One-Punch Man Season 2 OVA

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One-Punch Man Season 2 OVA
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Episoden: 6
Vertriebskanal: OVA
Handlungsquelle: Manga
Veröffentlichungsdatum: 25. Oktober 2019
Werkkategorien: Anime
Studios: J.C.STAFF
Englischer Name: One-Punch Man Season 2 OVA
Japanischer Name: ワンパンマン 2 OVA
Chinesischer Name: 一拳超人 2 OVA
Koreanischer Name: 원펀맨 2 OVA
Romanisierter Name: One Punch Man 2 OVA
Ressourcen: Offizielle Webseite

Charaktere (136)

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Saitama
Saitama
Geschlecht: MännlichAlter: 25
Synchronsprecher: Makoto Furukawa
Fubuki
Fubuki
Geschlecht: WeiblichAlter: 23
Synchronsprecher: Saori Hayami
Do-S
Do-S
Geschlecht: Weiblich
Synchronsprecher: Natsumi Fujiwara
Orochi
Orochi
Geschlecht: Männlich
Synchronsprecher: Atsushi Ono
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Anime-Serie

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One-Punch Man Season 2
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Veröffentlichungsdatum: 10. April 2019
Veröffentlichungsdatum: [[[anime.release_date]]]

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ONE
ONE
Originalgeschichte
Yuusuke Murata
Yuusuke Murata
Original-Charakterdesign
Hideki Okamoto
Hideki Okamoto
Storyboard (ep 4)
Kouji Watanabe
Kouji Watanabe
Animationsregisseur (ep 1)
Alle Mitarbeiter Anzeigen

Community-Erstellung

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One Punch Man ist ein japanischer Action‑Comedy‑Manga und ‑Anime von ONE (Autor des Web‑Originals) und Yusuke Murata (Zeichner des Remakes), der die Geschichte von Saitama, einem Hobby‑Superhelden, erzählt, der jeden Gegner mit einem einzigen Schlag besiegt und gerade deshalb chronisch gelangweilt ist.

Die Serie verbindet Superhelden‑Parodie, spektakuläre Kämpfe und Slapstick‑Humor und ist weltweit zu einem der bekanntesten modernen Manga‑Franchises geworden.

Der ursprüngliche Web‑Manga von ONE startete am 3. Juli 2009 auf der privaten Homepage des Autors und entwickelte sich schnell zu einem viralen Hit.

Laut einer NHK‑Dokumentation von 2012 erreichte die Seite etwa 20.000 Aufrufe pro Tag und wurde insgesamt über 10 Millionen Mal besucht.

ONE begann One Punch Man ursprünglich nur als Übung mit dem Zeichenprogramm ComicStudio.

Die starke Resonanz führte dazu, dass er eine komplette Story‑Skizze bis zum Ende ausarbeitete und die Handlung seitdem nach diesem Plot fortführt.

Bis 2011 war der Web‑Manga zusätzlich auf der Plattform „Shintosha“ registriert, wurde dort aber wieder entfernt.

Die ursprüngliche ONE‑Fassung ist auch heute noch online und wird unregelmäßig fortgesetzt.

Im Juni 2012 nahm Yusuke Murata Kontakt zu ONE auf, weil er Fan des Web‑Manga war und unbedingt gemeinsam mit ihm arbeiten wollte.

Er zeichnete testweise ein Remake des ersten Kapitels, was letztlich die Grundlage für eine offizielle Zusammenarbeit wurde.

Das redaktionelle Team des Magazins Weekly Young Jump plante zu dieser Zeit eine neue Web‑Plattform und suchte nach einem Zugpferd für den Start.

Muratas Remake weckte dort sofort Interesse, und One Punch Man wurde als Aushängeserie für die Plattform Tonari no Young Jump ausgewählt.

Seit dem 14. Juni 2012 erscheint das Remake dort regelmäßig online, in deutlich detaillierterem Zeichenstil und mit erweiterten Szenen.

