Reinhold ist der junge Gildenmeister der Wassertransportgilde „Goldene Weidenbarke“ in der Alten Stadt, Stadtratsmitglied und einer der drei großen Wassertransportgildenmeister.
Er ist noch jung und wirkt durch sein Alter mitunter unerfahren. Sein Gesicht ähnelt seiner Mutter aus dem Ost-Königreich mit entsprechend östlich geprägten Zügen.
Er ist lernbereit, pragmatisch und lösungsorientiert. Kooperation und Kompromiss sind ihm wichtig, und er greift neue Ideen schnell auf.
Die „Goldene Weidenbarke“ gilt als älteste und traditionsreichste Wassertransportgilde der Alten Stadt. Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters Sebastian übernahm er, doch sein geringes Erfahrungsniveau führte dazu, dass mehrere fähige Leute abgeworben wurden und die Gilde in eine Schwächephase geriet.
Seine Mutter stammt aus dem Adel der Königsverwaltung des Ost-Königreichs. Sein Vater war dort als Gildenmeister-Anwärter zur Lehre, beide verliebten sich, setzten sich gegen Widerstände durch, brannten durch und gingen in die Alte Stadt.
Er besitzt Verhandlungsgeschick und die Fähigkeit, festgefahrene Situationen über gemeinsame Interessen zu lösen. Unternehmerisch eröffnete er eine Werft und trieb den Bau flachbodiger Boote für seichte Gewässer voran.
Er erkennt Marktchancen in unterschätzten Ressourcen wie Aal und Tintenfisch und nutzt Gastronomie als Katalysator für Geschäftsabschlüsse.
Godhardt ist zunächst Konfliktgegner wegen Revierverletzungen, später Geschäftspartner durch die Einigung über Fischereirechte. Lorentz fungiert als Vermittler und vernetzt die Parteien.
Eleonora nimmt an den Verhandlungen teil und trägt zur Entspannung bei. „Nobu“ ist der Ort der Gespräche und die Quelle kulinarischer Impulse, die mehrere Deals möglich machten.
Sein Lieblingsgericht ist gegrillter Aal auf Reis. Er konzipiert leichte, kohlensäurehaltige Getränke für Alkohol-Sensible und Frauen und denkt über eine Bar nach, die Frauen ungezwungen anspricht.
Er kaufte das lange an Godhardt abgetretene Fischereirevier später wieder zurück. Eine Serviertafel in Bootsform in Originalgröße diente ihm als auffällige Werbung für seine Werft und Boote.
Keine überlieferten Zitate.
Konflikt mit Godhardt und Einigung über Fischereirechte
Ein Mitarbeiter arbeitete eigenmächtig in Godhardts Revier, was zum Streit führte. Über Lorentz kam es zu einer Besprechung mit Eleonora bei „Nobu“, in der Reinhold als Kompromiss die Fischereirechte für aalführende Kanäle anbot, deren Aal in der Alten Stadt als minderwertig galt.
Die Verhandlungen stockten, bis bei „Nobu“ gegrillter Aal in süßer Sauce serviert wurde. Von der Qualität überzeugt, akzeptierte Godhardt die Übertragung der Fischereirechte, womit der Konflikt gelöst wurde.
Tintenfisch als nächster Deal
Reinhold brachte später Tintenfisch mit und ließ ihn als Rohschnitt, als knusprig Frittiertes und als Tintenfisch mit scharfem Meerrettich reichen. Godhardt erkannte den kulinarischen Wert, und erneut kam ein Geschäft zustande.
Wiederbelebung der Wasserhandelsrouten und Werftbau
Im Rahmen der Wiederbelebung der Wasserhandelswege errichtete Reinhold flussabwärts im Gebiet der Alten Stadt eine Werft und eröffnete den Schiffbau. Er begann mit flachbodigen Booten, die auch in Untiefen sicher fahren.
Werbung über die Bootstafel und die Raubhochzeit von Arnu
Zur Raubhochzeit von Arnu erhielt „Nobu“ den Auftrag für eine Festtafel in Bootsgestalt in voller Größe, was als Werbung für Reinholds Boote diente. Händler sahen das echte Produkt beim Fest, gaben zahlreiche Bestellungen auf und verbesserten die Vermögenslage der Gilde, sodass Reinhold das Fischereirevier von Godhardt zurückkaufen konnte.
Fund einer Kohlensäurequelle und neue Barkonzepte
Beim Wiederaufbau der Großen Stadtmauer stieß er auf eine Quelle mit Kohlensäure. Nach einem Highball bei „Nobu“ entwickelte er die Idee leichter, kohlensäurehaltiger Alkoholgetränke für Menschen mit geringer Alkoholverträglichkeit und für Frauen sowie eines gastfreundlichen Bar-Konzepts für weibliche Gäste.
Er verbindet traditionelle Wasserlogistik mit modernem Schiffbau und kulinarisch gestützten Handelsstrategien. Sein Ziel ist die nachhaltige Revitalisierung der Wasserwege und die Diversifikation der Gilde über Fischereirechte und Werftgeschäft.
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