein wenig weichherzig wirken.
Er entwickelt persönlichen Respekt und Sympathie für Gowther und nennt Merlin respektvoll „große Schwester“, nachdem ihn ihre Macht beeindruckt.
Slader wurde in seiner Kindheit von Barbaren verschleppt und als Sklave gehalten.
In dieser Zeit erlebte er Unterdrückung, Gewalt und Rechtlosigkeit.
Bartra Liones rettete ihn aus dieser Sklaverei, gab ihm seinen Namen und eine neue Identität als Ritter.
Seitdem ist Sladers Loyalität zu Bartra nahezu absolut und bestimmt viele seiner Entscheidungen.
Diese fast blinde Treue führte dazu, dass er Intrigen am Hof lange nicht durchschaute.
Er bemerkte erst spät, dass der angebliche Stellvertreter des Königs und andere hochrangige Heilige Ritter Bartra manipulierten und ausnutzten.
Slader ist Kommandant der unabhängigen Rittertruppe „Gebrüll der Morgendämmerungsdunkelheit“.
Nach dem Königreichs-Umsturz, der den Seven Deadly Sins angelastet wurde, fungiert er zeitweise sogar als Leiter einer direkt dem König unterstellten Eliteeinheit.
Seine Einheit besteht aus eigenwilligen und teilweise schwierigen Persönlichkeiten.
Dass sie ihm dennoch folgen, zeigt seine natürliche Autorität und sein Organisationstalent.
Während er in der Öffentlichkeit exzentrisch auftritt, trifft er als Kommandant meist rationale, nüchterne Entscheidungen.
Er achtet auf die Sicherheit seiner Untergebenen und zeigt echte Sorge um ihre Leben.
„Überkraft“ (威圧 / Overpower)
Sladers Magie heißt „Überkraft“.
Dabei materialisiert er seine schiere Kampfeslust und seinen Willen als drückende, einschüchternde Aura.
Diese Aura kann Gegner so stark unter psychischen Druck setzen, dass ihre Bewegungen gehemmt oder komplett gelähmt werden.
Das macht sie besonders effektiv gegen Gegner, die mental schwächer oder weniger entschlossen sind als er.
Gegen besonders mächtige und furchtlose Feinde stößt diese Magie jedoch an ihre Grenzen.
So war sie etwa gegen Galland, dessen eigene Kampfeslust seine übertrumpfte, wirkungslos.
Slader ist auch ohne Magie ein gewaltiger Kämpfer.
Sein Großschwert und seine körperliche Stärke ermöglichen ihm Hiebe, die mehrere normale Heilige Ritter auf einmal niederschlagen.
Seine Kampfkraft ist mit einem Gesamtwert von 2790 beachtlich, wobei seine Magie, seine physische Stärke und seine Willenskraft relativ ausgeglichen sind.
Er kämpft offensiv, aber nicht kopflos, und analysiert seine Gegner, bevor er ernst macht.
Im Nahkampf nutzt er seine Größe und Reichweite aus, um Gegner auf Distanz zu halten.
Seine Exzentrik im Kampf wirkt manchmal wie Show, verschleiert aber seine Präzision und Erfahrung als Ritter.
Einsatz gegen Gowther und den Eisengiganten
Auf Befehl von Helbram erhält Slader den Auftrag, Gowther zu töten.
Er verfolgt einen riesigen Eisengiganten bis ins Dorf Oden und stellt ihn dort.
Die Seven Deadly Sins greifen ein, und schließlich erscheint der echte Gowther.
Auf Gowthers Vorschlag hin nimmt Slader den Kopf des Eisengiganten mit und zieht sich vorerst zurück.
Dieses Ereignis lässt ihn an Helbram und dem Ursprung des Eisengiganten zweifeln.
Seine Gespräche mit seinen Untergebenen über diese Zweifel werden heimlich von Jericho belauscht.
Königreichsangriff der Seven Deadly Sins
Während der überraschenden Rückkehr der Seven Deadly Sins ins Königreich ist Slader gerade auf einem Date unterwegs.
Als einige Heilige Ritter mitten in der Stadt wahllos Bürger angreifen, greift er ein und streckt sie mit einem einzigen Schwerthieb nieder.