Die Kapitel werden in Sammelbänden unter dem Label Jump Comics bei Shueisha veröffentlicht; Stand Oktober 2025 liegen 35 Bände auf Japanisch vor.

Das Remake ist dafür bekannt, dass Murata ganze Story‑Abschnitte später überarbeitet oder neu inszeniert.

Dabei werden nicht nur Zeichnungen, sondern teilweise komplette Abläufe geändert – etwa sterben Figuren in der ersten Fassung und überleben in der überarbeiteten Version.

ONE betonte öffentlich, dass diese umfangreichen Korrekturen komplett auf Muratas Ideen und Storyboards beruhen.

Murata wiederum sieht gerade in der Möglichkeit, Web‑Kapitel nachträglich beliebig zu überarbeiten, einen großen Vorteil des digitalen Formats.

Der ursprüngliche Web‑Manga von ONE wurde Anfang 2017 für längere Zeit pausiert.

Im April 2019 nahm ONE diese Originalversion jedoch wieder auf und veröffentlicht seitdem gelegentlich neue Kapitel.

Im Zentrum steht Saitama, ein durchschnittlich wirkender Typ aus der Megastadt Z, der durch drei Jahre brutales Training so stark wurde, dass er jeden Gegner mit einem Schlag erledigen kann.

Genau das ist sein Problem: Kämpfe sind für ihn inzwischen völlig reizlos, und er leidet an einer existenziellen Langeweile.

Drei Jahre vor Beginn der Handlung rettet er bei einem erfolglosen Bewerbungstag einen Jungen vor dem Monster Kani‑Lante (einem Krabbenwesen mit Menschenkörper).

Dieses Erlebnis erinnert ihn an seinen Kindheitstraum, Held zu werden, und er beschließt, Job und normales Leben hinzuschmeißen, um „aus Spaß“ als Held zu trainieren.

Sein berühmtes Trainingsprogramm besteht aus 100 Liegestützen, 100 Sit‑ups, 100 Kniebeugen und 10 Kilometern Laufen pro Tag, dazu kein Klimaanlagen‑Luxus.

Laut Genus‑hakase (Dr. Genus) hat Saitama damit die biologischen Limits eines Menschen gesprengt und seine „innere Begrenzung“ aufgehoben.

Im offiziellen Heldenverband ist Saitama jedoch zunächst völlig unbekannt, weil seine bisherigen Taten niemand registriert hat.

Er lässt sich deshalb als Profi registrieren, schafft zwar in den körperlichen Tests Fabelwerte, scheitert aber beinahe an der Theorie und landet ganz unten in der C‑Klasse.

Parallel taucht eine immer größere Zahl von Monstern, Mutanten und Superschurken auf, deren Bedrohungsstufe von „Wolf“ bis „Gott“ reicht.

Der Heldenverband versucht, diese Gefahren mit einem komplexen Rangsystem und einer bunten Mischung exzentrischer Heldinnen und Helden in den Griff zu bekommen.

Der Ton der Serie schwankt zwischen absurdem Humor und überraschend ernsten Momenten.

One Punch Man spielt mit typischen Superhelden‑ und Shonen‑Klischees, indem es sie konsequent überdreht, aber den Figuren dennoch emotionale Tiefe gibt.

Heldenverband (Hero Association)

Der Heldenverband wurde von einem Milliardär namens Agoni gegründet, nachdem ein unbekannter Mann seinem Enkel das Leben gerettet hatte.

Die Organisation finanziert sich über Spenden und Sponsoren und verwaltet mehrere Hundert lizenzierte Profis, die gegen Monster, Katastrophen und Verbrechen vorgehen.

Helden werden nach Tests und Leistungen in vier Klassen eingeteilt: S, A, B, C.

Die Bewertung berücksichtigt Körperkraft, Kampferfolg, Beitrag zum Gemeinwohl und Popularität in der Bevölkerung.

S‑Klasse: extrem starke Kämpfer, jeder entspricht einer ganzen militärischen Einheit.

A‑Klasse: bekannte Profis mit hoher Kampfkraft und Öffentlichkeitswirkung.

B‑Klasse: solide, oft in Teams oder Fraktionen organisiert (z. B. Fubuki‑Gruppe).

C‑Klasse: Einsteiger; sie müssen regelmäßig Einsätze melden, sonst werden sie gestrichen.

Weil einige S‑Helden eigenwillig und unkooperativ sind, leidet die Effizienz des Verbandes.

Hinzu kommen Vetternwirtschaft, Geldverschwendung und illegale Monster‑Deals im oberen Management, was das Vertrauen der Bevölkerung untergräbt.

Der Verband unterhält eine stark befestigte Zentrale in Stadt A, die nach einem Alienangriff von Dr. Bofoi mit Hilfe zahlreicher Bauroboter in Rekordzeit wiederaufgebaut wurde.

Teile des Gebäudes dienen inzwischen auch als komfortable Wohnungen für A‑Klasse‑Helden und darüber, was bei manchen einfachen Helden für Missmut sorgt.

Bedrohungsstufen – „Gefahrenskala“

Monster und Katastrophen werden nach ihrer potenziellen Zerstörungskraft eingeteilt:

Wolf: entstehende Gefahr, die ein Dorf oder eine Nachbarschaft bedroht.

Tiger: Bedrohung für zahlreiche Menschen in einer Stadt.

Dämon (im Original „Oni“): eine ganze Stadt könnte funktionsunfähig werden oder zerstört werden.

Drache: mehrere Städte sind akut gefährdet.

Gott: existenzielle Gefahr für die gesamte Menschheit.

In der Praxis ist diese Skala ungenau: Viele „Dämon“‑Gegner sind stärker als manche „Drache“‑Gegner und umgekehrt.

Saitama besiegt zudem regelmäßig Gegner, bevor ihre Stufe überhaupt korrekt eingetragen werden kann.

Monstervereinigung (Monster Association)

Unter den Ruinen von Stadt Z bildet sich eine weitverzweigte Monstervereinigung, in der sich viele Wesen hoher Bedrohungsstufe locker zusammenschließen.

Formell führt sie der selbsternannte „Monsterkönig“ Orochi, tatsächlich zieht jedoch der telekinetische Stratege Gyoro Gyoro im Hintergrund die Fäden.

Die Monstervereinigung entführt den Sohn eines Top‑Sponsors des Heldenverbands und zwingt so die Helden zu einem massiven Gegenangriff.

Viele der gefährlichsten Monster – darunter Gouketsu, Black Sperm und Homeless Emperor – kämpfen dort in einem gigantischen Untergrundkrieg gegen die S‑Klasse.

Gyoro Gyoro hat es sich zum Ziel gesetzt, Monster systematisch zu „züchten“ und Menschen in immer extremere Bestien zu verwandeln.

Orochi selbst ist sein größtes Experiment: ein ehemals menschlicher Kämpfer, den er durch endlose Tortur zu einem kaiju‑artigen Wesen gemacht hat.

Neo Heroes

Die wachsende Unzufriedenheit mit dem Heldenverband führt zur Gründung der Konkurrenzorganisation Neo Heroes.

Sie lockt mit besserer Bezahlung, moderner Technik und scheinbar effizienter Führung zahlreiche Helden – darunter auch einige aus der S‑Klasse – ab.

Angeführt werden die Neo Heroes von Blue, dem Sohn von Blast, dem offiziell stärksten Helden des alten Verbandes.

Blue glaubt, die verkrusteten Strukturen des Heldenverbands seien nicht reformierbar und will eine neue, „saubere“ Heldengeneration etablieren.

Die Neo Heroes verwenden hochentwickelte Kampfanzüge und kybernetische Optimierungen, die auch weniger talentierten Kämpfern enorme Power geben.

Doch im Hintergrund sind dunkle Experimente und intransparente Machtstrukturen erkennbar, was die Frage aufwirft, ob diese Organisation wirklich besser ist.