Kurz darauf begegnet er zufällig Gowther und stellt sich ihm in den Weg.
Gowther nutzt seine Magie, um Sladers Erinnerungen zu lesen, und deckt so auf, dass König Bartra in Wahrheit eingesperrt ist.
Schockiert von dieser Erkenntnis, eilt Slader zum Ort, an dem Bartra gefangen gehalten wird.
Dort gerät er in eine Falle: „Perfekter Würfel“, eine Barriere von Vivian, verletzt ihn schwer.
Später gelingt es Merlin, die Barriere durch ihre Magie „Absolute Entzauberung“ zu brechen.
So wird Bartra endlich befreit und Sladers sehnlichster Wunsch, seinen König zu retten, geht in Erfüllung.
Kampf gegen Hendrickson und die Dämonenkräfte
Als Hendrickson sich in eine dämonische Form verwandelt, schließt sich Slader der Verteidigung an.
An der Seite von Simon und anderen Rittern stellt er sich der Bedrohung entgegen.
Während der chaotischen Kämpfe im Königreich kommt es zu schweren Verlusten.
Sladers Untergebene Hugo, Weinheidt und Gillian fallen dem Wahnsinn und den Machenschaften von Dreyfus zum Opfer.
Später wird gezeigt, wie Slader zusammen mit Simon vor den Leichen seiner gefallenen Kameraden trauert.
Diese Szene unterstreicht, wie sehr ihn der Verlust seiner Leute getroffen hat und wie wichtig ihm seine Einheit ist.
Bartra Liones
Bartra Liones ist Sladers Retter und König.
Er befreite ihn aus der Sklaverei und gab ihm ein neues Leben als Ritter.
Sladers Dankbarkeit verwandelte sich in absolute Loyalität.
Er ist bereit, alles zu riskieren, um Bartra zu schützen, und definiert sich selbst stark über diese Loyalität.
Selbst nachdem Meliodas zum König wird, bleibt Slader Bartra treu.
Er bleibt an dessen Seite und dient ihm weiterhin als persönlicher Heiliger Ritter.
Gowther
Slader entwickelt eine besondere Faszination für Gowther.
Die Mischung aus Gowthers Unberechenbarkeit und emotionaler Fremdheit scheint ihn zu interessieren.
Obwohl sie anfangs Gegner sind, arbeiten sie später eng zusammen.
Slader nimmt den ursprünglichen Gowther in seine Obhut und begleitet die Seven Deadly Sins in neuen Schlachten.
Merlin
Merlin beeindruckt Slader tief, als sie Bartra mit ihrer Magie befreit und dabei ihre enorme Macht demonstriert.
Aus Respekt und Bewunderung beginnt er, sie liebevoll „große Schwester“ zu nennen.
Seine Anrede spiegelt sowohl seine Dankbarkeit als auch seine Anerkennung ihrer Stärke wider.
In den Kämpfen gegen die Zehn Gebote steht er später an ihrer Seite.
Untergebene: Simon, Hugo, Weinheidt und Gillian
Sladers Einheit besteht aus Rittern wie Simon, Hugo, Weinheidt und Gillian.
Er sieht sie nicht nur als Soldaten, sondern als Kameraden, für deren Leben er Verantwortung trägt.
Der Tod von Hugo, Weinheidt und Gillian trifft ihn schwer.
Mit Simon verbindet ihn danach eine stille, von gemeinsamem Verlust geprägte Kameradschaft.
Nach der großen Schlacht gegen Hendrickson und den Konflikten mit den Zehn Geboten überlebt Slader den Heiligen Krieg.
Er bleibt auch in Friedenzeiten aktiv und wacht weiter über Bartra.
Während Meliodas den Thron besteigt und das Königreich in eine neue Ära führt, hält Slader an seiner Rolle als Bartras persönlicher Ritter fest.
Seine Loyalität verschiebt sich nicht zur Krone, sondern bleibt bei der Person, die ihm einst das Leben gerettet hat.
In der Fortsetzung „Die vier Ritter der Apokalypse“ tritt Slader erneut auf.
Dort ist er nach wie vor als Heiliger Ritter im Dienst von Bartra zu sehen und zeigt Kontinuität in Charakter und Loyalität.
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