Saitama

Saitama ist der Protagonist – äußerlich ein unscheinbarer Glatzkopf im gelben Overall mit weißem Umhang.

Er ist Ende zwanzig, 1,75 m groß, 70 kg schwer und offiziell zunächst C‑Klasse‑, später A‑Klasse‑Held.

Seine Kampfkraft ist völlig absurd: Selbst Gegner mit Bedrohungsstufe „Gott“ werden durch einen lockeren Schlag vernichtet.

Sein Körper scheint unzerstörbar – er steckt kosmische Laser, Meteoriteneinschläge und Schlachten auf dem Mond weg, ohne ernsthafte Kratzer.

Das Problem: Weil jeder Kampf nach einem Schlag vorbei ist, hat Saitama jegliches Gefühl von Spannung und Gefahr verloren.

Er sehnt sich nach einem Gegner, der ihn wirklich fordern könnte, und durchlebt eine Art Sinnkrise, die als Running Gag und als ernster Subtext dient.

Im Alltag ist Saitama pragmatisch, sozial unbeholfen und notorisch knapp bei Kasse.

Er lebt in einer billigen Wohnung in der Monster‑Geisterstadt von Stadt Z und schwankt zwischen Heroismus und alltäglichen Sorgen wie Supermarkt‑Sonderangeboten.

Obwohl er behauptet, „nur aus Spaß Held zu sein“, besitzt er einen klaren moralischen Kompass.

Er mischt sich ein, wenn Menschen ausgenutzt werden, und verteidigt auch verachtete oder verunglimpfte Helden, wenn diese aufrichtig kämpfen.

Sein offizieller Heldenname „Glatzenumhang“ (im Original „Hage‑Mantel“) ist ihm extrem peinlich.

Darum stellt er sich fast immer einfach mit „Saitama“ vor und ignoriert den offiziellen Titel, was gelegentlich zu Verwirrung führt.

Genos

Genos ist ein 19‑jähriger Cyborg, der Saitama vergöttert und ihn offiziell als Meister anerkennt.

Er verlor als Jugendlicher seine Familie und Heimat an den „Wahnsinnigen Cyborg“ und ließ sich von Genus‑hakase (Dr. Genus) zu einer Kampfmaschine umbauen.

Genos ist S‑Klasse‑Held (anfangs Rang 17, später 14) und verfügt über enorme Feuerkraft und Geschwindigkeit.

Seine Arme können Maschinengewehr‑Salven, Plasmakanonen und Flammenstrahlen abfeuern; sein Körper wird nach fast jedem schweren Kampf weiter aufgerüstet.

Charakterlich ist er ernst, pflichtbewusst und leicht fanatisch.

Er notiert jede beiläufige Bemerkung Saitamas in einem Notizbuch, das dadurch eher zu einem bizarren Alltagsprotokoll als zu einem Trainingshandbuch wird.

Weil er jede Gefahr frontal angreift, wird Genos oft schwer beschädigt und fungiert im Humor der Serie als spektakulärer „Punching Ball“.

Gleichzeitig erhält er aber immer komplexere Einsätze, etwa verdeckte Untersuchungen gegen Dr. Bofoi oder die Analyse gefährlicher Monster.

Bang

Bang, Kampfname Silberfang, ist ein über 80‑jähriger Kung‑Fu‑Großmeister mit Stahlmuskeln und ruhigem Wesen.

Er ist S‑Klasse Rang 3, führt eine kleine Schule für seine Kunst Wasserströmender Felszertrümmerungsstil und gilt als einer der besten Nahkämpfer der Welt.

Seine Schläge können massive Gegner mit einem Hieb auseinandernehmen, und seine Erfahrung erlaubt es ihm, gegnerische Techniken schnell zu durchschauen.

Trotz seines Alters steht er körperlich noch hervorragend da und wird selbst von anderen S‑Helden mit Ehrfurcht betrachtet.

Bang fühlt sich besonders für seinen ehemaligen Schüler Garou verantwortlich, der sich zum „Menschenmonster“ entwickelt hat.

Die Jagd nach Garou und Banges Schuldgefühle bilden einen ernsten Handlungsstrang zwischen den sonst sehr komischen Szenen.

King

King ist offiziell S‑Klasse Rang 7 und trägt den Ruf „stärkster Mann der Erde“.

In der Öffentlichkeit gilt er als einsamer Wolf, der im Alleingang Drachen‑Bedrohungen erledigt, während sein dröhnendes „King‑Herzklopfen“ Angst verbreitet.

In Wahrheit ist King ein introvertierter Arbeitsloser und Hardcore‑Gamer ohne jede Kampffähigkeit.

Sein „Herzklopfen“ ist tatsächlich Panik, und seine angeblichen Heldentaten sind Missverständnisse – in Wirklichkeit hat Saitama jeweils den Tag gerettet.

Niemand weiß das, außer Saitama, der Kings Geheimnis zufällig entdeckt.

Anstatt ihn zu verraten, befreundet sich Saitama mit ihm; King wird zu seinem Gaming‑Kumpel und moralischen Sparringspartner in Alltagsfragen.

King besitzt jedoch eine andere Form von Stärke: Er ist erstaunlich gut darin, andere zu motivieren, zu koordinieren und taktisch zu beraten.

In kritischen Situationen nutzt er seinen Ruf, um Gegner einzuschüchtern oder den Heldenverband zur Vernunft zu bringen, ohne je eine Faust zu heben.

Fubuki

Fubuki, offiziell Hölle‑Fubuki, ist eine mächtige Telepathin und Anführerin der B‑Klasse Rang 1.

Sie ist die jüngere Schwester von Terrible Tornado (im Original Tatsumaki), sieht aber älter aus, da sie größer und kurviger ist.

Fubuki nutzt Psychokinese, um Trümmer oder Objekte wie ein Sturm über Gegner hereinbrechen zu lassen.

Ihre Technik „Höllensturm“ verwandelt das Schlachtfeld in ein Chaos aus herumwirbelnden Steinen und Schutt.

Weil sie von der Übermacht ihrer Schwester traumatisiert ist, setzt sie stark auf Organisation und Machtblöcke.

Sie baut die Fubuki‑Gruppe auf – ein Netzwerk aus vor allem B‑Helden, die sie führt, beschützt und zu einem geschlossenen Machtblock formt.

Fubuki versucht anfangs, Saitama mit Druck in ihre Gruppe zu zwingen, um ihn als Ressource zu kontrollieren.

Nach einer Demütigung durch seine Übermacht beginnt sie jedoch, ihn als Verbündeten zu respektieren und entwickelt sich langsam aus ihrer Abhängigkeit vom Gruppendenken heraus.

Terrible Tornado (Tatsumaki)

Terrible Tornado ist S‑Klasse Rang 2 und die stärkste Telekinetikerin der Welt.

Sie wirkt wie ein kleines, schlecht gelauntes Mädchen, ist aber Ende zwanzig und verfügt über fast grenzenlose psychische Macht.

Sie kann ganze Städte anheben, Monsterflotten pulverisieren und selbst einige Drachen‑Bedrohungen im Alleingang beenden.

Ihre Wutausbrüche richten allerdings selbst enorme Kollateralschäden an, weshalb der Heldenverband sie zugleich als Ressource und als potentielles Problem sieht.

Tatsumaki misstraut fast allen Menschen außer ihrer Schwester und dem legendären Held Blast, der sie als Kind einst gerettet und inspiriert hat.

Ihre raue Art prallt an Saitamas Gleichgültigkeit weitgehend ab, was zu komischen, aber auch spannungsreichen Begegnungen führt.

Garou

Garou ist Banges ehemaliger Musterschüler und der vielleicht komplexeste Antagonist der Serie.

Er verabscheut die Schwarz‑Weiß‑Moral von „Helden gegen böse Monster“, weil er als Kind im „Helden‑Spiel“ immer gezwungen wurde, das Monster zu sein.

Garou beschließt, selbst zum ultimativen Monster zu werden, das alle Helden besiegt, um die Welt zu einer gerechteren, „graueren“ Sichtweise zu zwingen.

Er jagt systematisch Helden aller Klassen, lernt aus jeder Niederlage und steigert seine Kampfkunst in rasendem Tempo.

Sein Stil kombiniert Wasserströmenden Felszertrümmerungsstil mit zahlreichen anderen Kampfkünsten, die er im Kampf analysiert und nachahmt.

Mit jeder lebensbedrohlichen Auseinandersetzung überwindet er weitere Grenzen seines Körpers, bis er schließlich zu einer gottgleichen Bedrohung anwächst.

Im Monstervereinigung‑Krieg erreicht Garou eine Form, in der er sogar kosmische Kräfte anzapfen kann (im Remake als „kosmischer Garou“ inszeniert).

Diese Phase bringt ihn schließlich in direkten Konflikt mit Saitama – einem Duell, das den Kern der Serie „stärkster Held“ vs. „ultimatives Monster“ ausbuchstabiert.

Trotz allem achtet Garou instinktiv darauf, keine Unschuldigen zu töten.

Besonders die Beziehung zu dem schüchternen Jungen Tareo (in der Übersetzung oft Tareō/Tareo) zeigt, dass in ihm noch ein moralischer Kern lebt.

Weitere markante Figuren

Dr. Bofoi (Metal Knight): genialer, aber moralisch fragwürdiger Wissenschaftler, der unbemannte Kampfroboter entwickelt und als S‑Klasse‑Held agiert.

Homeless Emperor: scheinbar normaler Obdachloser, dem ein mysteriöses „Gott‑Wesen“ Energiegeschosse verliehen hat.

Black Sperm: ein Monster aus Abermilliarden mikroskopischer Körperchen, die sich beliebig teilen und fusionieren können.

Puri‑Puri Prisoner: muskelbepackter S‑Klasse‑Held mit offen schwulem, überdrehtem Verhalten und unerschütterlichem Gerechtigkeitsgefühl.

Hammer‑Head: arbeitsfauler Glatzkopf, der in einem Kampfanzug eine „nicht arbeiten“-Revolution starten will und Saitama äußerlich gefährlich ähnelt.

Sour Face: ein ehemaliger Schüler von Bang, der später an Kampfsportturnieren teilnimmt und unfreiwillig als Comic Relief dient.

Amahare und Amahare‑Sohn: Mitglieder der Schwertgilde „Schwertheilige“, die im Monsterkrieg schwere Verluste erleiden.

Boros: intergalaktischer Eroberer mit eigener Piratenflotte, der in Staffel 1 als erster Gegner Saitama tatsächlich zu sichtbarer Anstrengung zwingt.

Swim: eine niedrigstufige C‑Klasse‑Heldin in der Anime‑OVA, die bei einem Zug‑Attentat unterstützt.

Hamukichi: Kampfsportler, der aus Frust über seine Karriere Monsterzellen frisst und zum Monster wird.

Eyesight: schlangenartige Monsterfrau mit unzähligen Augen und Giftfähigkeiten, die von Pork‑God gefressen wird.

Zakos: chronisch unterlegener Turnierteilnehmer, der schon im ersten Schlagabtausch ausscheidet.

Chitei Hito (Untergrundmenschen): eine Spezies, die nur in Saitamas Traum in Massen auftritt und in der Realität in Sekunden ausgelöscht wird.

Mosquito Musume: Insekten‑Monsterfrau mit Kontrolle über Mückenschwärme, die Genos an den Rand der Selbstzerstörung bringt und dann von Saitama geklatscht wird.

Awakened Cockroach: monströse Kakerlake mit irrsinnigem Tempo, die Genos zu kreativen Waffen zwingt.

Lin Lin: Kampfsportlerin, die in Turnieren auftritt und später mit Monstern konfrontiert wird.

Phoenix Man: geflügeltes Monster im Hühner‑Kostüm, das in der Remake‑Version mehrmals wiedergeboren wird und riesige Power‑Ups erhält.

Lily: junge Kämpferin mit Dreigliederstab aus Fubukis Gruppe, die innerlich mit Erwartungsdruck ringt.

Gouketsu: früherer Kampfsport‑Champion, der durch Monsterzellen zu einem Drachen‑Monster wird und das Turniermassaker anführt.

Genus‑hakase (Dr. Genus): Gründer des „Hauses der Evolution“, Schöpfer zahlreicher Mutanten und später Betreiber eines Takoyaki‑Stands mit Armored Gorilla.

Dr. Bofoi ist zusätzlich einer der Schlüsselfiguren in der Technologie‑Spirale, aus der später auch einige Neo‑Heroes‑Waffen hervorgehen.

Monsterzellen

Ein zentrales Konzept in der Monstervereinigung sind sogenannte Monsterzellen.

Wer sie roh isst und den körperlichen Schock überlebt, mutiert spontan zu einem Monster, dessen Stärke grob seinem bisherigen Talent entspricht.

Je stärker und trainierter der Mensch, desto gewaltiger die daraus resultierende Kreatur.

Mehrere Zellen auf einmal zu schlucken führt oft zu sofortigem Tod oder unkontrollierter Verwandlung, wie Bakuzan drastisch vorführt.

Diese Zellen stammen letztlich aus dem Körper von Orochi, dessen gesamter Organismus aus Monstergewebe zusammengesetzt ist.

Gyoro Gyoro nutzt Orochi als „Bioreaktor“, um Monsterzellen zu ernten und neue Monster für die Vereinigung zu erzeugen.

Der mysteriöse „Gott“

Streckenweise taucht eine namenlose, gottähnliche Entität auf, die Menschen oder Monster durch Berührung unglaubliche Kräfte verleiht.

Sie kommuniziert über mysteriöse Würfel‑Artefakte oder durch Visionen und scheint in einer eigenen Dimension zu existieren.

Homeless Emperor erhielt seine Lichtkugeln und seine Regenerationsfähigkeit durch einen solchen Pakt.

Als er Dr. Bofoi verraten will, wird ihm die Kraft entzogen – sein Körper zerfällt sofort zu Staub.

Auch Garou gerät auf dem Höhepunkt seiner Verwandlung kurz unter den Einfluss dieses Wesens.

Er wehrt eine vollständige Übernahme mit schierer Willenskraft ab, nimmt aber genug Macht an, um zeitweise wie ein „Kosmos‑Avatar“ zu agieren.

Blast, der Top‑Held des Heldenverbands, arbeitet im Verborgenen seit gut 20 Jahren daran, diesen „Gott“ zu finden und zu neutralisieren.

Er kann Raum und Zeit manipulieren und nutzt Chaoswürfel, um die Zugänge zu dieser Entität zu lokalisieren und notfalls zu verschließen.

Überblick

Die Remake‑Fassung von Murata wurde mehrfach als Anime umgesetzt.

Dabei folgt die Handlung grob dem Remake‑Manga, ergänzt aber etliche Original‑Szenen und Gags.

Staffel 1 (12 Folgen): Oktober bis Dezember 2015, produziert von Madhouse.

Staffel 2 (12 Folgen): April bis Juli 2019, produziert von J.C.STAFF.

Staffel 3: Start im Oktober 2025 bei TV Tokyo und Netzwerk‑Partnern, erneut bei J.C.STAFF in Produktion.

Die Inszenierung der ersten Staffel wurde besonders für ihre extrem flüssige Action und starke Regie gelobt.

Staffel 2 verlegte den Fokus stärker auf Garou, Monstervereinigung und interne Probleme des Heldenverbands.

Staffel 3 setzt diesen Plot fort und vertieft vor allem den Monsterkrieg, Garous Eskalation und die Rolle von Blast und Blue.

Die Musik über alle Staffeln hinweg stammt von Makoto Miyazaki, was den Soundtrack stilistisch zusammenhält.

Wichtige Produktionsrollen

Regie Staffel 1: Shingo Natsume.

Regie Staffel 2: Chikara Sakurai.

Regie Staffel 3: Shinpei Nagai.

Serienkomposition: Tomohiro Suzuki (alle Staffeln).

Charakterdesign: Chikashi Kubota (alle Staffeln, ab Staffel 3 mit Co‑Designern).

Die Openings wurden von der Anisong‑Band JAM Project geprägt.

In Staffel 3 kooperiert JAM Project zusätzlich mit BABYMETAL für ein besonders bombastisches Intro.

Neben den TV‑Folgen existieren mehrere OVAs mit eigens geschriebenen Kurzgeschichten.

Diese beleuchten etwa Alltagsmomente von Saitama, Nebenfiguren wie Puri‑Puri Prisoner oder parodieren Kriminalfälle im One‑Punch‑Universum.

One Punch Man wurde in diverse andere Medienformate adaptiert.

Dazu zählen Konsolen‑Spiele, Mobile‑Games, Kartenspiele und Real‑Escape‑Events.

Videospiele

One Punch Man: A Hero Nobody Knows (PS4, Xbox One, 2020):

Ein 3D‑Kampfspiel von Spike Chunsoft und Bandai Namco Entertainment, bei dem Saitamas Übermacht per Zeitmechanik kompensiert wird – er kommt mit Verzögerung ins Match, bis dahin müssen die anderen Charaktere überleben.

One Punch Man: Ein Schlag! Magischer Fight (Mobile RPG, 2020):

Ein Strategie‑RPG für iOS und Android, lokalisiert aus der chinesischen Version „The Strongest“, in dem Spieler Teams aus Helden und Monstern aufbauen.

One Punch Man World (ab 2024 in Teilen Asiens):

Ein Action‑Online‑Spiel für PC und Mobile, entwickelt von Perfect World, das Stadt‑Erkundung und Koop‑Kämpfe bietet.

Für Europa und Deutschland ist ein Release (Stand 2024/25) noch unklar.

Weitere Produkte

Es gibt ein physisches Kartenspiel („Hachamecha Card Game“), das 2015 von Takara Tomy veröffentlicht wurde.

Zudem erschienen mehrere Databooks wie der „Hero Daisenshu“ (Heroen‑Enzyklopädie), die Figuren, Techniken und Bedrohungen katalogisieren.

Real‑Escape‑Game‑Firmen setzten One Punch Man als Live‑Event um.

Teilnehmer müssen dabei in Teams Rätsel lösen und symbolisch eine Monster‑Katastrophe verhindern.

One Punch Man lebt von der konsequenten Übersteigerung klassischer Superhelden‑Motive.

Ein Held, der bereits am Ziel aller Shonen‑Reisen angekommen ist, weiß nichts mehr mit seiner Macht anzufangen.

Die Serie verspottet Rankings, Medienhype und oberflächliche Popularität.

Gleichzeitig würdigt sie echte Selbstaufopferung, etwa bei Figuren wie Mumen Rider, die trotz objektiver Schwäche nicht weglaufen.

Viele Monster sind überzeichnete Manifestationen menschlicher Laster – Umweltzerstörung, Faulheit, Schönheitswahn, Arbeitsverweigerung.

Helden hingegen spiegeln verschiedene Arten, mit Macht, Ruhm oder Verantwortung umzugehen, von narzisstisch bis selbstlos.

Trotz aller Parodie entwickelt One Punch Man immer wieder sehr ernste Momente.

Gerade Garous Weg, Fubukis Abhängigkeiten oder Kings Imposter‑Syndrom geben der Serie emotionale Tiefe, die sie über eine reine Gag‑Parodie hinaushebt.

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(Letzte Bearbeitung: 5. Januar 2026 00:23)

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